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Kritiken von "2expbl" aus

8 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Excalibur
    Schwert der Könige - Schwert der Macht.
    Abenteuer, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "2expbl" am 03.10.2007
    Ein zeitloses Machwerk alter Handwerkskunst...
    .. oder wie es Neudeutsch heißt: ein »must-see«.

    Eigentlich kann ich mich fast nur »Eggo« und »Holz-Klaus« anschließen, welche schon fast alles gesagt haben:
    dieser Film gehört definitv zu den besten Verfilmungen der Arthus-Sage; auch wenn ich ebenfalls schon etwas älter bin als vermutlich die meisten anderen hier, habe ich den Film ehedem nicht im Kino genießen können, sondern damals das erste mal im Fernsehen gesehen und war von der ersten Minute an gebannt.

    Der Film lebt das vor, was Hollywood heute mit ungleich mehr Aufwand betreibt: ungeschöntes Hinmetzeln, das Manipulieren des Zuschauers mit den Komponenten Bild (einsetzen von Farbfiltern für unterschiedliche Stimmungen; siehe »Hero«) und Ton (wem läuft nicht ein Schauer über den Rücken, wenn die Mannen ein letztes mal zu »O Fortuna« durch ein Meer von [Rosen?]Blättern ins vermeintlich letzte Gefecht reiten). Wenn man dann noch etwas Kenntnis vom Stoff respektiven den unterschiedlichen Stoffen der Legende hat, fällt einem das Eintauchen umso leichter und die Emotionale Komponente nimmt noch mal ein Stück weit zu.

    Von der technischen Seite der DVD-Aussattung her wurde schon alles gesagt. Was mich immer wieder etwas zum schmunzeln bringt ist die deutsche Synchronisation: der Mann heißt Uther und nicht, wie Merlin so schön sagt »Utha!«. Das klingt immer so, als würde er den Staat in den USA meinen; aber wofür gibt es die englische Audiospuren? ;-)


    Da hier in erster Linie der Film bewertet soll, gibt es von mir 5 Sterne; und die Altersfreigabe von 12 halte ich auch für etwas niedrig angesetzt. Von den o. g. Szenen mal abgesehen, ist es sicherlich kein schöner Anblick, wenn man sich selber ein Schwert in die Seite rammt. Das heute im sog. »Free-TV« heftigere Sachen für jeden zugänglich zu sehen sind, ist dafür umso beschämender und entbehrt eigentlich jeder Altersfreigabe...
  • Siegfried
    Abenteuer, Deutscher Film, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "2expbl" am 31.07.2007
    Tötet nicht...
    ... den Drachen, sondern alle die an dem Film mitgewirkt haben.

    Okay... die Kritik ist vielleicht etwas harsch. Entweder man mag Tom Gerhard und den Humor, man schaut sich den Film an, wenn man strack wie 10 Haubitzen ist oder mag kann damit gar nichts anfangen. So wie meine Wenigkeit (wobei ich wohl den Fehler gemacht habe und mir den Film nüchtern anschaute).
    Der Humor ist grenzwertig, die Witze flach (»juten Tach Herr Kaiser«) und die Story hat wohl der Drache gefressen. Aber ansonsten ganz nett ;-) Man sollte ihm zumindest eine Chance geben und sich den Film anschauen, da doch so etwas wie Niveau besitzt und nicht nur aus Titten-, Fäkal- und derartigen Witzen besteht die flacher sind als die Niederlande bei Springflut. Bildet euch eine eigene Meinung.
  • Miami Vice
    Action, Krimi, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "2expbl" am 31.07.2007
    Subtil...
    ...aber verdammt gut! Ein echter »Michael Mann« eben. Offen gesagt war ich zu Anfang skeptisch: »mal wieder eine Serienumsetzung auf der großen Leinwand? Ob was mal gutgeht?«.

    Eines Vorweg: wer großes Krach-Bumm Kino erwartet, sollte sich einen Michael Bay oder Jerry Bruckheimer anschauen. Und wer Fliederfarbene Anzüge und Synthesizer-Mucke erwartet der sollte sich lieber die Original-Serie anschauen. Am ehesten könnte man den Film mit dem -ebenfalls von Mann- stammenden Film Heat vergleichen: eine vergleichsweise dichte Storyline und zum Schluß ein großer Shootout. Man spürt den Versuch von Mann die Charaktere entsprechend herauszuarbeiten; auch durch die -Sorry!- klischeehafte einarbeitung persönlicher Schicksale. Aber irgendwas muß man ja als Eckpfeiler nehmen und da Mann m. E. nach das beste draus gemacht. Auf jeden Fall einen Blick wert! Nicht nur für Fans von Bruckheimer und Bay ;-)
  • Blood Diamond
    Dieser Stein nimmt dir alles.
    Abenteuer, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "2expbl" am 31.07.2007
    Gegen das vergessen
    Die Kurzversion: gute Action, teils schöne Landschaftsaufnahmen, sehr gut agierende, gut aufgelegte Schauspieler und das wichtigste: eine Geschichte gegen das Vergessen die sehr intensiv erzählt wird. Leider wird sich nicht viel ändern, aber die Öffentlichkeit wird daran erinnert, dass es nach wie vor sowas wie Blutdiamanten gibt und diese zu einem sehr hohen Preis erkauft werden: es sind eigentlich Filme wie Blood Diamond, Lord of War oder Schindlers Liste die zwar auch auf Gewinn ausgelegt sind (von irgendwas müssen die Schauspieler ja bezahlt werden *g*), die Menschen aber auch nicht vergessen lassen. Und das schafft dieser Film recht eindrucksvoll.

    BTW: Djimon Hounsous letzte Worte, welcher auch in Gladiator spielte, lauteten dort »Now we are free«... achtet mal auf die Parallelen ;-)

    Definitv eine Empfehlung wert!
  • Armee der Finsternis
    Wenn du ins Mittelalter reist - vergiß die Kettensäge nicht!
    Horror, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "2expbl" am 31.07.2007
    Groovy!
    Nein... ausnahmsweise ist mit dem Ausspruch nicht Shinys »Earthworm Jim« gemeint. Ich denke, »Killerbird« bringt's auf den Punkt: der Film geizt sicherlich nicht mit dem roten Lebenssaft: aber wer sich einer der Anfangsszenen erinnert; genauer gesagt der Blutfontäne welche aus dem Brunnen kommt und die halbe Burgmauer benässt dem wird schnell klar, dass sich der Film definitv nicht als reiner Horrorfilm versteht sondern eher als Persiflage auf selbige. Daher kann ich die harten Rezensionen »eingefleischter« Horror-Genre Konsumenten nachvollziehen: wer aber das Konzept des Film verstanden hat, der lässt sich auf sehr unterhaltsame und spassige anderthalb Stunden ein. Dennoch ist »dieser Film für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet«. Um es mit den Worten der jüngeren Generation zu sagen »der Film bockt«!
  • Transporter 2
    The Mission - Seine Regel: Keine Regel!
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "2expbl" am 31.07.2007
    Transporter: Mission versaut
    Bei diesem Film liegt die Vermutung nahe, dass Mr. Statham nur des Geldes wegen unterschrieben hat (oder von vornherein eine Option auf zwei Filme hatte): sein Pech, dass der Film einfach nur grottig ist. Die Story ist -gelinde gesagt- hanebüchen und dient erwartungsgemäß nur als Gerüst für die absurden Actionsequenzen (eine Bombe zielgenau in der Luft durch eine Schraube durch einen Kran vom Unterboden pflücken lassen) und die noch schlimmeren Dialoge (»Respektiere den Wagen, dann respektiert Dich der Fahrer«). Eine Gurke sondergleichen! Der erste Film hatte noch sowas wie Anspruch, gute Actionsequenzen und wirkte nicht überzogen lächerlich (okay, er war auf Stathams Vergangenheit und seine Athletik zugeschnitten: but who cares?), aber der Teil hier? FINGER WEG!
  • Doom
    Der Film - Keiner kommt hier lebend raus.
    18+ Spielfilm, Science-Fiction, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "2expbl" am 17.04.2007
    Gurke
    Der Film ist -mit verlaub gesagt- mit Abstand das schlechteste was mir je unter die Augen gekommen ist.

    Mal davon abgesehen, dass man sich zumindest bemüht hat so etwas wie einen Plot aufzubauen: wieso hat man nicht das Thema »Hölle« beibehalten? Unglaubwürdig? Zumindest nicht weniger als die Hanbüchene Story eines selektiven Virus'.
    Hat in Event Horizon doch auch wunderbar funktioniert und hätte dem Film zumindest etwas von seiner Atmosphäre gelassen.

    Zu der Schauspielerischen Darstellung kann man auch nicht viel sagen. Was »The Rock« betrifft: wer Walking Tall oder Scorpion King gesehen hat, weiß in etwa was ihn bei Doom zu erwarten hat.
    Und bei Karl Urban finde ich es schade, dass er für den Film unterschrieben hat; das hat seiner Karriere nicht gutgetan. Obwohl er noch der glaubwürdigste Charakter ist, weil man ihm die innere Zerissenheit noch halbwegs abnimmt und er so etwas wie ein Motiv verpasst bekommen hat (Stichwort »Familie«)

    Was die 5 Min. Ego-Shooter Sequenz betrifft: enttäuschend langweilig. Gut gemacht sicherlich; aber wieso agieren die Monster dort so träge und unbeholfen und im Rest des Film erwischt es kein einziges (übertrieben gesprochen)? Da hätte mehr draus machen können.

    Der Rest ist noch nich mal ansatzweise sowas wie spannend oder Actionreich. Eher langweilig wie eine Geisterbahnfahrt auf dem Rummel. Aber weniger wegen der Monster sondern eher wegen dem Rest.

    Definitv keine Empfehlung.
  • Der Tag des Falken
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "2expbl" am 26.07.2006
    Zeitloser Klassiker
    Zuerst einmal: für den Film fünf Sterne, für die Ausstattung und technische Umsetzung nur 1 (man wähle lieber OT mit UT, die deutsche Tonspur ist schlicht grottig, es gibt keine Extras...).

    Zum Film: Top Besetzung, gut aufgelegte Schauspieler, glaubwürdiges Spiel, eine schön erzählte Geschichte und natürlich die obligatorischen Schwertkämpfe: all das wurde hier harmonisch vereint. Man nimmt Rutger Hauer (meiner Meinung nach seine beste Rolle; neben einem Gastauftritt in »Merlin«)und Michelle Pfeiffer ihre Rolle als tragisches Paar sofort ab. Matthew B. als notorischer Kleinkrimineller und »Waffenbruder« von Navarre bringt die nötige Portion Humor mit in die Geschichte ein. Alleine wegen Michelle lohnt sich der Film... es ist »als würde man in das Antlitz der Liebe schauen«.

    Die Effekte sind in Zeiten von Final Fantasy AC / TSW und Star Wars nichts besonderes aber dank Überblendungen trotzdem nett anzuschauen.

    Kurzum: ein Zeitloser Klassiker. Auch wer Filme a la »Die vier Musketiere« oder »Robin Hood« mag, wird hier bestens bedient werden!