Kritiken von "videogrande" aus Albersdorf

Ich glaub' mich knutscht ein Elch!

Der Alte hat einen Sprung in der Schüssel!
Komödie, Kriegsfilm

Ich glaub' mich knutscht ein Elch!

Der Alte hat einen Sprung in der Schüssel!
Komödie, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 23.06.2026
So viele 1-Stern Bewertungen für diesen Klassiker der 80er Jahre? Ahaa, es liegt an der Synchro, die zum Erscheinen auf Bluray neu erstellt wurde. Und da sieht man mal wieder, wie ein Film damit steht und fällt. Einzig das Original mit seiner Original Synchro ist das Wahre. Der noch junge Bill Murray und eine Menge anderer Bekannter nehmen hier die US Army aufs Korn, aber wenn man ehrlich ist, verbeugen sie sich auch etwas davor, denn am Ende wirds versöhnlich. Der Zuschauer hat auch nach Jahrzehnten noch seinen Spaß an dieser Anarchokomödie, die aus der guten alten Zeit stammt und alles andere als politisch korrekt ist. Da gibts sexistische Witzchen und auch Seitenhiebe auf so manches andere, als die Army. Das Team der "Ghostbusters" hat hier zugeschlagen und irgendwie kapitelartig, vielleicht etwas merkwürdig, sämtliche Klischees, auch des kalten Krieges zusammengeschustert. Man merkt auch, das die Extended Fassung mit dem Südamerika-Teil nicht wirklich stimmig ist und sollte unbedingt auf die Kinofassung mit alter Synchro zurückgreifen, um bedingungslosen Spaß zu haben. Fazit: Ein selten dämlicher Filmtitel für eine tolle Satire auf Uncle Sam, starbesetzt und ulkig. Macht immer noch Spaß und verdient so, wie er 81 in hiesige Kinos kam, seine 4 Sterne. Alle anderen Versionen braucht kein Mensch.

ungeprüfte Kritik

Beneath the Storm - Thrash

Wenn dich die Flut nicht umbringt...
Abenteuer, Thriller

Beneath the Storm - Thrash

Wenn dich die Flut nicht umbringt...
Abenteuer, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 20.05.2026
"Thrash" könnte auch Trash heißen, aber das wird dem Film nicht gerecht, denn er ist schon sehr ernsthaft inszeniert, auch wenn es ordentliche Übertreibungen gibt. Die Story erinnert natürlich ungemein an den Krokohorror "Crawl", aber wo mir bei diesem die sichtbare Künstlichkeit der Studiokulissen sauer aufstieß, bin ich nun überrascht, wie gut die Effekte hier gelungen sind. Allenfalls ein paar Mal ist der Greenscreen ersichtlich. Man darf allerdings nicht zu viel erwarten. Regisseur Tommy Wirkola hält sich hier überraschend zurück und es gibt weder seinen typischen, schwarzen Humor, noch ausufernde Splattereffekte zu sehen. "Thrash" ist vergleichsweise ein "Familienfilm" geworden, der sich in die lange Reihe von Haifilmen gut einfügt aber auch nicht sonderlich herausragt. Ich habe mich nicht gelangweilt und fühlte mich gut unterhalten, auch wenn man vieles vorausahnen konnte und einiges auch schon so oder ähnlich gesehen hat. Fazit: Ein solider Hai-Horrorfilm, den Wirkola besser auf seine Art inszeniert hätte, damit er nicht so zahm und zurückhaltend ist. Hier wäre deutlich mehr drin gewesen, um den Film hervorzuheben. So ist er gut gemachte Konfektionsware.

ungeprüfte Kritik

Oddity

Thriller, Horror

Oddity

Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 05.04.2026
"Oddity" gehört zu den intelligenteren Horrorfilmen, die nicht mit polternden und blutigen Szenen auf billige und oberflächliche Effekthascherei aus sind, sondern ganz ruhig und leise eine unheilvolle Stimmung aufbauen und den Horror erst im Kopf des Zuschauers entstehen lassen. Das geschieht durch wohl dosiert eingesetzte Jumpsqares, Dunkelheit, in der man etwas zu sehen glaubt und mysteriöse Vorkommnisse, deren Geheimnis man ergründen will. Der Film packt, obwohl er im Grunde fast schon langweilt, aber man immer die Gegenwart von etwas Unheimlichen spürt. Nebenbei entspinnt sich die Story per Rückblenden, die Überraschungen parat haben. Gänsehaut ist des öfteren garantiert, Unterhaltung aber eher weniger. "Oddity" ist nicht kurzweilig oder außergewöhnlich und verlangt nach Aufmerksamkeit. Wer eine durch die Gegend torkelnde, mordende Holzfigur erwartet, muss sich auf etwas anderes gefasst machen, was mich überrascht hat. Ich verstehe, dass man ihn deshalb langweilig finden kann, letztlich erreicht er aber sein Ziel und beschert einen gruseligen Abend. Fazit: Atmosphärische Mischung aus Crime und Horror, die sich eventuell zurückhält und leider auch im wahrsten Sinne viel im Dunklen lässt, nämlich einige Fragen und manch kaum erkennbare Szene.

ungeprüfte Kritik

The Old Woman with the Knife

Nach dem koreanischen Bestseller-Roman 'Frau mit Messer' von Gu Byeong-mo.
Action, Thriller, 18+ Spielfilm

The Old Woman with the Knife

Nach dem koreanischen Bestseller-Roman 'Frau mit Messer' von Gu Byeong-mo.
Action, Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 25.03.2026
"The old woman with the knife" ist ein sperriger Titel, der aber Fans des asiatischen Kinos neugierig macht. Vorab verraten: Eine zweite "Lady Vengeance" ist das nicht. Ich fühlte mich eher, aber nur wegen der Kameraeinstellung von hinten, an die "Sasori" Filme erinnert. Dieser Film ist ruhig, sentimental mit sparsam dosierter Action. Durch Rückblenden entwickelt sich eine interessante Geschichte, die zunächst wirklich fesselnd ist, sich dann aber im letzten Drittel doch etwas zieht. Dies ist eventuell die realistischere Variante von "R E.D." Die einstige Profikillerin wird älter, kann sich aber gut behaupten, bis sie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Gespielt wird diese Rolle hervorragend. Endlich darf man wieder eine emotionale Bindung zu einer Filmfigur aufbauen und mitleiden. Leider ist die Inszenierung streckenweise sehr dunkel gehalten, so das einiges vom Schwarzgrau verschluckt wird. Es gilt wie so oft: Normalseher werden ihre Schwierigkeiten haben, Asiafans mit Geduld haben einen Film vor sich, der nicht unbedingt ein Must See ist, der aber doch über dem Durchschnitt rangiert. Fazit: Gutes Koreakino mit Tiefgang und trotzdem jeder Menge Blut, dem gegen Ende leicht die Puste ausgeht.

ungeprüfte Kritik

Companion - Die perfekte Begleitung

Eine etwas andere Liebesgeschichte - Finde jemanden, der wie für dich gemacht ist.
Thriller

Companion - Die perfekte Begleitung

Eine etwas andere Liebesgeschichte - Finde jemanden, der wie für dich gemacht ist.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 17.03.2026
Erwartet hatte ich eine weitere Variante von "Meghan" und insbesondere "Subservience" und bin deshalb absolut positiv überrascht von der völlig anderen Herangehensweise. Gegenüber den üblichen "Android dreht durch"-Streifen erweist sich "Companion" als nahezu philosophisch und intelligent. Er verpackt Themen wie sexuelle Ausbeutung, Sklaverei und im weitesten Sinne auch die alte Menschheitsfrage "Woher kommen wir?" In seiner nachdenklich machenden Geschichte, die man so nicht unbedingt kommen sieht, auch wenn ich bei einer Person allein wegen des Aussehens einen Anfangsverdacht hatte. Die darstellerische Leistung der Hauptperson ist imposant. Sophie Thatcher gibt eine absolut sympathische Vorstellung mit viel Hingabe. Und letztlich ist das Szenario, wenn auch weit weg von technischer Machbarkeit, eine realistische Zukunftsversion, in der wir immer materieller werden und alles automatisiert ist. Wer also nicht immer dieselbe, oberflächliche Actionorgie um "böse" Roboter sehen will, sondern auch mal ein paar Hintergedanken einfordert und sich über gut platzierten Humor freut, ist bei "Companion" gut aufgehoben. Fazit: Eine wohltuende Überraschung. "Companion" setzt weniger auf extreme Spannung oder Ballereien und kommt ruhig, aber dafür mit Tiefgang daher, der nicht zu kopflastig (ähnlich bei "Exmachina") ist.

ungeprüfte Kritik

Heretic

In seinem Spiel bist du nur eine Figur.
Horror, Thriller

Heretic

In seinem Spiel bist du nur eine Figur.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 05.03.2026
Endlich wieder ein sehr packender und dabei noch interessanter Film mit provokanten Thesen. Wer hätte gedacht, das Hugh Grant einen Psychpathen derart diabolisch und mit diebischer Freude am Spiel darstellen kann? Die Thesen, die er als Mr. Reed in den Raum stellt und die Vergleiche von Brettspielen und Plagiaten mit den Weltreligionen sind ein gefundenes Fressen für alle, die der Kirche und dem Glauben so rein gar nichts abgewinnen können. Hier wurde scheinbar sehr gut recherchiert. Alle drei Darsteller spielen überzeugend und es macht sich eine beklemmende, hochspannende Atmosphäre breit, die auf den Zuschauer übergeht. Leider übertreibt man gegen Ende und es wird zu dick viel Unglaubwürdiges aufgetragen. Was da im Haus letztlich vorgeht kann man nur mit viel Toleranz akzeptieren. Der Spannungsaufbau wird durch immer absurder wirkende Twists etwas ausgehebelt. Aber eines steht trotzdem fest: Es ist unheimlich. Fazit: Intelligent gemachter, atmosphärischer Horrorfilm mit interessanter Thematik, der aber am Ende völlig unnötig die Klischeekiste öffnet und dadurch bös an Glaubwürdigkeit verliert.

ungeprüfte Kritik

Never Let Go

Lass niemals los - Eine einzige Berührung genügt.
Thriller, Horror

Never Let Go

Lass niemals los - Eine einzige Berührung genügt.
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 07.02.2026
Die interessante Grundidee der Story führt dazu, dass man den ganzen Film über wissen will, was denn nun wohl Sache ist. Ganz gekonnt spielt der Film mit den Erwartungen der Zuschauer und immer, wenn man gerade überzeugt ist, dass alles einen realen Hintergrund hat, könnte dieses oder jenes doch auf etwas Übernatürliches hinweisen. Halle Berry beweist Mut zur Hässlichkeit und spielt die bigotte, strenge Mutter mit Hang zur Schizophrenie fast schon hassenswert. Ihre beiden Jungs geben auch eine grandiose Vorstellung in dieser Horrortour, die ständig unheimliche Atmosphäre austrahlt und ein stetiges, subtiles Spannungslevel hochhält. Die Absurdität und Skurilität der ständig angebundenen Familie ist ungeheuer packend, verstörend und unheimlich. Der reale Horror, die Gehirnwäsche der beiden Kinder und deren Folgen, der fanatische, religiöse Wahn, wurden fesselnd inszeniert und bis zum Ende wird nie ganz geklärt, was sich im Kopf abspielte und was nicht. Fazit: Ein sehr atmosphärischer Gruselschocker, der zum Nachdenken anregt und eine Dauergänsehaut produziert. Über das inkonsequente Ende kann man aber streiten.

ungeprüfte Kritik

Der Tiger

Wir ernten was wir säen.
Kriegsfilm, Deutscher Film

Der Tiger

Wir ernten was wir säen.
Kriegsfilm, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 03.02.2026
Das große Problem des Filmes ist, dass sein Hauptgenre eindeutig die Mystery-Ecke ist und wer sich auf einen Kriegsfilm freut, der dürfte leicht verwundert sein. Dennis Gansel ist ein authentisch ausgestatteter und mit hervorragenden Darstellern besetzter Film gelungen. Er hält sein Spannungslevel sehr hoch, nimmt den Zuschauer mit an Bord des klaustrophobischen Kastens und möchte natürlich an große Klassiker herankommen. Aber dann hätte man ihn besser ohne Hokuspokus gedreht, denn es gibt bereits sehr früh viele plumpe Anspielungen auf den Twist, der eigentlich niemanden überraschen dürfte. Nervig fand ich auch, dass man am Ende nochmal für die Streamer, die mit dem Handy beschäftigt waren, genau diese offensichtlichen Hinweise nochmal explizit auflistet. Man hält die Zuschauer also für blöd. Nebenbei ist der Film über weite Strecken sehr dunkel und das Ende ist einfach nen Tick zu apruppt, da man auf den Rest der Mannschaft nicht mehr eingeht, obwohl diese Charaktere das sehr verdient hätten. Ansonsten ist das aber ein atmosphärischer, unterhaltsamer Film. Fazit: Darsteller, Ausstattung und Story sorgen bis zu einem bestimmten Punkt für ein düsteres Kriegserlebnis. Die Wende ist allerdings vorhersehbar und macht vieles vom vorher gezeigtem kaputt.

ungeprüfte Kritik

Der kleine Horrorladen

Komödie, Horror

Der kleine Horrorladen

Komödie, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 11.01.2026
Musicals sind nicht jedermanns Sache. Meine auch nicht. Für den "Little Shop Of Horrors" mache ich aber eine Ausnahme. Zum Einen ist die Musikrichtung (Blues, RocknRoll, Motown) zum größten Teil ein Volltreffer auf meinen Geschmack, zum Anderen sind brüllendkomische Szenen enthalten, die von famosen Gaststars dargeboten werden. Erwähnt sei hier beispielhaft nur Steve Martins Zahnarzt-Performance. Man darf im Zeitalter von CGI auch staunen, wie beweglich "Audrey II" als animatronische Puppe gestaltet wurde. Sie wirkt dadurch viel realer, als jeder Computer sie hätte erschaffen können. Die vielen Cameos namhafter Stars und die Umsetzung im Stile eines Bühnenstücks mit ersichtlichen Kulissen und gemalten Hintergründen machen wirklich Spaß und sind auf eine ähnliche Kultstufe zu stellen wie die "Rocky Horror Picture Show", freilich auf einem anderen Niveau. Mir wird hier etwas zu viel gesungen, aber der Humor machts wieder wett. Frank Oz hat eine schöne Musicalverfilmung geschaffen, die auf einem Originalfilm von Roger Corman beruht. Fazit: Die Creme de la Creme der typischen 80er Jahre Hollywood-Comedy gibt sich in dieser Hommage auf typische Broadwaystücke ein lustiges Stelldichein und hat einen Kultfilm erschaffen, den man liebt oder hasst.

ungeprüfte Kritik

Ballerina - From the World of John Wick

Action, Thriller, 18+ Spielfilm

Ballerina - From the World of John Wick

Action, Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 02.01.2026
Wer die John Wick Reihe nicht kennt, ist ziemlich aufgeschmissen, denn da dürfte doch tatsächlich das Verständnis für so manche Details komplett flöten gehen. Die ganze s.g. "Lore" um das Continental Hotel, die Ruska Roma, Schuldmünzen, Figuren wie Winston und letztlich John Wick selbst, wird hier als bekannt vorausgesetzt, bzw. gar nicht ausreichend beleuchtet. Man könnte bei "Ballerina" von Johns kleiner Schwester sprechen, denn dieses Spin Of ist tatsächlich kleiner, weniger kultig und prinzipiell nahezu überflüssig. Das Wick-Universum wird nur gering erweitert und man fragt sich sogar, ob es zeitlich logisch angehen kann, dass der Kultkiller hier in die Story hineinpasst, die parallel zum 3. Teil der Reihe angesiedelt ist. Optisch und akustisch passt der Film perfekt dazu. Die Action ist gut und blutig und steigert sich zu einem furiosen Finale mit bildgewaltiger Flammenwerferaktivität. Fans bekommen, was sie wollen, aber irgendwie hat man immer das Gefühl, nur eine abgespeckte, sehr ähnliche Variante zu Gesicht zu bekommen. Fazit: Nette Zugabe für Fans, die wahrscheinlich ebenso fortgesetzt werden wird. Ana de Armas als weiblicher Wick ist keine Enttäuschung aber aus der Story ist langsam die Luft raus. Wem das egal ist, der bekommt immer noch ein gewaltiges Actiongewitter.

ungeprüfte Kritik

Der Admiral 2 - Die Schlacht des Drachen

Kriegsfilm, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 21.12.2025
"Der Admiral 2" ist ein Prequel, daher wäre es eigentlich verkraftbar, dass man den damaligen Hauptdarsteller, den begnadeten Choi Min-sik, gegen einen jüngeren ausgetauscht hat. Jedoch hat der so überhaupt keine Strahlkraft und geht in seinem eigenem Film regelrecht unter. Als westlicher Zuschauer hat man ohnehin so seine Schwierigkeiten mit Namen und Aussehen der Protagonisten, und hier wimmelt es nur so vor Admirälen, dass man lange Zeit nicht weiß, wer denn nun eigentlich Koreas großer Volksheld sein soll. Er wirkt wie ein Nebendarsteller und nicht wie eine Identifikationsfigur. Das hat der erste Teil deutlich besser gemacht und es ist sehr schade, das er hier gar nicht zur Geltung kommt und blass bleibt. Das wirkt sich auch auf die Dramaturgie aus, die nur spärlich vorhanden ist. Der Film beginnt zunächst träge, erklärt viel Historie und die ganzen Dialoge zur Taktik sind fast schon dabei, einen zu ermüden, da beginnt eine der famosesten Seeschlachten der Filmgeschichte, die eine satte Dreiviertelstunde beansprucht und noch dazu dem Zuschauer klar wird. Ja, die Schiffe sind recht schnell, das war auch bei Teil 1 ein Kritikpunkt, aber sei es drum: Die Schauwerte sind enorm, wir haben es mit opulentem Ausstattungskino zu tun. Natürlich gehts naturbedingt etwas pathetisch zu, aber der Film bekommt nun endlich sein Blockbuster-Prädikat. Fazit: Nicht ganz so imposant und dramatisch wir der Vorgänger, der ja im Grunde sehr, sehr ähnlich ist, und daher vielleicht Abnutzungserscheinungen auftreten. Als zweiter Teil einer Trilogie wirkt das Ganze dennoch wie aus einem Guss und ist wirklich großartig umgesetzt. Lediglich darstellerisch bin ich enttäuscht und dort fällt der Streifen auch deutlich spürbar ab.

ungeprüfte Kritik

Superman

Sieh nach oben.
Action, Fantasy

Superman

Sieh nach oben.
Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 18.12.2025
Der Teaser verursachte noch Gänsehaut, das Endergebnis ist etwas ernüchternd. Tja, vielleicht verhebt man sich an Superman auch einfach nur. Ich finde, dass seine Geschichte in 2 Reeves-Filmen perfekt erzählt wurde. Mit ausreichend Respekt vor der Figur und dem ausgewogenem Quäntchen Humor. Schließlich kommt Comic von Komik und gehört dazu. Was James Gunn hier betrieben hat, ist...zumindest schwierig zu beschreiben. Respekt? Eher nicht. Humor? Leider von der falschen und ununterbrochenen Sorte. Bereits in der ersten Szene darf Krypto, ohnehin eine umstrittene Figur, seine Albernheiten zum Besten geben. Und so wirkt der Film oft wie eine Persiflage, wie eine Satire von Mel Brooks. Kinder haben es leichter, den Film gut zu finden. Erwachsene müssen schon etwas toleranter sein. Es kommt mir vor, als wollte man etwas zu viel und dadurch wirkt die Story etwas holperig und unzusammenhängend. Superman, der Mann aus Stahl, ist hier extrem verwundbar. Eine Sache, die man gut oder schlecht finden kann, wie Vieles am Film. Die Effekte sind gemischter Qualität, das CGI Baby ist allerdings grottig zu nennen. Trotz alledem sprudelt im etwas überladenem Drehbuch viel Fantasie und letztlich ist das Endergebnis kurzweilig und deutlich innovativer als die letzten immer gleichen Comicverfilmungen der Konkurrenz. Anders ist er jedenfalls. Fazit: Zwiespältig. Die Düsternis des Snyderverse ist von Albernheiten verdrängt worden. Beide Arten von Superman-Verfilmungen werden ihre Fans finden. Einem kunterbunten Comic kommt James Gunn aber näher.

ungeprüfte Kritik