Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" aus Ansbach am 28.01.2026
Sehr realitätsnah und fantastisch geschauspielert.
Es ist ein Film ohne Geschichte, der aus vielen kleinen Geschichten besteht. Im Grunde genommen passiert nichts, ohne dass es allerdings dabei langweilig werden würde. Im Gegenteil, wenn man sich darauf einlässt, dann steigt die Spannung graduell mit dem Druck der Protagonistin an.
Sehenswert. Für manche. Für andere sicherlich unausstehlich.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 28.01.2026
Das Original zu Scorseses „Departed“. Die Storyidee ist super, aber irgendwie auch naheliegend. Das da vorher noch keiner drauf gekommen ist. Na vielleicht weiß ich nur nichts davon…
Ist natürlich spannender, wenn man die Geschichte noch nicht kennt. Aber Scorseses Remake kann sich in diesem Fall mal ganz gut behaupten.
MIr gefallen hier ein paar Details besser. Dafür hat das Remake mehr Production Value, sieht daher besser aus und hat Stars.
Da gebe ich hier aber auch knappe 4 Sterne.
Sie sind die Werkzeuge, die du brauchst, für Ruhm und Reichtum.
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 27.01.2026
Ein Asylum-Soft-Schmuddelfilmchen Lustspiel in der gewohnten Qualität. Und es gibt nicht mal 3köpfige Krokodile oder so. Dafür aber die dilettantischen Darsteller und sonstigen inkompetenten Filmcrewmitglieder.
Die Aufgabe ist einfach: Lauf oder stirb. Vom legendären Autor Stephen King.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "JackTorrence" aus Mechernich am 26.01.2026
The Long Walk - ein langes Stück gut gespielte Langeweile, gespickt mit detailliert zelebrierter Gewalt. Die Story hat viel zu wenig echte Substanz, um knapp 110 min Laufzeit zu rechtfertigen. Obwohl der Film fast ausschliesslich vom Dialog getrieben wird, bleiben die Hintergründe der Protagonisten flach und stereotyp. Die Dystopie, die Hintergründe des "Long Walk", die Gesellschaft, für die das Spektakel stattfindet: Mysterien, die der Phantasie der Zuschauer überlassen werden. Für eine kritische Botschaft fehlt Plausibilität, für eine Charakterstudie fehlt Tiefe. Selbst Spannung ist aufgrund der Vorhersehbarkeit der Story weitgehend Fehlanzeige. Einzig die schauspielerischen Leistungen von Cooper Hoffman und David Jonsson haben mich auf dem langen Weg bei der Stange gehalten, deswegen ein Stern mehr als "Grauenhaft".
Nach dem gleichnamigen Bestseller von Claire Keegan.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 26.01.2026
"Wenn du durch dieses Leben kommen willst, musst du manche Dinge ignorieren"
Überragender Cillian Murphy.
Da packt es einen schon gewaltig, wie ehrlich und glaubwürdig Cillian Murphy den braven, bescheidenen und fleißigen Vater von Fünf Mädchen gibt, und ein Leben lang die schweren, schmutzigen Kohlen hin und her schindet. Dabei kommt er in gebückter Haltung daher und schrubbt sich täglich die dreckigen Hände mit Seife und Wasser ab bevor er sich zu seiner Familie an den abendlichen Esstisch setzt. Dabei hat er immer ein freundliches Wort oder ein respektvolles nicken für die Menschen in seiner Umgebung übrig, gleich wie schlecht es im gerade geht.
Eines muss allen von euch klar sein: Dieser Film ist bei WEITEN nicht für jeden geeignet. Die Düsternis die, die meiste Zeit über den Film liegt ist schon sehr beklemmend, ja geradezu klaustrophobisch. Als der Kohlehändler Bill Furlong (Murphy) bei der Auslieferung einer Fuhre in ein örtliches Kloster bemerkt das dort junge, schwangere, alleinstehende Frauen und Mädchen zwangsweise eingewiesen und wie im einen Gefängnis oder Arbeitslager gequält und misshandelt werden fühlt er sich an seine eigene, ledige Mutter erinnert. In ihm tobt ein Kampf gegen die Vergangenheit und die Gegenwart.....wie soll er sich verhalten?
Fazit: Schwer verdauliche Kost die einen viel Geduld und Leidensfähigkeit abverlangt. Viele würden diesen Film als langweilig oder langatmig bezeichnen und von einer mangelhaften Inszenierung sprechen. Fakt ist aber das hier hohe Schauspielkunst und eine wahrhaft skandalöse Begebenheit im Bezug auf die katholische Kirche zu bestaunen gibt. Das ist bestimmt nicht jedermanns/Frau Sache. Wer aber die Mühe nicht scheut und emotionale, menschliche Darstellung zu schätzen weiß ist hier genau richtig. 4-5 Sterne. Super.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 26.01.2026
"Hassen sie sich gegenseitig im Ring?" -Auf gar keinen Fall-
Mal sehen. Die Rezensionisten "Wernerbros" & "DVDPapst" haben beide recht, gut geschrieben.
Ich wollte den Film von Hause aus sehen und war sehr gespannt auf das hier gebotene. Mein erster Eindruck war schon mal schwierig, nicht wegen des Filmes sondern der "Sportart" Mixed-Martial-Arts. Ich habe ab und an mal ein Paar Minuten gesehen, das finde ich ganz schon verstörend. Zu rangeln und schlagen bis einer am Boden liegt und der andere sich drauf schmeißt und ihm die Birne weich klopft finde ich einfach mehr als übel. Seis drum, für den der es begreift und mag kann das ganze ja "unterhaltsam" sein.
Künstlerisch macht der Film schon was her. Der Doku-Still mit den durchweg guten Schauspielern darunter Dwayne Johnson und Emily Blunt kommt bei mir schon mal gut an. Vieles im Film erklärt das damals unterbezahlte Mixed-Martial-Arts Milieu hautnah und man taucht ein in die vielfältigen Charaktere der Sportler und ihrer Hoffnungen und Leiden. Aber was mich wirklich an der ganzen Verfilmung gestört hat war die nicht vorhandene Story. Sollte ein Film-Biografie nach wahrer Begebenheit nicht mehr zu bieten haben als das hier gezeigte? Ich meine: mancher einfacher Angestellter oder Arbeiter in Rente hat mehr über sein Leben zu erzählen als der Ringer Mark Kerr, und es liegt mir fern diesen Mann zu beleidigen.(...das währe ja im Zweifel sogar ungesund)
Fazit: Wirklich interessant gemach, aber meine Erwartungshaltungen waren höher. Hätte es da nicht interessantere Menschen im Kampfsportbereich gegeben die es verdient hätten in einer Filmischen Biografie verewigt zu werden? Schwamm drüber, schlecht ist das hier gezeigte trotzdem nicht, ich gebe mal 3 Sterne und sage annehmbar bis sehenswert. Für Fans der Sportart vielleicht sogar sehenswert+ in Richtung 4 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tillkill" aus Braunschweig am 26.01.2026
Puh, klarer Fall von Zwischenfall. Einerseits wird hier versucht, die hinlänglich bekannte Geschichte von vier jungen Frauen, die im Wald campen und einem Slasher begegnen, etwas anders zu erzählen. Andererseits sind die Darsteller/innen nicht sonderlich überzeugend. Und die Splatterszenen absolut unterdurchschnittlich. 2,8 Kettensägen auf der Campingtoilette.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Bohmax" aus Plauen am 25.01.2026
Die Kämpfe sind zum Teil doch recht ansprechend in Szene gesetzt. Aber der gesamte Film ist alles in allem eine Katastrophe. Der Protagonist wird in der Schulter angeschossen und schwächelt. Dann kommen gefühlt 50 waffenschwingende Banditen. Die haut er ohne mit der Wimper zu zucken zusammen. Danach kränkelt er wieder vor sich hin. Da fällt einem nichts mehr ein. 1 Stern hätte genügt aber da die Kampfszenen doch recht ordentlich sind gibts zwei.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Step00170" aus Soltau am 25.01.2026
Die Story ist so unlogisch wie bisher kein anderer Film den ich je gesehen habe. Ein Film für Kalkofes Mattscheibe. Keine Empfehlung außer für die Musik im Abspann.
Was hinter diesen Mauern geschieht, wird alles verändern.
Thriller, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "4youAndMe" aus Grettstadt am 25.01.2026
Guter Cast, tolles Szenenbild und Kamera. Aber die Story..
Der Film nimmt langsam Fahrt auf - was ok. ist - aber das Ende
(das Hauptthema) wirkt konstruiert und gleichzeitig gewöhnlich.
Für Fans des Genres empfehle ich "The young Pope" und "The new Pope" !
Dies sind auch etwas Fantasy, jedoch mystischer, tiefer und weniger vorhersehbar.
Die Charaktere haben dort auch eine ganz andere Tiefe und Ambivalenz.
Ich denke, ich nehme nichts vorweg wenn ich sage, dass es scheinbar
immer weniger Filme ohne unpassende, sperrige Wokeness mehr gibt.