Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 02.01.2026
Wer die John Wick Reihe nicht kennt, ist ziemlich aufgeschmissen, denn da dürfte doch tatsächlich das Verständnis für so manche Details komplett flöten gehen. Die ganze s.g. "Lore" um das Continental Hotel, die Ruska Roma, Schuldmünzen, Figuren wie Winston und letztlich John Wick selbst, wird hier als bekannt vorausgesetzt, bzw. gar nicht ausreichend beleuchtet. Man könnte bei "Ballerina" von Johns kleiner Schwester sprechen, denn dieses Spin Of ist tatsächlich kleiner, weniger kultig und prinzipiell nahezu überflüssig. Das Wick-Universum wird nur gering erweitert und man fragt sich sogar, ob es zeitlich logisch angehen kann, dass der Kultkiller hier in die Story hineinpasst, die parallel zum 3. Teil der Reihe angesiedelt ist. Optisch und akustisch passt der Film perfekt dazu. Die Action ist gut und blutig. Fans bekommen, was sie wollen, aber irgendwie hat man immer das Gefühl, nur eine abgespeckte, sehr ähnliche Variante zu Gesicht zu bekommen. Fazit: Nette Zugabe für Fans, die wahrscheinlich ebenso fortgesetzt werden wird. Ana de Armas als weiblicher Wick ist keine Enttäuschung aber aus der Story ist langsam die Luft raus. Wem das egal ist, der bekommt immer noch ein gewaltiges Actiongewitter.
Entscheide Dich, ob Du leben oder sterben willst... nur darum geht es.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 02.01.2026
Dass dieser Spielfilm die Ehre als best-bewerteter alle Zeiten (zumindest laut IMDB) zu Teil wurde, halt ich persönlich für deutlich übertrieben. Sicherlich ist DIE VERURTEILTEN ein überdurchschnittliches Werk. Doch das kitschige Happy-End und paar Hollywood-Konstruktionen zu viel, lassen bedauerlicherweise einen leicht unangenehmen Beigeschmack zurück. Ansonsten ist DIE VERURTEILTEN auch für heutige Verhältnisse noch überaus spannend, obwohl er sich für seine Geschichte wahrlich Zeit nimmt. Der Film wurde mit Top-Darstellern besetzt und bietet eine formidable Dramaturgie. 3,60 Shawshank-Sterne in Maine.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Patient1" am 02.01.2026
Unsere Einleitung ist eine Art Einführung in unsere Hauptfigur und ihren Alltag. Plötzlich erhalten wir ein wunderschönes und zugleich unheilvolles Geschenk, begleitet von Bildern, die schwer zu beschreiben sind.
Das widerliche Verhalten einer unwürdigen Person und einige wahrhaft schöne, unheimliche Streiche.
Unerklärliche Dinge geschehen, doch sein Geschenk scheint im Mittelpunkt jedes seltsamen und doch wunderschönen Moments des Films zu stehen.
Wenn man könnte, würde man sich Gutes wünschen, ja sogar Böses.
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 02.01.2026
Gespickt mit hervorragenden Schauspielern zeigt der Film einen machtbesessenen Dick Cheney, wie er (u. a.) den einfältigen GWB gnadenlos über den Tisch zieht.
Sämtliche Charaktere sind einfach nur erbärmlich und ausschließlich ihren eigenen Interessen verpflichtet - inkl. Frau Cheney. Das Volk spielt dabei buchstäblich keine Rolle.
Harter, aber sehenswerter Tobak; gruseliger als jeder Horrorfilm.
Hast du jemals davon geträumt, eine bessere Version von dir zu sein?
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "jrhst" am 01.01.2026
Vorsicht: Kleiner Spoiler.
Der Film hat bis zum Tod der Matrix sicher 5 Sterne verdient und hätte dort enden sollen. Die danach folgende Message des Regisseurs habe ich wohl nicht verstanden.
Kevins Familie ist auf großer Reise, doch sie haben etwas Wichtiges vergessen: Kevin.
Komödie, Kids
Bewertung und Kritik von Filmfan "mmmato" am 01.01.2026
Ein absoluter Klassiker. Wenn ein Film auch nach dem bestimmt 20igsten mal Ansehen immer noch gern gesehen wird, dann muss das zweifelsfrei ein guter Film sein. "Kevin allein zu Haus" habe ich schon als Kind geliebt, heute schaue ich ihn jedes Jahr zur Weihnachtszeit mit meinen Kids an. Das gehört dazu wie der Weihnachtsbaum. Für mich daher einer der besten und wichtigsten Filme, die es gibt. Viel Humor, viel Herz, hier stimmt einfach alles.
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 01.01.2026
Verstörendes Thema gut umgesetzt. Allerdings ist die Geschichte wirklich hauchdünn und mehr oder weniger in einem Satz erzählt. Und die versuchte Realitätsnähe wird aus physikalischer Sicht letztendlich ad absurdum geführt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 01.01.2026
Fantastisch umgesetzt mit wirklich guten Schauspielern. Allerdings hätte ich mir Grenouille noch weniger ansehnlich vorgestellt. Und das Buch ist so unendlich vielschichtiger.
Die Aufgabe ist einfach: Lauf oder stirb. Vom legendären Autor Stephen King.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tillkill" am 01.01.2026
Wie viele habe ich mich im Vorfeld gefragt, ob das King-Roman-Debüt wirklich spannend verfilmt werden kann. Schließlich schaut man einer Gruppe von jungen Männern zwei Stunden beim Latschen zu. Aber bis auf wenige Längen überzeugt der Streifen auch dank seiner tollen Darsteller. 3,9 Meilen pro Stunde für dieses ungewöhnliche Experiment auf sehr hohem Niveau.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Patient1" am 01.01.2026
Gleich zu Beginn unseres Films begegnen wir einigen wirklich schrägen Typen, die anscheinend Teil einer uralten kulturellen Tradition sind. Doch die Dinge geraten außer Kontrolle, falls sie überhaupt jemals die Kontrolle hatten, aber es sind nicht die Charaktere, die die Szene ausmachen, sondern vielmehr die praktischen Effekte.
Es scheint, als hätten wir es mit einer Gruppe junger Männer zu tun, im Grunde Gangstern und Schlägern, und inmitten dieses Chaos erleben wir auch das Erblühen junger Liebe und schöner Erinnerungen. Dieser Film ist total verrückt, ich meine, herrlich chaotisch und voller albernem Wahnsinn.
Nach all dem Unsinn haben wir schließlich genug, und die Bösewichte werden auf eine, gelinde gesagt, aufregende Weise zur Strecke gebracht. Dieser Film macht riesigen Spaß, ich hoffe nur, dass die Zuschauer nichts gegen Untertitel haben und den Film im Originalton genießen. Mir sind bisher keine synchronisierten Fassungen bekannt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 31.12.2025
"KillHer" hat mich positiv überrascht, sowohl inhaltlich hinsichtlich mancher unerwarteter Szenen als auch von der mitreißenden Atmosphäre, die gewissermaßen einfach Spaß macht. Sämtliche Mutmaßungen, dass es recht billig, albern und überdreht werden könnte, lösten sich in Wohlgefallen auf, vermag "Kill Her" schlichtweg zu packen und den Zuschauer konstant bei Laune zu halten. Für schwache Nerven ist das Gesamtwerk gewiss nichts, ahnt der gewiefte Filmgucker überdies ab einem ungewissen Zeitpunkt, wo der Knackpunkt (mehr oder minder gut) verborgen liegt - dennoch gibt es an "Kill Her" nicht ernsthaft etwas auszusetzen, sind manche Charaktere exakt so überzeichnet, dass es nicht übertrieben, sondern immer noch realistisch wirkt. Die Spielzeit vergeht wie im Fluge, die Ernsthaftigkeit des Ganzen wird nicht von dem schwarzen Humor überzogen - für mich einer der Filme, der mich in der Tat positiv überrascht hat und den ich mir gewiss auch nochmal ansehen würde.