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Kritiken von "Durchschnitt" aus

33 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Lucia und der Sex
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 06.05.2009
    Die natürliche Antwort auf alle Traumfrauen und Sexikonen der Filmgeschichte.
    Ein Film der Ruhe gibt und ein einen gefeit mach gegen alle die erotischen Anfechtungen unserer Geselschaft. Ein Film mit einer Frau die es nicht geben kann, aber die Sicherheit gibt mit seiner großen Liebe alt zu werden.

    Wenn ein Schirftsteller eine junge Dame vor sich sitzen hat, die Dir erzählt, dass Sie dich wegen Deines letzen Buches über alles liebt, sollte er reisaus nehmen.

    In "Lucía und der Sex" sitzt da aber eine junge Dame, zu der Dir die Worte fehlen und diese Szene sollte sich dem Schriftsteller wie ein 6er im Lotto ins Gedächtnis brennen.

    Lucia ist die erwachsen geworden Sandkastenliebe die man nicht in der Lage war sich vorstellen zu können. Keine Göttin, kein Supermodel, keine Prinzessin auf dem weißen Ross, keine Femme Fatal. Sie ist einfach da, ist die Antwort auf alle Deine Fragen und redet in dem Moment allerdings Unsinn.
    Hätte einem 10-Jährigen eine Wahrsagerin diese Frau in Ihrer Glaskugel gezeigt, wären für ihn alle Fragen beantwortet gewesen und er hätte sich vor nichts mehr fürchten müssen.

    Was meinte meine Frau?
    "Diese Frau ist ja entsetzlich, an der stimmt ja alles, der kann man ja gar nichts entgegensetzen."

    Das dieser dämliche Schrifsteller später hin und her gerissen ist, als eine zweite Frau im Film erscheint, ist einfach lächerlich und zerschlägt die Storry.
    An solchen Untereimtheiten der Geschichte hapert es immer mal wieder. Leute die es gut haben sollten, haben Kummer, das möchte vielleicht aufzeigen, dass die Summer der Probleme bei jedem gleich ist, aber diese Botschaft überzeugt nicht.
    Die Storry ist was für Liebhaber des Programmkinos, sie ist verwirrend unlogisch, interessant und fesselt bis zum Schluß. Jeder kann sich da seine persönlichen Rosinen rauspicken.

    Die Geschicht, die in "Lucía und der Sex" erzählt wird ist geschmacksache aber für Anspruchsvolle wohl meist sehenswert.

    Was nach Jahren von diesem Film noch hängen bleiben wird, ist Lucia, der man beim reden, lachen, weinen und trauern mit großen Augen zugesehen hat. Die in vielen ungezwungenen und alltäglichen Situationen wie selbstverständlich nackt durch die Szene schreitet als wäre es das üblichste auf der Welt.

    Eine Frau die man nicht nackt sehen muss um ihr beim Leben zuschauen zu wollen, und die sich dann doch ungefragt einfach ausgezogen hat.
    Dem Film "Lucía und der Sex" gelingt hier eine Figur die nicht einzuordnen ist, für die exakte Begriffe fehlen, für die wir überraschend keine Schublade parat haben. Nur der Text, den das Drehbuch für sie vorsieht passt nicht immer in dieses Bild, so dass Jahre nach diesem Film die holpernde Handlung nur noch schwach in Errinerung geblieben sein wird, so gut sie auch gewesen sein mag. Diese Frau, die keinem Klischee enstprach, und die wir mit großen Kinderaugen angestaunt haben, wird bleiben.
    Eine unbeschreibliche, weibliche Erscheinung die es in Wahrheit nicht geben kann. Die Spanier haben es bemerkt, und sind 1999 alle ins Kino deswegen.

    Wer diesen Film sieht, hat wahrscheinlich keine Pinups an der Wand, würde sie aber abhängen hätte er welche.

    Warum sich Frauen diesen Film angucken sollten, wissen sie selber besser.
    Was soll ich dazu sagen.
  • Dragon Wars
    Sie haben aus unserer Welt ein Schlachtfeld gemacht.
    Fantasy, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 05.05.2009
    Ein 1A B-Movie.

    Eine Storry die so dünn ist, dass sie gerade noch hält, und diesen ActionFilm nicht kippt. Bei den Effekten tauchen nur ganz selten und dann auch überraschend ein paar billigere Explosionen oder Schuss-sequenzen auf.

    Es gibt nichts Neues an Effekten, aber scheinbar alles was sich heute nicht zu teuer machen läßt wird auch gezeigt und zwar ausführlich.
    Teure Slowmotion-Effekte wie in Matrix berühmt geworden, fehlen hier, die Computerrechenzeit ist wohl billiger als eine kleine Armee real existierender Kameras.

    Wirklich fast alle Animationen sind gut bis sehr gut, alle Ungeheuer bewegen sich flüssig und realitätsnah, nichts ist gepfuscht.

    Und dann kommen wirklich beeindruckende und einige wenige ärgerliche Szenen.
    Der Drache am Hochaus läuft locker dem letzten "King-Kong-Film" den Rang ab.
    Die Menge der gleichzeitg gezeigten, animierten Wesen ist wirklich ansehnlich.
    Nur Panzer die eine Nachladezeit haben wie Kanonen aus dem 18ten Jahrhundert, beim Gegner einen Einschlag wie eine Lavabombe erzeugen und ihr Kanonenrohr in 15 Grad noch oben halten als wollten sie den Horizont beschiessen sind einfach albern und ziehen unnötig das Filmniveau nach unten.
    Die letzten 10% des Films handeln dann im Dunkeln, so dass hier schon Kunden Höhle und Aussenwelt verwechselt haben, und ich dafür nicht gesehen habe wie es ausgegangen ist. Ich muss es mir denken ich kann hellgrau und dunkelgraue Hautfarbe im Dunkeln nicht so gut unterscheiden, wenn durch rasanten Schnitt im entscheideneden Moment das Gesamtbild fehlt.
    Nunja, ein alternatives Ende für jeden im eingenen Kopf ist da möglich.

    Ich würde bei diesem Film nichts große erwarten, einfach mal ein wenig angenehm überraschen lassen.

    Also, Film ausleihen, einlegen und sagen: "Lass ma krachen."
  • Footsoldier
    Hooligan, Gangster, Legende.
    Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 01.05.2009
    Nicht schlecht gemacht. Alles in trüber Stimmung und stumpfem Grau fängt der Film das soziale Umfeld gut ein. Mein erster Gangster-Film nach dem ich mir sicher bin mit keinem Gangster tauschen zu wollen.
    Insofern erstaunlich, mal was Neues.

    Zu langatimg, zu biographisch. Der biographische Charakter des Films bringt zu viele uniteressante Szenen. Dafür weiß man die ganze Zeit nicht was passieren wird, dies sorgt für eine solide konstante Spannung. In Biographien ist halt alles offen.

    Der Film hält sich als gutes Mittelmass.
    3,3 Sterne im Schnitt, und die vielen 5 Sternebewertungen habe mich da ordentlich in Vorfreude gebracht. Ich denke aber, dass der Filmtitel einige abgeschreckt hat und so die 2 bis 3 Punkte Bewertung dieser Leute gar nicht erst zustande kommen konnte.

    Der Film hat seine Eigenstädigkeit, ist aber bei weitem keine Perle.
    Er ist gut aber überbewertet.
  • Naked Fear
    Lauf um dein Leben... wenn du kannst!
    Thriller, 18+ Spielfilm, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 27.04.2009
    Die Würde des Menschen ist unantastbar.
    So steht es geschrieben.
    Da dem nicht so ist, sind schon viele Menschen für die Würde des Menschen demonstrieren gegangen.

    In diesem ansonsten unterdurchschnittlichen B-Thriller ist eine Frau zu sehen, die verschiedene Zustände durchlebt, mal verärgert, mal verführerisch, verängstigt oder panisch mal bekleidet mal nackt.
    Erschreckend fand ich wie unterschiedlich ein Mensch situationsbedingt wirken kann. Die mittelmäßig attraktive Frau die ich im Trailer gesehen hatte, die nackt und heulend durch den Wald humpelte, entpuppte sich als annähernd bildhübsche Frau sofern Sie nur mal erhobenen Hauptes durch die Landschaft schritt egal ob nackt oder bekleidet.

    Auch wenn es um Leben und Tod in den Film geht, fand ich diese ganz unterschiedliche große Restwürde die der Hauptdarstellerin je nach Situation gelassen wird ein erschreckendes Erlebnis, dass den Film mehr ausgemacht hat als die eigentliche Thrillerhandlung.

    Du sollst nicht töten. Du sollst aber auch niemanden nackt den Berg hinaufhetzen, dass ist würdelos.

    Dieser Film lebt von seinen minutenlangen Nacktszenen. Und das ist ausnahmsweise mal diametral entgegengesetz zum üblichen Sinn des Satzes gemeint. Ob die Filmemacher das auch so gedacht haben, wage ich schwer zu bezweifeln.

    Ein eher schlechter Triller also mit einem sehr ungewöhnlichen Aspekt, der mehr zum Tragen kam als ich zu hoffen gewagt hatte. Dieser Film lebt mehr von der mangelnden Konkurrenz als aus sich heraus.

    Ordentliche Schauspieler.
    Ordentliche Drehorte.
    Nur mäßig trashiger Flair, also auch OK.
    Bildqualität gibt keinen echten Anlaß zum Meckern.
    Storry naja, aber mehr als nur geradlinig, es gibt tatsächlich mehr als nur den Killer und das Opfer, und das ist für einen B-Movie eigentlich schon richtig gut.

    2 Sterne für den Thriller.
    4 Sterne nur für die überraschend beeindruckenden Nacktszenen die in ihrer entsetzenden Wirkung dem Thriller deutlich den Rang abgelaufen haben.
  • Starship Troopers 3 - Marauder
    The Bugs Are Back. Prepare For Attack.
    18+ Spielfilm, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 26.04.2009
    Warum leiht man sich den Film?

    Weil der HAUPTDARSTELLER wieder dabei ist.
    Und weil es wieder eine NACKTE Marine-Dame zu bewundern gibt.

    Nach dem guten Teil 1 ist leider ist der Teil 3 noch schlechter als der schon grottenschlechte Teil 2. Warum manche Leute im 3ten Teil eine gewisse Rückkehr zum ersten Teil sehen, kann nur daran liegen, dass wieder das gesamte Geschehen mit "Föderation", vielen "Rangers" und mehreren "Locations" vorhanden zu sein scheint. Aber hier überwiegt der Schein.

    Spielte Teil 2 hauptsächlich in einem grauen Bunker mit einer Handvoll Schauspielern, war das wenigstens eine schlüssige schlechte B-Movie-Umsetzung.

    In Sachen Spannung gibt es im Teil 3 noch weniger, dafür mehr Farbe.
    Es sind auch immer nur eine handvoll Leuten im Bild. 8 Leute laufen durch die Wüste. 100 Marines werden dadurch dargestellt, dass nacheinander jeweils 4 bis 8 Marines durch die Basis laufen mal hier mal dort, im Bunker sind 4-8 Leute, beim Massenagriff der Bug sind auch nie mehr als 12 Bugs auf einmal zu sehen usw.

    Es gibt im ganzen Film nur 4 Angriffe. Einer auf ein Raumschiff mit Plasmageschossen, da sieht man nur wie die Leute im Schiffsinneren hin und herfallen wie bei Raumschiffenterprise vor 30 Jahren. Bei einem andern Angriff werden 2 Bugs getötet, und die verbleibenden 2 Angriffe sind die einzig erwähnenswerten. Und diese Angriffe sind dämlich, ohne Übersicht und dadurch ohne Spannung. Der Zuschauer erkannt keine Zusammenhänge zwischen den Kampfzenen. Hier werden wir überrollte, 20 Meter weiter sind gerade garkeine Bugs obwohl es gerade tausende sein sollten und dann sind wieder 8 Mann tot und nebenan läuft man noch Patrolie und nach 40 Sekunden wird sogar irgendwo noch Alarm gegenben obwohl alles in einer Basis ist und doch alle gemeinsam kämpfen.

    Noch schlimmer als Teil 2, mehrere Kulissen aber ganz kleine die durch Merhfachdreh an der selben Stelle eine größer Umgebung siulieren soll.

    Und anstatt mit der letzten Schlacht am Ende nochmal richtig aufzutrumpfen wird hier wirklich am Geld gespart, das gegen Drehende wohl schneller weg war als geplant. Eine wirklich gute Spezialausrüstung der kleinen Sondereinsatztruppe wird kaum mehr als eine Minute unspektakulär eingesetzt. Eine wahrscheinlich gigantische Massenschlacht die man nur Filmisch nicht wirklich einfangen wollte. Abwechselnd Marines mit Mündungsfeuer und sterbende Bugs, die selten gleichzeitig zu sehen sind lassen die letzte Chance verpuffen. Man weiß wieder nicht genau was abgeht, und sieht dem Sterben unbeteiligt zu.

    Nur zwei erwähnenswerte Kämpfe, und die sind richtig mau, unlogisch, unübersichtlich und dumm. Ich schieße nicht auf Bugs die waagrecht vor mir sind indem ich mein Gewehr im 20 Gradwinkel nach oben halte, nur weil dieses Riesending so schwer ist, dass ich es als schmächtiger Schauspieler nicht wirklich halten kann. Unglaublich mies.

    Die Basisstorry ist gar nicht übel, hat mich überrascht, weil ich so gar nichts mehr von diesem Film erwartet hatte.

    Irgendwie habe ich auch das Gefühl, im Making of kann ich erfahren in welche Kirche ich eintreten soll, denn irgendeine Kirche scheint den Film mit ihrem religiösen geblubber gesponsert zu haben.

    Also Leute so richtig schlechte Horrorfilme sind in Spannung und Storry besser als dieser Teil 3 von Starship Troopers, der versucht von der Stimmung her wieder in Teil 1 einzutauchen ist erkennbar aber mehr als eine Verpackung für einen extrem lahmen "Kammerspiel-Film mit ein paar Aussenaufnahmen" ist nicht draus geworden. Finger weg. Auch wenn man schon viel Schrott gesehen hat.

    WAS WAR GUT?

    Der Anfang stimmte hoffnungsvoll.
    Das Lied des Skymarshalls am Anfang, könnte von der Stimmung her dafür herreichen unsere Fussballmanschaft nach einer gewonnenen Weltmeisterschaft zu huldigen, halndelt textlich davon: "Heute ist ein guter Tag zu sterben... ...wenn Die Pflicht ruft dann zahle den Preis...". Also ein Song mit jubilierender Stimmung mit faschistoidem Text.
    Mitten im Song werden dann Tassen und T-Shirts eingeblendet die man kaufen kann um den Krieg gegen die Bugs zu unterstützen.
    Diesmal lässt Starship-Troopers nicht offen ob die politische Stimmung eine Verarschung sein soll oder von den Amerikanern ernst gemeint wird.

    Nach den ersten 3 Minuten ist die Satiere für den rest des Films fast erschöpft.

    Allein was bleibt sind die vier oben ohne Marines.
    Die drei Mädels treten wirklich nur für ihre Nacktszene auf und kommen dann nur noch für Skundenbruchteil ins Bild. Da hat der Regisieur oder Drehbuchautor noch ein kleines Geschenkt für die vertane Zeit parat.
    Die Nacktszene ist stilistisch erstaunlich gut, es wird einfach beim Umziehen mitgefilmt, das hat was, auch wenn die ganze Szene natürlich auch wieder an den Haaren herbeigezogen ist.

    Leider ist diese Szene auch wie der Film.
    Am Anfang kommt Hoffnung auf, nachdem die erste Dame oben ohne ist, freut man sich auf die beiden anderen, aber die sind dann eher auch Satiere auf weibliche Brüste. Dass Amerikaner Silikon unter den Haut lieben ist leider so. Aber warum weill denb Schönheits-Chirurg denn die Brustwarzen wie zwei Scheinwerfer exakt nach vorne schauen lassen. Und wenn er das schon will, warum macht er es dann nicht, warum guckt denn eine nach oben und die andere nach unten? Und kann man nicht immer für die rechte und die linke Brust gleich große Silikonkissen verwenden?

    Egal, die ganze Szene ist ein Hingucker und die erste nackte Marine-Dame eine Augenweide. Leider hat der Regisseur sie mal lachen lassen, aber warum sollte man Szenen zweimal drehen wenn man Star-Ship-Troopers 3 abdreht.

    Ach ja, der 4te Hingucker war der Hauptdarsteller selbst, der den Damen eine Augenweide beim "Marin-Strip" sein wird.

    Eine Hautpdarstellerin fehlt leider.
    Die Dame die sich Antrax in die Lippen gespritz hat gibt das nicht her.
    Für eine Cheffin der "bösen Fraktion" in einem B-Movie ist sie noch glaubhaft, aber dieser Schmollmund ist einfach...
    ...mir fehlen die Worte.

    P.S.
    überrrascht hat mich der Film dann im Abspann, also unter Regie nicht UWE BOLL aufgeführt war.

    Ich habe schon zu viele Mist gesehen, aber so eine laue Luft in einer scheinbar glänzenden Verpackung ist einfach gemein. Ich saß zu lange da und wartete darauf, dass es endlich los geht. Aber selbst die Ballerszenen haben fast gefehlt.
  • Sasori 1 - Scorpion
    18+ Spielfilm, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 13.04.2009
    Mein Vorredner videogrande hat diesen Film treffend beschrieben.

    Für Filmstudenten sind die 4 Sterne angebracht, ich würde ja zwei vergeben, aber dass beinhaltete ja auch, dass ich den Film ein bischen empfehle. Und ich möchte ja nicht, dass noch einer diesen Fim gucken muss.

    Er hat wirklich nette Aspekte. Ich finde es herzerfrischend, wenn eine Strafgefange einen Wärter mit der Schaufel erschlägt, filmisch umgesetzt mit einem Schlag 50cm an seinem Kopf vorbei, und er fällt tot um.
    Alles klar, ich weiß was gemeint war, und so kommt jedenfalls kein Schauspieler zu Schaden. Ehrlich amüsant.
    Solche Kleinode hält der Film in Menge parat. Sehr unterhaltsam auch die Symbolik, z.B. die Entjungferung dargestellt durch den wachsenden roten Fleck auf weißem Tuch. So viele Dinge gibt es im Film, ich habe bestimmt auch viel übersehen.

    Denn der Film ist ständig in Eile, man sollte wach sein. Darunter leidet die frauenfeindlichkeit des Films. Der riesige Duschraum eines Frauengefängnisses könnte ja mal ganz ansehnliche Abwechslung in den Film bringen, wenn die Japaner es nicht vertigbrächten mit Ihrer Kamera so schnell durch all die nackten Frauen zu eilen, dass gerade das Bild nicht anfängt zu wackeln.

    Kurzum, wer so schnell gucken kann wie eine Katze, enteckt auch mal blitzende Höschen und nackte Brüste, und das nicht gerade selten. Ansonsten bleibt der Film eher Menschen- als Frauenfeindlich. Ob Männer oder Frauen in dem Gefängnis verweilten, machte keinen großen unterschied, zumindest hattes Rambo es in jedem Gefängnis schwerer als diese Frauen hier.

    Das menschenfeindiche an Sascori könnte jetzt ausführlicher besprochen werden.

    Aber um es kürzer zu halten:
    Dieser Film ist so gut wie mein Vorredner videogrande beschrieben hat,
    und so schlecht, wie ich es zu erkären versuchte.

    P.S.:
    Auf alle Fälle gestaltet es sich schwierig anderen zu erklären warum man diesen Film geguckt hat.
    Ausserdem bekommt man den Spiegel männlicher Niedertärchtigkeit vor Augen gehalten, indem 10 Frauen mit allesamt hübschen Brüsten in 15 Sekunden an einem vorbeigeführt werden, und man am Ende des Filmes bedauernd feststellt, dass diese Frauen damit ihren einzigen Auftritt hatten.
  • Death Sentence
    Todesurteil - Wie weit würdest du gehen...?
    Action, Thriller, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 13.04.2009
    Gut gemachter Film, mit ordentlichen Schauspielern.
    Kevin Bacon überzeugt als Spießer der Böse wird.

    Es ist alles da was man braucht, ein schöner Rachefilm.

    Wenn die Storry nicht so blöde wär, die den Hauptdarsteller
    wie einen Dusselkopf in die Gefahr hineinlaufen lässt und ihn
    dann immer wieder mit Glück und Dank seiner Entschlossenheit
    entkommen lässt. Aber auch immer mit viel Glück, das nervt.

    Ja meine Güte, wie oft will ich denn mit dem Messer auf einer
    Schießerei erscheinen bis ich mal Waffen kaufe?
    Was habe ich eigentlich vor?
    Will ich den Rest meiner Familie wirklich ermordet sehen bevor
    es zum Show-Down kommt oder bin ich nur etwas blöd?
    Vielleicht will ich auch selbst einfach nicht mehr leben?

    Der Drehbuchautor schickt Kevin Bacon immer wieder schlecht vorbereitet
    in Schwierigkeiten, und Kevin Bacon muss dann mit Einsatz und Wunden
    dafür bezahlen, dass er keine Storry bekommen hat in dem ein Mann
    es wirklich ernst mein.

    Ein gut bewerteter Film mit erstaunlich guten Kritiken.
    Ich denke, weil es im Moment nichts verglichbar besseres auf dem Filmmarkt gibt.

    Aber muss man das sehen?
    "Ach, ich räche mich jetzt, aber ich töte erst mal nur einen. Dann sehen wir weiter."

    "Death Sentence" ist eigentlich ein gut gemachter Film.
    Aber ich hasse dumme Hauptdarsteller in Filmen, und ich bereue dass ich mir die Geschichte dieses dämlichen Familienvaters angesehen habe.
    Und es ist einfach kein stimmiger Film, wenn der Hauptdarsteller immer den Eindruck macht als wolle er jetzt den Tag des jüngsten Gerichtes heraufbeschwören, das Drehbuch ihn aber immer auf solch unsinnige Weise losschickt, oder plötzlich wieder seinen Alltag aufnehmen läßt, obwohl logischer Weise noch einiges an Ärger kommen wird.
  • Species 4
    Das Erwachen - Unwiderstehliche Schönheit. Unaufhaltsamer Instinkt.
    18+ Spielfilm, Science-Fiction, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 13.04.2009
    Die Species-Serie?

    Am schlimmsten fand ich ja Teil 1.
    Damals war ich als frisch gebackener Viedothek-Kunde entsetzt was für ein Scheiß abgefilmt wird.

    Inzwischen habe ich dank der großen Vielzahl an Filmen aus der Viedothek
    wohl mein Nieveau versenkt und Species irgendwann mal nachträglich mit drei Sternen bewertet. Keine Ahnung warum.

    Tja, richtig langweilig war ja wohl Teil 2.
    Tote Hauptdarstellerin aus Teil 1 dank Clonen wieder erwecken. Wie plump.
    Und dann die ganze Zeit im Labor eingesperrt, ein gefährliches Raubtier,
    das nicht gefährlich werden kann.
    Dafür war der Film technisch noch solide gemacht.

    Teil 3 und 4 haben dann an filmischem Niveau kontinuierlich nachtgelassen, aber wenigstens weiterhin mit neuen Storries aufgewartet. Die Grundstorry bleibt natürlich die selbe, aber die Umstände unter denen die Aliens in die Storry treten variieren doch immer wieder.

    Und da man sich für Teil 3 und 4 dann gedacht hat, dass eine nackt herumspringende, dauernd poppen wollende Alien-Frau, auch mal nackt gezeigt werden kann ohne dass alles sehenswerte immer hinterm Arm, auf der anderen Seite, ausheralb des Kamerausschnittes oder unter Wasser ist, sind die Teile 3 und 4, mit ihrem immer dünner werdenden Niveau, doch ganz erträglich, wenn man nichts erwartet.

    P.S.:
    Es gibt viele Fortsetzungs-Reihen, die von Fortsetzung zu Fortsetzung wesentlich steiler abstürzen.
    Und Species hat ja nicht sehr hoch angefangen.
    Die Species-Reihe bleibt für mich ein Tiefflieger-Reihe die langsam weiter an Höhe verliert. Ich werde mir Teil 5 und 6 auch noch lieber Angucken als einen Abend vorm Fernseher zu verbringen (wenn mal wieder nichts kommt).
  • Shutter - Sie sind unter uns
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 13.04.2009
    Was kann man zu den Kritiken noch ergänzen.


    Richtig, dieser Film muss sich nicht hinter amerikanischen Produktionen vertecken, weil er sich mit denen auch nicht messen muss, er ist eingeständig, hat eine zum Ende hin immer überraschendere Storry die es gar nicht nötig hat sich mit was anderem zu messen. "Shutter" ist einfach überraschend gut.

    "The Ring" ist hier kein Vorbild, keine Vorreiter es fehlt sogar die Ähnlichkeit. Nur das Asiaten dünnes, meist schwarzes Haar haben, das lang getragen nur mal anders als in Europa aussieht, erinnert an "The Ring". Asiatitsche Friseure haben deshalb auch ganz andere Schere als unsere Friseure sie kennen. Insofern haben meine Vorredner recht, dieser Film geht mehr in die Richtung: "The Ring" als in die Richtung "Haunted Hill".

    Die Schwäche vieler Horrorfilme sind die unerklärlichen Gründe. Meine ewige Frage: "wie geht das". "The Ring" konnte mir in zwei Filmen nicht erklären wer das Video gedreht hat, warum es töten muss und wieso das weiter kopieren...
    kurzum: "gruselig und unlogisch", so kenne ich viele Gruselfilme.

    Für "Shutter" muss man nur mal was von Geistern gehört haben.
    Geister sind zwar nich logisch, aber in fast jeder Kultur vertraut und verankert. Insofern fehlte mir diesmal das große Fragezeichen im Gesicht als der Abspann kam, das war mal gut.
    ("Shutter" hat nicht diese starke "asiatische Geisterwelt" die uns die asiatische Filme manchmal entfremden. Die Geisterwelt ist hier eher europäisch normal, nicht asiatisch überragend und allgegenwärtig.
    Gut vertsändlich fur uns :)

    "Shutter" ist mehr Grusel als Horrorfilm, es gibt keine abgetrennten Arme oder Köpfe, die Schockmomente werden von der guten Storry überragt, so dass ich gerade schreiben wollte es gab sie kaum. Aber da fallen mir gerade wieder mehr und mehr diese Momente in "Shutter" in denen ich mich in meinen Sessel verkrochen habe.

    Die Storry ist echt erfrischend neu, ich erriet die ganze Zeit nich wo das ganze hinläuft und war höchst verunsichert was ich zu erwarten hatte. So sind die Schockmomente doch intensiver gewesen als sie sich isoliert betrachtet hätten präsentieren können.


    P.S.:
    Finger weg für pure Horrorfans.
    Ich lese heraus, das die meisten negativen Kritiken von Horrorfans kamen,
    die einfach gerne mal Blut oder so gesehen hätten oder mehr Aktion.
  • Doom
    Der Film - Keiner kommt hier lebend raus.
    18+ Spielfilm, Science-Fiction, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 07.04.2009
    Wer Doom gespielt hat guckt auch Doom.
    Wer Doom nicht gespielt hat guckt auch nicht den Film.

    So einfach ist das dachte ich.
    Da braucht man keine Bewertung abgeben,
    warum ich dann sogar welche gelesen habe, weiß ich nicht,
    ich wollte wohl mal wissen wie der Film bei den Leuten
    ankommt die eine Dokumentation über Erdbeben erwartet hatten,
    und sich dann beschweren, dass der Film so brutal ist,
    aber ich habe ein Kleinod gefunden.

    Zitat:

    "Ich kenne das videospiel nicht auf das dieser Film basieren soll,darum fand ich den Film genial,spannend,und die szenen waren auch nicht ohne,der film war klar auf 5 Sterne Kurs,wäre da nicht diese Bescheuerte Einstellung mit der Waffe gewesen.Aber nichtsdestotrotz kann man sich Doom auch öfters ansehen"

    Also, Mann kann den Film auch ganz anders sehen.
    Ich fand den Film genial weil ich diese Art von Spiel kannte.
    Während ich und viel alte Doom-Zocker die Ego-Shooter-Perspektive im Film
    atemberaubend fanden, kann genau diese Szene bei anderen den 5ten Stern kosten.

    Wir Menschen sind vielseitig, und alles Individuen.
    Ich habe Doom im Kino gesehen und werde es nicht nochmal sehen.
    Allein für die Egoshooter-Szene habe ich mir die DVD ausgeliehen.
    Die Ego-Shooter-Szene habe ich dann sehr oft gesehen,
    auch das Making of der Ego-Shooter-Szene.

    Aber man kann auch den Film mehrmals gucken und die Ego-shooter-Szene immer überspringen. Ich bin erstaunt wie vielseitig dieser Film ist.

    Wenn mann bedenkt, dass die Shareware-Version von DOS im Jahre 1993
    14,80 DM gekostet hat, war meine Kinokarte teurer.

    Fazit:
    Allen Ego-Shooter-Zockern geht das Herz auf, wenn die Egoperspektive kommt.
    5,5 Minuten Film die Geschichte geschrieben haben.
    Nicht vergessen, im Film hampelt der Held mit der Waffe dauernd nach rechts und links, mich hat das im Kino damals etwas gestört, aber das war wohl unvermidlich, da das Kino nicht im Format unserer damaligen Röhrenmonitore 4:3 gebaut wurde. Wäre im Kino die Waffe wie gewohnt unten in der Mitte der Leinwand, wäre fast die Hälte der Sicht nach geradeaus versperrt und Rechts und Links ungewohnt viele Sicht. Darum wurde in diesen berühmten 5,5 Minuten die Waffe stets nach rechts oder links geschwenkt und nur zum Schißen in die Mitte genommen.

    Ja, soviel zum Film Doom.

    Man kann ihn auch ohne Computerkenntnisse gucken denke ich,
    aber da muss man dann die Kritik derjenigen lesen,
    die diese dämliche Szene mit der Waffe gestört hat. ;)
  • Dungeon Siege - Schwerter des Königs
    Fantasy, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 06.04.2009
    Toller Film, schlechter Film, bei den Kritiken kann man sich gar nicht entscheiden.

    Ich habe das Machwerk als besseres B-Movie bestellt und fand es sogar besser als erwartet. Eine durchweg überraschend besetzte Crew, keine schlechten schauspielerischen Leistungen, halt so eine "spannende" Storry, nicht überraschend, nicht öde, und gut ist, mehr gibt es kaum zu sagen.

    Wie kann man denn eine Uwe-Boll Computer-Spiel-Verfilmung ausleihen und dann meckern dass "Herr der Ringe" besser war. Da stehen einige Kritiker hier vor der Pommesbude und machen große Augen, dass es weder Hummer noch Steak gibt.

    Und was "Schwerter des Königs" besser kann als "Herr der Ringe" sind die Schlachten. Und deswegen weil die Schlachten bei "Schwerter des Königs" auch mal zu Ende gehen. Ich erinner mich an den dritten Teil von "Herr der Ringe" wo ich mir mal wieder einen gepflegten Dialog gewünscht habe, weil es nur Tote in ca. drei gleichzeitig laufenden Schlachten oder 2 Hobbits bei Bäumen, die beim Reden einschlafen, gab. Und das über gefühlte 3 Stunden am Stück.
    Jaja, ich weiß, Herr der Ringe war toll, aber da hat auch ein Regisseur 10 Jahre drauf hingearbeitet, und das Auenland schon Jahre gepflanzt bevor er den Film gedreht hat. Auf so eine Reihe hervorragender Filme muss man für gewöhnlich ein paar Jahre warten. Wie viele Jahre lagen denn jeweils zwischen "Star Wars", "Indianer Johns", "Lethal Wappon", "Alien" und "Herr der Ringe"?
    Wer alle Filme nur mit den Sternstunden der Filmgeschichte vergleichen möchte, der hat ein schweres Los gezogen, was die Filmwahl betrifft.

    "Schwerter des Königs" ist eine blöde "Uwe Boll Verfilmung" und dafür gut.
    Nach "Alone in the Dark" mit Christopher Slater wollte Uwe Boll nicht mehr nur Filme für Computerfans drehen, sondern für ein größeres Publikum.
    Ist im ganz gut gelungen kann man sagen, aber er erreicht einfach nur ein größeres Publikum, wenn sich großes Publikum einfindet, dann sind viele enttäuscht.

    Also Finger weg Ihr "Herr der Ringe Fans".

    Wer aus Langeweile, wie ich, mal irgendeinen passablen B-Movie sucht, weil er alle guten Filme schon gesehen hat, der ist hier wirklich gut beraten, weil er sich positiv überrascht und angenehm unterhalten auf dem heimischen Sofa wieder finden wird.
    Besser als Fernsehen, ungeschnitten der Film und ohne Werbung. :)

    So, und weils ein richtig unterhaltsamer B-Movie ist, gibt es 4 Sterne von mir.
    Weil er sehenswert ist, wenn man weiß was man sich da überhaupt aussucht.
    4 Sterne in der Kategorie der Filme, die man nicht für einen Filmabend mit Freunden ausleiht, es sei denn man trifft sich mit seinen Freunden wöchentlich zum Filmabend.
  • The Descent
    Abgrund des Grauens - Angst vor der Dunkelheit?
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Durchschnitt" am 06.04.2009
    Es ist nur wenigen aufgefallen, dass die erste Hälfte einfach die bessere ist. Sowie die Monster auftauchten war bei mir Schluß mit Spannung.

    Beklemmend und spannend die Höhlenkletterei die sich immer schwieriger, glegentlich schockend spannend, entwickelt. Hier fesselt der Film in der ersten Hälfte

    Die zweite Hälfte ist dann einfach so ein nicht wirklich guter Gruselschocker mit Monstern. Nicht weiter erwähnenswert. Nach der ersten Hälfte kommt die zweite Hälfte einfach enttäuschend rüber und bei mir in der Bewertung schlechter weg als sie vielleicht verdient hat.

    Aber mann oh man, die erste Hälfte hat es klaustrophobisch in sich.

    Warum haben die "The Descent" nicht einfach so weiter gedreht wie sie begonnen haben. Hätten die Macher das geschafft, wäre ich wohl nie wieder in eine Höhle gegangen. ;)