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Kritiken von "Cascara" aus

68 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • It Might Get Loud
    Drei Musiker, drei Generationen, jede Menge Gitarren.
    Dokumentation, Musik
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cascara" am 28.02.2011
    Was kommt dabei raus, wenn drei völlig unterschiedliche Gitarristen zu einer Doku zusammenkommen? Ein wunderbarer Film über Musik im Allgemeinen und die Gitarre im Speziellen.

    Jimmy Page pflegt zu seiner Gitarre eine Beziehung wie zu einer Frau („Du musst die Gitarre streicheln“), während sie für The Edge nur das Medium ist, mit dem er über viele zwischengeschaltete Effektgeräte einen komplett neuen Sound generiert, der fast nichts mehr gemeinsam mit dem ursprünglichen Akkord hat. Jack White, der jüngste im Bunde, dagegen schlägt die Brücke zu den Bluesgitarristen der 30er Jahre. Am liebsten würde er alles niederreißen, um es musikalisch wieder neu aufzubauen (im altem Blues-Style).

    Was passiert nun beim Aufeinandertreffen dieser drei einzigartigen Gitarristen? Es gibt keine Schlägerei, wie von Jack White befürchtet, am Ende jammen sie zusammen und man hat den Eindruck, dass jeder von den Anderen etwas mitnimmt. Am meisten profitiert aber der Zuschauer.
  • Ein Sommer auf dem Lande
    Das Glück frei zu sein, die Freiheit glücklich zu sein.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cascara" am 30.11.2010
    Ein schöner Film, der einmal mehr zeigt, dass es französischen Filmemachern am ehesten gelingt, die Balance zwischen Stimmung und Herz, Humor und Melancholie in einem Film herzustellen.

    Am Anfang braucht man zwar etwas, um in den Film hineinzukommen, aber ja man mehr über die Charaktere erfährt, umso mehr wachsen sie einem ans Herz.
  • LOL - Laughing Out Loud
    Jetzt geht die Party richtig los!
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cascara" am 13.04.2010
    Ich kann mich nicht der Kritik der Redaktion von Video Buster an schließen.

    Es ist definitiv ein Film zum Anschauen!

    Er versucht das Erwachsenwerden locker und beschwingt darzustellen, was ihm auch gelingt.
    Er versucht erst gar nicht, die Konflikte des Erwachsenwerdens mit der Schwere von „Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“, „Stand by me“ oder „The Virgin Suicides“ zu definieren.
    Nein, es werden alltägliche Probleme witzig dargestellt, die älter werdende Jugendliche aber auch jung gebliebene Erwachsene im Umgang unter- und miteinander haben.

    Mal ganz ehrlich: Natürlich lieben wir schwermütige, gut inszenierte Coming-of-age-Filme die uns mitreißen, dieser aber hält uns einen Spiegel vor, der uns schmunzeln lässt, weil das Leben eben so abläuft.
  • Wasser - Der Film
    Insel der Ausgeflippten
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cascara" am 28.10.2009
    Dieser Film ist ein absolutes Muss. Die Gags sind sehr pontiert, die Story kurzweilig und trotz des 80er Backgrounds ist die Thematik nicht überaltet. Die Schauspieler sind klasse und an viele der Gags konnte ich mich noch von früher erinnern, als ich diesen Film zum ersten Male sah.
  • Happy End mit Hindernissen
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cascara" am 05.10.2009
    Die Beschreibung verspricht mehr als der Film halten kann. Charlotte Gainsbourg ist eine tolle Schauspilerin, hier jedoch leider nicht in Ihrer besten Rolle zu sehen. Der Film hat einige Sprünge, die man nur schwer versteht. Aber alles in allem fragt sich der Zuschauer: Welche Rolle hat Johnny Depp?
    Er tritt nur in 2 Szenen auf, steht aber in der Besetzungsliste ganz oben. Wer französische Unterhaltung möchte, sollte besser auf andere Filme zurückgreifen.
  • Free Rainer
    Dein Fernseher lügt
    Komödie, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cascara" am 27.04.2009
    Nun ja, ich kann mich nicht ganz den Kritiken der Vorredner anschließen. Die Personen sind mir zu stereotyp. Der Fernsehmacher, der säuft, kokst und nur nach der Quote lebt und sich ganz plötzlich vom Saulus zum Paulus wandelt und nebenbei die Attentäterin zur engagierten Mitstreiterin im Kampf um den guten Geschmack an seine Seite zieht. Wie bereits bei „Die fetten Jahre sind vorbei“ hat der Regisseur Hans Weingartner das an sich gute Thema nicht richtig genutzt. Der Film schwankt zwischen Sozialkritik, Komödie und Liebesfilm und ist weder Fisch noch Fleisch.
    Am Schluss gewinnen die Guten und nehmen gleich das nächste Gutmenschprojekt in Angriff. Soll das Versuch sein, gleich ein Sequel zu platzieren?

    Hätte man das Thema wirklich ernst genommen, hätte man den Film in der Mitte ausschalten und den Rest des Abends mit einem Buch verbringen sollen.

    Der Grund, warum ich den Film jedoch zu Ende gesehen habe, hieß Elsa Sophie Gambard: Sie ist der Lichtblick in diesem Film und ich hoffe, noch mehr Filme mit ihr zu sehen. Sie verlieh ihrer Filmgestalt etwas geheimnisvolles und trotzdem spritziges, was ich bei Moritz Bleibtreu in diesem Film leider vermisste.
  • Kurz und schmerzlos
    Thriller, Deutscher Film, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cascara" am 23.02.2009
    Der erste Film von Fatih Akin.
    Als "Gegen die Wand" dann 2004 den goldenen Bären gewann, war dies für mich keine Überraschung.
    Denn seit ich "Kurz und Schmerzlos" 1998 zum ersten Mal gesehen habe, ist mir Fatih Akin in guter Erinnerung geblieben.

    Die Besetzung und die Story sind hervorragend. Die Story im kleinkrimillen Milieu des Hamburger Kiezes wird durch die Authezität der Schauspieler hervorragend umgesetzt.

    Toll, man freut sich auf mehr Filme von Fatih Akin.
  • Das Beste kommt zum Schluss
    Drama, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cascara" am 23.02.2009
    Es ist nicht immer einfach, Tabu-Themen filmisch umzusetzen. Hier versucht man es mit Humor, aber versteckt zwischen den Zeilen kommt die Ernsthaftigkeit durch und ehe man sich versieht, ist man mittendrin in den Gefühlen und macht sich seine eigenen Gedanken zum Thema Tod.
    Dies ist hauptsächlich den beiden hervorragenden Schauspielern und deren Dialoge zu verdanken.
    Am Ende bleibt zwar die bittere Erkenntnis, dass alles mal zu Ende geht, aber der Film gibt auch den Antrieb, schon zu Lebzeiten eine "Liste" von Dingen zu haben, die man gerne machen möchte und gleich heute damit anzufangen, denn man weiß ja nie wann es zu Ende ist.
  • Dungeon Siege - Schwerter des Königs
    Fantasy, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cascara" am 30.11.2008
    Mein Gott, was für ein schlechter Film.
    Nach ungefähr einem Viertel des Films habe ich mich gefragt, ob es ein Zweiteiler ist und ich den ersten Teil verpasst habe. Es gibt wahnsinnige Sprünge in der Story und die Schauspielkunst der Darsteller lässt wahnsinnig zu wünschen übrig.
    Es kommt keine Stimmung auf, weder durch gelungen Kameraführung (man bedenke Herr der Ringe), Licht (die Kämpfe finden langweilig am Tage statt) oder durch die Musik (schon am Anfang absolutes Klischee), weder durch die Ausstattung (die Orks, oder wie sie in diesem Film heissen, sind sowas von hölzern) noch durch die Kämpfe (billige martial art Tricks, die auch noch gääääääähnend lang in die Länge gezogen wurden).
    Hallo liebe Leute, die Ihr den Film toll fandet: Habt ihr jemals von Herr der Ringe gehört???? (geschweige denn gesehen?)
  • Brügge sehen... und sterben?
    Krimi, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cascara" am 26.11.2008
    Was ein witziger Film, selten so gelacht. Habe ihn mir noch ein zweites Mal angeschaut und dann erst richtig die tragische Komponente realisiert. Die Figuren sind komplexer als man auf den ersten Eindruck wahrnimmt. Für mich persönlich die beste Rolle, die Colin Farell je gespielt hat.
    Unbedingt im Original anschauen, denn der irische Akzent von Colin Farell ist genial.
  • There Will Be Blood
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cascara" am 22.09.2008
    Daniel Day-Lewis ist zweifelsfrei einer der besten Charakter-Darsteller Hollywoods. Er schafft es, der Figur Daniel Plainview einen komplexen Charakter einzuhauchen.
    Aber....: Es braucht bei weitem mehr, um einen guten Film zu machen.
    Dieser Film ist der erste Film, den ich wegen vorrangig wegen der absolut nervenden Filmusik mehrfach vorzeitig abbbrechen wollte. Es vergehen keine 5 Minuten, ohne dass die Musik in schrillen Tönen dem Zuschauer den letzten Nerv raubt.
    Die stillen und ruhigen Phasen, in denen nicht gesprochen wird und wo man als Zuschauer den Moment, die Filmaufnahmen und die Charaktere auf sich einwirken lassen könnte, werden durch die Filmmusik zu einer (Hör-)Nervenqual.
    Auch das Thema, die Korrumpierung des Einzelnen (Plainview und des Priesters) hätte besser dargestellt werden können.
    So geht m.E. die gute schauspielerische Leistung von Daniel Day-Lewis im schlechten Rest des Filmes unter.
  • Todeszug nach Yuma
    Die Zeit läuft gegen einen Mann.
    Western
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cascara" am 24.07.2008
    Ein ganz passabler Western, mit tollen Szenen und guten Landschaftsaufnahmen.
    Dennoch finde ich, dass die Charaktere zu simpel gezeichnet sind und das Ende ist absehbar.

    Der gutmütige und rechtschaffene Underdog, der den Job übernimmt wegen Geldmangels und um es seinem Sohn zu beweisen und der böse Bandenchef (der im Herzen aber gut geblieben ist) der am Ende dann zum Guten übertritt.

    Hier lobe ich mir Western im Stile von „Erbarmungslos“ und „The Proposition“, wo die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen (wie es im realen leben doch auch so ist).

    Trotzdem noch drei Punkte für die kurzweilige Unterhaltung.