'Expedition ins Unbekannte', so heißt das Motto, dem sich die treue Fangemeinde von 'Terra X' seit mehr als 20 Jahren gerne anschließt. Dabei liegt das Unbekannte nicht immer im letzten Winkel der Erde, sondern manchmal direkt vor der Haustür. Selbst im modernen Europa gibt es noch viel zu entdecken, noch längst sind nicht alle Rätsel der Vergangenheit gelöst. Die unermüdliche Arbeit von Experten unterschiedlicher Fachrichtungen stellt historische Zusammenhänge und vermeintlich unverrückbare Erkenntnisse plötzlich in neues Licht. Auch die neuen Folgen versprechen wieder verblüffende Einblicke in bislang verschlossene Welten.
Das 2. 'Terra X' Volume der 'Expeditionen ins Unbekannte' zeigt diese 3 Folgen:
01. Flammen über Qatna
02. Pyramiden in Amerika
03. Der Fall Jesus
01. Flammen über Qatna: 'Terra X' begleitet Tübinger Archäologen bei der sensationellen Entdeckung der unversehrten Königsgräber von Qatna, einem längst vergessenen Kleinstaat im alten Syrien. Im Herbst 2002 erlebte der Tübinger Professor Dr. Peter Pfälzner eine Sternstunde der Archäologie: Mit seinem Team stieß er auf die unversehrte Grabanlage der Könige von Qatna, eines antiken Stadtstaates im heutigen Syrien. Kostbare Beigaben aus Alabaster, Gold, Silber und Edelsteinen, Überreste von einem aufwändigen Totenkult, vom Leben und Sterben in der versunkenen Metropole. Bereits wenige Monate zuvor war den Wissenschaftlern eine wegweisende Entdeckung gelungen. In einem verschütteten Korridor fanden sie mitten in der Brandschicht 73 Tontafeln. Ausgerechnet das große Feuer, das Qatna bis auf die Grundmauern zerstörte, rettete wertvolle Nachrichten vom Alltag seiner Bewohner in die Gegenwart. Mehr als zwei Jahre knobelte Dr. Thomas Richter, weltweit führender Spezialist für Sprachen des Alten Orient, an der Übersetzung. Die meisten der in Keilschrift geschriebenen Texte verstand er auf Anhieb. Sie sind in Akkadisch verfasst, einer seit langem gut erforschten Sprache. Aber immer wieder scheiterte der Experte an Passagen, die er als das kaum bekannte Hurritisch identifizierte.
02. Pyramiden in Amerika: Dass die Ureinwohner Nordamerikas Pyramiden bauten, weiß hierzulande kaum jemand. Doch 100 000 der gewaltigen Erdwerke, als Kultplätze, Observatorien oder Kalender genutzt, überzogen einst den Kontinent. Bis ins 19. Jahrhundert rankten sich wilde Spekulationen um die mehr als 100 000 gewaltigen Erdhügel, die einst auf dem Boden der heutigen USA, vom Atlantik bis zum Mississippi, die Landschaft prägten. Eine mythische Urrasse oder gar gezähmte Mammute, die wie vorzeitliche Bulldozer die gigantischen Erdmassen bewegt haben, hätten die geheimnisvollen Kultbauten geschaffen, glaubte man seinerzeit. In Kegel- oder Pyramidenform errichtet, wie bei einer Festung von einem Wall umgeben oder durch schnurgerade Straßensysteme verbunden - die merkwürdige Aufschüttungen blieben den neuen Amerikanern ein Rätsel. Zwar bestaunten sie die Vielfalt der imposanten Bauten, aber kaum einer traute eine solche Leistung den Ureinwohnern zu. Zu den ersten Forschern, die sich mit den so genannten 'Mounds' beschäftigten und sie den Indianern zuschrieben, gehörte Thomas Jefferson, der dritte Präsident der USA. 1781 begann er auf seiner Farm in West-Virginia mit der Grabung an einem kegelförmigen Hügel. Schon bald stießen die Arbeiter auf große Mengen menschlicher Knochen. Nach dem ersten, eher zufälligen Vorgehen entwickelte der Amerikaner ein präzises Verfahren - die Stratigraphie, bis heute unerlässliches Handwerkzeug für Archäologen.
03. Der Fall Jesus: Der historische Jesus beschäftigt Theologen und Archäologen nach wie vor. Wo war der Galiläer zwischen seinem Auftritt als 12 jähriger Knabe im Tempel und seinem Wirken als Wanderprediger?
Keine andere Religion ist so erfolgreich wie die Glaubenslehre des Mannes, von dem die Bibel schreibt, er sei am Kreuz gestorben, um die Menschheit von allem Übel zu erlösen. Die Rede ist von Jesus aus Galiläa, der vermutlich im Jahr vier vor unserer Zeit in Nazareth geboren wurde. Ein Wunderknabe, der mit zwölf Jahren schon weiser war als die Gelehrten im Tempel. Seine Rede an die Hohepriester kommt einer Abschiedsvorstellung gleich, denn danach verliert sich seine Spur. Erst zwei Jahrzehnte später taucht er als Wanderprediger und Wundertäter am See Genezareth wieder auf und sorgt fortan für Aufsehen in seinem von den Römern besetzten Heimatland. Im April 30 kommt es zum Eklat. Wegen Volksverhetzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt wird Jesus zum Tode verurteilt und ans Kreuz geschlagen. Der jüdische Visionär, von dem seine Anhänger sagten, er sei der Messias, starb schnell. Er wurde in ein Grab gelegt, das ein schwerer Rollstein verschloss. Doch nur wenige Tage später stand es leer. In der Bibel heißt es später, Jesus sei auferstanden und in den Himmel aufgefahren, wo er zur Rechten Gottes sitze. 'Terra X' geht den spannenden Thesen und Legenden über das Leben Jesu nach, begleitet Archäologen bei der Grabung im biblischen Tiberias und folgt den Hinweisen antiker Schriften nach Ägypten, ins nordindische Kaschmir und zu den schneebedeckten Bergen von Ladakh. In einer spannenden Spurensuche fahnden Wissenschaftler nach Indizien, die Spekulationen und Wahrscheinlichkeit voneinander trennen und uralte Überlieferungen in neues Licht tauchen.
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'Expedition into the unknown' is the motto that the loyal fan community of 'Terra X' has been happy to subscribe to for more than 20 years. The unknown is not always in the last corner of the earth, but sometimes right on the doorstep. Even in modern Europe, there is still much to discover, and not all the mysteries of the past have been solved. The tireless work of experts from different disciplines suddenly puts historical contexts and supposedly immovable insights in a new light. The new episodes also promise amazing insights into previously closed worlds.
The 2nd 'Terra X' volume of the 'Expeditions into the Unknown' shows these 3 episodes:
01. Flames over Qatna
02. Pyramids in America
03. The Fall of Jesus
01. Flames over Qatna: 'Terra X' accompanies Tübingen archaeologists in the sensational discovery of the intact royal tombs of Qatna, a long-forgotten small state in ancient Syria. In the fall of 2002, the Tübingen professor Dr. Peter Pfälzner experienced a great moment in archaeology: Together with his team, he came across the intact tomb of the kings of Qatna, an ancient city-state in today's Syria. Precious burial objects made of alabaster, gold, silver and precious stones, remnants of an elaborate cult of the dead, of life and death in the sunken metropolis. A few months earlier, the scientists had already made a groundbreaking discovery. In a buried corridor, they found 73 clay tablets in the middle of the fire layer. Of all things, the great fire that destroyed Qatna to the ground saved valuable news from the everyday life of its inhabitants into the present. Dr. Thomas Richter, the world's leading specialist in languages of the Ancient Near East, worked on the translation for more than two years. He understood most of the texts written in cuneiform script right away. They are written in Akkadian, a language that has long been well researched. But again and again, the expert failed at passages that he identified as the little-known hurricane table.
02. Pyramids in America: Hardly anyone in this country knows that the natives of North America built pyramids. But 100,000 of the huge earthworks, used as cult sites, observatories or calendars, once covered the continent. Until the 19th century, wild speculation entwined around the more than 100,000 huge mounds of earth that once shaped the landscape on the soil of today's USA, from the Atlantic to the Mississippi. A mythical primeval race or even tamed mammoths, which moved the gigantic masses of earth like prehistoric bulldozers, had created the mysterious cult buildings, it was believed at the time. Built in the shape of a cone or pyramid, surrounded by a rampart like a fortress or connected by dead straight road systems - the strange embankments remained a mystery to the new Americans. Although they marveled at the variety of imposing buildings, hardly anyone believed that the natives could achieve such an achievement. One of the first researchers to study the so-called 'mounds' and attribute them to the Indians was Thomas Jefferson, the third president of the USA. In 1781, he began excavating on a cone-shaped hill on his farm in West Virginia. Soon the workers came across large quantities of human bones. After the first, rather random procedure, the American developed a precise procedure - stratigraphy, which is still an indispensable tool for archaeologists today.
03. The case of Jesus: The historical Jesus continues to occupy theologians and archaeologists. Where was the Galilean between his appearance as a 12-year-old boy in the temple and his work as an itinerant preacher?
No other religion is as successful as the doctrine of the man of whom the Bible writes that he died on the cross to redeem mankind from all evil. We are talking about Jesus from Galilee, who was probably born in Nazareth in the year four before our time. A boy prodigy who, at the age of twelve, was already wiser than the scholars in the temple. His speech to the high priests is tantamount to a farewell performance, because after that his trace is lost. It was not until two decades later that he reappeared as an itinerant preacher and miracle worker on the Sea of Galilee and from then on caused a sensation in his homeland, which was occupied by the Romans. In April 30 there is a scandal. For incitement to hatred and resistance to state power, Jesus is sentenced to death and nailed to the cross. The Jewish visionary, whom his followers said was the Messiah, died quickly. He was placed in a grave that was closed by a heavy rolling stone. But only a few days later it was empty. The Bible later says that Jesus rose from the dead and ascended to heaven, where he sits at the right hand of God. 'Terra X' explores the exciting theses and legends about the life of Jesus, accompanies archaeologists on their excavations in biblical Tiberias and follows the clues of ancient writings to Egypt, Kashmir in northern India and the snow-capped mountains of Ladakh. In an exciting search for clues, scientists search for clues that separate speculation and probability from each other and cast ancient traditions in a new light.
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