Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.08.2026
In manchen Dingen bin ich puristisch. So habe ich zum Beispiel diesen Film bis heute nie gesehen, weil ich Teil 2 seinerzeit (auch da folgt ein Rewatch) doof und aufdringlich fand und noch auschlaggebender: Manfred Lehmann hier nicht Bruce Willis spricht. Nichts gegen Thomas Dannemann, aber der gehört nunmal zu Arnie und Sly. Man kann nicht jedem Actionstar dieselbe Stimme verpassen. Nun war es endlich mal so weit und ich stelle fest: Man hat am Erfolg von Lethal Weapon teilhaben wollen und hat dem Einzelkämpfer JohnMcClane ein schwarzweißes Buddymovie verpasst, das auch mit Mel Gibson und Danny Glover funktioniert hätte. Nichts desto trotz ist der Film ein sehr solider Actioner mit vielen Onelinern und Bezug zum ersten Teil. Manche sehen in ihm den zweitbesten Film der Reihe und das mag auch gerechtfertigt sein. Action und Humor im richtigen Mischungsverhältnis ergeben einen kurzweiligen "Die Hard"-Film. Fazit: Hochkarätig besetztes Sequel, das mit der Weihnachtstradition der Vorfilme und einigem mehr bricht, aber noch mit tollen, handgemachten Effekten überzeugen kann. Ein guter Actionfilm alter Schule. - Nur an die Stimme konnte ich mich bis zuletzt nicht gewöhnen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "goedel" am 10.08.2026
Die Ausgangslage des Films wird schon im Trailer dargestellt und soll hier nicht wiederholt werden. Die raffinierte Erzählstruktur wurde schon in anderen Kritiken erwähnt, wobei noch zu erwähnen wäre, dass die mehrfache Darstellung gleicher Ereignisse aus den Perspektiven jeweils anderer Figuren auch oft zeitlich leicht versetzt ist und dabei stets neue, vorher unbekannte Aspekte des Geschehens offenbart. Dadurch wird es nie langweilig, denn man fragt sich immer, was einen noch an neuen Erkenntnissen erwartet. Ebenso wäre die liebevolle und mit subtilem Humor gewürzte Darstellung auch der Nebenfiguren mit ihren typisch menschlichen Schwächen zu erwähnen, wie zum Beispiel des kleinkriminellen Junkies oder des Schuldirektors.
Die Auflösung mag nicht jedem gefallen oder auch manchen ein bisschen platt erscheinen, aber dies ist nur ein kleiner Preis dafür, dass der Film ansonsten einfach originell ist und die Zuschauer lange rätseln lässt, wie sich das alles erklärt.
Wie man einen Mord begeht - Heute erben, morgen sterben.
Krimi, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "HerrAnonym" am 09.08.2026
Der Film hat was! Schwarzer Humor bei vielen (un-)natürlichen Todesfällen und überraschende Wendungen. Das Filmende, tja das hätte ich mir anders gewünscht. Der (Drehbuch-)Autor erklärt sich am Ende:
"Ihr dachtet es würde anders Enden ..."
Ich belasse es bei dem gekürzten Zitat, wäre sonst ein Spoiler. Knappe 4 Sterne für die gelungene Unterhaltung.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Martina" am 09.08.2026
Hat mir sehr gut gefallen. Die Aufarbeitung von Bild und Ton ist klasse! Meiner Meinung nach passten die Lippenbewegungen jedoch nicht ganz zum Ton. Der Ton kam immer etwas zu spät.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" am 08.08.2026
Es ist nicht einfach, eine gute Geschichte zu erzählen. Und wohl erst recht nicht, einen guten Film zu machen. Dem Team hinter "Flow" gelang beides. Auf eine einzigarte Art und Weise. Denn der Film kommt gänzlich ohne menschliche Charaktere und Kommunikation aus. Dennoch, oder gerade deshalb, ist er sehr eindrucksvoll. Das gilt nicht nur für den Inhalt, der von einem leicht mysteriös-melancholischen Grundton geprägt ist, sondern auch für die geniale Animation, die hervorragende Optik, welche farbenfroh, aber nicht übertrieben bunt ist, sowie die grandiose, gut platzierte Instrumentalmusik.
Da es auch keinerlei Erzählerstimme o. ä. gibt, überlässt "Flow" es dem Zuschauer komplett, sowohl die Story im Ganzen, als auch die vielen metaphorischen Einzelszenen selbst zu interpretieren. Dabei wurde der Filmtitel m. M. n. sehr klug gewählt, passt er doch in vielerlei Hinsicht. Das wird insbesondere am Ende sehr deutlich.
Ich finde "Flow" recht innovativ, ist er doch nicht nur etwas für Augen und Ohren, sondern auch für's Hirn, während der Stil insgesamt erfrischend eigenständig ist. Anders als bei den meisten (Blockbuster-)Animationsfilmen, wirkt hier alles deutlich subtiler, gehaltvoller und origineller, aber auch irgendwie erwachsener. Damit gehört diese Produktion für mich zum Besten, was ich in der letzten Zeit gesehen habe.
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Musik
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 06.08.2026
Ach ja, wenn du in den 80ern groß geworden bist, dann ist es schon fast unmöglich die Musik von Michael Jackson oder diese Energie die damit einhergeht nicht zu lieben.
Ich habe mich wahnsinnig auf den Film gefreut, weil ich Bio Pics und speziell Musik Bio Pics sehr mag.
Richtig stark von der Präsenz her fand ich den Vater von Michael, also immer wenn der auftaucht, dann will man selbst irgendwie in Deckung gehen und ich fand den wirklich "furchteinflößend" :)
Natürlich hat der Film diese "Problem" vieler Musik Movies in der Art, richtig TIEF geht es nicht rein.
Trotzdem sieht man einfach diese "Kind" welches nicht erwachsen werden konnte, diesen Tyrann von Vater, welcher einen furchtbaren, aber für sein Talent förderlichen Einfluss nimmt.
Wenn Michael sich einen Schimpansen bestellt, mit nem Lama abends spazieren geht wie ich mit meinem Hund, dann weiß man, der hatte auch absolut einen am Schwimmer.
Trotzdem... die Musik und viele Szenen mit Michael erzeugen krasse Gänsehaut in den meisten Szenen.
Für Fans ein Traum, hört aber gefühlt mittendrin auf !
Bewertung und Kritik von Filmfan "runkel65" am 05.08.2026
Ich verstehe nicht ganz die Beschwerden wegen der Gewalt in diesem Film. Auf dem Cover wird doch darauf hingewiesen, um was für einen Film es sich hier handelt... eben einen Splatter-Horror und genau das bekommt man auch.
Es gibt 40 Millionen Schafe in Neuseeland... und sie haben die Schnauze voll!
Horror, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gnislew" am 05.08.2026
Wenn man an Neuseeland denkt, denkt man an Peter Jackson, an Herr der Ringe und bestimmt auch an Schafe! Und weil Schafe so präsent sind in Neuseeland hat sich Regisseur Jonathan King gedacht, er dreht einfach mal einen Horrorfilm mit genetisch manipulierten Schafen und Menschen. Ein wunderbarer Spaß, bei dem Tierhorrorfreundinnen und Tierhorrorfreunde genau so auf ihre Kosten kommen, wie alle, die einfach eine Portion Splatter in ihrer Horrorfilmkost mögen. Ja, manchmal ist der Film albern und Logik ist jetzt auch nicht so die Stärke vom Film, aber Beides ist okay für einen Horrorfilm, der in erster Linie eines will: UNTERHALTEN! [Sneakfilm.de]
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gnislew" am 05.08.2026
Ein Ausflug unter Freunde in einen Waldhütte entwickelt sich in „Backwoods – Die Jagd beginnt“ zu einem Alptraum, nach die Reisenden auf einem Ausflug eine eingesperrte Frau finden und befreien. Intensiv gespielt und unter anderem mit Gary Oldman auch verdammt stark besetzt gelingt es Koldo Serra mit diesem Film eine packende Filmerfahrung zu erschaffen, die sich vielleicht an mancher Stelle etwas zu viel Zeit damit lässt den nächsten Schritt zu gehen, es so aber zugleich schafft die Zuschauerinnen und Zuschauer im Unklaren darüber zu lassen, wann die nächste Eskalationsstufe erreicht wird. Der europäische Film zeigt hier auf jeden Fall seine Stärken und muss sich in diesem Fall nicht hinter großen Hollywoodproduktionen verstecken. [Sneakfilm.de]
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gnislew" am 05.08.2026
„Alexandras Projekt“ ist ein intensives Filmerlebnis. Was harmlos mit einer Videobotschaft zum Geburtstag anfängt, entwickelt zu einem Mindfuck für die Zuschauer*innen und Hauptfigur Steve. Was ist da alles in einer Ehe schiefgelaufen. Lässt sich seine Kamera da wirklich gerade von einem anderen Mann befriedigen während Sie in ihrem Video ihre Unzufriedenheit in der Ehe mitteilt. Erschreckend gut, weiß Alexandra wie sich ihr Mann vor dem Fernseher verhält, wie zunächst den Striptease seiner Frau genießt nur um im nächsten Moment einen visuellen Schlag ins Gesicht zu bekommen. Kino kann so fies sein und so unter die Haut gehen! Dieser Film beweist es eindrucksvoll! [Sneakfilm.de]
Bewertung und Kritik von Filmfan "EinFan" am 05.08.2026
Tolle Fortsetzung,aber man sollte schon die vorherigen Teile gesehen haben. Das einzige was immer wieder nervt, das verfolgte Opfer schlägt den Bösewicht nieder und rennt weg statt nochmal nachzuschlagen. Das wiederholt sich in allen Horrorfilmen und auch bei Thrillern und Actionfilmen. Ansonsten gebe ich gerne 4 Sterne 🌟