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Kritiken von "Lenny85" aus

34 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Super - Shut up, crime!
    Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Lenny85" am 31.05.2016
    SUPER ist so ziemlich die Definition von "nicht für jeden", da es einer der Filme ist, die sich nicht ganz entscheiden können, was sie eigentlich sein wollen. Der Ton ist eine wilde Mischung aus "Superheld", der offensichtlich undiagnostiziert psychisch krank ist, man will einen Superhelden in der Realität zeigen, ist aber total überdreht und super gewalttätig.
    Dennoch hat er mir überraschend gut gefallen und dass nachdem ich von Kick Ass ziemlich enttäuscht war. Vielleicht sollte ich dem nochmal eine Chance geben.
    Witzig waren auch all die Nebenrollen von mehr oder weniger bekannten Stars, wie Nathan Fillion und Kevin Bacon ist auch immer ein Plus.
  • Der Marsianer
    Rettet Mark Watney - Hilfe ist nur 140 Millionen Meilen entfernt.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Lenny85" am 31.05.2016
    Gute Unterhaltung, für mich ein feel good Film. Das Cast Away thema wird hier fast leichtherzig dargestellt und dennoch kann man mitfiebern.

    Mein größter Kritikpunkt wird evtl. nur denen auffallen, die ein wenig mit dem amerikanischen Rating System vertraut sind. Ein niedrigeres Rating heisst natürlich immer, dass mehr Zuschauer Zutritt bekommen was mehr Geld bringt. Und ein PG-13 Film darf nur einmal das schöne Wort Fuck in einem nichtsexuellen Zusammenhang beinhalten.
    Es hat mich wirklich jedes Mal komplett rausgenommen, wenn das Drehbuch so offensichtlich FUCK schreien wollte und es auch 100% passend gewesen wäre, aber das Studio darauf bestanden hat, doch lieber schnell wegzuschneiden oder nur ein "Ah Ffffffhhh" zu erlauben. Es kommt einfach unnatürlich und zerstört die Illusion. Und wie gesagtist es offensichtlich, dass das nicht die ursprüngliche Vision war.
  • Harbinger Down
    Das Grauen lauert im Eis.
    Horror, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Lenny85" am 31.05.2016
    Harbinger Down hatte ursprünglich mein Interesse geweckt, weil es den Schritt zurück zu mehr praktischen Effekten gewagt hat gegenüber dem inzwischen überexzessiven Einsatz von CGI.
    Und die Effekte sind kompetent gemacht, Beleuchtung, Kamera, all diese technischen Noten werden ganz gut getroffen. Das Problem liegt beim Drehbuch und den Schauspielern, wobei Lance hendricksen ein willkommener Anblick ist. Der Mann gibt einfach immer alles und nimmt jede seiner Rollen ernst.
    Der Rest wie gesagt scheint nur das nötigste an Schauspielunterricht genommen zu haben (Sätze werden genuschelt etc.) und die Story ist Cliché und stellenweise zu dumm auch für diese Art von Film.

    Harbinger schreibt ordentlich bei John Carpenter's The Thing ab und zeigt, wie es ausgesehen hätte mit einem weniger talentierten Regisseur und hochklassige Schauspieler.
  • Sicario
    Auftragskiller
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Lenny85" am 15.04.2016
    Ich würde den Film grandios nennen aufgrund der schauspielerischen Leistung, gepaart mit einem intelligenten Skript, technisch einwandfrei umgesetzt und regie geführt.

    Meine Kritik hat mehr mit dem Thema selbst zu tun, und wie es angegangen wird. Ich verstehe zum Einen einfach nicht die Motivation, die Emilie Blunts Character antreibt. Eine mehr persönliche Bindung wäre mir da recht gewesen. So wie es bspw. Agent Starlings motivation war in Schweigen der Lämmer FBI Agentin zu werden, weil Ihr Vater Polizist war und nun schlitterst sie immer tiefer in Abgründe, von deren Existenz sie nichts wusste und vielleicht nie ganz verstehen wird. Und das lässt sich auch über Kate Macy sagen. Wenn ich so darüber nachdenke ließe sich auch eine Parallele zwischen Hannibal Lecter und Alejandro (Benicio del Toro) ziehen. Aber Sicario geht ansonsten ganz eigene Wege.
    Aber ich habe das Gefühl, dass der Film aus rein mexikanischer Sicht besser gewesen wäre. Meint ihr dass Scarface aus hauptsächlicher Sicht des FBI die selbe Wirkung gehabt hätte? Und es wurde auch versucht, mit dem Schicksal von Alejandro, dem gelegentlichen Perspektivwechsels zu einem durchschnittlichen mexikanischen Grenzpolizisten etc. deren Schicksale mehr menschliche Nähe zu geben. Aber vorrangig bleibt es dann doch ein Film über die US-Politik gegenüber seinen südlichen Nachbarn.

    Trotzdem einer der besten Filme 2015 und ich würde sagen ein Muss für Filmfans oder wenn das Thema euch interessiert.
  • Bone Tomahawk
    Horror, Western, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Lenny85" am 15.04.2016
    Der Film verläuft in etwa folgendermaßen:
    - Ein tarantino-artiger Dialog in der Einleitung.
    - Einführung der Hauptcharactere
    - Eine ellenlange Durchquerung der Steppe
    - Hier sind wir ca 2/3 durch den Film und auf einen Schlag wandelt sich der Film in ein Gore-Fest mit einer der grafisch krassesten Szenen aller Zeiten und euch wird klar, woher das ab 18 Rating kommt
    - Ende (nicht nach der Szene, aber im Prinzip werden nur noch die losen Fäden versponnen)

    Falls ihr jetzt denkt "Geil klingt nach meiner Art Film", seid ihr bereit wegen 2-3 (extrem) gewalttätiger Szenen Stunden von schlechtem Western zu sehen?
    Dazu kommt die Kamera, die in Nahaufnahme oder bewegt zu wackeln beginnt, als ob es mit dem iPhone aufgenommen wurde, was ich nichtmal ausschließen möchte.
    Beleuchtung und Farbkorrektur sind grottenschlecht, das lässt sich nicht anders sagen. Heutige TV-Produktionen sind da besser. Konnte stellenweise kaum glauben das das BluRay sein soll.
    Die Schauspieler sind entweder solide (auch Kurt Russell ist leider kein Highlight hier), aber der eine Indianer mit Sprechrolle sieht aus, als ob er am Liebsten vom Set laufen würde.

    Meine Empfehlung: 13. Krieger ist unendlich unterhaltsamer mit ähnlicher Story (minus den Ekelfaktor), bessere Western gibt es hunderte, bessere Horrorfilme gibt es hunderte, schaut euch die eine extreme Szene im Netz an und spart euch BT.
  • It Follows
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Lenny85" am 14.03.2016
    Meine Entschuldigung an alle, die dem Film bereits 3 Sterne oder weniger gegeben haben. Ich dachte trotz der Wertung, dass der Film etwas hätte. Und hier und da kann man auch Ansätze von intelligentem Filmmachen sehen. Aber alles ist so inkonsequent umgesetzt, dass es nie mehr als ein Schimmern bleibt.

    Wenn man das thema her nimmt, sexuell übertagbarer Fluch, parallelen zu Pubertät und sexuellem Erwachen, bleibt der Film trotz R rating fixiert auf die Gore- und Horror-Elemente. Der originale Freitag der 13. war da tausendmal gewagter.

    Ach und zum "Horror" selbst, ich gebe gerne zu, dass ich nicht der härteste Horrorfilmschauer bin. Aber das war nicht gut. Fast alle Monster-Szenen sind in den Trailern, dazwischen passiert nicht viel, meist Jump-Scares, wenig Atmosphäre.
  • Duell der Meister
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Lenny85" am 09.01.2016
    Hätten sie mal lieber Karate Kid kopiert.
    Leider ist Duell der Meister etwas völlig anderes. Eigentlich sind es 2 Filme, einer um einen Ex-Sträfling, der eine neue Liebe findet und ein Film um einen vormals arroganten Fechter, der Vergebung für eine Tat in der Vergangeheit sucht. Leider überschneiden sich die beiden Handlungsstränge überhaupt nicht.

    Und auch die individuellen inszenierungen sind irgendwie lückenhaft. Die Liebesgeschichte entwickelt sich komplett ohne jegliche Hindernisse und parallel wird die Vergangeheit aufgearbeitet, aber erst wirklich in den letzten 10 Minuten. Zumindest führt es zu etwas Action. Aber im Gegensatz zum erwähnten Karate Kid sind die Übungsstunden, die zum Finale führen leider zu realistisch.
    Was ich damit meine? Echtes Training besteht aus oft monotonem Wiederholen, Wiederholen, Wiederholen der Grundformen. Karate Kid mag nichts mit Karate zu tun gehabt haben, aber es war interessanter Flm und Storytelling. Duell der Meister ist dagegen uninspiriert und ich weiss trotzdem nicht eine Sache über Fechten mehr, weil auch nichts wirklich für den Zuschauer erklärt wird.

    TL;DR ich glaube nicht, dass die Macher selbst etwas über Fechtkunst wussten, als sie die Dreharbeiten begonnen haben
  • Stoker
    Die Unschuld endet.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Lenny85" am 07.11.2015
    Verdammt, ich habe mir wirklich mehr von dem Film gewünscht. Ursprünglich wollte ich nur nach Watchmen und Imitation Game mehr von Matthew Goode sehen. Fand ihn dort wirklich gut. Und Stoker klang nach einem ganz guten Psycho Thriller Konzept.
    Aber die Umsetzung ist leider sehr anfängerhaft. der Film würde sich als Anschauungsmaterial der ersten Stunde einer Filmanalyseklasse anbieten. Er ist voll von Klischees, Vorzeichen und offensichtlichen Symbolen. Dem Regisseut war es wohl wichtiger symmetrien zwischen den Hauptfiguren und der Handlung zu schaffen, als eine spannende Geschichte zu erzählen.

    Ich muss leider davon abraten den Film zu Unterhaltungszwecken zu schauen. Er ist einfach zu träge und plump.
  • The Imitation Game
    Ein streng geheimes Leben.
    Drama, Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Lenny85" am 10.10.2015
    Wie bei jedem Film, der auf wahren Gegebenheiten beruht werden auch in der Verfilmung von Alan Turings Leben und Werk gewisse Kompromisse eingegangen. Das sehe ich aber gar nicht so eng. Man sollte diese Filme nie 100% für bahre Münze nehmen. Wenn man faktentreue will, bleibt nichts anderes übrig als mehrere Quellen zu lesen.
    Als Film ist Imitation Game gut. Definitiv eine Sichtung wert. Ich hatte nur ein Problem und ich weiss das klingt unheimlich pingelig und ist zugegeben sehr subjektiv, aber ich konnte einfach nicht anders als alle Figuren ständig als Schauspieler zu sehen. Hervorragende Schauspieler durch die Bank weg. Aber selbst in den dramatischsten Szenen konnte ich nur denken "Wow, das ist hervorragend gespielt", statt mich auf die Illusion einzulassen.
    Ist vermutlich nur mein Problem, aber ich konnte das nie ganz abschütteln. Insbesondere möchte ich unter allen, wie gesagt hervorragenden, Darstellungen Mark Strong als MI6 Agent Stewart Menzies loben, der legitim furchteinflößend war.
  • Batman - Year One
    Animation, Action, TV-Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Lenny85" am 10.10.2015
    Ein animierter Batman-Film ohne Kevin Conroy im Englischen ist schonmal unvrzeilich. Dann ist sein Ersatz auch noch völlig ungeeignet für die Rolle.
    Darüber hinaus fand ich den 1-Stünder aber auch nicht sonderlich gut. Technisch ist Year One OK, nichts großartiges. Auf dem Level einer Serie vielleicht. Aber man merkt, dass die Vorlage von Frank Miller stammt. Gotham ist Sin City, Catwoman eine Prostituierte, Bruce Wayne auf Rache aus, nocht-nicht-Commisioner Gordon drängt jemanden von der Straße und verprügelt ihn, um ihm eine Lektion zu erteilen ...
    Ist einfach nicht meins. Ich bin mit der animated series aufgewachsen und auch die Tim Burton und Christopher Nolan Filme sehe ich als irgendwie um die selben Charaktere gebaut. Hier ist einfach nicht nichts mehr davon übrig. Werde jetzt versuchen schnellstmöglich zu vergessen, dass ich den Film je gesehen habe.
  • Cliffhanger
    Nur die Starken überleben.
    Action, Thriller, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Lenny85" am 18.07.2015
    Solider Actionfilm mit einigen Schwächen.

    Ich möchte Cliffhanger gerne volle 5 Sterne geben. Und wenn ich ihne jetzt das erste Mal gesehen hätte, würden mir diese Mängel vielleicht nicht so ins Auge stechen. Also Action und Landschaften sind top, aaaaaaaaaaaaaaaaaber:
    -Die Story ist eigentlich lächerlich und oft benehmen sich Charactere absichtlich dämlich, um Drama zu erzeugen. Ca. 4-5 mal kündigen die Gangster ihre Absichten offen an, woraufhin Hal (M. Rooker) dann eine Warnung ausruft. Und die Green-Screen (damals vielleicht auch noch BlueScreen) Effekte haben sich nicht sonderlich gut gehalten. Man fühlt sich an alte Auto-Szenen erinnert, in denen vor den Fenstern nur ein Bildschirm ist.
    Anschauen kann man ihn trotzdem und einmal sollte man als Actionfan sowieso jeden Stalone gesehen haben.
  • Sin City 2
    A Dame to Kill For
    18+ Spielfilm, Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Lenny85" am 11.07.2015
    Was für ein chaotischer Haufen belangloser Szenen. Die Zeitlinie ist unklar, die Motive sind schwammig erzählt, die Darsteller zweitklassik und ihre Charactere und Geschichten alle völlig gegenstandslos.

    ***************Ab hier leichte Spoiler*****************

    Marv ist wieder da, weil er vermutlich der belibteste Character in Teil 1 war. Obwohl dort seine Geschichte dort ein ziemlich eindeutiges Ende fand. Alle Geschichten hatten dort ein klares Ende, während hier diese teilweise zurückgenommen oder kaputtgemacht werden, um letztlich im Sand zu verlaufen. Aber zurück zu Marv. Ich dachte zuerst, dass sein Teil in ein Prequel wäre. Aber er hilft Nancy post-Hartigan bei ihrer Rache am Senator.

    Und was ist mit Nancy los? Zuletzt haben wir sie als starke Frau in die Freiheit fahren sehen, am besten raus aus Sin City. Jetzt ist sie wieder Tänzerin, dazu ein psychisches Wrack und werdende Alkoholikerin. Wenn sie Marvs Hilfe braucht, warum fragt sie nicht einfach? Josh Brolin fragt und Marv hilft ihm aus purerLangeweile. Also welchen Grund hat Nancy sich zuerst zu verstümmeln?

    Was hat Johnny am Ende wirklich erreicht, mit seinem Pokerspiel? War das dem Senator wirklich so wichtig, wie Johnny sagt? Es kam nicht so rüber.

    Welchen Sinn hatte Christopher Malonies Cop, der stirbt, bevor er wirklich aktiv wird. Dazu weitere Nebenauftritte von Stars aus früheren Serien oder Karrieren vor 20 Jahren.

    Oh, leider schon 1430 Zeichen. Viel Action und Nacktheit, für den dem es wichtig ist.