Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 06.09.2026
„Wo wir hinfahren, brauchen wir keine Straßen.“
Ach ja ... Zurück in die Zukunft. Was soll ich dazu noch groß sagen? Für mich ist das eine dieser Filmreihen, bei denen schon die ersten Takte der Musik und der Anblick des DeLorean ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern. 1985 kam der erste Teil ins Kino und was "Zurück in die Zukunft" damals abgeliefert hat, ist für mich bis heute ganz großes Unterhaltungskino.
Michael J. Fox als Marty McFly und Christopher Lloyd als völlig durchgeknallter Doc Brown sind einfach eine Traumbesetzung. Die Chemie zwischen den beiden funktioniert in allen drei Teilen hervorragend und obwohl sich die Geschichte ständig weiterdreht, bleibt der Charme immer erhalten.
Teil 1 ist natürlich der Klassiker schlechthin. Zeitreise, Humor, Abenteuer und eine geniale Geschichte, die trotz aller Verrücktheit wunderbar funktioniert. Teil 2 legt noch eine Schippe drauf und spielt herrlich mit Zukunft und Vergangenheit. Teil 3 verlagert das Ganze in den Wilden Westen und schafft es tatsächlich, noch einmal etwas Neues zu bieten.
Natürlich sieht man den Filmen inzwischen ihr Alter an, aber genau das macht für mich ihren Reiz aus. Keine seelenlosen Hochglanz-Effekte, sondern handgemachtes Kino mit Herz, tollen Figuren und einem Soundtrack, den man einfach nicht vergessen kann.
Fazit: Eine Filmtrilogie wie aus dem Bilderbuch und für mich ein echtes Stück Kinogeschichte. Abenteuerlich, witzig, sympathisch und mit jeder Menge Herz. Wer diese Filme damals im Kino erlebt hat, wird beim Wiedersehen vermutlich genauso sentimental wie ich. Wenn der DeLorean wieder auf 88 Meilen beschleunigt, ist die Welt einfach für einen Moment in Ordnung.
5 Sterne – ein zeitloser Klassiker und ganz großes Kino!
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" aus Hannover am 05.09.2026
Joseph, der als Jugendlicher das KZ überlebte, traut seinen Augen nicht, als er in einem Priester seinen Peiniger, den Hauptsturmführer wiedererkennt. Zusammen mit seinen Freunden, den Brüdern Adam und Karl, versucht er herauszufinden, wie das möglich sein kann oder nur ein Missverständnis ist.
Dieser eigentlich kleine Film wird durch das Schauspiel der vier Hauptprotagonisten zu einem unglaublich großen Film. Die Geschichte hat mich in einen Bann gezogen, den ich vorher nicht erwartet hatte. Die Dialoge sind spannend, und die Schauspielkunst auf ganz hohem Niveau.
Vielleicht hätte es dem Film eine noch größere Wucht verliehen, wenn er nicht in Rückblenden erzählt wäre. Die Tatsache das Joseph gerade eine 15-jährige Haftstrafe abgesessen hat, und Hannah auftaucht, die im Verlauf der Erzählung von allen für tot gehalten wird, hätte man vielleicht nicht beides gleich an den Anfang des Films stellen sollen. Aber das ist nur meine Meinung, wahrscheinlich funktioniert der Film so wie er ist, besser.
Kleiner Fun Fact: Elyas M'Barek spielt hier als junger Joseph in den Rückblenden eine seiner ersten Filmrollen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "michaelsimon" aus Sulz am 04.09.2026
"Historische Bedeutung erlangte Spartacus als Anführer eines nach ihm benannten Sklavenaufstandes im Römischen Reich der Antike während der späten Römischen Republik, der diese zeitweise bedrohte." schreibt Wikipedia und das wird hier auch sehr gut in Szene gesetzt. Bevor das historisch bekannte Ende der Serie kommt, wird die letzte Staffel der obigen Aussage aber mehr als gerecht. Aus den vorliegenden antiken-römischen Quellen hat die Serie sicher das Beste rausgeholt. Auch wenn sehr viel hinein interpretiert wurde ist die Story glaubhaft und sehenswert. An der Optik sieht man die finanziell gegrenzten Mittel, was aber dem Sehgenuss keinen Abbruch tut. Neben Intrigen, die nicht mehr ganz so gut in Szene gesetzt wurden wie in den ersten Staffeln, bleibt die Serie sich treu und zeigt übertriebenes Blut aber realistische Gewalt, immer gleiche aber spannende Kämpfe und natürlich jede Menge FSK-16 Sex.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gnislew" aus Mettmann am 04.09.2026
Eine Maschine die Essen regnen kann, das wäre doch was! Genau so eine Maschine erfindet Flint Lockwood in „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“, einer animierten Mischung aus „Coming of Age“-Geschichte, Lovestory und „Vater-Sohn“-Drama. Mit Film Humor erzählt der Film die Geschichte von Flint, der die Einwohner der kleinen Stadt Chewandswallow mit seiner Erfindung zunächst in Ekstase versetzt, um dann für blankes entsetzen zu sorgen. Manchmal etwas zu hektisch inszeniert nimmt der Film die Zuschauer*innen mit auf diese Reise, in der sie auch beobachten dürfen, wie Flint seine große Liebe in der Journalistin Sam findet und Differenzen mit seinem Vater austrägt. Ein Highlight ist dabei sicher der „Ausflug“ IN den Wackelpudding, aber nicht nur deswegen, empfand ich den Film als durchaus gelungen und unterhaltsam, sondern vor allem auch deswegen, weil eine zigmal erzählte Geschichte in ein ungewöhnliches Setting packt. [Sneakfilm.de]
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gnislew" aus Mettmann am 04.09.2026
Die Realverfilmungen von Asterix & Obelix gehen in die zweite Runde. Und was soll ich sagen! Diese zweite Realverfilmung sagt mir ein ein wenig mehr zu als die Erste. Es könnte daran liegen, dass ich schon die Comicvorlage und auch den Zeichentrickfilm rund um den Pyramidenbau gerne habe, aber vielleicht ist es auch einfach die Ausstrahlung von Monica Belluci, die mich seit meiner bewussten Entdeckung von ihr in den Matrix-Fortsetzungen immer wieder in ihren Bann zieht! Wenn die Realverfilmungen auf diesem Niveau weiter gehen, dann werde ich noch einiges an Freude mit der Filmreihe haben, aber ich befürchte ja, dass es der Realfilmreihe ähnlich gehen wird, wie den Animationsfilmen und hier bei den nächsten Filmen auf das hoch Ernüchterung folgt. [Sneakfilm.de]
Die komplette dritte und finale Staffel - Their Final Fate
Fantasy, Serie
Bewertung und Kritik von Filmfan "blackfreddy1" aus Landsberg/OT Sietzsch am 03.09.2026
Lyra und Will ziehen in die finale Schlacht gegen die Autorität. Großes Fantasy Kino eingepackt in eine bildgewaltige Optik. Darsteller alle Top. 4 Sterne für Will und seine Mitstreiter!
Bewertung und Kritik von Filmfan "blackfreddy1" aus Landsberg/OT Sietzsch am 03.09.2026
Auch in dieser Staffel lässt es Reacher wieder mächtig krachen. Er schleust sich in einen Schmugglerring ein, die auch vor Mord nicht zurückschrecken. Bestes Action Kino für Adrenalinjunkies. Daumen hoch bei 4 Sternen!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" aus Schnaittach am 03.09.2026
Hehe, also ich gehöre ja zu denen, die anno 2009 den ersten Film mit Horst Schlämmer im Kino geschaut haben. (Fremdschäm)
Das Ding war soweit dann auch ok, aber so ein richtiger "Film" war das damals ehrlicherweise nicht, weil man eigentlich nur viele Interviews mit Passanten mit minimaler "Ich gründe eine eigene Partei" Handlung und Gags kombiniert hat.
"Horst Schlämmer sucht das Glück" dagegen ist schon eher ein richtiger Film als es sein Vorgänger war.
Er macht sich nun auf und möchte auf so ner Art "Städte Trip" innerhalb Deutschlands herausfinden, in welcher Region die Menschen glücklich sein.
Einige Lacher hat der Film auf jeden Fall. Auch gibt es viele Hape Kerkeling Fanservice mit diversen Anspielungen auf frühere Projekte.
War durchaus sehenswert, wenn man mit dem Humor etwas anfangen kann.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" aus Schnaittach am 02.09.2026
Grundsätzlich ist es schon mal sehr bemerkenswert, dass hier eine Emma Thompson in einem Entführungs Action Thriller die Hauptrolle spielt und sie ist nicht das Opfer!
Sie hat sowieso eine tolle Art glaubhaft zu spielen nur eigentlich kennt man sie eher in leichterer Kost wie Komödien.
Hier spielt sie nun eine Art weiblicher „Mini Liam Neeson“in einer wunderbar winterlichen Kulisse voller Einsamkeit und bitterer Kälte.
Der Film hat seine spannenden Momente und trotz mancher „dämlicher Szenen“ fand ich ihn sehr sehenswert.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" aus Berlin am 01.09.2026
„Rose – Eine unvergessliche Reise nach Paris“ ist ein leiser, warmherziger Film, der mich sehr berührt hat. Im Mittelpunkt steht Inger, die an Schizophrenie erkrankt ist und gemeinsam mit ihrer Schwester Ellen und deren Mann Vagn an einer Busreise nach Paris teilnimmt. Was leicht zu einem überladenen Krankheitsdrama hätte werden können, erzählt Niels Arden Oplev mit viel Einfühlungsvermögen, feinem Humor und einem liebevollen Blick auf seine Figuren.
Besonders beeindruckend ist Sofie Gråbøl. Sie spielt Inger nicht als Ansammlung von Symptomen, sondern als verletzliche, eigensinnige, kluge und manchmal überraschend komische Frau. Ihre Körperhaltung, ihre Blicke und die kleinen Veränderungen in ihrem Gesicht vermitteln oft mehr als lange Erklärungen. Auch Lene Maria Christensen und Anders W. Berthelsen überzeugen: Sie zeigen glaubhaft, wie Fürsorge, Überforderung, Geduld und familiäre Liebe nebeneinander bestehen können.
Paris ist dabei weit mehr als eine hübsche Kulisse. Die Stadt mit ihren Straßen, Cafés und Sehenswürdigkeiten wird für Inger zu einem Ort der Erinnerung und der vorsichtigen Rückkehr ins Leben. Die Bilder verleihen dem Film Leichtigkeit, ohne seine ernsten Seiten zu verdrängen.
Vielleicht ist die Geschichte stellenweise etwas zu versöhnlich. Für mich schmälert das ihre Wirkung jedoch kaum. „Rose“ urteilt nicht über seine Figuren, sondern begegnet ihnen mit Menschlichkeit. Ein berührender, hervorragend gespielter Film, der traurig und heiter zugleich sein kann und noch lange nachwirkt.
Was hinter diesen Mauern geschieht, wird alles verändern.
Thriller, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Prosektor" aus Leipzig am 01.09.2026
Danke an PeterNielsenjun und Chris123 dass sie die ganze Handlung vorher verraten haben 😔🤨 das ist NICHT der Sinn einer Kritik! Andere Nutzer möchten vielleicht nicht vorher bereits ALLES wissen!!! Ich frage mich auch, ob manche nicht andere Hobbies haben als hier Romane zu schreiben und anderen die Vorfreude zu versauen!
Ich finde den Film wirklich gelungen, absolut kurzweilig und Kardinal Lawrence und Kollegen machen einen super Job! Erstaunlich, wie die Nonnen sich sowas gefallen lassen. Schöne Einblicke hinter die Kulissen der katholischen Kirche, vieles weiß man als Nicht- Katholik gar nicht. Und das Ende ist eine wirklich umwerfende Überraschung 😂
Echt sehenswert, mal was anderes!