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1000 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Heute bin ich blond
    Deutscher Film, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BeZea" am 13.05.2021
    hier reichen wenige Worte, eine menschliche, ohne Übertreibungen und Klischees inszenierte Geschichte mit einer überragend überzeigenden Lisa Tomaschewsky, die sie einem direkt und unverblümt nahe bringt. Nur einen Stern Abzug für (vielleicht unvermeidliche) Längen in der Mitte des Films.

    Bei einigen Kommentatoren habe ich den Eindruck, sie kennen Krebs oder schwere Erkrankungen nur theoretisch und können sich von typisch deutschen Drama-Klischees nicht losmachen. Natürlich ist der Deal mit der Erkrankung dramatisch. Wer aber glaubt, damit wäre Humor zu Ende, der irrt. Ganz im Gegenteil ohne einen meist bitter schwarzen Humor, steht man das nicht durch. Jeder muss seinen Weg finden und der „Humor“ ist hier nicht Stilmittel für einen „unterhaltsameren“ Film, sondern (Über-)lebenskunst und mitnichten widersprüchlich oder übertrieben. Er gehört dazu wie das Weiteratmen und Weiterkämpfen.
  • Paterson
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Katwiecat" am 13.05.2021
    Wundervoll still und tief.

    Wer Action und Drama erwatet, ist hier falsch. Wer den Klang der Stille hören und ihm lange lauschen kann, ist hier genau richtig. Nicht oft findet sich ein Film, der derart still und alltäglich ist und trotzdem voller ungemein spannender Details. Voller Liebe und Zuneigung und Hingabe an den Moment. Wer es weiß ein Bild oder eine Statue zu betrachten und sie zum Leben erwachen zu sehen, der/die wird jeden Moment dieses Meisterwerks genießen können. So vieles, was unausgesprochen und trotzdem sehr plastisch da ist! Ich könnte lange schwärmen!

    Es hilft selbstverständlich, die Schauspieler zu mögen. Ich müss dazu sagen, dass ich den Film in Originalton angesehen habe. Das macht eine ganze Menge aus.
    Ich empfehle den Film sehr! Aber eben auch nur an Menschen, die bereit sind sich hinzugeben. Zuschauer mit anderen Bedürfnissen werden sich vermutlich schwer tun.
  • Archive
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MucAub41" am 13.05.2021
    Der Film behandelt das Thema "Leben nach dem Tod" in einer Maschine sehr anschaulich. Wenn man absieht von Feinheiten (z.B. Roboter bewegen sich nicht realistisch), ist er ein Film der das Thema auf einer philisophischen Ebene gut vermittelt.

    Auch wenn der Film zuweilen etwas langatmig ist. Bis zum Ende schauen lohnt sich. Die letzten 5 min des Films sind aus meiner Sicht die Besten.
  • The Wolf's Call
    Entscheidung in der Tiefe
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 13.05.2021
    Spannendes, überzeugendes und hoch interessantes U-Boot-Kriegsdrama. Hier kann nur DAS BOOT noch voll mithalten. Dieses Produkt ist allerdings in seiner Machart und in seinem Kontext als ein völlig anderes Werk zu betrachten. DAS HEULEN DES WOLFS brilliert vor allem mit seiner Dramaturgie und dem grundsätzlichen Plot. Die Charaktere sind hingegen nicht derart perfekt geraten, aber tatsächlich alles andere als schwach. Ein absolut sehenswerter Spielfilm. 3,80 dschihadistische Sterne auf der Timour III.
  • Zoros Solo
    Deutscher Film, Drama, Musik
    Bewertung und Kritik von Filmfan "leihDVDs" am 13.05.2021
    Mert Dincer hat seine Rolle gut gespielt. Zur Handlung: Monsieur Mathieu läßt grüßen. Man kann ängstlich werden bei dem Rede -Jargon der zugereisten Flüchtlinge. - Woher haben die "Neuen" so schnell die perversen Ausdrücke in ´deutsch´?- Musikalisch gehört, klingen die Sprech-Stimmen der pubertären Stimmbrüchler keinesfalls zu dem, was sie herrlich knabensopranmäßig singen. War sogar ein wenig spannend, obwohl man sich denken kann was kommt.
    Man bekommt aber auch einen dokumentarisch wirkenden Einblick auf das Drama der Immigranten nach Europa.
  • Honest Thief
    Action, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 12.05.2021
    Kann man in jedem Fall kucken.
    Ist nicht der beste Liam Neeson Action Film, aber bei weitem nicht der schlechteste. Auf jeden Fall besser als Hard Powder oder Run all night.

    Die Story ist eigentlich sehr einfach. Ein Ex Bankräuber/Sprengstoff Experte möchte sich stellen und all sein geklautes Geld zurück geben, weil er sich nach einem normalen Leben mit seiner Traumfrau sehnt.

    Das geht dann gehörig schief und die 2 FBI Beamten wollen das Geld dann für sich haben.
    Und wenn man sowas mit Liam Neeson macht... Oh weh weh...

    Eine Art "Auf der Flucht" Story beginnt dann und das ganze ist durchaus spannend und ein paar gute Action Szenen gibt es auch.

    Mehr aber auch nicht. Der Schluss hat mich arg enttäuscht. Irgendwie erwartet man noch einen Höhepunkt oder einen Riesen Showdown und der bleibt dann leider wirklich aus.

    Vielleicht noch nebenbei... Liam Neesons Standard Synchronsprecher Bernd Rumpf ist leider verstorben und nun darf der Sprecher ran, der ihn auch schon öfter synchronisiert hat z. B. In Schindlers Liste oder Tatsächlich Liebe.
    Das klingt dann auch wenig ungewohnt und irgendwie auch vertraut.
    Gute Wahl in jedem Fall.

    Note 2/3
    (Aber ohne Liam Neeson wäre dieser Action Film definitiv nur halb so gut.)
  • The 800
    Der größte Kinohit des Jahres.
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 12.05.2021
    Die negativen Kritiken sehe ich als völlig ungerechtfertigt, fast schon vorverurteilend an, denn was haben uns die Amis nicht schon alles um die Ohren geschlagen? Von "Alamo" bis "Olympus Has Fallen" troff der penetrante, patriotische Schmalz schon von der Mattscheibe. Fast jeder Western zeigt "böse Indianer" und JEDES Land, bis auf das unsrige vielleicht, hat Filme im Repertoire, die man für nationalistisch halten kann. "The 800" kann man in drei Teile unterscheiden: Den Einführungsteil, dann den packenden Mittelteil (bis zu dem ich kaum Pathos zu sehen bekam), und dann leider den überlangen Rest des Streifens, der wirklich reichlich in die Hurra-Kiste greift. Wer genau zusieht, der bemerkt aber auch die Eigenironie, wenn z.B. das in Zeitlupe galoppierende Pferd als "reichlich theatralisch" bezeichnet wird oder die 400 Leute zu 800 hochstilisiert werden. Ich habe kein Problem damit, wenn man die Wahrheit ins Heldenhafte zieht, wie es auch bei "Braveheart" war. Der Film zeigt trotz alledem die Sinnlosigkeit des Krieges, insbesondere anhand der absurden Situation, dass ein Fluss den Krieg vom Alltag trennt und die Leute dabei zuschauen. Er ist erstklassig und tricktechnisch brilliant gemacht, die Uniformen sind absolut authentisch. Zunächst sehr packend und actionreich, verliert er dann aber ordentlich an Tempo und wird in der Tat ein wenig aufdringlich. Fazit: Aufwändiges, fesselndes aber letztlich zu lang gezogenes Kriegsepos mit umstrittenem Pathos nach wahrer Begebenheit.
  • Casanova '70
    Komödie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BingeWatcher" am 12.05.2021
    Der Humor war nicht ganz mein Geschmack. Ich habe den Film gesehen wegen Virna Lisi. Die hatte gar nicht soviel Zeit auf dem Bildschirm. Aber als Entschädigung gab es Marisa Mell, dazu noch ein halbes Dutzend anderer Schönheiten. Wie es sich für einen Film mit dem Titel "Casanova" eben gehört. ;-)

    Empfehlenswert für alle, die mal zwei weniger bekannte, aber trotzdem umwerfende weibliche Stars der damaligen Zeit bewundern wollen. Ich meine die Zeit, nachdem Ursula Andress im Bikini aus dem Wasser gestiegen ist...
  • El Bar
    Frühstück mit Leiche
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "AlDiego" am 12.05.2021
    Tja, welches Genre umfasst dieser Film, Thriller, Horror, Endzeit, Krimi....eigentlich von jedem etwas. Die Rollen sind gut besetzt, die Story sehr interessant. Jedoch gibt es die ein oder andere offene Frage und das leider bis zum Ende. Trotzdem sehr gute 4 Sterne!!!!
  • Battleship Island
    Kriegsfilm, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 12.05.2021
    Der Filmverleih trägt schon ein wenig dick auf, wenn er den eigentlichen Filmtitel unter den Werbezeilen "Meisterwerk-Brilliant-Episch" verschwinden lässt. Ganz mag ich mich da nicht anschließen, denn meine Erwartungen waren andere. Dies ist kein Kriegsepos, sondern ein "Gefangenenlager-Film". Es handelt sich um keinen mitreißenden oder actionreichen Antikriegsfilm, wohl aber um ein emotionales und packendes Drama. Wenn man Vergleiche anstellen will, die allerdings hinken, dann kann man eher "Schindlers Liste" oder "Papillion" heranziehen. Der Film ist extrem lang, mag dem einen oder anderen auch langweilig erscheinen, hat mich aber komplett in seinen Bann gezogen. Dies liegt auch an der heimlichen Hauptdarstellerin, dem kleinen Mädchen, das alle an die Wand spielt. Ihre Leistung beeindruckt voll und ganz. Auch der sonst übliche Kitsch und Pathos wird nahezu komplett vernachlässigt. Die deutsche Version ist überraschend im Directors Cut erschienen, ohne das dies beworben wurde. Erneut zeigt sich aber das Problem der Synchronisation. Alle sprechen Deutsch, obwohl es im Original Verständigungsschwierigkeiten gibt, die es auch uns, als Zuschauer, erleichtert hätten, den Film besser zu begreifen. Wer Japaner oder Koreaner ist, wird nämlich nicht immer klar und eine Übersetzungsszene, in der man nur den vorangegangenen Satz wiederholt, wirkt schon etwas merkwürdig. Mehr Mut zu Untertiteln würde das Ganze authentischer machen. Fazit: Ein ruhiges, beeindruckendes Historiendrama.
  • Boss Level
    Action, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Dan88" am 11.05.2021
    Fand den Trailer interessant, aber hab eigentlich nicht viel erwartet. Der Film hat mich dann aber doch positiv überrascht. Die Story beginnt zwar mittendrin und ziemlich schräg , aber bis zum Ende ergibt das ganz immer mehr Sinn.

    Das Ende ist nur leider etwas abrupt, aber ansonsten durchaus eine super Unterhaltung für einen Filmeabend.
  • Amok
    He Was a Quiet Man
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "JurassicWrldrules" am 11.05.2021
    Ich muss sagen, mir war bei der Kombination des Titels und Christian Slater schon etwas mulmig, aber ...

    ...dafür gibt es keinen Grund! Ein einfühlsamer wie verstörender Film der sich zwischen mehreren Genres und auch Erzählebenen tummelt. Ich fand die Kameraführung innovativ und die Geschichte gut. Slater kann einem in der Rolle wirklich leid tun.

    Ein Stern Abzug für den trashigen Flair.