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Kritiken von "improfrank" aus

113 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Fluch der Karibik
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "improfrank" am 16.07.2008
    Ich war etwas enttäuscht. Vielleicht waren die Erwartungen durch die Kommentare von Freunden und Bekannten auch zu hoch gesteckt.

    Gewiss, dies ist makellose Unterhaltung. Doch was bleibt davon.
    Womöglich liegt es daran, dass es doch etwas zu sehr auf die Zuschauer von 6-12 konzipiert ist. (Ohne ein Kinderfilm zu sein, zugegeben)

    Anschauen lohnt, der Kult ist etwas unverständlich. Es sei denn, man hat einen Piraten-Fetisch. Oder Johnny Depp-Fetisch. Soll ja vorkommen.
  • Das Leben der Anderen
    In einem System der Macht ist nichts privat.
    Drama, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "improfrank" am 16.07.2008
    Tja, die Gesamt-Annahme der Story ist vielleicht etwas naiv. Schön, wenn es solche IMs gegeben hätte (bzw. mehr gegeben hätte).

    Dennoch ist der Film, Kintopp hin oder her, unschätzbar. Denn was wird in ein paar Jahrzehnten bleiben, was wird ankommen bei der nächsten Generation. Trockene Dokus und runtergeleierte Fakten bringen dass nicht allein. Nach allerlei (berechtigtem) Ostalgie-Fun (Sonnenallee, GoodBye Lenin) hier ein Film, der vielleicht mit am besten zeigt, wie es sich angefühlt haben muss.
  • James Bond 007 - Casino Royale
    Action, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "improfrank" am 16.07.2008
    Tja, da ist schon so viel gesagt worden, dass ich mich auf eine einzige Bemerkung beschränken möchte...

    Die Figur des Bond macht hier zum ersten Mal eine Transformation durch, die Erlebnisse verändern und berühren ihn. Der immer als fast übermenschlich makellose und perfekte Agent wird hier (endlich!) zum Helden. Heros im griechischen heißt ja nunmal Halbgott... die griechischen Heroen hatten mit ihren Schwächen zu kämpfen, wurden durch Niederlagen stärker.
    Fazit : sogar ein Bond für bisherige totale Bond-Gegner. Ganz im Ernst.
  • Firewall
    Nichts ist gefährlicher als ein Mann, der alles zu verlieren hat.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "improfrank" am 16.07.2008
    Man fragt sich : was fehlt hier ?
    Die Darsteller sind mehr als tauglich, bringen es auch gut rüber. Die Story ist ...naja, ok - die Dramaturgie ebenfalls.

    Vielleicht sind wir in den heutigen Zeiten (auch wenn wir es bestreiten würden) Mega-Show-Downs (am besten noch 2 oder 3) gewohnt, dass wir beim Fehlen von solchen es nur "ok" finden.

    Habe das Gefühl, dass der Film besser ist als man nach ein paar Wochen zu erinnern fähig ist. Heißt: auf jeden Fall einmal anschauen.
  • Ferris macht blau
    Während wir nur davon träumen... leiht Ferris sich einen Ferrari und macht wirklich blau.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "improfrank" am 16.07.2008
    12mal? 20mal?

    Weiß nicht mehr wie oft ich ihn gesehen habe und wievielen Anderen ich den Film näher gebracht habe. Es stimmt schon, ziemlich 80er-lastig. Dazu eben die typische Teenager-Szene und -Sichtweise der amerikanischen oberen Mittelklasse. Luxusprobleme sozusagen.

    Doch mit der Grund-Aussage stimmt das schon: Das Leben ist ziemlich schnell vorbei- wenn man ab und zu nicht anhält, kann man's verpassen.

    Dazu von einem Regisseur, der wie kaum ein anderer Teenager verstanden hat.
  • Ein Ticket für zwei
    Eigentlich wollte er das Wochenende mit seiner Familie verbringen und dann begegnete ihm diese Niete
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "improfrank" am 16.07.2008
    Ein persönlicher Alltime Classic.

    Am besten zu einem Feiertag schauen - denn darum geht es ja: Fern von den Lieben einen wirklich seltsamen Menschen kennen lernen...und schätzen lernen.

    Wie die meisten John Hughes Filme deutlich als 80er zu erkennen, doch erstaunlich wenig Rost angesetzt. Ach was sage ich, der famose Steve Martin und der unglaubliche, leider viel zu früh verstorbene John Candy sind allein schon Garanten.
  • She's Having a Baby
    Kinderleicht ins große Glück.
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "improfrank" am 16.07.2008
    Ein echter Geheimtipp.

    Vom Brat-Pack Regisseur Hughes ein fast "erwachsener" Film. Sozusagen eine halbe Generation nach "Breakfast Club" oder "Pretty in Pink". Mit der üblichen Ironie und der Zuneigung zu seinen Figuren.
  • RoboCop
    18+ Spielfilm, Action, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "improfrank" am 07.07.2008
    Obwohl er teilweise simpelste Rachemechanismen und -Gelüste bedient muss Robocop trotzdem als Genreklassiker angesehen werden. Zumal er keine Comic Vorlage hat - sondern quasi selbst eine ist !

    Die Härte der Action (bzw. der Gewaltszenen) traf einen damals wie ein Hammer. In den ersten Kinoversionen heftigst geschnitten, gibt es hier nun die vom Regisseur beabsichtigte Originalfassung zu sehen (auch in USA fehlten, wenn auch weniger, Sekunden). Ob das nun so sein muss oder einem teilweise den Magen umdreht, ob Verhoeven das mit seiner (holländischen) Kriegsvergangenheit entschuldigen kann - oder ob es eigentlich schon eine groteske Genrepersiflage ist:

    Hier passt es. Superheldenkino par excellence, alles inklusive (Verletzung, Wiederauferstehen, Schwachstellen des Helden, Überwindung der eigenen Unzulänglichkeit...Transzendenz).
  • Million Dollar Baby
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "improfrank" am 05.07.2008
    Verdammt was ist das für ein feiner Film.
    Nach einigem Abhängen lassen (zum ersten Mal vor 3 Jahren gesehen) ist er jetzt mindestens nochmal so gut.

    Vielleicht ist dies kein Kaleidoskop an Schauspielkunst von Eastwoods Seite: er changiert zwischen grumpy und grumpier. Doch Hilary Swank hat hier womöglich eine der Rollen ihres Lebens. Dieses lebenshungrige white trash Mädchen mit dem Herz am richtigen Fleck hat keine Geheimnisse - wir sehen alles.

    Dass der Film im letzten Drittel von aufrichtigem und herzlichem Boxerfilm zu einem moralisch aufwühlenden Drama wechselt ist hier nur die Kirsche auf der Torte. Oder aber das eigentliche Kunststück. Hut ab vor diesem Drehbuchautor.
  • Die Hollywood-Verschwörung
    In einer Stadt voller Geschichten hat jeder seine Version der Wahrheit.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "improfrank" am 05.07.2008
    Zugegeben, ein wenig Straffung hätte dem Film gut getan. Doch die Kritik, dass der Mord nicht verstanden werden kann trifft ja wohl völlig falsch: Keiner weiß doch bis heute, was wirklich geschehen ist. Es ist halt nicht immer "wie im Kino", wo "Tada!" der Täter präsentiert wird.

    Auch muss ich zugeben, dass mir erst im Abspann klar wurde: es geht hier in erster Linie um den verkrachten Privatdetektiv - Adrien Brody wird zu Recht im Abspann zuerst, Ben Affleck als dritter genannt. Die Figur des Louis Sima ist ein perfektes Spiegelbild für das sich wandelnde Hollywood, für die charakterliche "Beschmutzung" durch Korruption und Indiskretion.

    Die Mordstory um George Reeves ist "nur" der Aufhänger. Doch die 50% des Filmes ausmachenden Rückblenden auf seine eigene Fast-Karriere in den frühen 50ern bieten einen eindrucksvollen Einblick in das "alte" Hollywood, das in den letzten Zügen lag.
  • Nicht auflegen!
    Dein Leben hängt an der Strippe
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "improfrank" am 05.07.2008
    Und wieder haben wir hier einen Film, den ich wegen der angenommen schlechten Idee lange aufgeschoben habe: Ein ganzer Film (fast) in/um eine Telefonzelle herum. Was kann man daraus schon machen - sind das nicht alles Thriller Klischees?

    Kurz gesagt, hier ist wirklich alles heraus geholt worden. Und mit knapp 80 Minuten auch noch clever kurz gehalten. Das Skript ist fantastisch, die Dialoge, die Konsequenz der Entwicklungen, das Katz und Maus Spiel. Colin Farrell, gebürtiger Ire, überzeugt sprachlich als auch schauspielerisch total. Er ist es, der die Spannung hauptsächlich "verkauft". Doch auch die Stimme im Voice-over (werde nicht verraten, wer es ist, doch Serienfans kennen ihn) ist so ...gut, dass man den Anrufer/Erpresser nach kurzer Zeit hasst.

    Hier gibt es kaum eine Gelegenheit oder den Wunsch auf Pause zu drücken wegen was auch immer - was gerade geschieht ist, obwohl es Kintopp ist, viel wichtiger.
  • Blue Velvet
    Drama, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "improfrank" am 04.07.2008
    Das ist eine schon sehr bizarre Welt unter der alltäglichen Oberfläche, die Lynch uns da zeigt.
    Schauspielerisch eine tour de force (Dennis Hopper!) und moralisch, identifikatorisch sehr zweifelhaft (die Liebesszene zwischen Rosselini und McLachlan).

    Ein weiterer pervertierender Blick hinter die biedere Fassade Amerikas.