Bewertung und Kritik von Filmfan "Moenti" am 12.06.2026
Mutige stilistische Entscheidung, einen Skelett-Vampir als große Marionette einzusetzen. Das bringt eher einen theatralen, mystischen Horror (mit literarischen Vibes) als den klassischen Schocker. Durch seine Atmosphäre hat der Film bei mir stark nachgewirkt. Es braucht allerdings tempobedingt etwas Geduld und Muße.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 10.06.2026
Krass wie viele 1 Sterne Bewertungen der Film hier bekommt.
Also eins vorneweg: Kein Mainstream, eher ein Art House Action Thriller Drama.
Die erste halbe Stunde habe ich mich auch durchgequält. Alle sind arg drüber und teilweise sehr anstrengende Überzeichnungen von Rebellenfiguren gegen die „Tyrannen“ die wohl der aktuellen politischen Richtung in den USA entsprechen.
A propos anstrengend, ich hab ständig gedacht, da hat jemand im Film das Radio aufgedreht und dachte, wann macht der endlich mal leise?
Pustekuchen, permanent wird man mit Musik „gequält“ und das mach einen ganz hibbelig in vielen Szenen.
Schauspielerisch ist das teilweise schon sehr geil, Di Caprio und Penn sind wirklich höchst unterhaltsam in ihren Rollen.
Die Rebellen Welt wirkt fast schon Comic Haft mit ihren Regeln und vor allem dem Passwort System.
Holt ihn euch - Millionen jagen. Einer rennt. Jeder sieht zu.
Action, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "EspecesDeCretins" am 10.06.2026
Ziemlich nah am Buch. Wenngleich man nicht so mutig war den Schluss ädequat zu übernehmen.
Im letzten Drittel wird er mir tatsächlich auch etwas zu lahm, aber hat mir größtenteils Spaß gemacht.
Wir sind sehr mittlerweile sehr nah an dieser Dystopie. Will die Masse nicht sehen und bewertet den Film auch schlecht.
You are a part of the system. You have been assimilated.
Programmiert auf Freundschaft - Hier ist deine mörderische, neue beste Freundin.
Thriller, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Lollydorf" am 10.06.2026
Habe zuerst den 2. Film gesehen und war angenehm überrascht von diesem Film und wollte dann auch den 1. Film sehen. Der 1. Film (dieser) ist eine makabere Version von KI-Spielzeug, aber gelungen und zeigt, wie Computer gesteuerte Maschinen auch reagieren können, wenn das Programm mangelhaft oder schon bösartig ist. Auch bei Megan fehlt ein Sicherheitskonzept, dass nicht von Anwendern oder dem Gerät selbst geändert oder überschrieben werden kann. So versteht Megan ihre Aufgabe zu direkt und ist dabei emotionslos und ohne Hemmungen. Was dadurch passiert wird super dargestellt.
Was mich hier nur stört, ist ein Film der erst ab 16 freigegeben ist, aber Kinder unter 16 als Darsteller hat und von Ihnen handelt.
Nun zu den 2 Versionen: die um 6Sek längere Version ist die entschärfte Kinoversion und die kürzere Uncut-Version zeigt mehr Grausamkeiten:-)
Was bei der längeren Kinoversion mehr gezeigt wird, habe ich noch nicht herausgefunden:-)
Die Uncut-Version bekommt von mir 4 Sterne, weil sie so schön bösartig ist und zeigt was wir Menschen gelegentlich mit widerlichen Menschen auch machen möchten, aber Gott-Sei-Dank uns dies nur vorstellen und nicht praktizieren:-)
Bewertung und Kritik von Filmfan "GeorgBildner" am 10.06.2026
Manche Filme aus den 80er altern schlecht und man fragt sich, was man denn damals daran gefunden hat. Für Crocodile Dundee gilt das jedenfalls nicht. Er bereitet auch heute noch das gleiche Vergnügen wie vor vierzig Jahren.
Die Blu-Ray-Version wertet die teilweise sehr schönen Bilder des Films auf aber leider hat man es dem Zeitgeist zu schulden für nötig gehalten, die Szene mit dem Transvestiten - und die darauf aufbauende Szene später auf der Party - zu zensieren, sprich aus dem Film zu schneiden. Diese recht plump gemachte "Notoperation" läßt die Handlung an den entsprechenden Stellen unlogisch und inkohärent erscheinen. Versuchen Sie es besser mit der alten DVD-Version!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tillkill" am 09.06.2026
Ich bin nun wahrlich kein Williams-Fan, aber dieses Biopic hat definitiv etwas. Die wilde Achterbahnfahrt des selbsternannten Proleten nimmt einen schon mit, die Darstellung als Affe wirkt nach wenigen Minuten nicht aufgesetzt sondern komplett schlüssig. Und auch die Darstellung seiner Dämonen als Affen ergibt Sinn. Klar, es ist auch jede Menge Narzissmus vom Allerfeinsten dabei, aber einmal kann man sich das schon anschauen. 3,8 Kokslinien für den Schimpansen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "brabaks" am 09.06.2026
Dieser Film will eine lockere Komödie sein und schafft das auch ganz gut. Nette Nostalgieeffekte gehören dazu. Anspruch darf man natürlich nicht wirklich erwarten, sondern einfach nur abschalten und entspannen... Gut 7 von 10 Punkten. Passt!
Bewertung und Kritik von Filmfan "AnnaKendricksFan" am 08.06.2026
Schöne Phantasy-Action! Insbesondere hat mir der klasse Surround-Sound mit den Effekten gefallen. Auch fand ich den Film durchgehend spannend. Dazu gibt es eine Prise Humor. Den Film kann man sich geben.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 06.06.2026
**Die Vorkosterinnen** ist kein perfekter, aber ein eindringlicher Film. Seine Stärke liegt weniger in der historischen Besonderheit von Hitlers Vorkosterinnen als in dem, was darunter sichtbar wird: eine Welt, in der Männer bestimmen, Frauen gehorchen und weibliche Körper benutzt werden – zum Schutz des Führers, zur Fortpflanzung, zur Verfügung.
Besonders brutal bündelt sich das im Satz des SS-Mannes: „Deutsches Leben wurde vernichtet.“ Gemeint ist nicht die Frau, nicht ihre Angst, ihr Körper, ihre Not. Gemeint ist das ungeborene Kind als Besitz von Staat, Volk und Männerordnung. Die Frau verschwindet aus dem Satz.
Getragen wird das von starken Schauspielerinnen. Elisa Schlott spielt Rosa nicht als Heldin, sondern als Frau, die funktioniert, verdrängt, überlebt. Gerade deshalb bleibt ihre Nähe zu Ziegler so verstörend. Warum gibt sie sich diesem SS-Mann hin? An echte Liebe mag man hier kaum glauben. Glaubwürdiger wäre eine beschädigte Mischung aus Angst, Einsamkeit, Abhängigkeit und Überlebensinstinkt. Vielleicht redet sie sich Nähe ein, weil die Wahrheit unerträglich wäre: dass auch Zuwendung in dieser Welt Macht bleibt. Aber hier bleibt der Film leider vage - eine verschenkte Chance auf Charaktertiefe.
Max Riemelt spielt Ziegler attraktiv, kontrolliert und skrupellos – mit einem Gewissensrest, der nichts entschuldigt. Problematisch bleibt Rosas Ahnungslosigkeit. Eine Berlinerin 1943 konnte nicht nichts gesehen haben. Vielleicht wusste sie nicht alles. Aber sie hat wohl genug nicht wissen wollen.
Denn hier deutet der Film nur an, er stellt nicht die eine unbequeme Frage: Es gab Opfer. Es gab Täter. Aber sind die unschuldig, die nicht hinsahen, sich arrangierten und im eigenen kleinen Überleben Schutz vor der Wahrheit suchten?
Bewertung und Kritik von Filmfan "blackfreddy1" am 06.06.2026
Ganz klar eine Serie, welche das Lob von allen Seiten zu recht verdient. Es werden viele Aspekte betrachtet und nicht nur das Positive, sondern auch viel Selbstkritik am eigenen Handeln. Die menschliche Psyche kommt an ihre Grenzen bzw. überschreitet sie auch manchmal. Top Darsteller in einer Staffel, wo nicht alles scheint wie es ist. Die Wahrheit stirbt wie immer zuletzt. Der einzige Kritikpunkt ist Carrie's oft überzogene Reaktion auf Ereignisse in bestimmten Situationen. Das nervt ein wenig. Ansonsten gibt es bei 4 Sternen wenig zu meckern.
Bewertung und Kritik von Filmfan "ickibert" am 06.06.2026
Ein Film in dem alles zwischen dem gesagten und gezeigten erzählt wird.
Nicht geeignet für Zuschauer die eine stringente Handlung oder typische Erzählmuster erwarten.
Jeder der diesen Film schauen will, sollte sich vorher den Trailer anschauen und dann entscheiden, ob man ihn sehen möchte.
Für mich eine light-version eines jodorowsky oder tarkovsky-films.