John Carter

Ein gebrochener Mann, ein bitterer Krieg... zwei Welten!

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   10.07.2012
Mit einer Mischung aus Avatar und Star Wars bringt Disney pünktlich zum 100-jährigen Bestehen der titelgebenden Romanfigur, nach mehreren gescheiterten Versuchen, John Carter auf die Kinoleinwände und jetzt auch in Ihr Heimkino.

Das auf der Buchreihe 'John Carter vom Mars', von Edgar Rice Burroughs (*1. September 1875 - †19. März 1950) basierende Action-Abenteuer deckt breite Schichten ab. Denn Regisseur Andrew Stanton hat auf nichts verzichtet: Mächtige Schlachten, fremdartige Rassen, unglaubliche Kulissen, schöne Frauen und starke Männer.

Entdecken Sie neue Welten…

Edgar Rice Burroughs,der im Film von Daryl Sabara gespielt wird, erhält die Nachricht vom Tode seines Onkels John Carter (Taylor Kitsch). Burroughs, der als Alleinerbe bestimmt wurde, bekommt von dessen Anwalt, Carters Tagebuch übergeben, beginnt zu lesen und mit den ersten Sätzen beginnt das Abenteuer des John Carter:
Ex-Offizier Carter, der soeben noch auf der Flucht vor Apachen war, erwacht nun nach einen Kampf mit einem seltsamen Fremdling inmitten einer Wüstenlandschaft. Noch bevor er sich bewußt werden kann, was passiert ist, tauchen Einheimische grüne Riesen - die Tharks - auf, die den Fremden bemerkt haben und deren Interesse an ihm geweckt wurde. Carters Versuche zu entkommen sind vergebens, er findet sich in der Unterkunft der Tharks wieder. Bei einem Versuch zu Flüchten gerät Carter in eine Schlacht zweier Städte, Helium und Zodanga, bei dem er die Prinzessin (Lynn Collins) der Stadt Helium rettet. Von ihr erfährt er, dass er sich auf dem Planeten Mars befindet, der den Bewohnern allerdings unter den Namen Barsoom bekannt ist.
Willem Davoe als Tars Tarkas in John Carter - Zwischen zwei Welten © Walt Disney
Willem Davoe als Tars Tarkas in John Carter - Zwischen zwei Welten © Walt Disney

Thark Anführer Tars Tarkas (Willem Dafoe), der von Carters Kampfkünsten überwältigt ist, nimmt ihn in seinem Stamm auf. Indes erhofft sich Prinzessin Deja, in dem Fremdling von der Erde, Hilfe im Kampf gegen die feindliche Stadt Zodanga, die durch die Unterstützung der geheimnisvollen Therms im Besitz einer mächtigen Waffe ist. Für Carter allerdings zählt nur eins, er will einen Weg zurück auf die Erde finden. Deja, die versichert ihn diesen Weg zeigen zu können und Sola (Samantha Morton), die Tochter des Tharks Anführers, begleiten ihn bei seiner Suche. Carter entwickelt Gefühle für Deja und entscheidet, für ihre Stadt und ihre Liebe zu kämpfen. Zudem scheint auch der Weg auf die Erde in den Händen der feindlichen, Zodanga verbündeten, Therms zu liegen. Doch will er überhaupt zurück auf die Erde, wo sein Leben von den Schmerzen der Vergangenheit bestimmt wird, oder entscheidet er sich für ein Leben auf dem Mars mit seiner neuen Liebe Deja?

In den Kampf ziehen…

Der Hauptcharakter wird von Battleship Star Taylor Kitsch gespielt, der ab dem 11. Oktober mit Savages in die Kinos kommt. Die Rolle des Neffen John Carters wurde mit Daryl Sabara besetzt. Während Willem Dafoe in die Rolle des riesigen, vierarmigen Tharks Anführers Tars Tarkas schlüpft. Samantha Morton übernimmt die Rolle seiner Tochter Sola. Die schöne Prinzessin Deja wird von X-Men Origins: Wolverine Darstellerin Lynn Collins gespielt. Des Weiteren fungieren Mark Strong und Dominic West als Gegenspieler John Carters.

Alle Guten Dinge sind 4...

John Carter wird zu Papier gebracht! Ursprünglich sollte John Carter bereits 1931 der erste lange Zeichentrick aus den MGM Studios werden. Als nach 5 Jahren Arbeit erstes Filmmaterial einem Publikum gezeigt wurde und negative Kritik erntete, wurde die Produktion abrupt eingestellt.
Die Macht ist mit Disney! 1980 erwarben die Disney Studios erstmals die Rechte an John Carter. Zu einer Zeit, als Star Wars und Conan der Barbar groß im Kurs standen, wollte Disney dem etwas entgegen setzen. Für die Hauptrolle war damals Tom Cruise vorgesehen und John McTiernan sollte Regie führen. Da McTiernan mit der damaligen Technik für die nötigen Special Effects nicht zufrieden war, wurde die Produktion erneut gestoppt.
Auf zur Runde 3! Da Paramount und Columbia gleichermaßen Interesse an den Filmrechten hatten, brach ein Streit aus, den Paramount letztendlich für sich entscheiden konnte. 2005 wurde Jon Favreau der Regieposten zugeteilt. Dieser brachte aus Sicht von Paramount allerdings zu wenig Engagement, woraufhin die Produktion 2006 ein weiteres Mal abgebrochen wurde. Regisseur Favreau widmete daraufhin seine Aufmerksamkeit der Comicverfilmung Iron Man.
Teures Schätzchen! 2007 erwarb Disney die Rechte zurück und holte sich den bisherigen Animationsfilmer Andrew Stanton ( Das große Krabbeln, Findet Nemo, WALL-E) als Regisseur für den Film. 2010 starteten die Dreharbeiten in England. Weitere Drehorte waren eine Felsgebiet in New Mexico und der US-Bundesstaat Utah. Für das Projekt stand ein geschätztes Budget von 250 Millionen Dollar zur Verfügung.

Edgar Rice Burroughs inspiriert…

Regisseure wie James Cameron ließen sich von der 'John Carter' Buchreihe inspirieren, so übernahm er beispielsweise in Avatar grobe Züge der Handlung und verpasste auch seinen Leinwandhelden einen zweiten Körper.

In George Lucas'Star Wars Reihe wurden auch einige Elemente verwendet, wie z. B. die Titel des Königs, Kaisers und der Kaiserin oder Helden, die angekettet gegen Monster kämpfen müssen.
John Carter - Zwischen zwei Welten © Walt Disney
John Carter - Zwischen zwei Welten © Walt Disney

Fazit…

Der Film dürfte sowohl für Fantasy und Abenteuer Fans, als auch für Liebhaber der klassischen Geschichte des Helden, der sich in die schöne Prinzessin verliebt, ein echtes Heimkino-Erlebnis sein. Neben jeder Menge Schlachten und Spezialeffekten, bietet der Film auch unglaubliche Bilder einer scheinbar unangetasteten Welt. Die für Disney typische Portion Witz rundet das eigentlich eher ernste Thema gekonnt ab.

Sollte das alles Sie noch immer nicht vollständig überzeugt haben, sei noch erwähnt, dass Taylor Kitsch den Großteil seines Abenteuers oben ohne verbringt, was nebenbei gesagt - zumindest für Frauen - auch kein schlechtes Argument ist, den Film zu gucken.

Auf ins Abenteuer!

John Carter

Zwischen zwei Welten

John Carter

Zwischen zwei Welten
Fantasy

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FSK 0
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