Erlöse uns von dem Bösen. Die epische Geschichte einer großen Heldin.
Western, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 18.01.2026
Wir befinden uns irgendwo im wilden Westen der USA. Eine junge stumme Hebamme holt ein Kind auf die Welt, doch das Neugeborene überlebt nicht. Daraufhin bedroht der trauernde Vater/ Ehemann die Familie der Hebamme und die Situation eskaliert. Dabei wird dieser von einem mysteriösen Reverend/ Pfarrer angestachelt der eine Verbindung zur Hebamme zu haben scheint. Die Inszenierung des Westerndramas (Landschaft, Orte, Charaktere, Kostüme etc.) ist auf einem hohen Niveau. Darüber hinaus vermittelt der Film eine passende düstere Atmosphäre. Kleinere Schwächen weist die Geschichte bzw. die Handlungen der Personen auf. Im Großen und Ganzen aber ein durchaus gelungenes Drama im rauen wilden Westen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 17.01.2026
Die Story ist so simpel wie möglich gemacht: Paul, ein Durchreisender, bekommt in einer Kleinstadt Ärger mit Deputy Gilly, demütigt diesen, wird scheinbar von ihm und seinen Freunden ermordet, überlebt und begibt sich auf blutigen Rachefeldzug.
So eine Art von Story hat es schon dutzende Male gegeben, dennoch kann es immer wieder spannend sein, wie auch in diesem Film. Ich kann die Kritik von "AllesGesehen" komplett unterschreiben, der Film müsste irgendwo zwischen 3 und 4 Sterne Wertung liegen.
Besonders gefallen hat mir die Rolle von John Travolta als Marshall, der einerseits Pauls Absichten nachvollziehen kann, andererseits natürlich nicht seinen Sohn Gilly opfern will. Ein sehr vielschichtiger Charakter in diesem doch eher mit Stereotypen vollgepackten Film.
Hauptsächlich hat mich der Film interessiert, weil ich den viel zu früh verstorbenen James Ransone (=Gilly) mal in einer großen Rolle sehen wollte.
Insgesamt ein spannender Western, der ein bisschen den Tarantino-Style zu kopieren versucht. Wer moderne Western mag, kann mit diesem Film gut unterhalten werden!
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 17.01.2026
Mickey muss sich aus dem Staub machen und heuert als sogenannter "Expendable" auf einem Raumschiff an. Er wird als Versuchskaninchen missbraucht oder für sonstige lebensgefährliche Einsätze herangezogen. Macht er einen Abgang wird sein Körper neu ausgedruckt. Überdrehte Sci-Fi-Komödie/ Satire mit überzeugenden Schauspielleistungen von Robert Pattinson und Mark Ruffalo als größenwahnsinnigen/ egozentrischen Kommandanten.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 16.01.2026
Der spezielle Spezialpolizist der Spezialeinheit der Spezialpolizei Frank Drebin muss die Queen vor einem Attentat bewahren. Slapstick-Comedy in Reinform. Hat bei mir jetzt nicht zwingend die ganz großen Lacher hervorgebracht aber über die ganze Laufzeit war stets ein Schmunzeln vorhanden.
Nach dem gleichnamigen Bestseller von Claire Keegan.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 16.01.2026
Unglaublich langsamer und wortkarger Film, der im Mittelalter zu spielen scheint. Mindestens in den 30gern. Und dann stellt man fest: 80er.
Die Botschaft und die Geschichte haben es in sich. Und die Kirche hat die Macht - aus meiner Sicht völlig grundlos. Aber über allem liegt der Schleier des Schweigens.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 16.01.2026
Wenn man diversen Film Fuzis im Internet glauben schenken darf, dann gab es 2025 genau 3 richtig gute Horror Filme, die man unbedingt gesehen haben sollte:
Weapons
Together
Bring her back
Weapons hat sehr viele Vorschusslorbeeren bekommen und ich war zugegebenermaßen sehr sehr neugierig auf den Film.
Was ich dem Streifen wirklich positiv anrechne ist, dass man absolut am Ball bleibt, man ist aufmerksam und will wissen, was dahintersteckt. Gerade im Gruselsektor, wo vieles immer nach Schema F abläuft, ist das hier sehr positiv zu bewerten.
Auf der anderen Seite geht der Film 2 Stunden und das war jetzt schon zu lang fand ich, also man brauch schon "Sitzfleisch". Die Geschichte wird nach und nach aus vielen unterschiedlichen Perspektiven präsentiert, das macht die Erzählweise schon recht "schleppend" weil man nur "bröckchenweise" nach und nach an die Informationen/Handlung kommt.
Davon abgesehen finde ich, dass Videobuster hier die unterste Rezension mal entfernen sollte wegen Spoiler von patmon76. Das geht gar nicht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Adjutant" am 15.01.2026
Modernes Märchen.
Der Film ist voller fesselnder Szenen und Abenteuer. Wie der Titel sagt, geht es um einen einzigen letzten Tempelritter, der seine letzte Schlacht erlebt hat und dann aus dem ganzen aussteigt. Doch er übernimmt noch eine letzte Aufgabe, um eine als Hexe gefangen genommene junge Frau zu einem Kloster zu bringen. Dort soll sie ein gerechtes Urteil erhalten. Er hat dazu mehrere Gefährten, die ebenso Tempelritter sind. Ständig kommt es zu spannenden Szenen, Schwert-Kämpfen und anderen außergewöhnlichen Erlebnissen. Der Film ist voller Überraschungen. Er bedient sich der Klisches über Hexen, Kirche und Mönche. Aber es kommt dann doch wieder ganz anders als man denkt. Es ist ein echtes Top-Märchen, das wirklich fesseln kann. Die Musik tut das ihrige dazu. Und es gibt nicht nur Gewalt und Brutalität. Auch die geistige Ebene wird beleuchtet. Wie besiegt man den bösen Dämon? Dazu gibt es schöne Bilder wie im Märchen. Eine urige brüchige Brücke ist zu überwinden. Sie droht bald einzustürzen. Der Regisseur hat sich wirklich Mühe gegeben. Dieser Film bietet deutlich mehr als die meisten anderen. Die 5 Sterne sind redlich verdient.
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 15.01.2026
In den ersten paar Minuten wollte ich abschalten, weil er mir irgendwie zu blöd war. Zum Glück hab ich das nicht getan, denn herauskam ein wirklich gelungener Film, der ein paar wirklich heftige Szenen beinhaltet.
Aschenputtel aus heutiger Sicht, bei dem der Gesellschaft auf vielerlei, teils makabre Art und Weise, der Spiegel vorgehalten wird.
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 15.01.2026
Der Film ist irgendwie schon reichlich durchgeknallt, Geronto-Sex inklusive.
Ich fand ihn gut gemacht und atmosphärisch packend. Natürlich sind wie immer ein paar Hansel dabei, die irgendwelche wirklich erbärmliche Entscheidungen treffen, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch. Und die cheesy Darsteller sind herrlich überzeichnet. Kid Cudi, der Räbbä macht seine Sache auch wirklich sehr ordentlich.
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 15.01.2026
Och, ich hab mich amüsiert. Die Geschichte ist irgendwo zwischen From Dusk till Dawn und Alien angesiedelt und besticht vor allem mit ihrer Situationskomik bzw. der Persönlichkeit (und dem IQ) der einzelnen Figuren.
Der Schluss ist rätselhaft, aber man wird gut unterhalten.