Bewertung und Kritik von Filmfan "CareyMahoney" am 22.02.2026
Ich hatte den Film damals Ende der 90er auf VHS gesehen, als er recht neu war. Dieser war damals auch sehr gehypt, mich hat er aber nicht dazu bewegt ins Kino zu gehen.
Mark Wahlbergs erste größere Filmrolle nach seiner "Karriere" als Hip Hopper "Marky Mark". Für ihn und Paul Thomas Anderson der Grundstein ihrer Karrieren im Filmbusiness.
Ein mutiger Film über das Porno Business in den 70er Jahren. Ich fand den Film damals glaub ganz okay, aber ich hatte die ganzen Jahre kein Bedürfnis diesen wieder zu anzuschauen.
Aufgrund des Hypes des neuen Filmes des Regisseurs habe ich mir "Boogie Nights" spontan mal wieder reingezogen. Der Anfang hat mich ziemlich begeistert aufgrund einer gewissen Leichtigkeit und des Funky Soundtracks. Sehr gute Schauspieler, allen voran Burt Reynolds als Porno Produzent. Heather Graham, habe ich damals auch immer sehr gerne gesehen (Schon lange nichts mehr von ihr gehört. Was ist eigentlich aus ihr geworden?). Es wirken auch ein paar Damen aus dem Business mit, von denen mir aber lediglich Nina Hartley ein Begriff war.
Dem Film hätte eine kürzere Spielzeit sicher gut getan, denn irgendwann war bei mir die anfängliche Freude verflogen und ich habe den Film tatsächlich unterbrochen und am nächsten Tag fertig geschaut. Und den Schwengel am Schluss hätte ich echt nicht gebraucht. Geht das nicht eigentlich schon als Behinderung durch?
Es gab tatsächlich mal einen Musikpromoter namens Dirk Dirksen (klingt doch wie Dirk Diggler, Digga!) der eine enge Verbindung zu den Dead Kennedys hatte. "Say Good Night, Dirk!" (Zitat von Jello Biafra aus dem legendären Live Video aus San Francisco) Aber was erzähl ich?
Positiv zu erwähnen ist tatsächlich der Soundtrack. Night Ranger und Rick Springfield sprechen ja für Geschmack ;-)
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 22.02.2026
" Sie haben ein Haus geerbt, im dem Haus gibt es allerdings noch einen Bewohner...........ihren Halbbruder. "
Na ja, die erste Hälfte des Films war ich nicht so begeistert, bestenfalls ein Paar Schmunzler gaben sich die Ehre. (....obwohl ich Christoph Maria Herbst eigentlich gerne sehe...) Ebenfalls hat mich die Darstellung von Michael Ostrowski (Bewährungshelfer Giesser) ziemlich gestört ja geradezu abgestoßen. Auch die Stimmung insgesamt wirkte etwas zu gestelzt und gezwungen, immer verzweifelt auf der Jagd nach dem nächsten Lacher. So weit so mittelmäßig.
Was das Blatt aber dann für meinen Geschmack deutlich gedreht hat war dann der (..etwas zu gemächliche..) Schwenk zu mehr Tiefe und menschlicher Nähe zwischen den Halbbrüdern Roland „Sunny“ Krantz (Nicolas Randel) und Thomas Bellmann (Christoph Maria Herbst) in der zweiten Hälfte des Film. Danach wurden auch der Witz etwas gediegener und die Stimmung glaubwürdiger und atmosphärischer. Das Drehbuch blieb wohl Zwangsläufig etwas auf der Strecke was dem Film aber nicht wirklich schaden konnte.
Fazit: "spiegelblicke" hat schon recht mit der Kritik, die Schauspieler haben den Film gerettet und ansehnlich gemacht. Als Familiengeschichte funktioniere das ganze ordentlich Herzerwärmend und ist dementsprechend auch als "Familienkomödie" gut geeignet. Zu guter Letzt gebe ich versöhnliche 3-3,5 Sterne. Da mir aber trotzdem einiges nicht so gut gefallen hat Runde ich hier auf 3 Sternen ab. Aber immerhin doch noch annehmbar bis sehenswert. Viel Spaß.
"Du bist kein halber Bruder, du bist ein ganzer halber Bruder"
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerMarco" am 22.02.2026
Ein total unnötiger Film. Die Actionszenen sind ziemlich ermüdend, die Charaktere eindimensional. Ich bin ja selber Schuld, ich hab den Murks ausgeliehen. Dass die restlichen Superhelden-Machwerke auch nicht besser sind, ist nur ein schwacher Trost. "Woke" finde ich an dem Film übrigens gar nichts. Ärgerlich auch die vielen unzweifelhaft KI generierten Statisten. Dieser Film ist reines Handwerk für die eher anspruchslose Unterhaltung Die Produktionskosten werden eingespielt, mehr kann man nicht erwarten.
Wenn es Mord war, wo ist die Leiche? Wenn es ein Spiel war, weshalb der Mord?
Krimi, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "BingeWatcher" am 22.02.2026
Erinnert an Columbo: Da wurde auch endlos über einen Mord gelabert. Aber so gut, dass ich die Serie liebe.
Dieser Film basiert auf einem Theaterstück von 1970, das also 3 Jahre jünger als Columbo ist. Auf mich wirkt das wie "sowas in der Art will ich auch mal machen". Und diese Idee war sehr erfolgreich. Deshalb die Verfilmung schon 2 Jahre später.
Zwei große Schauspieler, ein sehr erfolgreicher Stoff -- was kann da schon schief gehen? Antwort: Es kann langweilig werden. 138 Minuten sind zu viel, wenn die Ideen zu wenige sind.
Aber das ist nur MEINE Meinung. Ich bin mir bewusst, dass dieser Film sehr viele Fans hat. Gerade bei solchen raffinierten Krimis gehen die Meinungen ja immer sehr weit auseinander.
Bewertung und Kritik von Filmfan "ahohmann" am 22.02.2026
Grandioses Sci-Fi-Epos, in Deutschland leider zu wenig bemerkt. Der Romanautor Cixin Liu sucht gern die ganz großen Maßstäbe mit veschiedenen Erzählsträngen, die wahrscheinlich nicht einfach zu verfilmen sind und manchmal ein bisschen verwirren. Auch plötzliche Zeitsprünge vorwärts sind in seinem Werk nicht selten.
Bei diesem Film handelt es sich um eine Fortsetzung, aber man versteht ihn auch ohne den Vorgänge, der bei Video Buster aktuell auch nicht verfügbar scheint.
Nationalistische Selbstbeweihräucherung ist natürlich auch vorhanden, aber das kennen wir ja auch aus Hollywood nicht wirklich anders. Wer darüber hinweg sieht, hat hier ein abendfüllendes Spektakel.
Jedes Leben ist ein ganzes Universum. Nach einer Kurzgeschichte von Stephen King.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "HerrAnonym" am 22.02.2026
Nachdem ich eine Nacht darüber schlafen konnte: "Unlogisch" bleibt für mich am Ende stehen.
Spoiler:
Der 3te Akt der als erstes gezeigt wird ist offensichtlich das fiktive (Hirnkoma-) Universum des Charles 'Chuck' Krantz. Das ergibt aber keinen Sinn: Warum sollte Chuck die Geschichte eines (seines) Lehrers (sowie ein paar anderer Personen seines Umfeldes) und dessen Ex-Frau wiedergeben und dies in einer (seiner) zerfallenden Welt? Ohne Klärung dieser Frage und anderer Fragen lande ich bei meinem 1sten Satz. Ein 2tes mal Ansehen mag mehr Klarheit bringen, dazu gefällt er mir aber nicht genug.
Erste Jagd. Letzte Chance. Willkommen in einer Welt des Schmerzes.
Action, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "mmmato" am 22.02.2026
Es wurde schon alles zur Machart des Films erwähnt und ich gehöre zur Fraktion, die absolut kein Problem mit der sog. "Disneyfication" dieses Franchises hat. Ich fand den Film super. Guter Soundtrack, bildgewaltig, mal brutal, mal etwas lustig, coole Ideen und eigentlich nichts nerviges/negatives, das mich meckern lässt. Für den Mut neues zu wagen 5 Sterne von mir.
Bewertung und Kritik von Filmfan "mmmato" am 22.02.2026
Ich hatte den Film wesentlich besser in Erinnerung. Ist m.M.n. nicht gut gealtert und weder meine Kids noch ich fanden ihn gut. Das Schauspiel ist auch eher unteres Niveau. Witzig aber, dass da Jack Black dabei ist (wusste ich nicht mehr). Definitiv der schlechteste Teil der Reihe.
Bewertung und Kritik von Filmfan "bybandit" am 22.02.2026
Unterhaltsam Lustiger "creeps" Klamauk, verulkt die 80er Jahre wie crittes, gremlins und co. Wer die 80er Fimwelt erlebt hat, versteht auch so manchen Gag. Nix großartiges, aber kann man gucken.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 22.02.2026
Hier hat man ein wenig STAND BY ME und GHOSTBUSTER durcheinander gewürfelt und heraus kam leider nicht viel, zumindest inhaltlich. Was verwundert ist die Tatsache, dass dieser preisgünstiger Kinderfilm dann doch recht passabel unterhalten kann. SPOOKY NIGHT - NACHTS IM HORRORLADEN bietet auch gute Schauspieler und eine ordentliche Dramaturgie. 2,70 eingeschlossene Sterne im Spirit Halloween Store.
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 21.02.2026
Boaz Yakin hat seinen -Max- als Jugendfilm mit einem tierischen Hauptdarsteller der Extraklasse ausgestattet. Irgendwie mutet das an, als ob Lassie aus dem Krieg heimkehren würde. Filme mit vierpfotigen Hauptdarstellern funktionieren, wenn sie gut gemacht sind, eigentlich immer. -Max- ist genau so ein Film. Kein absolutes Filmhighlight mit nie gesehenen Bildern, aber ein ordentlich produzierter Film mit einer guten Story, Herzschmerz und jeder Menge Gefühl. Die Besetzungsliste kann sich ebenfalls sehen lassen, aber ganz ehrlich: Max kann niemand der Darsteller auch nur ansatzweise das Wasser reichen.
Kyle Wincott(Robbie Amell) stirbt beim Auslandseinsatz. Er war Hundeführer in der Army. Sein Hund Max überlebt traumatisiert und kehrt in die Staaten zurück. Als Max eingeschläfert werden soll, nimmt ihn die Familie Wincott auf. Max ist ein schwieriger Fall. Er lässt nur Kyles Bruder Justin(Josh Wiggins) an sich heran. Doch der jüngere Bruder von Kyle hat keinerlei Interesse an dem Hund. Erst mit Hilfe von Carmen(Mia Xitali) schafft es Justin mit Max zurecht zu kommen. Dann taucht Kyles Kriegskamerad Tyler(Luke Kleintank) auf. Max kann ihn nicht leiden und das beruht auf Gegenseitigkeit. Tyler erschleicht sich das Vertrauen von Justins Vater Ray(Thomas Haden Church) und setzt Max in ein schlechtes Licht. Doch Justin und seine Freunde haben schon erkannt, dass Tyler undurchsichtige Geschäfte macht.. Ohne die Hilfe von Max, gäbe es keine Chance auf ein gutes Ende.
Wie gesagt: So etwas funktioniert fast immer. Ein toller vierbeiniger Darsteller, eine gute Geschichte, ein Schuss Pathos und die Erkenntnis, dass ein Hund in jedem Fall ein vertrauensvollerer Freund ist, als die meisten Menschen. -Max- stellt das eindrucksvoll unter Beweis und genau deswegen macht das Anschauen des Films verdammten Spaß.