Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 07.12.2025
Das erste Kapitel von Kevin Costners Western-Saga. Für mich ist das ein exzellenter Westernfilm. Die drei Stunden Laufzeit verfliegen regelrecht. Sehr tolle, abwechslungsreiche Erzählstränge und tolle Inszenierung der Landschaften, Orte, Menschen etc. Ich hoffe sehr, dass man zumindest den zweiten Teil (der schon im Kasten ist) bald zu sehen bekommt. Würde mich auch freuen wenn die restlichen Filme noch zu Stande kommen. Keine Ahnung warum der im Kino nicht bei den Leuten angekommen ist.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 07.12.2025
Zwei junge Frauen klettern auf einen gewaltig hohen Funkturm irgendwo in der Wüste, welche zudem noch in einem zweifelhaften Zustand ist. Wie man sich denken kann führt das zu Schwierigkeiten und sie kämpfen ums Überleben. Die Story ist jetzt kein Weltwunder aber die Darstellung ist durchaus gelungen. Das Höhengefühl wird sehr gut eingefangen und als jemand der die Höhe nicht so besonders gern hat fällt es einem manchmal schon schwer hinzuschauen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 07.12.2025
Wir befinden uns in den 80er Jahren und HIV/ AIDS breitet sich auf der Welt aus. Das Klischeebild eines Texaners dieser Zeit (harter Kerl, Bullenreiter) erfährt über einen zufälligen Aufenthalt im Krankenhaus das er an HIV/ AIDS erkrankt ist. Die Krankheit gilt insbesondere damals als "Schwulenkrankheit" da sehr viele Homosexuelle daran erkranken. Da passt es ja gut, dass unser Protagonist obendrein noch äußerst homophob ist und eine sehr kuriose (Geschäfts-) Partnerschaft mit einem Transexuellen entsteht. Zusammen mit diesem zieht er einen Medikamentenschmuggelring für HIV-Medikamente hoch um sein eigenes Leben zu verlängern und zugleich noch die Kassen klingeln zu lassen. Sehr gut umgesetzes Drama, welches auf wahren Begebenheiten beruht, mit starker Besetzung.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Patient1" am 07.12.2025
Wicked creepy intro, so much wrong with the scene, emotionally and physically. We have a situation we're dealing with as the story begins to develop, and I'm unsure of the status of a main character.
The atmosphere at the place is off and hard to describe, but off nonetheless.
This place just gets weirder and wider, and it now seems that something is truly off with the property that our characters are inhabiting at the moment.
This has turned into a nightmare scenario for our supporting characters, and it only seems to be getting worse moment by moment. Such an Absolutely, Horrorifically Beautiful story. Devastatingly Unique Film.
Bewertung und Kritik von Filmfan "KLLLBLLL" am 06.12.2025
Die meisten neuen Filme langweilen mich ja sehr und ich habe ja auch nicht mehr wirklich Lust Kritiken zu schreiben und meine Meinung kund zu tun, aber BALLERINA hat mich so richtig abgeholt und begeistert.
Mir war ja schon klar, daß mir der Film wahrscheinlich zusagen wird, da ich die John Wick Filme sehr mag. Von Anfang an klar strukturierte überschaubare Story und gleich auf die Glocke. Der Action lässt nie nach, steht aber immer in Dienste der Handlung. Sehr stylishe und coole Settings in matter Ausleuchtung. Sehr ästhetisch und kunstvoll.
Der absolute Bringer ist dann für mich HALLSTATT. Ich wusste auch, daß der Showdown dort statt findet und genau darauf habe ich mich sehr gefreut, da ich auch vor kurzem selbst in Hallstatt war. Die ganze zweite Hälfte spielt in Hallstadt und davon war ich dann sehr überrascht und begeistert.
Gut strukturiert und permanent auf die Glocke! So mag ich das. Und da wird mir die Spielzeit von 2 Stunden dann auch nicht zuviel. Die Action Szenen sind unglaublich gut choreographiert. Hammer!
Für mich ein absolut toller Film mit tollen Schauspielern! Vielleicht der Beste seit Jahren... Erinnert mich an die Wirkung und Intensität, die Filme "Die Hard" oder "96 Hours" hatten.
Wir sind nicht mehr als die Summe unserer Erinnerungen.
Science-Fiction, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 05.12.2025
„Wir sind nichts weiter als die Summe unserer Erinnerungen.“
Das sind die Worte des Wissenschaftlers Gordon Dunn. Er glaubt zu wissen, dass wir uns nur über unsere Erinnerungen definieren. Dunn hat eine Maschine gebaut, mit deren Hilfe die echten, unverfälschten Erinnerungen unseres Lebens aufgenommen und gezeigt werden können. Eine Revolution. Sind doch viele Erinnerungen im Lauf der Jahre verändert, verfälscht oder wissentlich umgestaltet worden. Bei der Präsentation der Maschine scheint jedoch ein Schatten auf das Projekt zu fallen und kurze Zeit später ist Dunn tot. Jetzt taucht Sam auf. Er will wissen, wie George gestorben ist. Mit Hilfe der Gedankenmaschine arbeitet sich Sam Schritt für Schritt auf den Täter zu, ohne dabei auf seine eigenen dunklen Geheimnisse zu achten.
In diesen Krimi muss man sich langsam, aber sicher hineinführen lassen. Es dauert ein bisschen, aber dann gibt es kein Halten mehr. Der Plot hat es in sich und das Ende ist hervorragend ausgewählt. Peter Dinklage spielt Sam mit Herzblut und einer gewissen „Sherlock Holmes-Attitüde.“ In weiteren Rollen überzeugen Julia Ormond und Anton Yelchin (hier in seiner letzten Rolle). Neben den Spannungsmomenten sind es vor allem die moralischen und ethischen Fragen in Bezug auf die eigenen Erinnerungen, mit denen man sich selbst noch nicht auseinandergesetzt hat und die einem jetzt plötzlich extrem wertvoll erscheinen. Denn eines ist nach diesem Film klar: Manchmal ist es nicht schlecht, wenn man etwas vergisst. Und: Das Gehirn weiß genau, was es tut. In diesem Sinne wünsche ich ihnen viel Spaß beim Rätseln.
Bewertung und Kritik von Filmfan "TimmiausS" am 05.12.2025
Eine wirkliche gute Komödie mit einem schönen Wortwitz und einer liebevoll heraus gearbeiteten Hinterfragung der so gennannten "Normalität". Hier wird der/die Zuschauer/in öfters gefragt, was ist schon normal, wie der Film letztlich auch heißt.
Die Schauspieler und die Handlungen im Film sind ebenfalls als sehr gelungen zu beurteilen. Kurzum eine sehr empfehlenswerte Komödie.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Frenze" am 05.12.2025
Mir hat der Film prima gefallen!Ana de Armas ist eine Augenweide und hat ihre Sache sehr gut gemacht. Es war zwar alles ein bisschen übertrieben, aber egal Gehirn ausschalten und genießen!Bild und Sound waren vom feinsten.Achso die Szenen mit dem Flammenwerfer waren schon der Hammer!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gnislew" am 05.12.2025
Mord und Hexerei sind doch immer gute Themen für einen Film! Dies dachte sich wohl auch Tereza Nvotová und inszenierte mit Nighsiren einen Stimmungsvollen Mix aus Drama, Horror und Mystery. Nur weil die junge Frau, die in ihr Heimatdorf zurückkehrt sich anders gibt als der Rest der Dorfbevölkerung muss man sie gleich ächten? Nightsiren packt diese Angst in packende Dialoge, teils verstörende Bilder und lässt dabei Spielraum, das in der Vergangenheit spielend zu scheinende Geschehen auf die Jetztzeit zu transportieren. Nightsiren ist ein Film für Freunde von psychologischem Horror, die dabei nicht auf den ein oder andern fiesen visuellen Effekt verzichten wollen. [Sneakfilm.de]
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 04.12.2025
Grandiose Verknüpfung von Justiz-/Polizei-Drama und Familien-Drama. Frei angelehnt an den wohl größten Politik-Skandal in Belgien, der in den 1990er-Jahren zu einer gigantischen Groß-Demonstration (rd. 300.000 Teilnehmer) in Brüssel führte.
Der - tatsächliche - Fall des Kinds-Mörders und -Missbrauchers Marc Dutraux wurde trotz jahrelanger Ermittlungen nie ganz aufgeklärt. Lt. Wikipedia verstarben in der Zeit zwischen Dutroux’ Verhaftung und seinem Prozess 27 Zeugen unter teils mysteriösen Umständen, unter ihnen mehrere Ermittler, die mit dem Fall betraut waren, und weitere Personen, die gegen Dutroux aussagen wollten. In den meisten Fällen war Mord, Suizid oder ein tödlicher Autounfall die Todesursache.
Parallel dazu verläuft im Film die dramatische Entwicklung im Privat-Leben von Paul Chartier, des einzigen Ermittlers, der partout nicht aufgeben will und sich mit einer Sturheit ohnegleichen - und gelegentlich auch über alle gesetzlichen Vorgaben hinweg - in den Fall verbeisst bis hin - Achtung: Spoiler - zum bitteren Ende.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gnislew" am 02.12.2025
Ein Jahr nach Die Schule der magischen Tiere hat Sven Unterwald Jr. den Regiestuhl von Gregor Schnitzler für die Fortsetzung übernommen. An den Kernaussagen, die schon für Teil Eins gelten, ändert dieser Wechsel allerdings nichts. Auch der zweite Teil von Die Schule der magischen Tiere ist mehr ein Film für die kindliche Zielgruppe und weniger für die begleitenden Eltern. Was dem Film auf jeden Fall gut tut, sind die beiden magischen Tiere. Sowohl Pinguin als auch Chamäleon bringen eine neue humorvolle Note mit, die sich erfreulich von der manchmal belehrenden Art von Fuchs und Schildkröte abhebt. Auch Sorgen die geheimnisvollen Löcher auf dem Schulhof für ein deutlich spannenderes Finale, als es der erste Teil zu bieten hatte, wodurch der Film die Kids insgesamt etwas mehr mitfiebern lässt als der Vorgänger. Unter dem Strich ist Die Schule der magischen Tiere 2 somit eine schöne Fortsetzung, die zwar mehr vom Gleichen bietet, aber zugleich die richtige Dosis an Neuerungen bringt. So geht Teil Zwei! [Sneakfilm.de]
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gnislew" am 02.12.2025
Eine junge Vampirin, die aus idealistischen Gründen nicht in der Lage ist sich selbst ihre Opfer, sprich Nahrung, zu suchen, wird von ihrer Familie dazu verdonnert dies endlich zu ändern um auf eigenen Beinen zu können. Als sie Paul trifft scheint alles perfekt. Er ist Einzelgänger und suicidal veranlagt, also perfekt um der erste eigens „gejagte“ Snack für die Vampirin zu werden. Doch es kommt anders und genau diese Geschehnisse bilden den Rahmen für einen der vielleicht stärksten Vampirfilme der letzen Jahre. Regisseurin Ariane Louis-Seize macht aus diesem Stoff nämlich keine plumpe Komödie, sondern ein feinfühliges Melodram mit humoristischen Untertönen, bei denen das blutige Treiben von Vampiren zwar nicht im Vordergrund steht, allerdings auch nicht unter dem Tisch gekehrt wird. So entsteht eine Coming-of-Age Geschichte der etwas anderen Art, bei der man auch als Mensch mit den Bedenken der jungen Protagonisten mitfühlt und irgendwie das Gefühl hat die Figuren schon ewig zu kennen, auch wenn sie gerade erst die Leinwand betreten haben. Wow! [Sneakfilm.de]