Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" am 27.04.2026
Abgesehen vom eigentlichen Star, den spektakulären Höhlenlandschaften rund einen Kilometer unter der Erdoberfläche, punktet dieser Dokumentarfilm vor allem durch seine Machart. Die unterschiedlichen Kameraeinstellungen und Schnitte, die Farben und Beleuchtungseffekte sowie die erstklassige und sparsam eingesetzte Erzählerstimme von Benjamin Völz machen hier den Unterschied. Dazu kommt eine musikalische Untermalung, die ebenso wie die Umgebung selbst, von majestätisch über mysteriös bis bizarr, wunderbar zu den außerordentlichen Bildern passt.
Die Teilnehmer der Expedition kommen ebenfalls zu Wort, wenn auch eher selten. Daneben gibt es digitale Animationen, die verdeutlichen, wie riesig und verzweigt das Geflecht aus unterirdischen Höhlen, Schluchten, Gängen, Seen und Tunneln tatsächlich ist. Außerdem wird gezeigt, dass die fünf Männer den gefährlichen sowie körperlich und materiell fordernden Abstieg nicht nur zum Spaß wagen. Es werden Bodenproben genommen und das System wird katographiert sowie vermessen.
Mich fasziniert fast alles, was unter der Erde liegt, würde die meisten solcher Anlagen, ob natürlich oder von Menschenhand gemacht, jedoch nicht betreten. Daher war es extrem interessant, das tiefste und längste Höhlensystem Deutschlands am Bildschirm mitzuerkunden, obwohl ich bei einigen Szenen selbst in meinem Sessel eine gewisse Beklemmung merkte. Irre.
Bewertung und Kritik von Filmfan "michaelsimon" am 25.04.2026
Verworrene Story, schlechte Dialoge und insgesamt amateurhaft unglaubwürdig inszeniert. Ich konnte dem Film nicht wirklich viel abgewinnen. Michael Eklund fand ich noch am Besten, Bruce Willis war eine einzige Enttäuschung.
Die Aufgabe ist einfach: Lauf oder stirb. Vom legendären Autor Stephen King.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "MMMMMMM" am 25.04.2026
Den Horror des Buches konnten die Macher definitiv nicht einfangen. Der subtile Schrecken ist mit grausamen Erschießungsszenen nicht zu ersetzen, der Film setzt auf's falsche Pferd.
Auch nach 300 Meilen zu Fuß, sieht man keinem der Läufer körperliche Strapazen an. Die Hauptfigur hat bis zum Schluß seine Lovehandles. Dabei wäre doch mir moderner Tricktechnik wirklich einiges zu machen gewesen und auch ansonsten bleibt alles irgendwie schal und tatsächlich eher langweilig.
Leute die das Buch nie gelesen haben, können dem Film vielleicht mehr abgewinnen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 25.04.2026
Ein warmherziger, tief berührender Film, der seine große Kraft aus der Langsamkeit gewinnt. Die Stop-Motion-Technik ist hier nicht nur Stilmittel, sondern Herzstück des Erzählens: Jede Figur, jeder Raum, jedes kleinste Detail wirkt liebevoll geformt und beseelt. Der Film lässt seine Welt wunderbar in Ruhe erblühen, statt sie hastig auszuerzählen. Überall entdeckt man kleine Gegenstände, Spuren und Eigenheiten, die den Figuren Tiefe geben und ihre Verletzlichkeit spürbar machen.
Besonders eindrucksvoll sind die Stimmen. Die Sprecherinnen und Sprecher treffen jede Stimmung mit unglaublicher Genauigkeit: Trauer, Humor, Zärtlichkeit, Einsamkeit und Hoffnung liegen oft nur in einer kleinen Pause oder einem brüchigen Tonfall. Dadurch kommen einem die Charaktere außergewöhnlich nahe. Sie wirken authentisch, verletzlich und menschlich, nie bloß als Kunstfiguren. Am Ende bleibt vor allem ein Gefühl großer Zuneigung. Zu den Figuren, zu dieser eigenwilligen Welt, zu der Kunstform selbst.
Doch das vielleicht Wundervollste ist die Sprache. Selten erlebt man einen Film, dessen Worte eine solche poetische Kraft entfalten, ohne gekünstelt zu wirken. Die Sprache nimmt einen mit, wickelt einen ein, berührt und umschließt einen. Sie besitzt eine herzergreifende lyrische Qualität, die nicht ornamental ist, sondern wesentlich. Sie verwandelt Schmerz in Bilder, Erinnerung in Klang, Einsamkeit in etwas Teilbares. Manchmal scheint ein Satz wie eine kleine Laterne in einem dunklen Raum aufzugehen.
Memoiren einer Schnecke ist ein Film, der daran erinnert, wie schön Kino sein kann, wenn es sich Zeit nimmt: für Gesichter, für Stimmen, für Worte, für Schmerz, für Trost. Ein Film voller tausend kleiner Details und großer Gefühle. Ein Film, der nicht einfach erzählt, sondern behutsam berührt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "AndiausBremen" am 25.04.2026
Schlechte Schauspieler, vorhersehbare Geschichte, erbärmliche und kitschige Dialoge. Kurzum, ein schlechter Film. Tom Felton ist einfach schlecht, das kleine Mädchen hat wahrscheinlich noch nie eine Schauspielschule von innen gesehen und der Rest ist ebenfalls in keiner einzigen Szene überzeugend.
Einen Stern muss man ja vergeben und den bekommt er für die gute Idee.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Frenze" am 23.04.2026
Also ich muss sagen das der Film mir richtig gut gefallen hat!Mel Gibson kam trotz seines Alters gut rüber und hat seine Sache sehr gut gemeistert, ich kann diesen Film beruhigt weiterempfehlen!Action war zum Schluss auch reichlich vorhanden.
Nach dem gleichnamigen Bestseller von Claire Keegan.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 23.04.2026
Besonders gelungen finde ich an diesem Film, dass er seinen Fokus nicht nur auf die äußeren Abläufe (der entsetzliche Umgang mit unverheiratet schwanger gewordenen Mädchen in sog. "Magdalenenheimen") richtet, sondern auch auf die inneren Befindlichkeiten der handelnden Personen. Grandios ist die Szene, als Cillian Murphy in der Rolle des Bill Furlong bei Mutter Oberin (Emily Watson in der Rolle eines amoralischen und völlig verkorksten Psycho-Monsters) zum Tee geladen ist. Wunderbar ist auch der Schluss. Kein übertrieben ausgewalztes Happy-End, vielmehr wird kurz und knapp nur das Wesentliche gezeigt: Einem geflohenen Mädchen wird die Hand gereicht. Mehr braucht es nicht!
Wenn du an nichts nach dem Tod glaubst, woran glaubst du dann wenn er plötzlich vor dir steht?
Drama, Deutscher Film, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 23.04.2026
Es gibt Filme, mit denen kann ich schlichtweg gar nichts anfangen. Wes-Anderson-Filme sind da schon in einem Grenzbereich. Dieser Film wandelt zunächst auf den Spuren von Wes Anderson, überschreitet die dortige Grenze dann aber deutlich. Ich fand den Film weder kurzweilig noch "lustig" (egal welche Form des Humors - Slapstick, Schenkelklopfer, Satire, schwarzer Humor - man als Maßstab nimmt), sonder einfach nur grauenhaft und öde.
Bewertung und Kritik von Filmfan "DVDPapst" am 23.04.2026
Ganz nettes Horrorfilmchen wenn auch kein 5 Sterne Kracher! Kompakte Handlung in guter Möbelhausatmosphäre. Wake Up lässt einen den nächsten Einkauf bei IKEA mit anderen Augen sehen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 22.04.2026
Eine wahrlich unglaubliche, aber doch wahre Geschichte. Tolle Schauspieler*Innen, schnell und fetzig erzählt, ohne dabei völlig ins schnulzige abzudriften
Du wirst nicht glauben, was gerade in Miltons Blumenbeet gecrasht ist...
Komödie, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 22.04.2026
Ben zur Abwechslung mal mit Frisur. Der Alien sieht irgendwie blöd aus.
Leider muss wieder dieses Alzheimer Thema bemüht werden, das Null Unterhaltungswert hat.
Hat auch ein paar nette kleine Details, aber im Großen und Ganzen ist es dann doch zu herkömmlich und ohne Biss. Zum Ende wurde ich kurz an „Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe“ erinnert… Knappe 3 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 22.04.2026
Keine besonders innovative Geschichte. Auch die Erzählweise läuft nach SchemaF und kann eigentlich nur eine Szene mit angemessener Spannung erzeugen. Am Ende wird dann, mit einem der beiden üblichen Ergebnissen, nur wieder vor der Frau mit den ungepflegten Haaren und den krummen Fingern weggerannt. Das hatten wir doch schon ein paarmal…
Olga hätte ich gerne so ganz allgemein in mehr wertigeren Filmen gesehen. Sie driftet doch leider zunehmend in die B-Liga ab.
Für den Durchschnitt reicht das gerade noch. 2,5 Sterne.