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Kritiken von "x8iyb" aus

40 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Baby Driver
    Alles, was du brauchst, ist ein Killer-Track.
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "x8iyb" am 30.04.2018
    Ausgeliehen / angeschaut nur wegen Kevin Spacey .. und das war ein Fehler:
    Pupertärer Action-Thriller mit vollkommen überzogenen Verfolgungsjagten. Skrupellose abziehbildartig flache "Gangstah" und ebenso klischeeartige Möchtegern-Gentleman-Verbrecher in der Stadt, die nie schläft. Mittendrin eine schwülstige Teenie-Lovestory, ein superharter Killer mit 9 Leben und ein sinnlos-unrealistischer Autostunt nach dem anderen. Gestorben wird en mass, es ist ständig so cool, dass man halb erfriert schon beim zusehen und natürlich bleibt auch noch Platz für ein paar rührselige, romatische Momente und ein bischen "gutes Herz". Logisch, dass "das Gute" siegt und "das Böse" am Ende tot ist - muss eigentlich nicht erwähnt werden. Walt Disneys "Bambi" ist ein Dokumentarfilm dagegen.
  • Life
    Sei vorsichtig, wonach du suchst. Allein sind wir besser dran.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "x8iyb" am 04.12.2017
    Schade um die eigentlich interessante Vorlage.
    Mag man sich am Anfang des Films noch wundern, wozu die spektakuläre Einfangszene der Sonde gut sein mag, gewöhnt man sich nach einer nicht endend wollenden Aneinanderreihung von Sinnlosigkeiten, Logikfehlern und vorhersehbaren Banalitäten daran, dass der Film eigentlich überhaupt keine Spannung oder Überraschungen parat hat. Das nette Alien vom Anfang mutiert *selbstverständlich* im Zeitraffer zum absolut bösen und killt alles und jeden - war ja klar.
    Das ginge sehr viel besser, es liegt nicht am Stoff, sondern die Umsetzung ist mangelhaft. Schade um die Zeit, die ist verschwendet.
  • Passengers
    Es gibt einen Grund, warum sie aufgewacht sind.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "x8iyb" am 21.11.2017
    Muss mal wieder der Miesmacher hier sein.
    Das erste Drittel des Films kann man durchaus als gelungen und gut umgesetzt bezeichnen, die Darsteller kommen glaubwürdig rüber.
    Dieser Handlungsstrang hätte auch vollkommen genügt, er bietet unbegrenzt Spielraum für eine gute Geschichte, sofern halt nicht mit Ken&Barbie besetzt wäre.
    So aber verkommt das ganze wieder einmal zu einer moralschwangeren "American Hero Geschichte" wo nur dank übermenschlichem Einsatz und Tapferkeit unter Missachtung jeglicher Realität und kompletter Selbstopferung binnen MInuten Fusionsreaktoren durch Ken&Barbie aus dem kritischen Bereich geholt, durchgestartet und die Mission gerettet wird! Bravo! Mir wird schlecht.
    Wie gesagt: das erste Drittel hätte durchaus 3-4 Sterne verdient, aber der Rest?
    nein, von mir nur 1-2 Sterne für dieses Debakel.
  • Willkommen bei den Hartmanns
    Deutscher Film, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "x8iyb" am 27.07.2017
    Erwartbar war, dass der Film gute Kritiken bekommt... Aus meiner Sicht ist der Film aber eine klischeehafte Ansammlung von erwartbaren Banalitäten.
    Ich wusste nach 10min, wie der Film ausgeht; Ich habe mit meiner Frau gewettet und leider gewonnen.
    Die dazwischen eingestreute Slapstick-Komikversuche wirken auf mich peinlich und sind dem Thema nicht angemessen. Überdies sind die Figuren vollkommen überzogen und fleischgewordenes Klischee:
    - die weltfremde, gutmenschelnde Ewigkeitsstudentin, die natürlich Psychologie studiert;
    - der arrogante Juristensohn, der Karriere über alles stellt und erst nach einem kompletten Zusammenbruch umgehend zum herzlichen Familienvati mutiert
    - der ebenso karierresüchtige Chirurg mit dem aufgespritzen Gesicht im Q5, der nicht alt werden kann
    - die ewig angesoffene frustrierte Zwangshausfrau und Ex-Rektorin, die in ihrer Langeweile "Gutes tun" will zwecks Ablenkung
    - die vollkommen schrille Ex-Hippie, Ex-Öko. Ex-Groupie, Ex-Irgendwas alternativ-militante Aktivistin, die eigentlich nur peinlich ist
    - der Enkel, der mit 12 schon professionelle Hip-Hop Videos mit halbnackten Chicks dreht, aber natürlich (!) ansonsten ein Schulversager ist
    - der Musterflüchtling, der zu gut für diese Welt ist
    - der bestausehensde Assistenzarzt aller zeiten, sozial engagiert (BaAaZ)
    - ... usw. usf.
    Sorry, kann ich nicht empfehlen. So viel Tiefgang wie ein Mississippi-Raddampfer ...
  • American Sniper
    Der Scharfschütze - Die Geschichte des Scharfschützen Chris Kyle.
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "x8iyb" am 20.06.2016
    Handwerklich solide, geradlinig erzählt, in sich logisch und zwingend. Wirkt auf mich eher wie ein Alptraum, bei dem man anfangs schon ahnt, wie es enden wird. Wenn man also die Charakterstudie eines einfach gestrickten, waffengeil-patriotischen Landeis als Grundlage nimmt und alle Zweifel, die den moralischen Horizont eines 11jährigen übersteigen weglässt, so ist das ein durchaus sehenswerter Film.
    .....
    Wenn man jedoch für sich in Anspruch nehmen will, ein zivilisierter und gebildeter Mensch zu sein, so kommt man nicht darum herum zu erkennen, dass der FIlm im Prinzip ein übler eindimensionaler Propagandastrieifen ist. Hier die Guten, dort die Bestien. Bestien darf man killen, ja muss man sogar, weil sie "uns" bedrohen. Sie sind so unwichtig, dass im Film keine Sekunde für *ihre* Sicht der Dinge verschwendet wird. Daran ändern auch Sequenzen nichts, die die Kriegsmüdigkeit oder Anflüge von Einsicht bei den eigenen Leuten zeigen. Im Grossen und ganzen wird also ein Serienmörder als Held und zugleich Opfer zelebriert, und das ist eigentlich nur eines: unerträglich. Der Täter wird also zum Opfer? Soweit ich das gesehen habe, hat man Chris Kyle aber nicht dazu gezwungen, in den Krieg zu ziehen - er hat das offenbar gerne getan. Damit kann ich einfach kein Mitleid mit diesen Killern haben; Dass er wegen dem täglichen killen Probleme im Privatleben bekommt, ist kein Grund ihn zu bedauern. Zu bedauern ist, dass Eastwood sich für derlei hergibt. Das ist kein Antikriegsfilm!
  • Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund
    Was passiert, wenn die einzige Chance zu überleben dein größter Feind ist?
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "x8iyb" am 26.05.2016
    Ich frage mich, welchen Film *ich* gesehen habe ... es kann jedoch unmöglich derselbe sein, welcher hier mit durchgehend 4-5 Sternen bewertet wurde.
    Denn derjenige, welchen *ich* gesehen habe, ist so derart schlecht, dass ich ihn ohne zögern in die TOP-10 der schlechtesten Filme überhaupt einordnen würde. Man hat das Gefühl, dass das Drehbuch anlässlich eines Abenteuernachmittags einer Gruppe 10-Jähriger als Abschrift entstanden ist.
    Logik, Realitätsnähe, nervende Fakten etc. spielen keine Rolle und man macht, was man will. Wird Dramatik benötigt, baut man sie ein.
    Das mag für ein Theaterstück ohne Anspruch auf Realität funktionieren und erlaubt sein, für einen Alaska-Abenteurfilm jedoch ist das schlicht übel.
    Die Darsteller spielen "gut", das darf man bei hochkarätigen Mimen aber auch erwarten. Die Naturbilder sind imposant, die technische Umsetzung sicher "nicht schlecht", aber es bleibt ganz einfach auf dem Niveau der "drei Fragezeichen".
    Schade, schade.
    Ich jedenfalls werden den Regisseur / Drehbuchautor in Zukunft meiden.
  • R.E.D.
    Älter. Härter. Besser.
    Action, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "x8iyb" am 05.10.2015
    Wenn man sich die Kritiken hier durchliest, bekommt man schon Bedenken, den Film als "schwach" zu klassifizieren.
    Denn 95% der Kritiken hier lesen sich mehr oder weniger uniform und verleiten dazu, sich diese "Kommödie" anzusehen.
    Ich habe mir den Film auf Empfehlung eines Bekannten angesehen - das war ein Fehler.
    Um es kurz zu machen: der Film ist nur was für Leute, die postpubertäre Splatterfilme im Comicstil bevorzugen und Lucky Luke für gesicherte Zeitgeschichte halten. Unter dieser Prämisse mag der Film "gut" umgesetzt sein, das wars dann aber auch schon. Logik, nachvollziehbare Handlung, auch nur annähernde Realitätsnähe oder glaubwürdige Charaktere - nicht vorgesehen, nicht vorhanden.
    Man muss wahrscheinlich unter 20 sein, um diese testosterongeschwängerte Dauerballerei "geil" zu finden. Gefühlte 500 Menschen werden erschossen oder gleich komplett pulverisiert, wobei den Schützen immer ein "cooler" Spruch von den Lippen perlt. Dabei spielt Physik oder sonstige Realität keine Rolle, schliesslich handelt es sich bei den Hauptdarstellern allesamt um Superhelden im besten Comicstil. Man wartet nur noch darauf, dass einer fliegen kann.
    Als Comic könnte man das ja evtl. noch durchgehen lassen - aber als "Action-Kommödie"? Eine Ansammlung von verhaltensgestörten Dauerballerer auf Tournee - und das soll "lustig" sein? DAS ist eine Komödie?
  • Interstellar
    Der nächste Schritt der Menschheit wird unser größter sein.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "x8iyb" am 15.06.2015
    Vorab:
    Der Film ist handwerklich solide und das Thema ordendlich umgesetzt.
    Die Darsteller wirken meist (!) überzeugend und vorstellbar.
    Aber:
    Wer dieses Epos mit Kubriks "2001" vergleicht, muss schon gewaltige Schlagseite haben. Was damals einfach genial war, ist heute nur ein High-Tech Abklatsch. Ich vermisse jegliche Originalität in der Story.
    Das fängt bei der Motivation der ganzen Sache an: wo ist das intelligente Motiv für eine Besiedelung des Weltraumes? Mit einem Bruchteil des Aufwandes könnte die offenbar mittlerweile bedrohliche Erde "gerettet" werden! Ist hier wirklich jemand, der glaubt man könnte Planeten "terraformen" oder dauerhaft Raumstation auch nur für ein paar tausend Menschen bauen und auch nur in den Erdorbit bringen?
    Schlimm empfinde ich auch die ständigen Logiklöcher und der offenbar immer noch herrschende Patriotismus: natürlich überleben die Guten und als Erstes wird das Sternenbanner gehisst - und (logo!): Happy End.
    Dass sich ein Überflieger wie Cooper auf eine Einbahntour einlässt bzw. so blauäugig sein kann und tatsächlich glaubt, er fliege nach getaner Mission wieder "nach Hause", ist schon arg. Woher trainingslos seine Flugkompetenz kommt, wird genausowenig erklärt wie die Ursache des "Erdproblems" oder die gefundene Lösung der Cooper-Tochter. Dabei wäre das der zentrale Punkt der Story gewesen... und wie schafft die Untergrund-NASA ohne Etat die Technik dazu?
    Mehr wie 2 Punkte gibts nicht, und die sind fürs Handwerk. Story: totale Pleite.
  • Der Medicus
    Eine Reise aus der Dunkelheit ins Licht.
    Deutscher Film, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "x8iyb" am 10.09.2014
    Monumentalfilm nach Sandalenvorbild. Das *müsste* ja nicht zwingend schlecht sein, da es in diesem Genre durchaus empfehlenswertes gibt. Leider aber ist die Handlung klischeetriefend und vorhersehbar, es deucht einem auch, dass der Film für die Zweitverwurstung im ÖR-TV vrogesehen ist und damit intellektuell nicht über das Traumschiff steigt. Das ist insofern schade, weil das Thema bzw. die Geschichte ja sicher etwas spannendes und erzählenswertes hätte. Aber leider gibt auch hier der Schreiber dem Wunschdenken nach und es sterben beispielsweise fast nur unwichtige Charaktere, aber die edle Mail erliegt der Pest oder gar einem mörderischen Sandsturm natürlich nicht! Auch logische Schwächen interessieren niemanden genauso wie historische Unkorrektheiten. Letztere wären aber verzeihbar, haben ja mit der Geschichte an sich nichts zu tun. Dass der junge Engländer sich im Morgengrauen selbst beschneidet, im Handumdrehen zum Juden konvertiert und binnen Monaten vom Analphabeten (während der Hinreise musste er sich noch vorlesen lassen!) zum Studierten bzw. hochkompetenten Wissenschaftler avanciert, ist halt schon arg strapazierend. Da stört die Sezierung im Schein des Kienspans schon gar nicht mehr oder die Blinddarmoperation in der Nacht, nach der dann der Frischoperierte in den Krieg zieht. Was war ich doch für ein Weichei, ich musste nach der OP tatsächlich das Bett hüten - ich wäre auch gar nicht aufgekommen...

    Die hochkarätigen Darsteller spielen solide, aber auch die Weltstars können das Werk nicht reissen, wie ich finde.
    Insgesamt deshalb einfach gewöhnlich bis durchschnittlich.
  • Last Vegas
    Ein legendäres Wochenende.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "x8iyb" am 28.07.2014
    Schade: Starbesetzung aber schwache Umsetzung.
    Rentner-Buddy-Kommödie soll wohl das Genre sein.
    Es wird leider in [billigen] Klischees gebadet. Der Film hat auch ansatzweise lustige oder tiefgehendere Szenen, aber das rettet den Film nicht.
    Vorhersehbar, flach, stereotyp.
    Wie gesagt: schade. Denn diese Typen können es viel besser. Ganz sicher.
  • All Is Lost
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "x8iyb" am 30.06.2014
    Ein verstörender Film: man ist Zeuge, wie der offenbar erfahrene Segler - hervorragend gespielt von Robert Redford - zum weitgehend machtlosen Passagier wird und zum Spielball der Elemente. Das alles, weil er zufällig einen über Bord geratenen Container gerammt hat und sein Boot leck schlägt. So trudelt er in eine Spirale von grösser werdenden Katastrophen, vom Stromausfall bis zum Verlust des Mastes und muss am Ende verletzt in ein Rettungsfloss wechseln. Auch dieses kentert und wiederum nur durch Zufall wird er am Schluss doch noch von einem Schiff gesehen und offenbar im letzten Moment gerettet. Das Mann hatte kurz vorher bereits einen Abschiedsbrief als Flaschenpost abgeschickt und arrangiert sich mit seinem Tod - alle Hoffnung hatte sich verflüchigt.
    Der von anderen Kritikern als ahnungslos hingestellte Segler (von der Couch aus redet sich's leicht...) begeistert durch seine Stoität, seinem Überlebenswillen, seeiner unerbittlichen Konsequenz trotz seines hohen Alters und seines Pechs. Der Film leided *absolut* nicht darunter, dass er praktisch dialogfrei ist.
    NICHTS für Action-Freaks, die "Mission Impossible" oder "die hard" oder den "Transporter" für Dokumentationen halten.
    Merke: das was die Jungs dort machen, geht im echten Leben nicht. Das, was dem angeblich dilettantischen Segler passiert, würden jedoch 99% der siebengescheiten iPhone-Nutzer keine 5 Minuten überleben.
    Im echten Leben passieren nämlich derlei Sachen und es fallen Leute von der Trittleiter, schlagen Boote Leck, fallen F1-Weltmeister auf den Kopf und es entwickeln sich ganz normale Situationen zu Katastrophen. Genau das erzählt der Film: aus dem sicher eintönigen Alltag auf See wir durch die Kollision mit dem Container ein Alptraum.
    Von mir 4 Sterne, weil mich der Film tief beeindruckt hat, er authentisch wirkt, unaufgeregt Dramatik und Spannung erzeugt und vor allem im Prinzip keinerlei Botschaft hat. Vieleich wirkt er deswegen verstörend auf Manche.
  • Now You See Me - Die Unfassbaren
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "x8iyb" am 04.03.2014
    Um es kurz zu machen:
    Schade um die Zeit. Der Film mag technisch interessant sein, aber die "Handlung" steckt voller Schwächen und Logigfehler und auch die Darsteller sind (trotz Staraufgebot!) eher farblos.
    Schon das Intro mit den Piranhas ist klischeehaft und lächerlich dramatisch. Ich hätte es wissen müssen: Filme, die so beginnen, werden i.d.R. nicht besser im weiteren Verlauf. Auch der Schluss ist kaum zu ertragen. Die endgültige Schote ist jedoch der gefakte tödliche Unfall. So etwas kann man doch eigentlich nicht mal einem minderbegabten 13-Jährigen erzählen. Eine Beleidigung für jegliche Intelligenz.
    Fazit: ein Film, der nicht beim Bügeln stört. Aber dafür ins Kino? Nie im Leben...