Fünf junge Leuten zwischen Jugend und Erwachsensein, zwischen Träumen und Realität, an fünf Tagen in Buenos Aires: Toro (Damián Dreizik) reinigt Hotelzimmer und gibt sich als geborener Schauspieler. Endlich steht sein erstes Casting an. Equis (Mariano Martínez) schuftet als Koch, er träumt von der Liebe seines Lebens und Paris. Beides liegt näher als er ahnt. Morón (Federico Esquerro) hat gerade die Filmhochschule absolviert und befragt mit seiner Kamera Menschen auf der Straße nach ihrer Vorstellung von dem Glück, das er selbst sucht. Zu allem Übel ist er in Ailí (Aili Chen) verliebt. Fer (Sergio Boris) ist Moróns Bruder, der Älteste von allen, und zu schwermütig, um ein Appartment zu streichen. Die chinesische Einwanderin Ailí ist hübsch, irgendwie künstlerisch talentiert und jobbt als Motorrad-Kurierin. Alle wohnen zusammen, und der Film 'Sólo por hoy - B.Aires' (2001) von Ariel Rotter fängt Momente ihrer Leben ein wie mit einer Polaroid-Kamera - nicht mehr, vor allem aber nicht weniger.
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