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Kritiken von "diddihimself" aus

19 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Fair Game
    Unter Beschuss - Nichts ist gefährlicher als die Wahrheit.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "diddihimself" am 25.04.2011
    Die Thematik, die der Film behandelt ist ebenso wichtig wie bekannt: Der Vorwurf der USA, der Irak habe um 2003 Massenvernichtungswaffen besessen, wurde von einer handvoll Kriegstreibern der Bush jr. Administration erfunden (mit tatkräftiger Unterstützung der Briten) und der Welt als Faktum präsentiert.
    Tja, soviel wissen wir auch schon seit UNO-Waffeninsekteur Blix den Irak überprüfte und aller spätestens seit Colin Powell sagte, seine Rede vor dem UN-Sicherheitsrat sei der schwärzeste Fleck in seiner Karriere gewesen.

    Aus meiner Sicht taugt der Stoff jedoch nicht für Hollywood, ist die Story ja bekannt und handelt von wenig mehr als Entscheidungen in Hinterzimmern. Ein Thriller ist dies ganz sicher nicht. Jedoch kann man froh sein, dass es diesen Film gibt, haben doch die Presse in den USA und die "Qualitätsmedien" hierzulande bei der Aufarbeitung dieses Themas kläglich versagt.

    Nachdem die Ereignisse schon mehrere Jahre zurückliegen, wirkt der Film etwas aus der Zeit gefallen, illustriert aber sehr schön wie die US-Regierung mit ihren wahren Patrioten umgeht. In diesem Punkt also immer noch aktuell.
  • Shelter
    Deine Seele ist sein nächstes Opfer.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "diddihimself" am 07.02.2011
    Ein Film dessen Botschaft nur auf eine Weise hätte noch plumper ausfallen können. Und zwar: Alle, die nicht an Gott glauben fallen tot um. So wird eben noch ein kleiner Umweg (mit Logiklücke) eingebaut damit nicht so auffällt, was für eine einseitige Geschichte das hier ist.
    Mich würde es jedenfalls nicht wundern, wenn der Drehbuchautor ein Evangelikaler wäre.
    Wenn dann aber der Zweifel an Gott in schlichter Form vorgetragen wird, dann ist kein Mangel an hohlen Phrasen aus noch hohleren Köpfen. Ein Beispiel gefällig?
    Also:
    -"Du hast den graden Weg verlassen Kind, den Weg zu Gott."
    -"Mein Vater ist gestorben!"
    -"Es ist schlimm einen geliebten Menschen zu verlieren. Noch schlimmer ist es deinen Glauben zu verlieren."
    Tusch. Vorhang fällt.
    Ja, genau auf solche religionskritischen Dialoge sollte man sich einstellen. Was für mich als Agnostiker nur schwer zu ertragen war.

    Und bevor jetzt alle schreien "Ist doch nur ein Spielfilm!", sowas hat sich ja noch nicht mal der Film Illuminati getraut.
    Die Beurteilung dieser Einseitigkeit wird jedem selbst überlassen sein müssen und hängt vom Grad der Verblendung ab :).

    Dennoch bleibt es bei 3 Sternen denn gruseln wird man sich nämlich und der Ekelfaktor gibt sich auch zeitweise die Ehre.
  • The Town
    Stadt ohne Gnade.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "diddihimself" am 29.01.2011
    Sicher muss sich der Film an Heat messen lassen, ist doch die Story fast deckungsgleich. Heat gewinnt den Vergleich was natürlich an dem Staraufgebot liegt. Dennoch ist The Town alles andere als ein billiger Abklatsch, und schafft es wie Heat, dass man gebannt einem Verbrecher die Daumen drückt. In puncto Action liegt The Town übrigens etwas weiter vorn. Bevor man also Heat zum zweiten oder dritten Mal einlegt greift man besser zu diesem Streifen.
  • The Expendables
    Die Hunde des Krieges
    Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "diddihimself" am 24.01.2011
    Genau das was ich erwartet hatte. Wärend die (hüstel) "Story" so vor sich hin dümpelt, sterben immer mal wieder Leute oder kriegen aufs Fressbrett, und das sehr schonungslos und/oder gut choreographiert. Bis es dann im letzten Drittel ähnlich abgeht wie in John Rambo. Das wollen wir doch, die wir uns diesen Film ausleihen.

    Zu "Alle Action Helden in einem Film" sei mal gesagt, dass Arnie und Willis völlig überflüssig sind und Mickey Rourke nur für cooles Ambiente sorgt. Stallone ist übrigens aller spätestens seit dem letzten Rambo-Film auch keine Augenweide mehr. Seis drum. Der Film macht das was er soll.
  • Frozen - Eiskalter Abgrund
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "diddihimself" am 24.01.2011
    Der große Reiz dieses Survival-Horrors liegt darin, sich in die Situation der Protagonisten hinein zu versetzen; sich zu überlegen was man selbst tun würde um sich aus dieser misslichen Lage zu befreien. Mitfiebern und die Situation auf sich wirken lassen. Damit steht und fällt der Film.

    Da mir das gut gelang, hat er mich mehr unterhalten als es ein durchschnittlicher "Hack and Slay" Horror gekonnt hätte.
  • Public Enemies
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "diddihimself" am 13.01.2011
    Na ja, also ich bin wirklich enttäuscht von diesem Film. Obwohl mir das Szenario sehr gefällt, ist sowas wie Story hier einfach nicht aufzufinden.Ein Verbrecher verliebt sich in eine Frau und wird von neu gegründeter Polizeieinheit gejagt, das ist alles. So weit, so lieblos.

    Wenn man sich hier vorher das Staraufgebot anschaut, könnte man meinen, dass dieses schon ein Garant für Spannung sein sollte. Weit gefehlt. Jonny Depp gibt eine so langweilige Figur ab, dass man meinen könnte er wäre es gar nicht. Christian Bale kann da auch nichts mehr retten, im Gegenteil. Er macht alles nur noch schlimmer. Während Jonny Depp noch einen Hauch von Gutwill erkennen lässt, hat er es ganz aufgegeben. Man hätte jeden x-beliebigen Schauspieler in diese Rolle pressen können und er hätte mehr Profil hinterlassen. Die einzig interessanten Charaktere sind für meine Begriffe noch der Gangster "Baby Face" und ein Polizist an der Seite von Christian Bale. Beides Nebenrollen.

    Ich hätte es vorher auch nicht gedacht, aber der Film ist sowas von langatmig. Einzig die paar Schießereien machen den Film sehenswert. Und ich bin nicht jemand, der nur mit tumben Ballerein zufrieden ist, aber der Rest des Films ist nunmal ohne Seele.
  • Illuminati
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "diddihimself" am 20.12.2009
    Zuerst muss ich sagen, dass ich mich zu sofort gefragt habe, was mit dem Sprecher von Tom Hanks los ist. Klingt, als hätte er vergessen sein Gebiss einzusetzen.
    Also ich finde, dass der Film recht spannend und zum schluss auch unterhaltsam wendungsreich ist.Er erinnert mich ein bisschen an Vermächtnis der Tempelritter und dessen Nachfolger. Im Stil von: ein absurder Hinweis führt zum nächsten, nicht minder absurden, und so weiter. Er liefert ausserdem ziemlich beeindruckende Bilder des Vatikans, was mich auch zu meiner Hauptkritik führt. Der Film versucht einerseits durch den ganzen Prunk und Pomp sowie irgendwelche hochtrabenden Riten dem Zuschauer zu suggerieren, Religion als solche hätte schon allein dadurch ihre Daseinsberechtigung. (Jesus hat Reichtum übrigens abgelehnt, aber das nur am Rande). Später, dass Religion und Wissenschaft zusammenpassen würden. Meines Wissens nach lehnt die Wissenschaft aber die Theorie über die sprechende Schlange und andere Absurditäten in der Bibel zu Recht ab.Des weiteren wird hier immer so getan, als bräuchte man die Religion um sich beispielsweise für Frieden einzusetzen. Weitere Kritikpunkte lasse ich aus, um nicht zu viel zu spoilern.
    Insgesamt will ich damit nur sagen, der Film versucht stellenweise selbst über Religion als solche zu diskutieren, tut dies aber sehr oberflächlich und einseitig. Das kam mir schon oft etwas wie Katholische-Propaganda vor. Jedem, der aber zu kritischem Denken imstande ist,und es dennoch auf Kurzweil anlegt, kann ich diesen Film trotzdem empfehlen.