Bewertung und Kritik von Filmfan "Prosektor" am 20.08.2026
Ich fand den Film auch heftig blutrünstig, echte Bessenheit wurde gut rüber gebracht und es geht eigentlich sofort hart zur Sache, keine ewig langweiligen Einführungen! Ein wirklich gelungener Film, echt empfehlenswert!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 18.08.2026
Witzigerweise finden viele den zweiten Spiderman/Holland Film schlechter als den ersten, ich empfand es schon immer genau anders herum.
Der Film hier hat zwar auch einen teilweise sehr dämlichen Humor (Stichwort Hose runter), aber ich fand ihn spannender und kurzweiliger als sein Vorgänger. Diese ganze Euro-Trip Klassenfahrt war für mich wirklich unterhaltsam und Quentin Beck als Initiator war auch gut.
Im Kino fand ich ihn schon gut und jetzt beim zweiten Kucken nochmal.
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 17.08.2026
Ich hab erst am Ende des Films verstanden, das es sich hier um eine wahre Geschichte handelt. Christy Brown hat es wirklich gegeben, ein Mann, der nur seinen linken Fuß frei bewegen konnte, damit Bilder malte und so ein anerkannter Künstler wurde.
Daniel-Day Lewis hat sowas von zurecht für diese Rolle den Oscar bekommen. Überzeugend einen Schwerbehinderten zu spielen, ohne dabei zu einer Karikatur zu werden, dürfte eine der anspruchsvollsten Herausforderungen eines Schauspielers sein. Lewis schafft es, diese Rolle trotz aller Einschränkungen facettenreich zu gestalten.
Darüber hinaus ist die Geschichte auch sehr unterhaltsam erzählt. Trotz der Schwere des Themas hat der Film auch eine Leichtigkeit und strahlt Optimismus aus.
Wer also mal Lust auf einen anspruchsvollen Film hat, der gleichzeitig nicht zu schwermütig aufgebaut ist, der kann hier einen wundervollen Film erleben.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tillkill" am 17.08.2026
Die Fortsetzung über satanistische Weltherrscher-Familien auf Menschenjagd kann der Geschichte zwar keine neuen Aspekte hinzufügen, aber die schrägen Figuren und die Effekte reichen allemal für einen unterhaltsamen Filmabend. Eine weitere Fortsetzung ist allerdings wirklich nicht nötig, sofern keine neuen Ideen kommen. 3,7 Kloppereien mit Pfefferspray in den Augen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "patmon76" am 17.08.2026
Scream geht irgendwie immer. Erfindet das Rad nicht neu, aber man schaut sich den Film gerne an. Wer wird wann wie sterben. Eben ein Klassiker. Fühlte mich gut unterhalten. Auch wenn am Ende es völlig übertrieben wird und die Auflösung sehr seltsam ist. 4 Sterne des guten Gemetzel
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 16.08.2026
"The Assessment" kommt mit einem einzigen Ort des Geschehens aus, was die bedrückende Zukunft der Erde und deren nahezu vollends isolierter Bewohner der "neuen Welt" in besonderer Weise untermalt. Durch die Handlungsbeschreibung hatte ich mir den Film völlig anders vorgestellt - ein Aspekt, der in diesem Fall keienswegs negative Auswirkungen hat. Die Kammerspielhaftigkeit, die Kulisse sowie die Konzentration auf das Wesentliche sorgen für eine dichte wie auch düstere Atmosphäre. Die Gesetzgebung, sich für eine Schwangerschaft "bewerben" zu müssen fühlt sich ähnlich kalt an wie die Gutachterin Virginia, die sieben Tage gemeinsam mit dem Paar Mia und Aaryan verbringen muss, um zu ihrer Einschätzung gelangen zu können. Je weiter die Zeit voranschreitet, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Beobachtung, Bewertung, Beeinflussung und Manipulation, deren Motive man bis zuletzt nur erahnen kann. "The Assessment" gewinnt viel durch die Besuchsszene, wird dem Zuschauer hier nochmals verdeutlicht, dass Gutachter wie Virginia üblich geworden sind und sich somit lediglich für den Filmgucker völlig befremdlich anfühlen. Stete kleine Hinweise auf eine drohende Zuspitzung unterschiedlicher Natur impfen dem Gesamtwerk weitere Spannung ein - manches holt die Protagonisten wieder ein, anderes verraucht buchstäblich. Weiterer Pluspunkt für die Offenbarungen, die die Macher nachlegten, als man eigentlich schon mit dem Abspann gerechnet hat. "The Assessment" hat mich persönlich vollumfassend überzeugt; agiert dieser berührend, dramaturgisch, spannend, bedrückend wie auch bedrohlich - und leider längst nicht mehr so utopisch, wie der moderne Mensch der alten Welt es sich einzureden versucht.
Ein Werk, welches noch Tage nach der Sichtung nachhallt.
Ein goldener Herbst im Burgund. Ein fatales Versehen. Oder war es kein Versehen?
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 16.08.2026
"Wenn der Herbst naht" empfand ich gerade durch die ruhige Erzählweise als einen völlig fesselndern Film, der nach und nach seine innewohnenden Geheimnisse offenlegt.
Dadurch, dass längst nicht alle Fragen beantwortet werden, bleibt das Gesehene noch lange im Gedächtnis und liefert durchaus Diskussionsbedarf wie auch die Möglichkeit unterschiedlicher Interpretationen. "Wenn der Herbst naht" ist gewiss kein Beitrag, den das breite Publikum, welches auf ationreiche Spektakel und pure Unterhaltung ohne Mitdenk-Zwang aus ist, bejuben wird.
Jene Front jedoch, die eher stille Werke voller kleiner großer Geheimnisse nebst Anschudligungen, in denen man sich in vielerlei Hinsicht zu verliehren droht zu nehmen weiß, nimmt Teil an einem irgendwie außergewöhnlichen Drama, welches selbst die härtesten Konfrontationen leise verpackt und umso inniger wirken lässt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 16.08.2026
Zugegeben - "Chuck" habe ich beinahe ausschließlich aufgrund meiner fanatischen Bewunderung für Liev Schreiber angesehen, befand die mir völlig unbekannte HIntergrundgeschichte hinsichtlich der "Rocky" Filme jedoch auch in sich interessant. Die Umsetzung hätte hier und dort ein wenig mehr Feinschliff, nicht zuletzt ein wenig mehr Präsenz von Chucks Partnerin vertragen; geht das Gesamtwerk jedoch durchaus unter die Haut und vermag abschließend mit einer Aufnahme des echten Chuck Wepner nebst eingeblendeten Texten für eine gewisse melancholische Nachwirkung zu sorgen.
"Chuck" agiert ohne erhobenen Zeigefinger, zeigt einzelne Misstände wie auch vergessene Umstände auf und schafft es dennoch, dabei unterhaltsam und bisweilen locker-leicht zu agieren.
Für mich einer der überraschendsten Filme, die mir bis zur tatsächlichen Sichtung völlig unbekannt waren.
Ein Erlebnis für alle Sinne - großes Kino aus Schweden.
Komödie, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 16.08.2026
"Immer wieder Dienstag" hält sicherlich keine großen Überraschungen hinsichtlich Inhalt, Entwicklung und nahezu ultimativen Happy-End parat, unterhält jedoch erstaunlich gut und läasst sich wunderbar in nahezu jeder Stimmungsausgangslage anschauen.
Mag sein, dass das Zielpublikum überwiegend weiblicher Natur ist, die story irgendwie schon x-mal da war und viel zu viel konstruiert wirkt - dennoch (oder gerade dadurch?) fühlt sich "Immer wieder Dienstag" wie ein notwendiger Wohfühlfilm an, den ich nicht zuletzt Dank der überzeugenden darstellerischen Leistungen und dem Wechselbad der Emotionen gerne gesehen habe.