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Kritiken von "DIRIAN" aus

44 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Deep Threat - Die Höhle
    Horror, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "DIRIAN" am 22.08.2012
    Übergroßes Ungeziefer

    Wieder mal ein B-Movie, diesmal mit skurrilen Riesenkäfern, die einen Schatz bewachen. Mal ehrlich, wer zeigt denn seine Gruselmonster schon gleich am Anfang des Films in vollem Licht? Zugegeben, unterirdische Höhlen haben schon etwas Beklemmendes und Unheimliches an sich, aber das allein macht noch keine Gänsehaut. Auch verstreute Gedärme und abgetrennte Gliedmaßen machen die ganze Sache nicht interessanter. Die Schauspieler sind zum Teil gar nicht mal so übel, aber manchmal auch ziemlich dämlich – und natürlich darf auch die hysterisch schreiende Blondine nicht fehlen. Alles in allem ein Film, den man sich getrost ersparen kann.

    Mein Film-Tip: "The Descent"
  • The Descent
    Abgrund des Grauens - Angst vor der Dunkelheit?
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "DIRIAN" am 22.08.2012
    "Ich bin doch nicht Tomb Raider!"

    Dieses Zitat aus dem hier genannten Film trifft es ziemlich deutlich. Sechs abenteuerlustige Frauen begeben sich auf eine Klettertour unter die Erde, um eine unbekannte Höhle zu erkunden.

    Zugegeben, Gruselstreifen in unterirdischen Höhlen gibt es nun wirklich schon zu genüge. Aber oft mangelt es dabei an einer überzeugenden Umsetzung. "The Descent" ist da eine absolute Ausnahme. Während der Film sich zu Beginn die nötige Zeit nimmt, die Eigenarten der Charaktere etwas näher zu beleuchten, geht es dann auch schon bald hinab in die Tiefe.

    Und die ist wahrlich klaustrophobisch. Während man den hübschen Damen dabei zusieht, wie sie sich durch die engsten Felsspalten und Löcher zwängen, wird man selbst trotz weit geöffneten Fenstern schon allein vom Zusehen von der Platzangst gepackt. Die finsteren Tief der Höhlengänge und die körperliche und psychische Belastung der Hauptfiguren, die immer mehr in ohnmächtige Panik übergeht, hätte kaum besser dargestellt werden können.

    Im letzten Drittel des Films steigt dann aber auch das Niveau in die Tiefen hinab. Die wahnsinns Atmosphäre des Films verliert sich zum Ende hin in einem typischen Genre-Streifen im Stil von "Creep" oder "Wrong Turn", mit viel Blut und Gekreische. Die Mädels werden nach dem altbeklannten Prinzip von den unheimlichen Höhlenwesen niedergemacht - und wo sie zuvor noch durch schmale Erdspalten gerobbt sind, rennen sie jetzt aufrecht in der Dunkelheit umher, wie aufgeschreckte Hühner. Horror und Gänsehaut sind hier zwar immer noch garantiert, aber trotz allem ist die Geschichte von unterirdischen Gruselmonstern doch schon ziemlich oft durchgekaut worden, oder etwa nicht?


    FAZIT: Für Genre-Fans und Leute mit Platzangst ist dieser Film ein absolutes Muß von einem Horrorfilm! Finstere Höhlen und Gänsehaut sind hier garantiert. Mir persönlich hätte es allerdings besser gefallen, wenn man auf die doch schon ziemlich abgedroschene Idee von unterirdischen Monstern verzichtet hätte. Wäre man, wie zu Beginn des Films, bei den klaustrophobischen Höhlen und der zunehmenden Panik der Charaktäre geblieben, hätte aus diesem Streifen ein schockierend realistischer Psycho-Horror-Thriller werden können, der seinesgleichen sucht.
  • Congo
    Wo der Mensch zur bedrohten Art wird.
    Abenteuer, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "DIRIAN" am 28.11.2010
    Mich laust der Affe...

    ...nein, nicht ganz. Der Film ist kein gewöhnlicher Afrika-Dschungelfilm, bei dem sich eine Expedition mit Machete durch undurchdringlichen Urwald vorankämpft. Diese Roman-Verfilmung bringt eine leichte Prise Science Fiction und eine Portion Gänsehaut mit. Trotzdem ist und bleibt Congo in erster Linie ein Abeneuerfilm mit guten Schauspielern und sehenswerden Effekten.

    Leider hat die Story im Vergleich zu M. Crichtons Roman stark gelitten. So geht es im Großen und Ganzen eher um die Reise, als um das Geheimnis der antiken Stadt. Wo das Buch erst richtig loslegt, ist der Film hingegen schon fast zuende. Auch die unterschiedlichen Motivationen der Expeditionsteilnehmer werden in diesem Film eher dürftig ausgeleuchtet.

    FAZIT: Ein gelungener und spannender Abenteuerfilm für einen kurzweiligen Abend. Wer den Roman kennt wird aber spürbar enttäuscht sein.
  • Prince of Persia
    Der Sand der Zeit - Bestimme die Zukunft.
    Abenteuer, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "DIRIAN" am 29.05.2010
    Ein zeitloser Held...

    Wenn man bedenkt, dass es inzwischen Gang und Gebe ist, das Videospiele zu einem Film produziert werden oder umgekehrt, so verwundert es nicht, dass es jetzt auch der legendäre Prinz von Persien auf die Kinoleinwand geschafft hat. Umso erstaunlicher ist es aber, dass diese Verfilmung nicht wie ein billiger Abklatsch mit geklauten Ideen wirkt, sondern durchaus positiv überraschen kann.

    Prince Of Persia hält sich ganz an die Vorlage. So dominieren in diesem Fantasy-Abenteuer in erster Linie wilde Schwertkämpfe und halzbrecherische, akobatische Einlagen. Dabei mangelt es aber nicht an Atmosphäre, Witz und Romantik. Man fühlt sich regelrecht in die Märchenwelt aus 1001 Nacht versetzt. Die Schauspieler sind in ihren Rollen sehr überzeugend. Ganz besonders der Prinz und sein verräterischer Widersacher wurden meiner Meinung nach erstklassig besetzt.

    Es gibt so manche Anspielung auf die Videospiel-Trilogie. So greift zB. ein Hassassine mit einer Klingenkette an, die manch einer noch aus "The Two Thrones" kennt. Thematisch orientiert sich der Film aber ausschließlich an dem gleichnamigen ersten Teil der Trilogie "The Sands Of Time". Die Handlung wurde zwar stark abgewandelt, dennoch erlebt man hin und wieder ein kleines Deja Vu.

    FAZIT:
    Alles in allem reiht sich der Film ein in eine sehenswerte Reihe von Action-Abenteuern a la Disney / Bruckheimer, wie Fluch der Karibik oder Vermächtnis der Tempelritter. Er mag vielleicht kein absoluter Kassenknüller sein, aber spannend und gut inszeniert ist er allemal. Neulige und Fans dürften gleichermaßen begeistert sein.

    Zuletzt bleibt nur noch die Frage, ob auch die anderen beiden Teile der Trilogie ihren Weg in den kinosaal findet werden - aber wenn "Sands Of Time" nicht floppt, dürfte das nur eine Frage der Zeit sein ...und davon hat der Prinz ja mehr als genug, nicht wahr?
  • 2012
    Wir waren gewarnt.
    Science-Fiction, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "DIRIAN" am 22.04.2010
    Und wieder geht die Welt unter...

    ...was soll man auch anderes erwarten von Emmerich - seien es nun Aliens, Riesenechsen oder Naturkatastrophen. In seinem neusten Streifen schlägt er allerdings richtig zu und legt gleich die ganze Welt auf spektakulärste Weise in Schutt und Asche. Dass hierbei die Logik auf der Strecke bleibt, dürfte da schon von vorneherein klar sein.

    Die Story ist natürlich an den Haaren herbei gezogen und ziemlich flach. Aber schließlich dient sie nur als Wegbereiter für den stetigen Fortgang eines wahrhaft infernalen Effekt-Feuerwerks, das seinesgleichen sucht. Es gibt kaum eine ruhige Minute, stänig stürzt was ein oder explodiert, und den Hauptdarstellern bleibt bei ihrem Kampf ums Überleben kaum eine Verschnaufpause.

    Das mag auch der Grund sein, weshalb bei der Auswahl der Charakter auf die Standard-Klischees zurückgegriffen wird. Sei es nun die Blondine mit der Quietschestimme, der prophetische Spinner, dem natürlich keiner glaubt, oder der unerschütterliche Held, der aus jeder noch so hoffnungslosen Situation einen Ausweg findet. Es liegt also keinesfalls an mangelndem schauspielerischem Talent, dass die Darsteller in ihren Rollen etwas verstockt wirken, sondern vielmehr an dem dürftigen Skript.

    Katastrophen-Fans dürften aber dennoch voll und ganz auf ihre Kosten kommen. Auch wenn die Handlung dieses Films nicht unbedingt überzeugen kann, so hat er doch einiges an Zerstörung zu bieten. Wenn ganze Kontinente auseinander brechen bleibt wahrlich kein Stein mehr auf dem anderen. Eine nie gesehene Katastrophe jenseits der Vorstellungskraft.

    FAZIT: Ein bildgewaltiger Augenschmaus mit einfach gestrickter Story und Standard-Charakteren. Ein Film für große Leinwände und brüllende Lautsprecher! Auf dem kleinen, heimischen Fernseher kann das gigantische Inferno aber auf Dauer nur schwer an den Sitz fesseln.
  • Knowing
    Die Zukunft endet jetzt.
    Science-Fiction, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "DIRIAN" am 09.04.2010
    (Don't) Knowing.... Unwissenheit ist ein Segen!

    Nicolas Cage ist scheinbar der ungeschlagene Hollywood-Rätselkönig, wie er schon in der Vermächtnis-Reihe unter Beweiß stellen durfte. Auch hier darf er sich wieder reichlich das Hirn zermartern über unerklärliche Ereignisse und rätselhafte Zufälle.

    Der Film startet als Mystery-Thriller, der den Zuschauer vom ersten Moment neugierig macht. Und ebenso mysteriös geht es weiter, spannend und zum mitfiebern - und jeder Aha-Effekt wirft neue Fragen auf. Zudem wartet der Film nicht nur mit einer angenehmen Besetzung auf, sondern kann auch mit überaus gelungenen Effekten Überzeugen. (Der Flugzeugabsturz sorgt bei mir jedesmal für Gänsehaut!)

    Die mit Abstand größte Katastrophe, die es im Film zu sehen gibt, ist und bleibt allerdings das Ende. Und damit meine ich zweifellos die absolut enttäuschende Auflösung, die Antwort auf alle Fragen, des Rätsels Lösung. Es scheint mir ein Verbrechen gegen jeden guten Geschmack, einen so gelungener Mystery-Shocker mit einem derart klischeehaften Finale zu versehen. Dies ist umso fataler, da dieser Film wohl in erster Linie auf Mystery-Fans abzielt, wohingegen der Schluß völlig aus dem Genre fällt. Man wird davon regelrecht erschlagen und dieser bittere Nachgeschmack hält auch nach dem Abspann noch an.

    Mehr möchte ich dazu nicht sagen, denn wie schon oben erwähnt: "Unwissenheit ist ein Segen!" Man sollte also zum Ende hin keine großen Erwartungen hegen, vielleicht wird man dann sogar doch noch positiv überrascht.

    FAZIT: 98% spannendes Mystery-Kino mit fesselnder Handlung, guter Besetzung und gelungenen Effekten. Leider 2% völlig missratenes Finale... aber wer sich den Film erst spät nachts anschaut, hat gute Chancen das Ende zu verschlafen. ;-)
  • Masters of Horror - Pelts
    Getrieben vom Wahn
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "DIRIAN" am 26.12.2009
    Auf den Pelz gerückt...

    Große Erwartungen darf man bei einem solchen B-Movie nicht haben, auch wenn unser allzeit beliebtes Dickerchen Meat Loaf mitspielt. Zugegeben, der Soft-Rock Sänger hat auch schon bei dem ein oder anderen, sehenswerten Film mitgewirkt... Pelts gehört aber leider nicht in diese Kategorie.

    In dieser netten, aber überaus blutigen Kurzgeschichte geht es um Felle von mysteriösen Waschbären, die sich (auch nach ihrem Ableben) an ihren Peinigern rächen. Die Idee ist im Grunde gar nicht mal so schlecht und die Umsetzung auch ziemlich amüsant. Wenn sich die Näherin selbst vernäht oder der Fallensteller seiner eigenen Falle zum Opfer fällt, könnte man sich eigentlich schon auf ein paar blutige Szenen gefasst machen.

    Leider gab es bei diesem Film aber nur ein einziges wahrhaftes Gemetzel – und das haben wir wohl der FSK zu verdanken. Trotz der Freigabe ab 18 ist der Film auf traurige 53 Minuten (!) zusammengeschnitten... So bleibt von den heftigen Splatter-Szenen, die jeden Gore-Fan entzücken würden, nur noch ein kurzer Ekelmoment und unscharfe Nahaufnahmen. Eigentlich schade, denn die einzige Stärke dieser faden Story liegt eben in blutigen Ekel-Effekten.

    Einen kurzen Einblick in das wahre Gemetzel dieses Films bietet das „Making Off“ auf dieser DVD. Der brutal verstümmelte Hauptfilm ist dagegen kaum noch der Rede wert. Und wer auf Meat Loaf steht, der legt sich besser ne Musik-CD in den Player...
  • Dragon Wars
    Sie haben aus unserer Welt ein Schlachtfeld gemacht.
    Fantasy, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "DIRIAN" am 02.10.2009
    Ein Film mit Biss ??

    Eine Riesenschlange pflügt eine Großstadt um, auf der Suche nach einer Frau und ihrem magischen Dingsda. Zugegeben, die Story hat schon einen gewissen Reiz, besonders für Freunde übergroßer Kino-Monster wie King Kong oder Godzilla. Allerdings ist die Umsetzung dieser Idee im Gegensatz zu den eben genannten Filmen eher dürftig.

    Der Film wirkt auf den ersten Blick zwar wie ein typischer Hollywood-Streifen, hat aber eindeutig einen asiatischen Touch. Wilde Kung-Fu-Kämpfe und meditierende, schwebende Möche gibts hier ebenso wie geballte Feuerkraft und spektakuläre Explosionen. Man könnte sagen, dass hier das klischeehafte Action-Kino des Westens mit dem gängigen, teils übertrieben kitschigen Filmstil des Ostens vermischt wurde. Ob diese Mischung für den Zuschauer verträglich ist, bleibt aber letztlich Geschmacksache jedes einzelnen.

    Die Story an sich wird recht hektisch erzählt und ist manchmal nicht ganz schlüssig. Das nimmt dem Film einiges an Spannung und hätte durch eine bedachtere Umsetzung leicht verhindert werden können. Viele Fragen bleiben auch am Ende noch unbeantwortet. Die meisten Charaktere führen belanglose Dialoge und verhalten sich nach einem typischen, vorhersehbaren Muster. Es gibt auch so manche, überraschende Wendung, die allerdings aufgrund der ohnehin recht holprigen Erzählweise nicht übermäßig begeistern kann.

    Richtig hektisch wird es dann aber in der einen oder anderen Schlachten-Szene. Hier jagt ein Schnitt den nächsten, was der geballten Action wohl noch mehr Dramatik verleihen sollte. Allerdings wirkt das eher nervig, wie eine Dia-Show im Schnellvorlauf. Zudem erlebt man während des Films einige Deja Vu Momente. Wenn sich die Schlange um das Hochhaus windet, hat das durchaus was von King Kong, die Helikopterjagden durch die Straßenschluchten könnten aus Emmerich's Godzilla stammen und die dunkle Armee erinnert ein wenig an Star Wars.

    Zuletzt muß man dem Film aber zugute halten, dass er mit erstklassigen Animationen daher kommt. Die Moster wirken alle beeindruckend realistisch, was bei einem Film dieser Art durchaus überrascht. Allein der Anblick der mehrere hundert Meter langen Riesenschlange, die sich am hellen Tage durch einen Vorort wühlt, Häuser zermalmt und Autos davon schleudert, dürfte für jeden Monsterfilm-Fan eine wahre Augenweide sein. Da mag es wenig stören, dass manche Viecher etwas merkwürdig anzuschauen sind, was aber wiederum auf die asiatische Seite des Films zurückzuführen ist.

    FAZIT:
    Ob Dragon Wars begeistern kann, dürfte in erster Linie von den Erwartungen abängen, die man an diesen Film hat. Die Story ist im Ansatz gar nicht schlecht, aber die Umsetzung ist bescheiden. Dafür gibt es aber geballtes Monster-Action-Kino mit sehenswerten Effekten. Einfach zurücklehnen und anschauen - und nicht drüber nachdenken!
  • Dead Space - Downfall
    18+ Spielfilm, Animation, Science-Fiction, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "DIRIAN" am 22.09.2009
    Der Horror auf der Ishimura geht weiter...

    ...oder besser gesagt, er beginnt erst, denn dieser Film beschreibt die Ereignisse "vor" der Ankunft von Isaac und Co.

    Vorweg sollte erwähnt werden, dass dieser Film ein rein kommerzielles Nebenprodukt des gleichnamigen und erstklassig inszenierten Survival-Horror-Spiels ist. Es dreht sich hier also weniger um gute Unterhaltung, sondern um gekonntes Geld schröpfen.

    Wer sich dieser Tatsache allerdings bewußt ist und seine Erwartungen dem entsprechend niedrig hält, der darf mal einen Blick riskieren. Die Voraussetzung sollte aber sein, dass man das Spiel schon kennt und mit den Geschehnissen, den Monstern und vor allem der Story an sich vertraut ist.

    Auf Letzteres wird im Grunde kaum eingegangen, von den handelnden Charakteren ganz zu schweigen. Auch die Beweggründe der Unitologen-Kirche bleiben hier völlig im Dunkeln. Statt dessen versucht ein knappes Dutzend Sicherheitsleute die plötzliche Nekromorphen-Verseuchung auf der Ishimura aufzuhalten und werden - wie zu erwarten - einer nach dem anderen dahin gerafft. Dabei gibt es auf dem Weg durch das Schiff eine Reihe äußerst blutiger Metzeleien.

    Isaac's beliebte Werkzeuge wie der Cutter oder die Kreissäge tauchen im Film leider nicht auf und auch die Auswahl an Nekromorphen ist sehr übersichtlich und kann an einer Hand abgezählt werden. Nicht mal ein gepanzerter Brute war zu sehen... und was größeres sowieso nicht... schade! ;-)

    Alles in allem ist dieser Trickfilm eine Mischung aus "Event Horizon" und "Alien", in Anlehnung an das "Dead Space"-Videospiel. Es gibt keine überragenden tricktechnischen Kniffe, keine echten Grusel-Effekte und auch kaum wirkliche Spannung. Trotzdem ist der Film recht kurzweilig und wegen seiner netten Splatter-Einlagen zumindest zeitweise ganz nett anzusehen. Wer diesen Film als keine Bonus-Zugabe zum Spiel ansieht, wird seine Freunde haben - für mehr reicht es aber nicht.

    FAZIT:
    Dieses so genannte Prequel trägt kaum zur eigentlichen Story bei und kann lediglich als kleiner "Bonus" zum Spiel angesehen werden. Als solcher ist er unterhaltsam, wenn auch nicht überragend. Die Ereignisse werden so dahin erzählt, ohne jeglichen Tiefgang. Echte Fans dürfen mal reinschaun, aber ein MUSS ist es wahrlich nicht.
  • The Happening
    Überleben ist die einzige Antwort.
    Thriller, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "DIRIAN" am 14.09.2009
    The Happening...

    ..."das Ereignis" beschreibt plötzlich auftretende Massenselbstmorde, die in großen Metropolen auftreten und sich zunehmen auf ländliche Gebiete ausbreiten. Schuld daran ist ein tödliches Aerosol, dessen Ursprung man zu Beginn des Films natürlich noch nicht kennt.

    So mysteriös wie es klingt ist der Film in der Tat. Die unerklärlichen Ereignisse und die verzweifelte Flucht der Überlebenden aus der Gefahrenzone sind durchgehend spannend erzählt und sehr unheimlich inszeniert. Garniert wird die Handlung mit ein paar wenigen, schockierenden Selbstmord-Szenen, seien es nun die vom Dach springenden Bauarbeiter, oder der Kerl mit dem Rasenmäher. Wer allerdings auf ein paar nette Splatter-Szenen hofft, wird mit diesem Film nicht glücklich werden. Die grundliegende Idee ist und bleibt das Unheimliche und Unerklärliche! Daher kommt die Katastrophe in diesem Film erfrischenderweise mal ganz unscheinbar daher und protzt nicht mit Flutwellen, Meteoren und Tornados!

    Die Schauspieler sind überwiegend unbekannt und spielen ihre Rollen allesamt mit etwas zuviel Ehrgeiz. Auch wenn es sich hier nicht gerade um typische B-Movie Amateurschauspieler handelt, so konnte mich doch keiner der Charaktere wirklich überzeugen. Einzige Ausnahme ist Mark Wahlberg, der in seiner Hauptrolle als zunehmend verunsicherter Biologie-Professor glänzt und alle anderen Akteure gegen die Wand spielt. Bei dieser Besetzung ist das jedoch keine große Kunst.

    Die Handlung an sich soll wohl auf Erscheinungen basieren, die es in der Natur wirklich gibt. Diese Tatsache hilft jedoch kaum, dem Film ein gewisses Maß an Glaubwürdigkeit zu verleihen. Die Story wirkt von Anfang bis Ende sehr an den Haaren herbei gezogen. Daher werden auf Logik bedachte Zuschauer wohl nicht allzu viel Freunde an diesem Gruselstreifen haben.

    FAZIT: The Happening schafft es nicht über den Durchschnitt. Der Film hat weit mehr zu bieten als ein billiger B-Movie, allerdings können die meisten Schauspieler und auch die Story an sich nicht so recht überzeugen. Wer aber auf bodenständige Logik verzichten kann, den erwartet hier ein unheimlicher Mystery-Thriller, bei dem man gelegentlich auch mal ungewollt den Atem anhält. Mystery-Freunde und Wahlberg-Fans dürfen einen Blick riskieren!
  • Pans Labyrinth
    Drama, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "DIRIAN" am 26.05.2009
    - Ein (alp)traumhaftes Märchen ??? - (FSK 18)

    Zumindest verraten Cover und Titel schon im Voraus, dass es sich hier um einen Fantasyfilm handelt. Doch wer hier ein Märchen im Stil von "Narnia" oder "Spiderwicks" erwartet, sollte sich auf was gefaßt machen!

    Der Film erzählt parallel zwei Geschichten. Zum einen ist da ein spanischer Hauptmann auf der Jagd nach Partisanen; zum anderen ein kleines Mädchen und ihre wundersamen Begegnungen mit verschiedenen Fabelwesen. Beide Geschichten sind mehr oder weniger miteinander verwoben und machen den Film durchgehend spannen, von der ersten Minute bis zum Schluß. Die schauspielerische Leistung ist bei allen Darstellern sehr überzeugend und die Atmosphäre ist absolut gelungen.

    Letzteres mag jedoch nicht jedermanns Sache sein, denn die Atmosphäre ist durch die realistische Kriegsgeschichte und die unheimlichen Geschöpfe recht düster. Der Pan kommt als zottiges Ungeheuer daher, dem man vom ersten Augenblick an nicht recht über den weg trauen möchte. Auch die anderen Fabelwesen wirken nicht gerade vertrauenserweckend, oder sind schlichtweg zum Fürchten! Ich erinnere da nur an den augenlosen Dämon, der aus der Feder von Horror-Meister Stephen King hätte stammen können.

    Zudem gibt es die eine oder andere extreme Gewaltszene, die den Film meiner Meinung nach schon hart an die Grenze zur FSK 18 treibt. Manches erinnert an die Erschießungs-Szenen aus "Der Pianist" oder an manche netten Ekel-Effekte der bekannten Saw-Reihe. Der Film wartet keinesfalls mit Splatter auf, aber obwohl die Gewaltszenen passend platziert und nicht übermäßig häuftig gezeigt werden, fallen doch manche Szenen unerwartet heftig aus!


    FAZIT:
    Pans Labyrinth ist wohl einer dieser Filme, an dem sich die Geister scheiden. Wer einen bezaubernd bunten Fantasy-Streifen erwartet, wird vermutlich enttäuscht sein. Sicher ist jedenfalls, dass es sich hier um ein Erwachsenen-Märchen handelt. Die Geschichte ist etwas düster, aber gut umgesetzt und durchgehend spannend erzählt. Jedoch sollten zartbesaitete ein "Guck-nicht-hin"-Kissen griffbereit halten.

    ...für Kinder gilt: FINGER WEG !!!
  • 10 Dinge die ich an Dir hasse
    Romeo, oh Romeo, geh' mir aus den Augen.
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "DIRIAN" am 09.04.2009
    Shakespeare mal anders! Diese amüsante Neuverfilmung von "Der Widerspänstigen Zähmung" kommt ganz modern als locker leichte Teenie-Komödie daher.

    Aber nein, der Film ist nicht mit stumpfsinnigem Schweinskram gespickt, wie ihn wohl die meisten solcher Filme (unverständlicherweise) aufzeigen! Daher ist die Bezeichnung als "Teenie-Film" schon fast eine Beleidigung, welche dieser gelungenen Komödie ein schäbeiges Klischee aufzuzwingen scheint. Daher mögen gerade Shakespeare-Freunde zunächst stutzen... aber es lohnt sich durchaus mal einen Blick zu riskieren!

    Zugegeben, die Geschichte wurde etwas verändert und der heutigen Zeit angepasst. Die Schauspieler sprechen auch nicht in gewohntem Shakespeare-Stil. Dennoch ist und bleibt diese turbulente Liebeskomödie eine gelungene Inszenierung mit guten Schauspielern, die in ihren Rollen überzeugen können. Und natürlich dürfen auch zahlreiche Anspielungen auf den Meister selbst nicht fehlen!

    Eine witzige, kurzweilige Komödie für Jung und Alt. Hier dürften wirklich nur verstaubte, konservative Shakespeare-Fanatiker enttäuscht sein. Für alle anderen gilt: Ruhig mal anschauen, es lohnt sich!