Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 30.08.2025
" Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen."
-Platon-
Sehr wichtig vor dem ausleihen des Werkes "Warfare": Dies ist kein üblicher Kriegsfilm, ich habe irgendwo gelesen das der Film vergleichbar mit "Black Hawk Down" oder "American Sniper" wäre, das stimmt meiner Meinung nach, wenn überhaupt, nur in Teilen.
Ein ganz wesentlicher unterschied ist die "Storyline", sofern die hier geschilderten wahren Ereignisse eine brauchen (...oder haben). Auch gibt es keine Hintergrundmusik und die ganz Machart wirkt sehr "Dokumentationsartig". Selbstverständlich handelt es sich aber um einen richtigen Film mit richtigen Schauspielern der aber sehr um Authentizität und Nähe zu den Ereignissen, die größtenteils an einem Tag und in Echtzeit am 19. November 2006 im Irak stand fanden, bemüht.
Das ganze verlangt dem Zuschauer viel Energie und auch Geduld ab, man muss sich schon für dieses ernsthafte Thema interessieren um damit was anzufangen können. Die nähe zu den Soldaten und ihren Erlebnissen und Ängsten stehen ganz klar im Kern der Geschichte um ein grausames und zermürbendes Gefecht das von Anfang an recht unorganisiert wirkt.
Fazit: Kein gewöhnlicher Kriegsfilm wie es sie schon zu hauf gibt. Sehr Detailreich werden alle Aspekte einer, meiner Meinung nach, unüberlegten und scheinbar übereilten Militäroperation geschildert die irgendwo im Büro geplant wurde. Die Menschen stehen hier klar im Zentrum und man betrachtet ungläubig die Sinnlosigkeit und die Leiden der daran Teilnehmenden die eben NICHT wie Roboter funktionieren. Sehenswert, 3,5-4 Sterne. Ein düsteres und mitreißendes Kriegsdrama.
" There was never a good war, or a bad peace. "
- Benjamin Franklin -
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 30.08.2025
Passend zum Filmtitel "Kein Wort" handelt es sich um ein eher leises, stilles Drama, bei dem sich der tragische Hintergrund wie auch die Offenbarung diverser zerrütteter Beziehungen nur langsam entfaltet. Jedem der darstellenden Filmfiguren nimmt man seine Rolle ab, die bedrückende Atmosphäre der melancholichen Umgebung liefert das letzte I-Tüpfelchen, um den emotional intelligenten Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Szenen, in denen man der Mutter Nina ihr Telefon aus der Hand schlagen möchte, häufen sich; gleichermaßen nährt sich die Wissbegier, warum Teenagersohn Lars aus dem Klassenzimmerfenster sprang. Vermeintliche Kleinigkeiten wie der Aspekt, dass Lars die Schuhe auszog, um - angeblich - das Fenster zu reparieren werden von den Umständen viel zu offensichtlich-absichtsvoll ignoriert. Wenn man das Schlimme nicht ausspricht, ist es nie passiert - ein Schutzmechanismus, der den Beteiligten hier schlussendlich genau den Schmerz bereitet, vor dem sie sich schützen wollten.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 30.08.2025
"Mr. No Pain" nimmt sich streckenweise selbst nicht ernst und punktet genau mit dieser Mischung aus horreskem Humor, Action, leichte Sozial- wie auch Entführungsdrama wie auch Liebesgeschichte. Ein wenig mögen es die Macher Richtung "möglichst verstörend-abstoßende Bilder" im Vorfinale haben übertreiben wollen - die FSK 18 Freigabe kommt hier nicht von ungefähr; die Frage, ob gewisse Aufnahmen hätten sein müssen, mag jeder Zuschauer für sich selbst entscheiden können.
Dessen ungeachtet überzeugt allem voran die bis in die kleinste Nebenrolle gewählte Besetzung, das erzählerische Tempo sowie der gewisse Einfallsreichtum in unverhofften Wendungen und Kniffen. Nach etlichen eher vernichteten Kritiken war und bin ich tatsächlich positiv überrascht und würde mir das Gesamtwerk mit einem gewissen Abstand auch nochmals ansehen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 30.08.2025
Ich glaube, ich habe die 16er-Version gesehen, und die war heftig. Ich frage mich, was wohl die 18er noch gebracht hätte...ach, vielleicht will ich es auch einfach nicht wissen.
Vor allem wie die Ideen bildtechnisch umgesetzt sind, ist sehr gelungen. Und er schafft es, einen, immer wieder zu überraschen bzw. auf die falsche Fährte zu locken. Wobei dann doch hin und wieder diese ärgerlichen, völlig absurden Entscheidungen der Protagonistin einem dann doch auf den Senkel gehen.
Der Schluss ist dann, wie bei solchen Filmen üblich, der letzte fiese Twist.
Sie brachte eine kleine Stadt auf die Beine und zwang ein großes Unternehmen auf die Knie.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 29.08.2025
Ich mochte den Film immer sehr gerne, weil er sehr kurzweilig ist, trotz des doch vielleicht eher schwierigen Themas.
Julia Roberts war vermutlich niemals besser und sie bekam auch zurecht dafür den Oskar.
Als engagierte Frau in einer Anwaltskanzlei kämpft sie für zahlreiche Umweltskandal-Opfer, ist dabei teilweise rotzfrech, vorlaut, herzlich, sexy, charmant und die ganze Rolle der Erin Bronkovich fühlt sich total authentisch an.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Torsten1968" am 28.08.2025
Amüsant, verführerisch, teuflisch und böse. Klasse! Kein Abklatsch von "Täglich grüßt das Murmeltier", macht aber genau so viel Spaß und hat schöne Messages.
Die Vergangenheit wird lebendig. Das Abenteuer beginnt.
Abenteuer, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 28.08.2025
Man kann dem dritten Teil natürlich vorwerfen, dass man die Handlung eigentlich "nur" nach Shanghai verlegt mit Winter-Setting und dann eigentlich wenig neues sieht.
Dabei muss ich aber gestehen, der dritte Teil versöhnt mich wieder mit der Reihe, da hier wieder bissel mehr Geschichte drin steckt und auch nicht mehr so gehetzt ist.
Teil 2 ist für mich unsagbar langweilig, der dritte Part ist für mich dann wieder viel interessanter und kurzweiliger.
Natürlich ist es schade, dass man hier eine neue Partnerin an Ricks Seite gestellt hat, bzw. eine neue Schauspielerin, aber sie macht das nicht schlecht grundsätzlich.
Seine größte Herausforderung. Die letzte Hoffnung für die Menschheit.
Krimi, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Schusters" am 28.08.2025
Ein wegen des Themas zeitloser Klassiker – auch wenn Tom Hanks etwas gehetzt rüber kommt, auch wenn die allmächtigen Geheimdienste längst Realität geworden sind.
Und eigentlich geht es um das Thema – die über-bevölkerte Welt die sich dadurch selbst zerstört.
Das ist schon brandaktuell – und erschreckend!
Seit den ersten Dreharbeiten sind gut 10 Jahre vergangen. Trotz einer realen Pandemie hat sich die Weltbevölkerung weiter vergrößert – um geschätzte 800 Millionen Menschlein.
Die nichts anderes wollen & können als zu konsumieren – als gäbe es kein „Morgen“ – was ja auch stimmt.
Die Natur geht inzwischen auf dem Zahnfleisch, reale Katastrophen und Kriege an jedem Eck der Welt.
Ganz genau wie es dieser Film beschreibt.
Wie wird es wohl in weiteren 10 Jahren aussehen? Oder in 25 Jahren?
Oder gar in 100 Jahren?
Das mag ich mir nicht vorstellen!
Eigentlich wäre so ein Virus der die Weltbevölkerung um mindestens (!) 50% reduziert eine gar nicht so schlechte Sache … ODER???
4 „daumen-rauf“ Sterne für diesen visionären Film – allerdings hat man das alles 2017 und weit davor auch schon gewußt – die Menschheit ignoriert das eben – weil es dann nicht so unerträglich real ist.
HUCH!
Bewertung und Kritik von Filmfan "HSVMan" am 27.08.2025
Ein ruhiger Film, der langsam in Fahrt kommt. Aber das macht den Film so interessant. Der 1. Teil war nicht anders. Es ist kein Film für Leute, die auf Haudrauf Action stehen, sondern die Bilder für sich sprechen lassen
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 27.08.2025
Fand ihn sehr amüsant mit subtil-hinterlistigem bis brachialem Humor. Ich fand ihn auch besser als Triangle of Sadness - nicht ganz so übertrieben und feinsinniger.
Und der Schluss ist natürlich saugut gemacht und so intensiv inszeniert (und SO LANG), dass man es kaum aushält. Der Dude (auf dem Cover) ist natürlich kein Unbekannter, was die Sache noch viel irrer erscheinen lässt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 27.08.2025
Fühlte mich sehr gut unterhalten. Die drei vom Gefängnis sind schon der Kracher, wenn auch wirklich überzogen dargestellt.
Bei solchen Filmen ist es natürlich immer so, dass eins zum anderen führt und sich schlussendlich fügt. Aber hier bleibt kein Stein auf dem anderen und beim grand finale wird dann nochmals so richtig hemmungslos übertrieben. Der Humor ist sehr typisch skandinavisch: lakonisch und gnadenlos.