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Kritiken von "dikoro" aus

17 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • The Imitation Game
    Ein streng geheimes Leben.
    Drama, Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dikoro" am 10.12.2015
    Gerade zu Ende gesehen, und erst mal durchatmen. Wow, was für ein großartiger Film! Uneingeschränkte 5 Punkte von mir. Ich liebe solche leisen Filme, weitab vom Mainstream-Ballerkino. Benedict Cumberbatch zählt schon seit einigen Jahren zu meinen Lieblingsschauspielern, und er wird immer besser! Auch Charles Dance (bekannt als Tywin Lennister aus "Game Of Thrones) mit seiner diabolischen Art hat mir gut gefallen. Schauspielerisch gibt es m.E. keine Ausfälle, alle Akteure machen ihre Sache prima. Die Ausstattung des Filmes ist liebevoll detailliert, was mir bei historischen Filmen immer wichtig ist. Der emotionalste Moment war für mich das Ende, wo mit simplen Texteinblendungen der weitere Werdegang der Historie und das tragische weitere Leben Alan Turings aufgezeigt wurde, während die Helden ausgelassen um ein Feuer tanzen und Geheimdokumente verbrennen. Empfehlung: Wer großes Kino mag, unbedingt ansehen!
  • Movie 43
    Comedy unzensiert. Die größten Stars in der schrägsten Komödie aller Zeiten.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dikoro" am 17.01.2014
    Unter aller Kanone
    Der Film war der enttäuschendste, den ich je gesehen habe, glaube ich. Die Erwartungen waren ja nicht gerade niedrig bei dem Staraufgebot, und dass es Episoden sind, wusste ich auch. Aber so einen dummen, zotigen Mist hab ich selten gesehen!
  • Kleinruppin forever
    Und was hast Du in den 80ern gemacht?
    Komödie, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dikoro" am 15.08.2012
    Ganz so schlimm wie die Abbruch-Häuserzeile am Kleinruppiner Markt sahen zumindest die Stadtkerne ja nicht aus;-), aber von dieser und anderen Überspitzungen ostdeutscher Gegebenheiten lebt dieser Film unter anderem - ohne den Anspruch, realistisch zu sein! Es ist eben eine sehr schön gemachte Komödie, ohne Gags am laufenden Band, dafür mit guten Dialogen und tollen Jungschauspielern sowie einem wi immer guten Michael Gwisdek.
    Ich habe den Film schon 3mal gesehen, und finde ihn wirklich gut gemacht, warmherzig, mit viel Liebe zum Detail. Allein die Ausstattung von Gwisdeks Behausung - toll!
    4 Sterne - ansehen!
  • Cars 2
    Mit Vollgas um die Welt.
    Kids, Animation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dikoro" am 29.12.2011
    Vier minus einem Stern...
    Cars vs. Bond - ok, das kann man mal machen, es war für mich ganz amüsant, viele Anspielungen gabs, wie bei Pixar üblich; witzig war das Ganze durchaus auch, aber meine Kinder (9 und 10) haben den Film nicht wirklich verstanden. Und weil es ein Kinderfilm sein soll, gibts von mir deshalb 3 statt 4 Sterne.
  • A Fork in the Road
    Wenn Du denkst es geht nicht schlimmer... - ein Roadmovie der Extraklasse.
    Krimi, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dikoro" am 29.12.2011
    Ich gebe 4 Sterne,
    weil mich der Film doch sehr oft überrascht hat. Haarsträubende Wendungen, pechschwarzer Humor, (mir) bis dahin unbekannte Schauspieler, die sehr natürlich agiert haben, d.h., die nervliche Überreizung zumeist glaubwürdig herüber brachten.
    Die Grundidee ist ja immer wieder faszinierend: Was wäre, wenn... in China ein Sack Reis umfällt? So ähnlich harmlos fängt das Ganze auch an.Und es sind die kleinen Dinge, die hier schief gehen, bei denen man sich manchmal an sich selbst erinnert fühlt;-)
    Passende musikalische Untermalung rundet das Ganze ab.
    Zwischenzeitlich etwas an Hitchcocks "Immer Ärger mit Harry" erinnert, habe ich mich den ganzen Film lang köstlich unterhalten gefühlt.
  • District 9
    Ihr seid hier nicht willkommen.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dikoro" am 11.11.2011
    So einen SciFi-Streifen sah ich noch nie - im positiven Sinne. Im Nachhinein macht der Film einfach nur Gänsehaut! Die Idee, die Kameraführung, die doku-mäßigen Interview-Einblendungen, all das funktioniert hier perfekt. Und der gewählte Schauplatz - mal nicht New York City, wie sonst üblich, sondern Johannesburg mit seiner Apartheid-Vergangenheit, macht den hinter wohlmeinender Sorge versteckten Rassismus deutlich. Ganz toll fand ich Sharlto Copleys sehr überzeugende Darstellung des Wikus v. d. Merwe, der anfangs hinter geheuchelter Freundlichkeit knallhart agiert; man spürte förmlich, dass man sich vor diesem Mann in Acht nehmen muss. Wäre die Baller-Action nicht so blutrünstig, könnte der Film m.E. in einer Liga mit "Silent Running" oder "Begegnung der 3. Art" spielen. So reichts aber immer noch für vier Sterne von mir.
  • Ken Folletts Die Säulen der Erde
    Abenteuer, TV-Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dikoro" am 04.03.2011
    Die Verfilmung eines meiner Lieblingsbücher hat mich rundherum begeistert. Hier wurde sehr vieles richtig gemacht, von der Auswahl der Schauspieler - ich fand Rufus Sewell, Hayley Atwell, David Oakes und Eddie Redmayne hervorragend, auch war es schön, Donald Sutherland mal wieder zu sehen - über die perfekte Maske - Ihr müsst Euch mal "zivile" Bilder z.B. von Sarah Parish ansehen - bis zur Titelmusik, die schon bei der zweiten Folge Gänsehaut verursacht. Die Handlung ist bis auf einige Vereinfachungen gut wieder zu erkennen, u.a. wurde die Subpriorei St. John in the Forest weggelassen. Was die Schlachtszenen angeht, finde ich nicht, dass sie zu oft und zu lang zelebriert werden, doch etwas weniger Filmblut hätte m.E. genügt.
    Alles in Allem eine sehr sehenswerte Verfilmung. Ich freue mich schon auf "Die Tore der Welt"!
  • Blood Diamond
    Dieser Stein nimmt dir alles.
    Abenteuer, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dikoro" am 12.08.2010
    Beklemmende Atmosphäre, erschreckend realistisch. Toller diCaprio, sehr überzeugender Hounsou. Und da der Film ein Thema offenbart, das in unserer satten Welt meist ausgeblendet wird, ist er von Anfang bis Ende sehenswert! 5 Sterne!
  • Und morgen war Krieg
    Drama, Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dikoro" am 31.05.2010
    Und morgen war Krieg

    Dieser Film war schon lange auf meiner Wunschliste, nun konnte ich ihn endlich sehen.
    Zur Handlung:
    Erwarten Sie auf Grund des Titels keinen weiteren russischen Kriegsfilm, ganz im Gegenteil, es ist ein eher leiser, doch erschütternder, verstörender und sehr eindringlicher Film über eine neunte Klasse, irgendwo in einer Stadt in der Sowjetunion, mitten im finstersten Stalinismus. Die Handlung ist, wie der Titel schon andeutet, kurz vor dem Einmarsch der deutschen Truppen angesiedelt. Es sind schlimme Zeiten für jeden, der eigenständig oder anders denkt als die "Gemeinschaft" (die Partei), und diese Gemeinschaft hat ihre Ohren überall.
    Es beginnt im Grunde damit, dass die Schüler bei einer Mitschülerin Verse eines als Dissidenten stigmatisierten Dichters rezitieren. Eins der Mädchen, ein im Sinne Stalins Erzogenes, ist darüber anfangs empört, muss aber verwirrt feststellen, dass sie die Gedichte wunderschön findet. Trotzdem berichtet sie der Lehrerin davon. Allerdings beginnt sie langsam auch, als unverrückbar geltende Wahrheiten zu hinterfragen.
    Die Handlung führt kurze Zeit später nach mehreren harmlos scheinenden Ereignissen plötzlich zur Verhaftung des Vaters der Gastgeberin, eines angesehenen Ingenieurs. Die Schüler halten gegen den Druck von Lehrerin und Eltern weiter zur Tochter des Verhafteten, als die sich weigert, sich vom Vater los zu sagen. Als das Mädchen eine verzweifelte Tat begeht, regt sich in den anderen Schülern zagaft, doch ständig wachsend, Unmut und somit Widerstand. Dass der Film kein Happy End haben kann, dürfte klar sein, schließlich kommen auf die Protagonisten erst kurz darauf ein grausamer Krieg und insgesamt noch fast 13 Jahre Stalin-Herrschaft zu.
    Mein Fazit:
    Einer der Filme, die man gesehen haben sollte, weitab vom Hollywood-Mainsteam-Kino. Der Regisseur bedient sich geschickt des Wechsels zwischen Schwarzweiß- und Farbszenen, passend zur Stimmung im Film. O ja, es gibt natürlich auch glückliche Momente, Ausgelassene Unbeschwertheit und sogar etwas, teils unfreiwillige, Komik, besonders, wenn man in der DDR aufgewachsen ist...
    Der Film brachte mir wieder einmal zu Bewusstsein, welcher Willkür Menschen andere Menschen aussetzen können, und welches Glück WIR haben, einfach schon dadurch, später geboren zu sein.
    Bleibt noch zu erwähnen, dass der Film 1986 gedreht wurde, im Jahr der Tschernobyl-Katastrophe und gerade ein Jahr nach Gorbatschows Amtsantritt. Damals war es noch nicht selbstverständlich in der UdSSR, mit dem Stalinismus abzurechnen oder überhaupt offen zu sagen, was man dachte, die Perestroika steckte noch in den Kinderschuhen.
    Mein Tipp: 5 Sterne. Ausleihen!
  • 2012
    Wir waren gewarnt.
    Science-Fiction, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dikoro" am 04.02.2010
    Weltuntergang - wieder einmal!
    Emmerich läßt es wieder mal krachen, ich möchte hier nicht weiter meine Vorredner zitieren. Was mir auffiel, war die unterschwellige Aussage des Films: Warum noch Angst vor dem Klimawandel haben, wenn die Bedrohung plötzlich ganz woanders her kommt. Typisch USA. Und am Ende ist die Atmosphäre ja von allen CO²-Quellen gereinigt...
  • Tintenherz
    Jede Geschichte, die jemals geschrieben wurde, wartet nur darauf, wahr zu werden.
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dikoro" am 21.11.2009
    Ich hab alle 3 Bücher gelesen - nein, verschlungen! - und mein Urteil fällt moderat aus: Tintenherz ist ein kurzweiliger Film, der natürlich nicht alle Handlungsstränge des Buches darstellen kann, aber allemal spannend ist, durchaus auch sehenswert für Erwachsene. Nicht zuletzt haben mich die Schauspieler überzeugt: Brendan Fraser, der von Film zu Film immer besser wird.
    Helen Mirren, die sehr facettenreich und mimisch wirklich gekonnt agiert. Und last but not least Andy Serkis, der schon Gollum seine Mimik lieh und auch hier überzeugend den gefährlichen Bösewicht spielt, vor dessen Launen nicht einmal die eigenen Leute sicher sind. Paul Bettany als trauriger Sympathieträger Staubfinger und Jim Broadbent (Horace Slughorn aus "Harry Potter 6") als hasenherziger Fegnolio runden die gute Besetzung ab.
    Fazit: Ansehen lohnt.
  • Fegefeuer der Eitelkeiten
    Eine außergewöhnliche Geschichte über die Gier nach Macht, Sex und Eitelkeiten in Amerika.
    Drama, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dikoro" am 14.08.2009
    Ich kann mich den schlechten Kritiken nicht anschließen...
    denn dies ist ein Film, den ich mir immer wieder gern ansehe. Ein Kabinettstückchen von Brian de Palma voller subtilem Humor und jeder Menge Seitenhiebe auf die (nicht nur) amerikanische Gesellschaft, die absolute Oberflächlichkeit gehobener Kreise, die Sensationsgier der Medien und - vor allem- die Scheinheiligkeit der der Kirche. Dazu ein Staraufgebot an Schauspielern, besonders hervor zu heben hier die alterslose Kim Cattrall, Saul Rubinek, als ignorante und beschränkte Geliebte Melanie Griffith (»spasmodisch« - haha!) und als herrlich hilfloses Opfer der junge Tom Hanks!
    Für mich heute schon ein Klassiker!