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Kritiken von "Vagabundo" aus

10 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Big Daddy
    Wer ein Kind adoptiert, muss es auch behalten.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Vagabundo" am 10.10.2008
    Comedy pur
    Der Film eignet sich für die Reaktivierung von Lachmuskeln. Adam Sandler fallen zum Teil die peinlichsten Ideen ein, die einem in der Ausführung ein verschämtes Grinsen entlocken. Wer nicht niveauvolle Komödie à la Loriot sondern einfache Comedy pur genießen will, ist bei diesem Film gut aufgehoben. Ich hatte meinen Spaß!
  • Tödliche Versprechen
    Jede Sünde hinterlässt eine Spur.
    Thriller, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Vagabundo" am 10.10.2008
    Finger weg
    Zumindest meinen Geschmack hat der Film nicht getroffen. Schon innerhalb der ersten 6 Minuten gleicht dieser Thriller eher einem schlechten Horror-Splatter-Movie. Gleich zu Beginn bekommt man eine Einführung in den russischen Mafia-Alltag Londons: da wird einem Kunden beim Barbier bei laufender Kamera die Kehle durchgeschnitten, Minuten später taucht Troubleshooter Viggo Mortensen auf, um der Leiche die Finger mit einer Gartenschere abzuschneiden... Das war mir nach dem Abendessen ein wenig zuviel »Fleischeslust«. Sinnlose Brutalität und abgestumpftes Abschlachten beherrschen den Film. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema »organisierte Kriminalität« fehlt komplett. Ein durchweg enttäuschender Film.
  • Das Bourne Ultimatum
    Was andere anfingen bringt er zu Ende.
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Vagabundo" am 10.10.2008
    Prädikat: besonders wertvoll!
    Der dritte Teil ist den Vorgängern bei Weitem überlegen, insbesondere was die übersichtlicheren Handlungsstränge und die Actionszenen betrifft. Gerade letztere zaubern ein Feuerwerk an Spannung auf den Bildschirm. Von Jagdszenen im belebten Londoner Bahnhof »Waterloo Station«, über Verfolgungen auf den Dächern von Tanger bis zum Showdown in Manhattan ist alles dabei. Regie und Hauptdarsteller Matt Damon kann man nur gratulieren zu diesem Meisterwerk!
  • Die Bourne Verschwörung
    Sie nahmen ihm seine Identität. Jetzt will er sie zurück.
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Vagabundo" am 10.10.2008
    ganz in Ordnung...
    war der Film für eine Fortsetzung schon, kam aber nicht an den 1. Teil heran. Ziemlich nervig gestalteten sich die wackligen Kameraaufnahmen während Kampf- und Action-Szenen. Sie erinnerten an Szenen eines drittklassigen low-budget-Projekts. Das geht besser, wie der dritte Teil der Bourne-Trilogie beweist.
  • Good Night, and Good Luck
    Ihre Waffe war die Wahrheit.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Vagabundo" am 03.09.2008
    trotz Starbesetzung ein unerträglicher Film
    Ich war komplett enttäuscht und habe den Film nach quälenden 30 Minuten abschalten müssen. Solch ein schwaches Drehbuch plus Regie habe ich selten gesehen. Das Thema und die Starbesetzung versprachen einen guten Polit-Thriller im Stile eines Oliver-Stone-Films. Weit gefehlt! Wer - wie ich - von »Good night and good luck« einen packenden Film wie »J.F.K.« oder »Thirteen Days« erwartet, sollte die Finger davon lassen. Statt einen klaren Handlungsstrang zu benutzen, wabert der Film hin und her und kommt nicht in die Gänge. Pseudokritische Dialoge in Redaktionssitzungen des Fernsehsenders CBS vermischen sich mit zusammenhanglosen Monologen - ein Trauerspiel!
  • Das Streben nach Glück
    Nach einer wahren Geschichte.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Vagabundo" am 03.09.2008
    Will Smith in einer Glanzrolle!
    Der Film hat sich gelohnt, insbesondere wegen Will Smith in einer herausragenden Rolle, mit der er in die Fußstapfen von Samuel L. Jackson und Denzel Washington tritt. Bisher kannte ich Will Smith als komödiantischen Schauspieler in Fernsehrollen («Der Prinz von Bel Air«) und Filmen («Hitch - der Date-Doktor«). Auch als Action-Darsteller ist er mir in guter Erinnerung geblieben in Filmen wie »Bad Boys«, »Men in Black«, , »Staatsfeind Nr. 1« und »I am legend«. Mit seinem Film »Streben nach Glück« schlägt Will Smith ein neues Kapitel auf und beweist auf eindrucksvolle Art und Weise, dass er weit mehr kann, als nur dumme Sprüche zu klopfen und im Wild-West-Stil in der Gegend herumzuballern.
    Die Rolle als stets bemühter Vater nimmt man ihm ab. Selbst seine persönlichen Schwächen kann man ihm wegen seiner guten Absichten und Ziele nicht übel nehmen. Der Film langweilt in keiner Minute und ist äußerst empfehlenswert.
  • Der Krieg des Charlie Wilson
    Basierend auf einer unglaublichen, aber wahren Geschichte.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Vagabundo" am 22.08.2008
    War das ein Werbefilm der Republikaner???
    Äußerst unkritisch und politisch oberflächlich schildert der Film den »Husarenritt« des Kongressabgeordneten Charlie Wilson. Wie er Millionen US-Dollar aus den verschiedenen Haushaltstöpfen abzweigt, um die afghanischen Freiheitskämpfer mit Waffen zu unterstützen und damit die sowjetische Besatzung Afghanistans zu beenden. Einzig und allein die Politszene in Washington wird ironisch aufs Korn genommen. Ansonsten wirkt der Film mit seiner antikommunistischen Propaganda wie ein Werbefilm der amerikanischen Republikaner. Lediglich Tom Hanks und Philipp Seymour Hofmann glänzen in ihren Charakter(losen)-Rollen. Ein teilweise amüsanter Film, den man jedoch nicht unbedingt gesehen haben muss.
  • Nach der Hochzeit
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Vagabundo" am 20.08.2008
    Phantastische Schauspieler - herzzerreißende Handlung...
    der Film hat mich komplett in seinen Bann gezogen und ging - dank der brillianten Schauspieler und des einfühlsamen Plots - direkt unter die Haut und tief ins Herz. Von Beginn an erhält der Betrachter einen ungefilterten Zugang zu den Charakteren des Films. Da ist zum einen der zurückhaltende und introvertierte »Mister Jacob« (Mads Mikkelsen), ein rastloser und in sich zerrissener, zorniger Aussteiger, der mit seinem indischen Waisenhaus am Rande des Ruins steht und alleine durch die Rückkehr in die ihm verhaßte »erste Welt« seinen Waisenkindern eine gesicherte Zukunft garantieren kann. Auf der anderen Seite steht der extrovertierte Selfmademan und Milliardär Jørgen (Rolf Lassgård), dem scheinbar nichts etwas anhaben kann und der trotz seines Reichtums das Mitgefühl und seine Herkunft nicht vergessen hat. Der Film spielt mit Schicksalsschlägen, ohne dabei unglaubwürdig und übertrieben zu wirken. Die dänische Regisseurin Susanne Bier hat mit diesem Werk einen Meilenstein in der Filmgeschichte geschrieben.
  • Das Leben nach dem Tod in Denver
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Vagabundo" am 17.08.2008
    Konfuzius-Weisheiten und zähe Handlung
    Der Film war mir von einem Cineasten ans Herz gelegt worden und sollte im Stile eines coolen Tarantino-Rodriguez-Movie begeistern. Vielleicht bin ich deshalb mit zu großen Erwartungen an den Film herangegangen. Meinen Geschmack hat er leider nicht getroffen. Zu viele platte Lebensweisheiten mit einer Prädikatsspanne zwischen Konfuzius und Sepp Herberger überlagern eine äußerst zähe Handlung. Andy Garcia kann als Profikiller und Womanizer Jimmy The Saint nicht so sehr überzeugen wie in seinen Charakterrollen bei »The Untouchables«, »Black Rain« und »Der Pate - Teil 3«. Christopher Walken als diabolischer Gangsterboss, Todesengel und Misanthrop schlechthin wirkt durch seine monothone Darstellung fast so peinlich wie der alternde Marlon Brando in »Apocalypse now«. Ich hatte mir mehr von diesem Film versprochen.
  • Schwere Jungs
    Ihre Gegner rechneten mit allem - nur nicht mit der Schwerkraft.
    Komödie, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Vagabundo" am 12.08.2008
    Wenn ned heit, dann nie...
    ... der Film ist für meinen Geschmack erfrischender als Cool Runnings und entbehrt der schlechten, nervigen Synchron-Stimmen à la Eddie Murphy. Zwar wirkt das Bayerisch der Hauptdarsteller teilweise ebenso gekünstelt wie in der Münchner Bussi-Gesellschaft der »Zug'reisten«, doch das tut dem originellen Charakter des Films keinen Abbruch. Ein bayerisches Heldenepos, ein Film über Freund- und Feindschaft, über falschen Stolz, Kleingeistigkeit, Ehrgeiz, Selbstüberwindung und Versöhnung. Herz, was willst Du mehr!