Norbert Witte hatte einen Traum. Er wollte aus dem Berliner Spreepark - einem Freizeitpark, der zu DDR-Zeiten unter dem Namen 'Plänterwald' berühmt geworden ist - den größten Rummelplatz des gerade wiedervereinigten Deutschlands machen. Stattdessen ging der König der Karusselle pleite und setzte sich mit seiner Familie und dem größten Teil seiner Gerätschaften im Jahre 2002 nach Peru ab. Er hinterließ der Stadt Berlin einen Riesenberg Schulden und ein großes Chaos. In Peru verwickelt er sich und seinen 20-jährigen Sohn in Drogengeschäfte. Beide landen im Knast: Norbert Witte in Deutschland, sein Sohn in einem der härtesten Knäste der Welt...
In seinem Dokumentarfilm 'Achterbahn' (2009) erzählt Peter Dörfler die unglaubliche Geschichte der Familie Witte: das Scheitern des Unternehmers Norbert Witte und den scheinbar aussichtslosen Kampf Pia Wittes in Lima und Berlin um die Freilassung ihres Sohnes. Es ist ein Film, der mit bizarrem Charme - amüsant und tragisch - die Story eines Aufsteigers erzählt, der die Nr. 1 sein wollte, auf die Nase fällt, um bei nächster Gelegenheit wieder von vorne zu beginnen.
Weiterlesen »
Norbert Witte had a dream. He wanted to turn Berlin's Spreepark - an amusement park that became famous in GDR times under the name 'Plänterwald' - into the largest fairground in the newly reunified Germany. Instead, the king of the carousel went bankrupt and fled to Peru with his family and most of his equipment in 2002. He left the city of Berlin with a huge mountain of debts and a great chaos. In Peru, he gets himself and his 20-year-old son involved in drug deals. Both end up in jail: Norbert Witte in Germany, his son in one of the toughest prisons in the world...
In his documentary 'Achterbahn' (2009), Peter Dörfler tells the incredible story of the Witte family: the failure of the entrepreneur Norbert Witte and Pia Witte's seemingly hopeless fight in Lima and Berlin for the release of her son. It is a film that tells with bizarre charm - amusing and tragic - the story of an up-and-comer who wanted to be No. 1, falls flat on his face, only to start all over again at the next opportunity.
More »