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Kritiken von "Simson76" aus

28 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Der Fischer und seine Frau
    Warum Frauen nie genug bekommen.
    Deutscher Film, Lovestory, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Simson76" am 19.08.2007
    Völlig belanglos
    Vielleicht habe ich nur ein Problem mit den Filmen von Doris Dörrie, aber diese belanglose Tragikkomödie ist allein noch wegen Alexandra Maria Lara und Christian Ulmen »sehenswert«. Die Idee, das alte Märchen von dem Fischer und seiner Frau auf eine moderne Liebesgeschichte zu übertragen, ist zwar ganz nett, aber Dörrie macht daraus leider nicht wirklich etwas, was vom Hocker reißt. Vielmehr krankt der Film an dem leider typischen deutschen Phänomen jeden Moment todzureden und keinen Platz für stille Momente zu lassen: Alles wird problematisiert in dem Film. Gebrochen wird das dann durch völlig überzogene, komisch gewollte Szenen wie eine Domina-Sequenz von Lara oder die Fischgespräche, die so gar nicht zu dem Film passen. Im Ganzen völlig unausgegoren, so dass auch die an sich sympathischen Darsteller nicht viel herausreißen können!
  • Große Haie - Kleine Fische
    Unter Wasser gelten andere Regeln.
    Komödie, Animation, Kids
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Simson76" am 14.10.2006
    Kein Vergleich zu »Shrek« oder »Nemo«
    Trotz vieler netter kleiner Einfälle z.B. bei der Unterwasserstadt und den zahlreichen Anspielungen auf diverse Filmklassiker hat mich der Film enttäuscht. Wer den Dreamworks Hit »Shrek« kennt, muss feststellt, dass »Große Haie-kleine Fische« sich eindeutig an kleine Zuschauer richtet, die simple Story ist schnell durchschaut und viele Gags hat man bei »Findet Nemo« so oder so ähnlich auch schon gesehen. Highlight des Films war für mich die Disco-Nachspann nach dem eigentlichen Abspann! Ein großer Nachteil liegt in der deutschen Synchronisation: Die Figur des Oscar ist eindeutig auf Will Smith zugeschnitten, dessen dt. Stammsprecher man aber nicht eingesetzt hat. Dadurch geht viel der Komik verloren! Tipp daher: Film unbedingt im Original anschauen!
  • Die Insel
    Plane deine Flucht.
    Thriller, Science-Fiction, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Simson76" am 08.09.2006
    Viel Action mit einem Hintergrund, der schockt!
    Michael Bay 'kreuzte' die 70er-Jahre-Kinohits »Coma« und »Flucht ins 23. Jahrhundert« und drehte mit »Die Insel« wohl seinen ersten Film, der nicht nur reines Actionspektakel ist: Die Geschichte um geklonte Menschen, die als Ersatzteillager für 'echte' Menschen dienen, hat es in sich: Einige Szenen im ersten Teil des Films sind schwer verdaulich! Man fragt sich wann diese Zukunftsvision womöglich wahr werden wird.
    Vom Filmischen her zeigt »Die Insel«, dass anspruchsvolle Action wesentlich von den Darstellern lebt: Ewan McGregor und Scarlett Johansson geben ein gutes Paar ab. Djimon Honsou, Sean Bean und Steve Buscemi ergänzen als hochkarätige Charakterdarsteller den Film.
    Packend, wenn auch im Ganzen eine gute 1/4h zu lang.
  • 9 Songs
    Rock'n Roll & sexuelle Leidenschaft pur.
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Simson76" am 26.08.2006
    Gibts da einen Sinn?
    ...das fragt man sich zweifellos? Man sieht Aufnahmen angesagter Britpopbands wie Franz Ferdinand, ein Pärchen bei Gesprächen und Aufnahmen aus der Arktis (wo der Protagonist zeitweise unterwegs ist)... und vor allem sieht man Sex in allen Variationen: Vom eigentlichen Verkehr über Ganzkörpermassagen bis zum Oralverkehr - und zwar alles im Detail und in Großaufnahme. Was Regisseur Michael Winterbottom ausdrücken will, bleibt aber unklar, denn Handlung gibt es eigentlich nicht. Und so bleibt man ziemlich ratlos zurück: Man hat eine Stunde ästhetische Bilder von scheinbar ganz normalen Menschen beim Sex gesehen, expliziter als in jedem anderen Film zuvor, dabei nicht voyeuristisch wie in Pornofilmen, aber letztlich doch ohne Sinn für die filmische Handlung.
  • L'Auberge Espagnole 2
    Wiedersehen in St. Petersburg.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Simson76" am 24.08.2006
    Keine wirkliche Fortsetzung, aber kurzweiliger Spaß
    Wer eine wirkliche Fortsetzung zum WG-Spaß des ersten Teils und Überraschunghits von 2003 erwartet, wird sicher etwas enttäuscht sein, denn abgesehen von »Xavier« und »Wendy« tauchen die anderen WG-Bewohner nur am Ende des Filmes auf und sind mehr oder minder Staffage. Daher ist der Titel doch etwas Etikettenschwindel. Der Film selbst stellt Liebesfreud- und leid von Xavier in den Mittelpunkt, der zwischen seiner Ex («Amelie«-Star Audrey Tautou hat eine deutliche größere Rolle als im Vorgäner), einem Topmodel und der hinreißenden Kelly Reilly (kaum wiederzuerkennen im Vergleich zu Teil 1) hin und her pendelt.
    So ist der Film auf jeden Fall kurzweilig, wenn auch wesentlich »reifer« als der Vorgänger, der jeden Studenten mit Erasmus-Erfahrung sicher freudig und wehmütig zugleich an die vielfältigen Erfahrungen im Auslandssemester erinnerte.
  • King Arthur
    Beherrsche dein Schicksal.
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Simson76" am 21.08.2006
    Nicht langweilig, aber mit dem Mythos hat's nichts zu tun
    Antoine Fuqua wollte nach eigenem Bekunden die Artussage verfilmen und dabei den historischen Kern des Mythos darstellen. Leider ist er damit gescheitert: Die Darstellerriege (u.a. mit Til Schweiger) stolpert weitgehend ungeleitet und unmotiviert durch die über 2 Stunden Kampf und Liebelei. Zwar erkennt man mitunter Fuquas Bemühen, die Sage detailgenau zu präsentieren und es gelingen ihm auch einige prägnante Szenen (z.B. bei den Schlachten), letztlich aber weiß der Film selbst nicht viel mit sich anzufangen...
  • Deep Blue
    Entdecke das Geheimnis der Ozeane
    Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Simson76" am 10.08.2006
    Anders als die Doku aber genauso faszinierend
    Wer die mehrteilige Doku aus der ARD kennt, hat viele der faszierenden Bilder sicher noch vor Augen: Atemberaubendere Bilder aus den Tiefen der Meere gab es noch nie. In der Kinoversion des Films ist zwar nur eine kleine Auswahl davon zu sehen, aber der Zusammenschnitt schafft beim Sehen fast eine meditative Stimmung, die von George Fentons Musik und dem ruhigen und sparsam eingesetzten Off-Kommentar noch verstärkt wird.
    Zweifellos eine der besten Naturdokus der jüngeren Filmgeschichte!
  • Catwoman
    Action, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Simson76" am 03.08.2006
    Hübsch anzuschauen, mehr nicht
    Der Film reiht sich in die Welle von Comicverfilmungen, die von dem Erfolg von »Spider Man« und »X-Men« profitieren wollten, dabei aber auf reine Schaueffekte setzen. Hier sind dies im Wesentlichen die beiden Hauptdarstellerinnen, wobei sich die Frage aufdrängt, wie sich gerade Halle Berry zu so einer sexistischen Darstellung hat überreden lassen können. Die von mir sehr geschätzte Sharon Stone ist schauspielerisch sichtlich überfordert und Lambert Wilson gänzlich fehlbesetzt. So stolpert der Film von einer Szene zur nächsten, wobei meistens Halle Berry und ihr ansehnliches Outfit im Mittelpunkt zu stehen scheinen. Auch das Drehbuch fällt gegenüber anderen Comicverfilmungen ab. Man sollte dann doch lieber zu SpiderMan oder der hochklassigen X-Men-Trilogie greifen...
  • Reservoir Dogs
    Wilde Hunde
    18+ Spielfilm, Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Simson76" am 02.08.2006
    Tarantinos erster Streich
    Es ist ein wahrer Tarantino: Brutal, tiefschwarz, ironisch, voller Anspielungen bei der Populärkultur (man erfährt, was uns Madonna mit »Like A Virgin« wirklich sagen wollte). Dazu eine in sich stimmige Ensembleleistung mit einigen Stars aus Tarantinos Filmfamilie: Harvey Keitel, Tim Roth, James Marsden und Steve Buscemi.
    Der Soundtrack ist ein Ohrenschmaus und der Film in seiner Länge prägnant, wenn auch noch nicht so elegant wie »Jackie Brwon«, so künstlich wie »Kill Bill« und so ironisch wie
    «Pulp Fiction«. Als 'Vorspiel' zur Karriere eines d e r Regisseuren des New Hollywood der 90er ein würdiger Auftakt - ganz besonders im Showdown.
  • Der Schut
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Simson76" am 24.07.2006
    Ein echter May der 1960er Jahre
    Unter der Regie des Hollywood-Veteranen Robert Siodmak entstand diese Verfilmung eines der Wüstenabenteuer Karl Mays im Gefolge der damals unvorstellbart populären Winnetou-Reihe. Der Film ist ganz auf das Duo Lex Barkwer/Ralf Wolter zugeschnitten, die ihre Rollen auch bestens ausfüllen, ergänzt von Dieter Borsche und Chris Howland als Lord Lindsay und Butler Archie, welche dem Film eine zusätzliche Portion Humor verleihen. Die Handlung an sich reiht viele kleine Abenteuer aneinander, bis der böse Schut schließlich erledigt ist. Das ist zwar mitunter etwas naiv, nicht immer schlüssig, aber doch auch wieder rührend in Szene gesetzt. Als Karl May-Fan wird man auch mit den prächtigen Bildern der Balkanlandschaft voll bedient. Einen Pluspunkt für Friedrich von Ledebur als geheimnisvollen Mübarak, Abzüge für die völlig unterbeschäftigte Marie Versini (sie sollte wohl wegen ihrer Popularität als Winnetous Schwester Nscho-Tschi ein paar Extra-Zuschauer anlocken) und das flaue und unmotivierte Endduell zwischen Schut und Kara Ben Nemsi.
    Von den Verfilmungen der Wüstenabenteuer dennoch mit Abstand die beste und auch besser als mancher Film der Winnetou-Reihe!
  • Der SpongeBob Schwammkopf Film
    Held. Legende. Schwamm.
    Kids, Animation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Simson76" am 14.05.2006
    Kann man nur lieben oder hassen
    Den völlig überdrehten Schwannkopf und seine Freude, den grenzdebilen Schwamm Patrik, den ausbeuterischen Krabbenburger-Chef Mr. Krabs oder den miesepetrigen Octopus Taddäus, kann man nur lieben - oder aber hassen. Und wie das mit der Serie ist, so ist das auch mit dem Film. Die gute Nachricht: Der Film ist keine aufgeblähte Fernsehfolge, sondern durchaus in sich stringent aufgebaut. Die Musikeinlagen sind - im Gegensatz zu manchem Disney-Film - nett anzuschauen und zu hören und auch der zwischen den Zeilen zu erkennende bösartige Humor für Erwachsene ist nicht ganz auf der Strecke geblieben. Dennoch: Überdreht bleibt das Ganze und knallbunt ist es auch bis zur Schmerzgrenze. Absolutes Highlight: Der - hoffentlich - selbstironische Auftritt von Baywatch-Bademeister David Hasselhoff. Tip: Unbedingt mal in die Originalversion reinhören, da bekommt man u.a. Clancy Brown und Scarlett Johannson zu hören!
  • Was?
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Simson76" am 03.05.2006
    Grenzwertig...
    Das erste Mal sah ich Roman Polanskis Film in einer Sommernacht und war auf seltsame Weise fasziniert: Der Film entzieht sich jeder genaueren Einordung: Erotikfilm? Parodie auf selbige? Referenz an Kafka? Moderne Version von »Alice im Wunderland«? Oder Roman Polanski trifft Monty Python? All das und doch nichts davon trifft wohl zu.
    Dazu kommt wohl eines der heterogenstes Ensemble: Die damals noch recht hübsch anzuschauende Sydne Rome, Marcello Mastroianni (spielt mal wieder sich selbst, das aber glänzend), Hugh Griffith (einer von Hollywoods besten Sidekicks, vgl. seine oscargekrönte Rolle in »Ben Hur«) und sogar Didi Hallervorden (aber in einer Minirolle und nicht mal mit eigener Stimme).
    Handlung? Eigentlich keine, nur sehr merkwürdige erotische Eskapaden der Hauptdarstellerin.
    Empfehlenswert? Für Arthouse-Filmfreunde und Cineasten sicher, alle anderen werden sich fragen, was das soll, was sie auf dem Bildschirm sehen. Aber da müsste man wohl Polanski selbst einmal fragen.