Zärtlichkeit

Zärtlichkeit

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DVD

Zärtlichkeit
Zärtlichkeit (DVD)
FSK 0
DVD / ca. 78 Minuten
Vertrieb:Salzgeber
Bildformate:16:9 Breitbild, 1,78:1
Sprachen:Deutsch Dolby Digital 2.0 / 5.1, Französisch Dolby Digital 2.0 / 5.1
Untertitel:Deutsch
Extras:Interaktive Menüs, Kapitelanwahl, Trailer
Erschienen am:28.11.2014
EAN:4040592005331

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Zärtlichkeit (DVD)
FSK 0
DVD / ca. 78 Minuten
inkl. Mwst., für 7 Tage zzgl. Versand
Vertrieb:Salzgeber
Bildformate:16:9 Breitbild, 1,78:1
Sprachen:Deutsch Dolby Digital 2.0 / 5.1, Französisch Dolby Digital 2.0 / 5.1
Untertitel:Deutsch
Extras:Interaktive Menüs, Kapitelanwahl, Trailer
Erschienen am:28.11.2014
EAN:4040592005331

HandlungZärtlichkeit

Jack (Adrien Jolivet), der halbwüchsige Sohn von Lisa (Maryline Canto) und Frans (Olivier Gourmet), liegt nach einem Skiunfall in einem Krankenhaus in den französischen Alpen. Da keine Versicherung seinen Rücktransportiert übernehmen will, machen sich die beiden geschiedenen Eltern aus Brüssel auf, um ihn zurückzuholen. Seit fünfzehn Jahren leben die etwas chaotische Lisa und der halsstarrige Frans ihr eigenes Leben, aber die Liebe zu ihrem Sohn schweißt sie wieder zusammen. Auf der Fahrt hin und zurück erinnern sie sich an früher und werden wieder neugierig aufeinander. Eine Familie aus drei eigenständigen Menschen, vom Leben getrennt, aber in Zärtlichkeit verbunden...

Regisseurin Marion Hänsel über ihren Film 'Zärtlichkeit' (2013): "Ich wollte eine einfache, lineare Geschichte schreiben, die sich an zwei Tagen ereignet. Eine Geschichte, die von Menschen wie du und ich handelt. Zufriedene Menschen, die, wie wir alle, kürzere und längere Phasen von Schmerz und Traurigkeit erleben. Außerdem wollte ich humorvoll über Eltern-Kind-Beziehungen sprechen, ohne die großen intergenerationalen Krisen. Ich hatte viele Filme über Trennungen gesehen, die hässlich enden. Männer und Frauen, die einander geliebt hatten, die Kinder aufzogen, und die - kaum dass sie sich getrennt hatten - anfingen, sich zu hassen, sich zu verletzen und sich aus dem Wege zu gehen. Mir kam das seltsam vor. Hatten sich all diese Menschen geirrt? Wie kann sich Liebe derartig in ihr Gegenteil verkehren? Mir fehlte ein Film, der von einer erfolgreich verlaufenden Scheidung erzählt, nach der sich die Partner nach wie vor unterstützen, einander Wertschätzung entgegenbringen, sich immer noch lieben. 'Zärtlichkeit' zu schreiben, als Mix aus romantischer Komödie und Roadmovie, war eine neue Erfahrung für mich. Die Geschichte spielt sich während der Autofahrt eines Paares ab. Die Landschaft, die Natur spielen eine bedeutende Rolle dabei. Meine vorherigen Filme waren ruhig, introvertiert. In 'Zärtlichkeit' reden die Figuren, teilen. Die Dialoge sollten leicht sein, manchmal bissig, manchmal witzig. Ich wollte, dass die Zuschauer davon berührt, aber auch zum Lächeln gebracht werden. Der Stil des Films ist klar und einfach. Eine diskrete Kamera, die so tut, als sei sie gar nicht da. Es ist nicht so einfach, im Auto zu filmen - es fehlt die Distanz und nur wenige Bewegungen sind möglich. Ich habe mich für den Wechsel von verschiedenen Nahaufnahmen entschieden, von Gesichtern, von Händen auf dem Steuerrad, von Feuerzeug und Zigarette. Frans’ Blicke sind konzentriert, Lisas verträumt und fragend, kombiniert werden sie mit weiten Einstellungen auf das Auto in der Landschaft. Ein gutes Beispiel für diesen Stil alternierender Einstellungen ist der russische Film Stille Seelen von Alexei Fedortschenko. Nicht zufällig habe ich genau dieses Winterport-Ressort ausgewählt: Flaine in den französischen Alpen, gebaut in den 1970ern von Marcel Breuer, seinerzeit revolutionär. Komplett aus Sichtbeton gebaut, mit der zentralen Eislaufbahn und den metallenen Treppen, die die verschiedenen Ebenen verbinden. Skulpturen von Picasso, Vasarely und Dubuffet. Heute scheint es schlecht gealtert und wirkt wie ein UFO. Es gibt keinerlei nostalgischen Charme dabei, keine Holzschlösser, keine kleinen Savoyendörfer mit einer Kirche in der Mitte. Eigenartigerweise bringt aber gerade der Kontrast zum grauen Sichtbeton die Schönheit der Berge und der natürlichen Umgebung besonders gut zur Geltung. Der Soundtrack besteht eigentlich nur aus der Musik, die im On im Auto gespielt wird. Klassische Musik auf dem Hinweg, Weltmusik auf dem Rückweg. Ein wenig Originalmusik wurde von René-Marc Bini im Country-Folk-Stil beigetragen. Das Team bestand nur aus Freunden. Es gab keine Veranlassung, auf die Menschen zu verzichten, mit denen ich schon so lange so eng zusammenarbeite: Jan Vancaillie und Didier Frateur (Kamera), Henri Morelle (Ton), Michèle Hubino (Schnitt), Jan Tax (Kostüme), Dominique Guerrier (Regieassistenz), Thierry Leproust (Szenenbild), René-Marc Bini (Musik), Monique Marnette (Produktionsleitung). Eine besondere Freude war es, mit zwei so renommierten und talentierten Schauspielern wie Marilyne Canto und Olivier Gourmet zu arbeiten. Das Storyboard entstand, wie immer bei mir, ein oder zwei Monate vor Drehbeginn, am Drehort. Der Prozess ist ein Schreiben in Bildern. Regieführen ist für mich keine intellektuelle Arbeit, sondern physisch, organisch. Ich bewege mich in den Sets, sehe durch den Kameraausschnitt, probiere verschiedene Blickwinkel aus, nehme die unterschiedlichen Perspektiven der Figuren ein, überlege, welcher Dialogsatz in welches Bild passt und wann wir zum nächsten Bild weitergehen. Ich möchte, dass 'Zärtlichkeit' ein Feel-Good-Movie ist. Ein Film, der die Zuschauer glücklich macht, auch wenn die Geschichte manchmal nostalgisch eingefärbt ist."

Jack (Adrien Jolivet), the adolescent son of Lisa (Maryline Canto) and Frans (Olivier Gourmet), is in a hospital in the French Alps after a skiing accident. Since no insurance company wants to take over his return transport, the two divorced parents set off from Brussels to get him back. For fifteen years, the somewhat chaotic Lisa and the stiff-necked Frans have been living their own lives, but their love for their son welds them together again. On the way there and back, they remember the past and become curious about each other again. A family of three independent people, separated from life but connected in tenderness...

Director Marion Hänsel about her film 'Zärtlichkeit' (2013): "I wanted to write a simple, linear story that takes place over two days. A story about people like you and me. Satisfied people who, like all of us, experience shorter and longer phases of pain and sadness. I also wanted to talk humorously about parent-child relationships, without the big intergenerational crises. I had seen a lot of movies about breakups that end ugly. Men and women who had loved each other, who raised children, and who, as soon as they separated, began to hate each other, hurt each other, and avoid each other. It seemed strange to me. Had all these people been wrong? How can love turn into its opposite in such a way? I was missing a film that tells of a successful divorce, after which the partners still support each other, show appreciation for each other, still love each other. Writing 'Tenderness', as a mix of romantic comedy and road movie, was a new experience for me. The story takes place during a couple's car ride. The landscape and nature play an important role in this. My previous films were quiet, introverted. In 'Tenderness', the characters talk, share. The dialogues should be light, sometimes snappy, sometimes funny. I wanted the audience to be touched by it, but also to make them smile. The style of the film is clear and simple. A discreet camera that pretends not to be there. It is not so easy to film in the car - there is a lack of distance and only a few movements are possible. I decided to alternate between different close-ups, faces, hands on the wheel, lighter and cigarette. Frans' gazes are concentrated, Lisa's dreamy and questioning, combined with wide shots of the car in the landscape. A good example of this style of alternating shots is the Russian film Silent Souls by Alexei Fedorchenko. It is no coincidence that I chose exactly this winter sports resort: Flaine in the French Alps, built in the 1970s by Marcel Breuer, revolutionary at the time. Built entirely in exposed concrete, with the central ice rink and the metal stairs connecting the different levels. Sculptures by Picasso, Vasarely and Dubuffet. Today it seems to have aged badly and looks like a UFO. There is no nostalgic charm in it, no wooden castles, no small Savoy villages with a church in the middle. Strangely enough, however, it is precisely the contrast to the gray exposed concrete that brings out the beauty of the mountains and the natural environment particularly well. The soundtrack actually consists only of the music that is played in the car in the On. Classical music on the way there, world music on the way back. A little original music was contributed by René-Marc Bini in a country-folk style. The team consisted only of friends. There was no reason to give up the people with whom I have been working so closely for so long: Jan Vancaillie and Didier Frateur (cinematography), Henri Morelle (sound), Michèle Hubino (editing), Jan Tax (costumes), Dominique Guerrier (assistant director), Thierry Leproust (production design), René-Marc Bini (music), Monique Marnette (production management). It was a special pleasure to work with two such renowned and talented actors as Marilyne Canto and Olivier Gourmet. The storyboard was created, as always with me, one or two months before the start of shooting, on location. The trial is a writing in pictures. For me, directing is not intellectual work, but physical, organic. I move around the sets, see through the camera section, try out different angles, take in the different perspectives of the characters, think about which dialogue sentence fits into which picture and when we move on to the next picture. I want 'Tenderness' to be a feel-good movie. A film that makes the audience happy, even if the story is sometimes tinged with nostalgia."

FilmdetailsZärtlichkeit

La tendresse / Tenderness
24.04.2014

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Zärtlichkeit; 0; 28.11.2014; 1,8; 8; 78 Minuten; Adrien Jolivet, Olivier Gourmet, Marilyne Canto, Yaëlle Steinmann, Jan Ackermans, Carine Koeppel; Drama;