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Kritiken von "rahand" aus

44 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Der deutsche Freund
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "rahand" am 17.04.2019
    Interessante Studie zu der persönlichen Problematik der Kinder von Tätern und Opfern des Naziregimes - er der Sohn eines nach dem Krieg nach Argentinien geflohenen SS-Chargen und sie die Tochter von vor den Nazis dorthin geflohenen deutschen Juden. Sensibel und differenziert, ohne Schwarz-Weiß-Malerei, gute Schauspieler - gelungen! Garniert mit schönen Bildern aus Patagonien.
  • Dieses Land ist mein Land
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "rahand" am 23.05.2016
    Woody Guthrie als KungFu-Zen-Buddhist, immer gelassen, sanftes Lächeln - ne, so war Woody Guthrie mit Sicherheit nicht. Schade, dass Carradine sich nicht von seiner KungFu Rolle lösen konnte. So ist der Film nur eine schlechte und unglaubwürdige Version des Klassikers "Grapes of Wrath". Wäre interessant gewesen, was Tim Buckley aus der Rolle gemacht hätte, der zunächst dafür vorgesehen war.
  • The Others
    Früher oder später finden sie dich.
    Thriller, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "rahand" am 01.04.2015
    Tolle Geschichte. Regt zum Nachdenken über Kernfragen unseres Daseins an. Lasst Euch überraschen! Jedenfalls kann man hier nichts falsch machen, denn dieser Film bezieht seine Spannung nicht aus billigen Schockeffekten, sondern aus dem Einsatz von filmischen Mitteln, der Schauspielkunst, insbesondere von Nicole Kidman und Fionnula Flanagan, und der Filmmusik.
  • Vielleicht lieber morgen
    Wir sind unendlich.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "rahand" am 01.04.2015
    Ein Film auch für Ältere nach dem Motto: Wie war das eigentlich, als ich noch so jung war? Sensibel erzählter coming-of-age Film, spannend erzählt mit überraschenden Wendungen und voller Musik. Unter den vielen guten Darstellern möchte ich Ezra Miller hervorheben, solche Wahnsinnstypen gibt es wohl in jeder Generation.
  • Die Monster AG
    Fantasy, Animation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "rahand" am 10.07.2013
    Monster, die Kleinkinder erschrecken und zugleich fürchten, bilden den Plot für fast schon anarchischen Humor, bei dem sich Parallelen zu eigenen Erfahrungen mit dem von Kleinkindern ausgeübten "Terror" vor allem zur Nachtzeit für einige Eltern aufdrängen dürften. Eine zufällige Entdeckung (da ich immer die Originalfassung sehe): In der deutschen Synchronfassung wurde der Vokalpart von Randy Newmans preisgekröntem Abschlusssong einfach getilgt. Als wenn der deutsche Zuschauer Schaden erleiden könnte, wenn er einen englischen Song hört! Oder ist das deutscher anarchischer Humor?
  • Braveheart
    Seine Leidenschaft bezauberte eine Frau. Sein Mut eroberte ein Land. Sein Herz trotzte dem König.
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "rahand" am 15.02.2013
    Man hätte diese an Pathos triefende Geschichtsklitterung menschlich nachvollziehen können, wenn Gibson Schotte wäre. Ist er aber nicht. So bleibt der Eindruck, dass hier ein in erster Linie selbstverliebter Schauspieler und Regisseur am Werk ist. Die Schlachtszenen erinnern fatal an den "Herrn der Ringe", nur dass es sich hier nicht um Fantasy, sondern um angebliche historische Realität handeln soll. Das ist fast schon albern. Wer nur einigermaßen spannend unterhalten werden will und wen die Schwarzweißmalerei nicht stört, der kann sich den Film mal ansehen. Ein paar schöne Landschaftsaufnahmen gibt es immerhin auch.
  • Inception
    Dein Verstand ist der Ort des Verbrechens.
    Thriller, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "rahand" am 28.11.2012
    Hier haben sich offenbar einige Leute so sehr darauf konzentriert, die diversen Traumebenen zu erkennen, dass Ihnen entgangen ist, wie unlogisch und blödsinnig die Story ist. Der Film ist allenfalls etwas für Leute mit rein visuellen Fähigkeiten, jedoch nichts für jemand, der auf eine nachvollziehbare und spannende Handlung Wert legt. Ich gebe zu, entnervt aufgegeben zu haben, nachdem ich die ersten 30 Minuten relativ fassungslos zweimal gesehen hatte, das zweite Mal mit Wiki-Unterstützung.
  • Sex & Drugs & Rock & Roll
    Die unglaubliche Geschichte der Rocklegende Ian Dury
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "rahand" am 19.11.2012
    Spannend erzählt: Das schnelle Auf- und Verglühen eines Sterns am Pophimmel - nur das Ian Dury mit seiner Persönlichkeit mehr war als nur ein Popsternchen, mehr als nur Sex & Drugs & Rock'n Roll.
  • Die durch die Hölle gehen
    Drama, Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "rahand" am 01.10.2012
    Zu lang, zu brutal, zu drastisch, mit kaum nachvollziehbaren Handlungssprüngen (aber man kann sich ja bei wikipedia Rat holen) - dieser anspruchsvolle Film fordert und beschäftigt den Zuschauer. Er hat schon so viele, meist positive Kritiken erhalten (und Preise), dass ich hier einmal die Extras der Blueray hervorheben möchte: Sowohl die Dokumentation über den Vietnamkrieg als auch die Interviews sind sehr interessant. Wer die 3 Stunden Film durchgehalten hat, kann hiervon zusätzlich profitieren.
  • Open Range
    Weites Land
    Western
    Bewertung und Kritik von Filmfan "rahand" am 15.02.2012
    In diesem modernen Western über ein historisches Thema, das in den Extras erläutert wird, verkörpern Duvall und Costner in den Hauptrollen ihre Charaktere auf glaubwürdige Weise, wobei es überraschende Entwicklungen gibt, die dem Film neben dem obligatorischen Shooting-Out Spannung verleihen. Außerdem ist die sich nebenbei entwickelnde Liebesgeschichte wirklich schön.
  • Zeit der Zärtlichkeit
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "rahand" am 12.02.2012
    Junge Eltern haben es oft nicht leicht. Eine einsame Schwiegermutter ist nicht Immer hilfreich. Das kann der Film recht unterhaltsam vermitteln. Allerdings gelingt ihm die Mischung aus Scherz und Ernst, aus grotesken und traurigen Szenen aufs Ganze gesehen nicht. Nicholson und MacLaine überzeichnen ihre Charaktere in den komischen Szenen so sehr ins Alberne, dass sie nicht mehr glaubwürdig sind. Am Ende verliert der Film endgültig seine Balance und stürzt ab ins Rührselige.
  • Die Passion Christi
    Drama, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "rahand" am 24.07.2011
    "Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!" Diese Szene (Mt. 27,54) kommt in dem Film nicht vor, weil dies die Botschaft des ganzen Filmes ist. Er ist ein Glaubensbekenntnis, wie es eindringlicher und schonungsloser nicht möglich ist. Wer sich darauf einlässt - und es ist verständlich, wenn manche die Brutalität dieses Filmes nicht ertragen können -, der kann ein tieferes Verständnis für die Passionsgeschichte und Jesus als Schmerzensmann und zugleich als Sohn Gottes gewinnen.