Der Film 'Mooladé - Bann der Hoffnung' (2004) ist eine von Ousmane Sembéne großartig in Szene gesetzte Parabel über die Tradition der Beschneidung junger Mädchen in Afrika sowie den mutigen Kampf einer jungen Frau gegen die aktuelle Praxis dieses Rituals. Vier Mädchen, die sich weigern sich beschneiden zu lassen, suchen Schutz bei einer Frau mit einem starken Willen, die ihre eigene Tochter vor der Beschneidung bewahrt hat. Als die anderen Bewohner des Dorfes und ihre Verwandten versuchen sie zu zwingen, sich von den Mädchen zu trennen, beruft sie sich auf den altehrwürdigen Brauch des 'Mooladé', das einen unantastbaren Schutzraum, Zufluchtsstätte bietet. Selbst als die Heirat ihrer Tochter durch ihre mutige Haltung gefährdet wird, behauptet sie ihre Stellung.
The film 'Mooladé - Bann der Hoffnung' (2004) is a parable magnificently staged by Ousmane Sembéne about the tradition of circumcision of young girls in Africa and the courageous struggle of a young woman against the current practice of this ritual. Four girls who refuse to be circumcised seek protection from a woman with a strong will who has saved her own daughter from circumcision. When the other inhabitants of the village and her relatives try to force her to separate from the girls, she invokes the time-honored custom of the 'Mooladé', which offers an inviolable shelter, a place of refuge. Even when her daughter's marriage is jeopardized by her courageous stance, she maintains her position.