Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 19.03.2026
Ein Frankenstein-Sequel der etwas mageren Sorte in Sachen Grusel und Innovation. Sicherlich muss man FRANKENSTEINS FLUCH aus Sicht seiner Entstehungszeit beurteilen und die liegt nun mal in der Mitte der 50er Jahre. Gleichwohl wurden auch damals schon deutlich bessere Werke produziert. 2,60 Rückblenden-Sterne in der Arrestzelle.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" am 18.03.2026
Hier kommt alles zusammen, was einen perfekten Film ausmacht: bis in die Nebenrollen gut besetzte Schauspieler, bombastische Produktion, glaubhafte Darstellungen, lebhafte Abläufe und natürlich eine fabelhafte Regie. Bei der deutschen Version muss man außerdem die herausragende Synchronarbeit von Sandra Schwittau hervorheben.
Was mir inhaltlich zudem gefallen hat, ist die ambivalente Darstellung der Hauptfigur. Statt Jeanne als spätmittelalterliche Superheldin zu verklären, werden deren innere Konflikte, Motive und Antrieb - trotz Heiligsprechung 500 Jahre später - durchaus kritisch abgebildet. Insofern verkommt dieser Spielfilm nicht zur einer engstirnigen Huldigung. Ähnliches gilt für die unrühmliche Rolle der Kirchenvertreter.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tillkill" am 18.03.2026
Thriller, Persiflage, Horrorfilm, Familiendrama? Irgendwie von allem ein bisschen, ohne einen Faden stringent durchzuziehen. Bis auf die Hauptdarstellerin agieren alle Personen komplett wirr und überzogen, mit zunehmender Dauer wird es anstrengend. Künstlerisch sicher wertvoll, für einen entspannten Filmabend eher nicht zu empfehlen. 2,8 Kuckuckseier.
Wenn der Paartherapeut denkt er hätte schon alles erlebt. Nach dem Erfolgsstück von Daniel Glattauer
Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 18.03.2026
Leider zu vorhersehbar. Doch dank sehr starker Schauspieler und einer ordentlichen Idee, ist DIE WUNDERÜBUNG final recht ansehnlich geworden und sogar gar nicht mal so unspannend. Allerdings sollten nur Zuseher zugreifen, die auch an derart zwischenmenschlichen Themen interessiert sind, denn ansonsten ist eventuell eine große Langeweile angesagt. 2,80 Therapie-Sterne in Wien.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Mesalla" am 18.03.2026
wohl eher ein Hörspiel als ein Film ! endlos lange Dialoge und kaum Handlung ! bis zum Ende wird der Zuschauer im Dunkeln gelassen, um was es hier wirklich geht ! Trotz prominenter Besetzung ein schlechter Film !
Eine etwas andere Liebesgeschichte - Finde jemanden, der wie für dich gemacht ist.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 17.03.2026
Erwartet hatte ich eine weitere Variante von "Meghan" und insbesondere "Subservience" und bin deshalb absolut positiv überrascht von der völlig anderen Herangehensweise. Gegenüber den üblichen "Android dreht durch"-Streifen erweist sich "Companion" als nahezu philosophisch und intelligent. Er verpackt Themen wie sexuelle Ausbeutung, Sklaverei und im weitesten Sinne auch die alte Menschheitsfrage "Woher kommen wir?" In seiner nachdenklich machenden Geschichte, die man so nicht unbedingt kommen sieht, auch wenn ich bei einer Person allein wegen des Aussehens einen Anfangsverdacht hatte. Die darstellerische Leistung der Hauptperson ist imposant. Sophie Thatcher gibt eine absolut sympathische Vorstellung mit viel Hingabe. Und letztlich ist das Szenario, wenn auch weit weg von technischer Machbarkeit, eine realistische Zukunftsversion, in der wir immer materieller werden und alles automatisiert ist. Wer also nicht immer dieselbe, oberflächliche Actionorgie um "böse" Roboter sehen will, sondern auch mal ein paar Hintergedanken einfordert und sich über gut platzierten Humor freut, ist bei "Companion" gut aufgehoben. Fazit: Eine wohltuende Überraschung. "Companion" setzt weniger auf extreme Spannung oder Ballereien und kommt ruhig, aber dafür mit Tiefgang daher, der nicht zu kopflastig (ähnlich bei "Exmachina") ist.