Bewertung und Kritik von Filmfan "KaterLouis" am 05.04.2026
Na ja, den Film kann man schon mal anschauen. Ist so Durchschnitt.Verwirrt am Anfang mit Rückblenden.
Es gibt auf der BluRay noch ein Making Off.
Bildqualität ist sehr gut, auch die Dolby Atmos Tonspur gefällt. Guter, räumlicher Sound und auch auf den oberen Effekt Kanälen spielt sich manchmal was ab.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 05.04.2026
Rote Sterne überm Feld hat mich zunächst wirklich gepackt. Der Einstieg ist atmosphärisch, geheimnisvoll und macht neugierig darauf, wie sich die Geschichte entwickelt. Leider verliert der Film im weiteren Verlauf für mich immer mehr den Faden.
Das Hauptproblem ist nicht, dass der Film anspruchsvoll ist. Anspruchsvolle Filme können sehr stark sein. Hier hatte ich aber zunehmend den Eindruck, dass der Film sein Publikum eher überfordert als fordert.
Im Verlauf verliert sich der Film zunehmend in zu vielen Erzählsträngen, Themen, Anspielungen und Bedeutungsebenen. Statt dass sich daraus nach und nach ein stimmiges Ganzes ergibt, wird der Film immer zerfaserter. Es kommen neue Motive, neue Geschichten und neue Verweise hinzu, aber nur wenig wird wirklich so entwickelt, dass es emotional oder dramaturgisch trägt. Irgendwann hatte ich nicht mehr das Gefühl, einer Geschichte zu folgen, sondern eher einer Ansammlung von Ideen.
Mit der langen Laufzeit wurde das für mich immer deutlicher. Was anfangs noch interessant und vielversprechend wirkte, wurde später zunehmend anstrengend. Szenen ziehen sich, neue Bedeutungsebenen kommen hinzu, aber der innere Kern des Films bleibt seltsam ungreifbar. Am Ende wusste ich weniger, was der Film eigentlich erzählen oder mitteilen wollte, als dass er sehr viel auf einmal wollte.
Auch die vielen kulturellen, historischen und ostdeutschen Bezüge wirkten auf mich nicht immer organisch, sondern teilweise eher überladen. Vielleicht spricht das Zuschauer an, die genau diese Vielschichtigkeit mögen. Mich hat es eher auf Distanz gehalten.
Der Film ist sichtbar ambitioniert und sicher nicht belanglos. Aber für mich war er zu lang, zu überfrachtet und in seiner Aussage zu unklar. Schade, denn der Anfang hat wirklich Lust auf mehr gemacht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sansebar" am 05.04.2026
Ein knallharter, irrer Fiebertraum.
Alles wirkt sehr professionell und authentisch.
Ich glaube sogar, dass das keine Schauspieler sind, sondern wirklich "Abgewrackte" (aber liebenswürdige).
Wurde 2025 mit dem großen Preis der Jury in Cannes prämiert.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 04.04.2026
Verdammich, nun hat mich die interessante Inhaltsangabe so gepackt, dass ich schon wieder nicht merkte: Dies ist so ein "Found-Footage" Mist. Das was mit dem Film nicht stimmt, merkt man schon am Menü und am unabhängigen Filmverleih. Und so hat der Zuschauer nun eine Tour de Force in schwarzweiß mit Wackelkamera und künstlich erstellten Störungen und Alterspigmenten vor sich. Jetzt hätte das Ganze tatsächlich überraschend gut sein können, wenn denn wenigstens die Szenen authentisch aussehen würden. Aber den meisten Bildern merkt man an, dass sie auf keinen Fall 1938 entstanden sind. Besonders auffällig, wenn dann Originalmaterial eingeschnitten wird. Erstaunlich, dass dies manchmal ganz gut gelungen ist. Die moderne Sprache, Aussehen und Verhalten der Schwestern sind völlig fehl am Platze und zerstören die Glaubwürdigkeit. Ich habe bis zum Ende geguckt und nun muss mein Fazit erfolgen. Die Idee finde ich super! Die Umsetzung steckt aber voller Logiklöcher, und auch als Found-Footage haut es wegen eingestreuter Songs nicht so recht hin. Zeitreisefans und für Experimente offene Zuschauer mit Geduld können sich das Teil gern ansehen, aber als Realfilm wäre die Idee wesentlich besser umgesetzt gewesen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "GrauerMausling" am 04.04.2026
Ein fast 50 Jahre alter Legolas, der seine erste Chance auf einen WM-Titel im Boxen vor Jahren verbockt hat und jetzt in einem abgeranzten Gym als Fußabtreter dient, will es nochmals wissen und bekommt die Gelegenheit gegen den Champion zu kämpfen.
Ja, liebe Drehbuchschreibenden, diese Story ist ganz was Neues, hatten wir noch nie.
Der größte Teil des Films zeigt uns, mit welchen Methoden unser Held versucht innerhalb weniger Tage von 84 auf 70kg abzuspecken. Am Schluss hat er beim Wiegen immer noch 5 Gramm (!) zu viel - und was macht er? Er könnte seinen Ohrring rausnehmen. Sich Haare und Bart abrasieren. Aber nein, er schneidet sich mit dem Buffetmesser zwei Finger ab. Braucht man zum Boxen nicht die Hände? Egal, der Kampf, auf den man die ganze Zeit gewartet hat, wird gar nicht gezeigt, man sieht den Elben nur am Ende mit dem Weltmeistergürtel in einem Diner abhängen. Na klar.
„The Cut“ kann man vielleicht als Werbefilm für die Weight Watchers verwenden, als Box-/Sportfilm taugt er nur bedingt. Mit Robert De Niro in „Wie ein wilder Stier“ oder Will Smith als "Ali" kann Orlando Bloom keinesfalls mithalten.
Holt ihn euch - Millionen jagen. Einer rennt. Jeder sieht zu.
Action, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 04.04.2026
„Ich bin noch hier, ihr scheiß Kackfressen“
Also ich hätte es ja nicht gedacht, aber mir gefällt die 2025er Variante hier von Running Man wirklich gut.
Eigentlich kann man die Version hier auch fast nicht vergleichen mit der Arnie Variante, weil es 2 komplett unterschiedliche Filme sind.
Arni hat damals in einigen Arealen die Jäger verkloppt und schoss sich dann durch den Fernseh Sender in typischer Arnie Manier.
Hier hat man einen verzweifelten, wütenden Mann, der seine Familie nicht mehr ernähren kann und zu Running Man muss. Hier ist Ben Richards im ganzen Land unterwegs, muss sich tarnen bzw. untertauchen a la „Auf der Flucht“.
Glen Powell ist absolut großartig und dieses Katz und Maus Spiel ist absolut Null weichgespült, im Gegenteil.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 04.04.2026
Leider doch sehr seicht, klischeehaft und naiv - "Barbie und Elfinchen" rührt da Zuschauer jeder Altersklasse mit einer recht ähnlichen Geschichte mehr an, ist zugleich ernsthafter und dramaturgisch ausgefeilter. "Das Geheimnis des Einhorns" versucht mit der dramatischen Hintergrundgeschichte der plötzlichen Vollwaise Violet Gefühle zu erschaffen, die es jedoch nicht vermögen, auf den Zuschauer transportiert zu werden. Viel zu plump wird die nicht-sprechende in die ihr nahezu unbekannte Rest-familie geworfen, viel zu wenig Gepäck dabei, viel zu wenig Information über das neue drumherum, die Zukunft und das, was nun eigentlich passiert ist. Die Idee, Violet als Heldin des Filmes auftreten zu lassen, liegt zwar auf der Hand, geht in Richtung Nachvollziehbarkeit genauso wenig auf wie die Idee, durch eine kleine Sammelaktion einem Bauunternehmer den Wald abkaufen zu wollen. Mag sein, dass wirklich junge Zuschauer das Ganze bei weitem nicht so eng sehen - ich selbst konnte dem Gesamtwerk jedoch erstaunlich trotz des Umstandes, dass ich bei manchen Barbie-Filmen regelrecht mitgehe, wenig abgewinnen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 04.04.2026
Tatsächlich wurde mein Interesse erst durch den Trailer zum zweiten Teil geweckt - das dem Ganzen zugrundeliegende Spiel kenne ich indes nach wie vor nicht.
Insgesamt betrachtet hatte ich somit keinerlei Erwatungshaltung an "Five nights at Freddy's", sondern war schlichtweg neugierig und sodann erfreut, Matthew Lillard in der Besetzung vorfinden zu dürfen. Man mag dem Gesamtwerk nachsagen, dass es streng genommen äußerst vorhersehbar agiert, kaum Überraschungen bietet und somit nahezu einzig und allein durch die Figurenzeichnung besticht - diese ist in der Tat gelungen und gibt dem Film die notwendige Tiefe. Wer einen Horrorschocker mit mordenden Killerpuppen erwartet, wird woöglich enttäuscht - "Five Nights at Freddys" stellt mehr eine Art mystisches Geister- und Familiendrama dar und vermochte es durchaus, mich an die Mattscheibe zu fesseln. Kulisse, Atmosphäre und leichte Gruselstimmung sorgen gewiss nicht dafür, dass man sich panisch in die Kissen krallt - mir persönlich hat die vorliegende Gewichtung, die mehr auf Story, interpersonelle Konstrukte und durchdachte Rückblenden setzt, durchaus zugesagt. Kleiner Punktabzug für die doch etwas zu häufigen Traumsequenzen rund um ein und die selbe Auto-Szene sowie dem Missen-Müssen einer handfesten Überraschung - ingesamt jedoch keine Sichtung, die ich in irgendeiner Art und Weise bereue.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 03.04.2026
Auf jeden Fall ein überdurchschnittlicher Horror-Mystery-Film. THE CELLAR beginnt wie so viele, viele andere Genre-Streifen mit einem mysteriösen Haus, in das eine Familie einzieht und dann passieren seltsame Dinge. Hier wird nicht lange gefackelt. Es passiert gleich etwas erhebliches und das Tempo bleibt hoch. Beeindruckend ist dann vor allem das etwas andere, konsequente Finale. 3,40 Leviatan-Sterne im Keller.
Bewertung und Kritik von Filmfan "RocketRaccoon" am 03.04.2026
Hat bisschen was von The Purge, an Halloween drehen alle durch, da sonst die Legende die ganze Erde vernichtet, gibt einige coole Splatterszenen und durchweg unterhaltsame Story, wenn auch teilweise schwachsinnig, natürlich darf man keine Hollywoodstars erwarten, aber für so nen einfachen Horrorfilm gehört dieser echt zur besseren Sorte
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 03.04.2026
Leider ist dieser Kriminalfilm nur ein etwas besserer "Tatort" geworden, ganz im Gegenteil zu seinen 4-Sterne-Vorgängern. Obendrein ist JUSSI ADLER-OLSEN - VERHEIßUNG immer mal wieder recht vorhersehbar und final die komplette Geschichte auch nicht gänzlich glaubwürdig. Insgesamt bleibt diese Folge bzw. die Romanverfilmung immer noch ein ordentlicher, für den Bildschirm umgesetzter, Thriller. 3,20 Sekten-Sterne auf Bornholm.