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Kritiken von "cb130866" aus

216 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Last Boy Scout
    Das Ziel ist Überleben.
    Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 01.04.2009
    Harter, rasanter und zynischer Actionfilm über korrupter Poltitiker, verlogene Wirtschaftsbosse im Umfeld des American-Football. Mit Bruce Willis und Damon Wayans finden zwei unterschiedliche Charaktere perfekt zueinander, und geben hier ein klasse Paar ab. Die Nebenrollen sind auch standesgemäßt besetzt und so bekommt man einen der Top-Buddy-Movies. Wie fast alle Tony-Scott-Filme reiht sich hier Comedy und Action, Explosionen und harte Prügeleien zu einem großen Gesamten aneinander. Die Machart des Films ist recht rabiat und rau. Die Sprüche sind teils unter der Gürtellinie angesiedelt, aber gerade das macht das Besondere an diesem Film. Den man sich natürlich nur in der 18er-Version anschauen sollte.
    Eines der Highlights des 90er-Action-Kinos.
  • Watchmen
    Die Wächter - Wer wird uns jetzt retten?
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 30.03.2009
    Düster-realistische Comicverfilmung nach Alan Moore über eine als Superhelden verkleidete Polizeitruppe, die sich gegen ihr Verbot wieder vereinigen um ein Komplott aufzudecken. Snyders recht trist inszenierter, recht langer und komplexer Streifen kann einen leider nie so richtig gefangen nehmen. Kommt mal etwas Fahrt auf, wird diese gleich darauf wieder gebremst. Der Film will einfach zuviel, seine eigentlich gescheiterten Superhelden vorführen, ebenso wie die brach liegende Gesellschaft, vermengt mit komplexen Welt- und Menschheitsproblmen. Leider ist der Film optisch nicht das geworden, was man nach "300" erhoffen konnte. Manche Effekte können leider gar nicht überzeugen. Dann allerdings überraschen die doch recht drastischen Gewaltszenen wieder, wirken oft aber ein bißchen aufgesetzt. Darstellerisch ist alles auf der sicheren Seite. Durch den Verzicht auf bekannte Gesichter hat man sicherlich die richtige Wahl getroffen.
    Der Film lebt von seinem Szenario, der umgebenden Rahmenhandlung - der Inhalt ist dann leider nicht ganz so gelungen.
  • Hellboy 2 - Die goldene Armee
    Die Rettung der Welt ist ein Höllenjob.
    Action, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 26.03.2009
    Durchgeknallte Fantasy-Fortsetzung um den Agenten Hellboy und sein Team im Kampf gegen die Auferstehung der Goldenen Armee. Was Guillermo del Toro sich hier ausgedacht hat schießt größtenteils doch übers Ziel hinaus. Da wird in jede Szene soviel Kitsch und Abstruses hineingepackt, daß die ganze Handlung darin versinkt. Leider sind selbst die unzähligen Tricks + Effekte nicht besonders gut. Mehr ist nicht unbedingt besser, daß zeigt sich hier ganz klar. War der erste Hellboy-Film noch wirklich gutes Action- und Fantasykino, gehört der zweite Teil eher ist Kika-Kinderprogramm. Leider hat sich del Toro hier wohl gehörig gehen lassen oder hat eine zuviel geraucht.
    Was man dem Film zugute halten muß ist, daß er sich wohl nie wirklich ernst nimmt. Nehme man nur das albernen Hellboy-Kind, das merkwürdige Waldmonster usw.
    Gut ist natürlich wieder Ron Perlman als Hellboy mit seinen lockeren Sprüchen. Aber sonst siegt der Wahnsinn in diesem Film: bunter, lauter, überdrehter!!!
  • Jack Ketchum's Evil
    18+ Spielfilm, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 23.03.2009
    Schwer verdauliches Psycho-Drama nach einer wahren Begebenheit. Die Waise Meg wird von ihrer neuen Mutter Ruth gedemütigt und letztendlich in Zusammenarbeit mit ihren Söhnen zu Tode gefoltert. Der Nachbarjunge David sieht erst zu bevor er letztendlich zu spät handelt.
    Der Film der recht beschaulich beginnt endet schließlich in der oben beschriebenen Katastrophe. Das meiste von dem gezeigten spielt sich im Kopf ab und wird eigentlich nicht groß gezeigt. Den Film kann man sicherlich als Plädoyer sehen, nicht alles hinzunehmen was in unmittelbarer Umgebung passiert und davor die Augen zuzumachen.
  • James Bond 007 - GoldenEye
    Action, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 23.03.2009
    Nach sechs Jahren Pause geht es mit dem neue Hauptdarsteller Pierce Brosnan weiter. Und das ziemlich actionlastig. Bond jagt dieses Mal einen Ex-Agenten der mit Hilfe russischer Kräfte die Welt ins Chaos stürzen will. Neben Bond, wurde auch der Rest des Stammbelegschaft, mit Ausnahme von Q, runderneuert. Brosnan ist als Bond professioneller geworden als Dalton, das macht ihn allerdings auch glatter und stromlinienförmiger ohne die Kanten die sein Vorgänger hatte. Aber sicherlich eine gute Wahl zur Weiterführung des Agenten. Besonders zu erwähnen sei noch Famke Janssen, selten hat mal eine Gegnerin Bonds solch eine überzogene Darstellung genutzt, aber es funktioniert. Im Gegensatz dazu fällt die recht blasse Izabella Scorupco nur durch ihren interessanten Namen auf.
    Die Handlung ist wie so oft leicht überzogen ins fantastische abgleitend, aber mit Explosionen im Übermaße. Besonders die Panzer-Verfolgungsjagd ist sicherlich eines der Highlights der gesamten Serie.
    Eine gelungene Weiterführung der Serie, mit einem passenden Bond und allem was man sonst nicht in den Bond-Abenteuern vermissen möchte.
  • Tödliche Versprechen
    Jede Sünde hinterlässt eine Spur.
    Thriller, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 20.03.2009
    Außergewöhnliches Krimi-Drama über die Machenschaften der Russen-Mafia in London. Cronenbergs Film erzählt zwar keine große Geschichte, zeigt aber interessante Einblicke hinter den Kulissen des organisierten Verbrechens. Was hier im Vordergrund steht, sind die hervorragenden Leistungen der Darsteller. Wenn auch Naomi Watts(wie so oft) etwas blaß bleibt, kann das düstere Gangster-Drama überzeugen. Der Härtegrad ist wie oft bei Cronenberg sehr hoch, dient aber nie als Mittel zum Zweck. Der Film wirkt nach, obwohl der nichts Außergewöhnliches oder Besonderes an sich hat.
    Ein außergewöhnliches Drama aus den Parallelwelten des organisierten Verbrechens, düster und hart inszeniert, hinterläßt der Film ein ungutes Gefühl.
  • Der Tag, an dem die Erde stillstand
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 19.03.2009
    Unnötiges Remake des SF-Klassikers von 1951 mit leicht verändertem Inhalt. Außerirdische wollen die Erde vor sich selbst retten. Startet der Film anfangs noch vielversprechend, verliert er anstelle sich zu steigern immer mehr an Tempo. Zu Beginn gelingt es dem Regisseur noch recht gut, die Thematik sehr realistisch darzustellen. Leider macht er sich das ganze durch einige Passagen komplett kaputt. Besonders anzumerken sei hier Helens Stiefsohn Jacob, der wirkt absolut deplalziert und wird zudem von Will Smiths Sohn nervtötend gespielt. Der Rest spielt seine Parts solide runter, Keanu Reeves mit seiner steifen Mimik war sicherlich nicht die schlechteste Auswahl für einen Außerirdischen.
    Tricktechnisch hat der Film nichts besonderes zu bieten, was für einen SF-Film sicherlich keine Auszeichnung ist.
    Trotz einiger unterhaltsamer Szenen, gesamtgesehen doch eine kleine Enttäuschung. An Das Original kommt dieser Film jedenfalls nicht heran.
  • The Astronaut's Wife
    Das Böse hat ein neues Gesicht
    Thriller, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 18.03.2009
    Mischung aus SF, Mystery und Drama um zwei Astronauten, die während einer Mission für kurze Zeit den Kontakt zur Erde verlieren und verändert wieder zurückkehren. Der Film erinnert zeitweise an "Rosemaries Baby", erreicht aber nie dessen Qualität. Das ganze ist plump inszeniert und hat trotz seiner prominenten Darsteller auf dieser Ebene wenig zu bieten. Johnny Depp wirkt total neben der Kappe und spielt abwesend seinen Part herunter. Wirklich nerven kann einen die Rolle aber von Charlize Theron. Selten hat man jemanden so unzugänglich schauspielern sehen und sie wirkt dazu noch vollkommen apartisch. Ob das nur die Rolle war?
    Was sich inhaltlich noch sehr interessant anhört, wird leider im Film zu einer Schlaftablette.
    Möchtegern Thriller, der gar nichts hält was er verspricht mit grottig schlechten Darstellerleistungen.
  • Wanted
    Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 18.03.2009
    Actionreiche Comic-Verfilmung um einen "Looser", der seine besonderen Fähigkeiten kennenlernt, als er in eine geheime Organisation aufgenommen wird. Tricktechnisch und visuell sprengt der Film Grenzen, inhaltlich ist er aber absolut flach, das man sich wirklich fragt wer sich solch einen Blödsinn ausdenkt. Das dann aber der ganze Budenzauber irgendwann im Verlaufe der Zeit auch nicht mehr wirklich fesseln kann ist abzusehen. Hier trifft der Spruch wirklich zu "weniger wäre mehr gewesen". Überraschend an einem eigentlichen Mainstream-Film ist der Härtegrad und die Mengen an CGI-Blut die vergossen werden. Leider gelingt es der Action nicht jedes der riesigen Logiklöcher zu überspringen und so verwundert es auch wenig das sich der blasse Hauptdarsteller James McAvoy innerhalb kurzer Zeit zum kaltblütigem Killer mausert. Bis auf einen wie immer guten Morgan Freeman und einer hier perfekt besetzten Angelina Jolie kommt der Rest nicht über Statistenrollen hinweg.
    Wer einen optisch und tricktechnisch perfekten Film sehen möchte liegt hier richtig. Wer etwas verständliche Handlung dazu benötigt nicht.
  • Gran Torino
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 16.03.2009
    Brilliantes Drama um einen alten vergrämten Rassisten, der sich im Laufe der Handlung wandelt und seine eigenen guten Seiten wieder kennen lernt. Grandios, was Eastwood sowohl vor, wie auch hinter der Kamera abgeliefert hat. Sein Walt Kowalski ist der typische unsypathische Grantler, der gegen alles ist, selbst gegen sein eigenes Leben. Er ist der letzte Fels in der Brandung als Weißer zwischen lauter Asiaten. Wie Eastwood diesem Kowalksi ein Gesicht gibt ist einfach genial. Er sprudelt nur vor Zynismus und einer bösen Wortwahl. Klasse ist auch, daß er diese nach seiner "Wandlung" nicht ablegt und so auf jeden Fall glaubwürdig bleibt.
    So steuert der Film dann in vielen Facetten seinem Finale entgegen. Auch hier zitiert Eastwood sich wieder selbst und bedient sich aus Elementen seiner früheren Filme. Glaubt man noch der Film steuert auf ein Rache- und Selbstjustiz-Finale a la "Dirty Harry" hin, endet der Film ganz anders, überrascht einen und bietet ein noch besseres Ende als geglaubt. Kowalski weiß, daß er letztendlich die Verantwortung für die Gewalteskalation zu tragen hat und opfert sich dafür um gleichzeitig die Übeltäter mit einem "Trick" zu überführen.
    Eastwoods oscar-reife-Leistung wird von ebenfalls interessanten Nebencharakteren bedeutsam unterstützt. Auch macht er nie eine klare Aussage über seine politische Denkweise und überlässt das dem Zuschauer zu urteilen ob Walt Kowalski letztendlich ein guter Mensch war oder doch nur ein vom Korea-Krieg gezeichneter alter Starrkopf.
    Man kann nur hoffen, das Eastwood weiter solch hervorragende Werke abliefert wie dieses hier.
  • The Signal - The Future of Horror
    18+ Spielfilm, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 16.03.2009
    Low-Budget SF/Horror-Film über ein todbringendes Signal, daß über Rundfunkgerät ausgestrahlt wird und die Menschen in mordende Bestien verwandelt. Der Film der als "Future of Horror" beworben wird ist zum Glück nicht die Zukunft des Selbigen. Was auch schlimm wäre. Drei Regisseure bringen jeweils einen Teil des Films auf die Leinwand, was vom Ansatz interessant klingt, aber schlußendlich auch nicht die Qualität anhebt. Was dem Film gut zu halten ist, daß man ihm die Produktionskosten von umgerechnet 50.000 $ beileibe nicht ansieht.
    Sonst kommt der Film, wie auch die Darsteller recht unsympathisch rüber. Die Story dreht sich im Kreise, der Härtegrad ist mehr psychisch als physisch.
    The Signal, der sowohl Endzeit-Thriller, wie auch Elemente einer schwarzen Komödie beherbergt ist eigentlich nur interessant, sich einmal anzuschauen, was sich doch mit geringem Budget anstellen läßt.
  • Stand by Me
    Das Geheimnis eines Sommers - Die Abenteuer einer Jugend an der Grenze zum Erwachsenwerden.
    Drama, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 16.03.2009
    Melodramatischer Abenteuerfilm nach einer Stephen-King-Kurzgeschichte über vier Jungen auf der Suche nach einer Leiche. Rob Reiner Verfilmung ist zugleich eine der besten und erfolgreichsten Verfilmungen von Stephen King und zudem auch inhaltlich konträr zu den sonstigen Geschichten/Büchern von King. Der Film ist warmherzig, humorvoll und doch auch auf gewisse Weise spannend. Reiner hat das alles so gut zusammengesetzt, daß man die Geschichte auch als Erwachsener gut nachfühlen kann. Die Darsteller agieren auf hohem Niveau und zeigen gut wie eigentlich unspektakuläre Dinge zu spektakulären werden. Dieses "Fuß-Roadmovie" bringt die Atmospähre passend auf den Punkt, verstärkt durch einige Oldies und der entsprechenden Ausstattung.
    Der Film gehört sicherlich in die große Riege von Filmen die man mal gesehen haben muß.