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Kritiken von "czmo84o3" aus

8 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Eine dunkle Begierde
    Die wahre Geschichte einer Begegnung, die alles verändern sollte.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "czmo84o3" am 11.12.2012
    Ich kenne die Geschichte noch aus Studienzeiten und habe mich, als ich die Namen Cronenberg/Fassbender/Mortensen/Cassel las, gefragt, wie daraus ein guter Film entstehen soll, denn zumindest das Duo Cronenberg-Mortensen lieferte bis dato hervorragende Filme (v.a. Eastern Promises). Freudig lies ich mich darauf ein und erwartete eine Menge. Nach der überzogenen Einführung von Spielrein und den bisweilen nervenden Szenen in der Konstanzer Wohnung muss ich gestehen, dass diese "dunkle Begierde" höchstens grau ist. Was mir gut gefiel war die Darstellung Freuds als ewig qualmenden penisfixierten Traumanalysten, schauspielerisch bleibt Mortensen jedoch weit hinter seinem Können.
    Alles in allem ist der Film gewöhnlich...schade eigentlich.
  • The Expendables 2
    Back for War
    Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "czmo84o3" am 06.11.2012
    Es geht in die zweite Runde und ich kann nur hoffen, dass es in ein oder zwei Jahren noch einen Film geben wird, ehe die Hauptdarsteller wirklich zu alt werden. Die Action ist sehr gut (allen voran der furiose Auftakt); Storyline, Charaktere, Gewalt und Tempo, wie beim ersten Teil, erinnern an die Gewaltfilme der 80er und 90er Jahre mit dem entscheidenen Unterschied, dass sich Expendables selbst nicht allzu ernst zu nehmen scheint. Ich musste Tränen lachen, als Chuck Norris die Bösen alleine fertigmachte und nur meinte, er wäre so langsam zu alt für solche Sachen. Inwiefern ein Smart und Schwarzenegger zusammenpassen wird ebenso nett gezeigt wie die Tatsache, dass Van Damme auch echt böse sein kann (im Rahmen der ihm zur Verfügung stehenden schauspielerischen Mittel). Alles in allem ein großer Spaß für große Jungs (und Mädchen) und deshalb, wie bereits bei Teil 1 gesagt, vielen Dank für den schönen Abend Mr Stallone!!!
  • Der Gott des Gemetzels
    Nach dem weltberühmten Theaterstück von Yasmina Reza.
    Drama, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "czmo84o3" am 18.06.2012
    Hervorragend adaptiertes Theaterstück, das duch die räumliche und zeitliche Begrenzung (Echtzeit) eine derart intensive Atmosphäre schafft, dass der Zuschauer sich bereits nach wenigen Minuten nach Erlösung sehnt. Ähnlich wie bei Arthur Millers "Who's afraid of Virginia Woolf" wird hier die brüchige Fassade unserer zivilisierten Gesellschaft und die individuellen psychischen Narben eines jeden Einzelnen gezeigt.

    Überraschend ist, dass die Leinwandpräsenz von Christoph Walz sogar Ausnahmecharaktere wie Foster und Winslet eher blass aussehen lässt. Seine bis ins Detail ausgefeilte Gestik und Mimik ist hierbei genauso bedeutend, wie dessen Sätze und erinnert an "The social network", der ebenso seine Handlung primär durch Dialoge vorantreibt. Als Beispiel muss man darauf achten, wie Walz körperlich auf die Verbalattacken, besonders in der ersten Hälfte des Filmes reagiert, Worte sind dabei völlig überflüssig. Und die Idee, das Klingeln des Blackberrys als Pulsschlag unserer Zeit, als tonangebendes Instrument menschlicher Kommunikation, einzusetzen, überzeugt den Betrachter und hält uns allen einen Spiegel vor die Augen. Hervorragend!
  • Small World
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "czmo84o3" am 15.04.2012
    Die Geschichte gewinnt zunehmend an Attraktivität, wobei die Verwirrung des unwissenden Zuschauers ebenso wächst, ehe sie zum Schluss hin grandios aufgelöst wird. Neben der eigentlichen Handlung stechen jedoch der Ort des Geschehens mit seiner besonderen Atmosphäre, sowie die Schauspieler hervor. Es ist immer wieder bemerkenswert, Depardieu zuzusehen, wie er mit kleinen Gesten, leisen Tönen und einer ausdrucksstarken Mimik den Zuschauer derart in Bann zieht, dass man mitleidet, mitdenkt und mitlebt, wie dieser Ausnahmemime seine Figur real werden lässt; ein schönes Beispiel hierfür ist die Betrachung des mitternächtlichen Schneefalls im Park. Solche Schauspielkunst unterscheidet sich signifikant vom Mainstream Hollywoods, wo gephotoshopt hochgezogene Augenbrauen schon als oscarverdächtig gelten (zwar eine sarkastische Übertreibung, aber in Zeiten, in denen sich weltrettende Spielzeugroboter als Megaerfolg herausstellen, scheint Sarkasmus seinen Weg in den Mainstream gefunden zu haben). Depardieu agiert hier meiner Meinung nach noch überzeugender bzw. tiefgründiger als im "Labyrinth der Wörter" und macht "Small World" damit zu einer filmischen Delikatesse.
  • Der Biber
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "czmo84o3" am 25.11.2011
    Die ruhige Atmosphäre und die beiden hervorragenden Hauptdarsteller gleichen die schwächeren Momente wieder aus. Foster bleibt eher dezent in ihrem Spiel, wohingegen Gibson vor allem mimisch überzeugt. Schön, dass man ihn nach der langen Leinwandabstinenz wieder zu sehen bekommt, denn, ungeachtet seines Privatlebens, ist und bleibt er ein wirklich guter Schauspieler (der leider auch viele schwache Filme drehte, z.B. Auftrag Rache). Die Nebenhandlung mit dem Sohn ergänzt zwar die Geschichte, bleibt im Kern jedoch überflüssig. Die eigentliche Spaltung des Ichs zum Selbsterhalt wird durch die Handpuppe schön gezeigt, aber vor allem der Kampf Gibsons um die Herrschaft im eigenen Kopf zugunsten seiner Familie kommt in manchen Stellen grandios zur Geltung (z.B. sagt er Meine Familie, ehe der Biber übernimmt und der stellvertretenden Leiterin neue Anweisungen bezüglich der Kampagne gibt). Wenn die Regiearbeit von Jodie Foster sich derart weiterentwickelt (Tate, Die Fremde in mir), freue ich mich bereits heute auf ihren 'Gran Torino'.
  • The Expendables
    Die Hunde des Krieges
    Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "czmo84o3" am 31.08.2010
    Nach einem Kinobesuch hier ein kurzes Fazit: Herrlich altmodische Gewaltorgie ohne technischen Schnickschnack, Greenscreen und Marvel-Typen. Action der "alten Schule", wie es sie seit "Lethal Weapon" eher selten zu sehen gibt. Hut ab vor der Cast, da kamen Erinnerungen an meine Jugend auf, als solche Filme noch ohne Jerry-Bruckheimer-Gewürzmischung, PC-Animation oder Iron Man-Gimmicks produziert wurden. Machte einfach Spaß - vielen Dank, Mr Stallone, für den netten Abend!!!
  • Percy Jackson - Diebe im Olymp
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "czmo84o3" am 25.08.2010
    Innerhalb der ersten 25 Minuten hört man schätzungsweise 60 Mal "Percy", denkt dabei unweigerlich an Harry Potter (Konstellation der drei Freunde) und ist vom lächerlich dargestellten Satyr bereits so genervt, dass selbst eine Furie oder "Boromir" Bean nicht mehr helfen können. Als dann noch die Tochter Athenes auftaucht, sieht man quasi Hermine Granger und greift lächelnd zu Gustav Schwabs vollständigen Sagen des Altertums, in denen die Figuren würdiger und spannender gezeigt werden. Chris Columbus hat anscheinend Spaß daran, seine eigenen Kindereien (i.e. Potter 1 und 2) zu kopieren... Nach 26 Minuten habe ich den Film herausgeholt und wieder zurückgeschickt.
  • Avatar
    Aufbruch nach Pandora
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "czmo84o3" am 16.05.2010
    Opulente Effektorgie die mittels CGI unsere Fantasie ähnlich beflügeln soll wie einst Alice in Wonderland. Die Geschichte selbst ist bereits 1000 mal erzählt worden und bereits 100 mal besser als hier (z.B. Der mit dem Wolf tanzt). Die zwei Sterne erhält der Film a) für die nette Idee der fliegenden Berge und b) dafür, dass Cameron Sigourney Weaver auf die Leinwand zurückholte (auch wenn sie hier so blass agiert, wie selten zuvor; n.b. Alien, Der Tod und das Mädchen). Fazit: nette Unterhaltung, bei der man mental abschalten kann und dennoch nichts verpasst.