Oswalt Kolle brachte Bewegung in deutsche Betten. Ehebruch, Seitensprung, Fremdgehen - hat sich wirklich so vieles seit den 60er Jahren geändert? Nach der Befreiung der Sexualität aus den Fesseln einer bedrückenden Sexualmoral packte der Liebeslehrer der Nation mit seinem Film 'Zum Beispiel: Ehebruch' das nächste heiße Thema an. Innerhalb einer Partnerschaft gibt es kaum eine größere Zerreißprobe als den Ehebruch und das Fremdgehen. Oswalt Kolle zeigte schon seinerzeit, dass Ehebruch oder Untreue nicht das Ende einer Beziehung sein muss und stellte die These auf, dass ein Seitensprung die Ehe sogar bereichern kann. Das rief Ende der 60er Jahre einen wahren Sturm der Entrüstung hervor. Konservative Kreise witterten einen Angriff auf Sitte und Moral. Kolle aber ließ sich nicht beirren und machte weiter. Wieder lockte er 3,5 Millionen Besucher in die deutschen Kinos und nahm für diesen großen Filmerfolg abermals die Goldene Leinwand im Jahr 1969 entgegen.
Oswalt Kolle brought movement to German beds. Adultery, infidelity, cheating - has so much really changed since the 60s? After the liberation of sexuality from the shackles of oppressive sexual morality, the nation's love teacher tackled the next hot topic with his film 'For example: adultery'. Within a partnership, there is hardly a greater test of strength than adultery and cheating. Oswalt Kolle already showed at the time that adultery or infidelity does not have to be the end of a relationship and put forward the thesis that an infidelity can even enrich the marriage. This caused a real storm of indignation at the end of the 60s. Conservative circles sensed an attack on customs and morals. Kolle, however, was not deterred and continued. Once again, he attracted 3.5 million visitors to German cinemas and once again accepted the Golden Screen in 1969 for this great film success.