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Kritiken von "gg" aus

48 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Salt
    Wer ist Salt?
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "gg" am 02.12.2010
    Ein Actionfilm, wie man ihn sich nur wünschen kann. Super Schauspieler, Verfolgungszenen mit ordentlich geschrotteten Autos, sinnfreies Herumgeballere und viele gebrochene Knochen. Ein Actionfilm eben.
    Glaubwürdig ist die Handlung nicht mehr und nicht weniger als in anderen Filmen des Genres. Dass der Versuch mal etwas Anderes und Neues zu bringen darin resultiert, dass die Handlung etwas unrealistisch wirkt sei den Scriptschreibern wohlwollend zugestanden.
    Über die Frage wie realistisch es ist, wenn ein Superheld Hundertschaften an Spezialeinheiten im Nahkampf ausschaltet, sollte man nicht diskutieren. Spätestens nach 'Leon, der Profi', 'Kill Bill 1' und vielen vielen anderen Beispielen weiss jeder, dass es mit der richtigen Spezialausbildung überhaupt kein Problem ist, eine Meute bis an die Zähne bewaffneter Elitesoldaten mit blossen Händen zu besiegen! Das gehört mittlerweile nicht mehr nur dazu sondern muss so sein!
    Insgesamt eine sehr ordentliche Arbeit. Wer 'Lara Croft', 'Mr. und Mrs. Smith' und 'Wanted' mochte, sollte mit diesem Film eigentlich auch nicht enttäuscht werden.
  • Cop Out
    Geladen und entsichert.
    Komödie, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "gg" am 30.08.2010
    Ein so unglaublicher Schwachsinn, dass man es nicht glauben möchte, dass sich Bruce Willis dafür hergegeben hat. Manchmal scheint es, dass der Film das Konzept von "Bad Boys" immitieren möchte, was aber völlig misslungen ist, da es sich bei diesem Film um eine gänzlich andere Liga handelt.
    Die Story zweier Bullen, die zeitweilig suspendiert sind und quasi als Hobby einen Drogenboss zur Strecke bringen, weil dieser die wertvolle Basball Sammelkarte eines der beiden Protagonisten hat ist ebenso unglaubwürdig wie originell. Das was man mit viel Nachsicht als Ansatz von einem humoristischen Dialogen ansehen könnte, ist leider selbst bei oberflächlicher Betrachtung nur ordinärer akkustischer Müll.
    Insgesamt ein unendlich banaler Schwachsinn, bei dem man sich ärgert, wenn man ihn sich wirklich bis zum Ende angesehen hat, weil man nicht glauben wollte, dass der witzlose Blödsinn sich gnadenlos bis zum Ende durchzieht.
  • Tee im Harem des Archimedes
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "gg" am 23.03.2007
    Unbekannter Klassiker
    Es ist schwer einen derart emotional geladenen Film zusammenfassen zu wollen ohne ihm unrecht zu tun. Ich versuchs trotzdem mal. Tee im Harem des Archimedes ist ein Film, der den Alltag zweier jugendlicher Franzosen in sehr ärmlichen Verhältnissen darstellt. Umgeben von Kriminalität und in dem Zwang überleben zu müssen ergibt sich fast zwangsläufig die Konsequenz, dass die Beiden selbst kriminell werden. Dabei werden die beiden Hauptdarsteller nicht als Märtyrer glorifiziert sondern wirken vielmehr eigentlich nur als Opfer. Die Kombination von Ohmacht und dem Willen zu leben und Spass zu haben trotz der Umstände gibt dem Film eine sehr depressive Atmosphäre. Besonders ansprechend ist dabei das soziale Engagement, das die »Kriminellen« an den Tag legen, welches natürlich ihren kriminellen Handlungen widerspricht. Freundschaft spielt dabei eine besondere Rolle ohne auch nur im Geringsten klischeehaft zu wirken. Der ausserordentlich besondere Film endet in einer Schlussszene, die mir - egal wie oft ich ihn schon gesehen habe - immer wieder eine Gänsehaut über den Rücken jagt. Schade, dass der Film nicht zu dem Ansehen und Bekanntheitsgrad gefunden hat, den er verdient hätte.
    Der Titel des Films leitet sich davon ab, dass ein unbeliebter Mitschüler in einem zeitlichen Rückblick in der Schule das »Theorem des Archimedes« an die Tafel schreiben soll und seine Mitschüler ihm anstatt »Theorem des Archimdes« falsch vorsagen »Tee im Harem des Archimedes«. Im Deutschen wirkts etwas gekünstelt, im Franösischem klingt es sehr ähnlich. Dass genau dieser Mitschüler, der aus Frust vor der Schule und seinen Mitschülern buchstäblich flieht später als gemachter Mann seine ärmlichen Klassenkameraden besucht ist eine Ironie des Schicksals, die sich gut in den Film integriert. Anschauen! Trotz aller depressiver Stimmung zeigt der Film auch, dass Menschen auch unter unglaublich schlechten Bedingungen immer noch Menschen bleiben können.
  • Children of Men
    Das Jahr 2027: Die Tage der Menschheit sind gezählt.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "gg" am 23.03.2007
    Unausgereift
    Es ist schade, dass ein Film, dem es nicht an guten Schauspielern und dem nötigen Budget ermangelt hat, es so an vernünftigen Ideen fehlt. Dass die Story etwas an den Haaren herbeigezogen wirkt liegt vielleicht daran, dass in keinster Weise ernsthaft hinterfragt wird, warum denn die Menschen plötzlich zeugungsunfähig geworden sind. Genausowenig gibt es keinen wirklichen Versuch zu erklären, warum dann doch plötzlich eine Frau schwanger wird. Das Konstrukt von brutaler exekutiver Staatsgewalt und ebenso brutalen Terroristen wirkt bestenfalls polemisch. Es gibt die beiden Guten: den Protagonisten und die schwangere Frau - und viele Böse: alle Anderen. Insgesamt etwas dünn für meinen Geschmack. Das Ende des Film wird demselbigen gerecht indem das Ende offen bleibt. Schwache Gesamtperformance insbesondere für die Story. Die beiden Sterne eigentlich nur für zeitweise sehr gute Aktion und gute Schauspieler.
  • V wie Vendetta
    Freiheit! Für immer!
    Action, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "gg" am 23.11.2006
    N wie Nicht schlecht
    Mischung aus Matrix, Zorro, Orwells 1984 und Liga der aussergewöhnlichen Gentlemen. Insgesamt ein sehenswerter Film, der gut ausgeführt ist, aber etwas an Überraschungen zu wünschen übrig lässt und einige Unstimmigkeiten aufweist, die man aber nicht näher ausführen kann ohne das Ende vorweg zu nehmen. Trotz dieser Unstimmigkeiten und den Anlehnungen an den Vorlagen Matrix, Zorro und 1984 trotzdem gelungene Unterhaltung. Bemerkenswert ist die Actionszene nach »So, und jetzt bin ich dran« ... :)
  • Antikörper
    Das Gute ist das Böse daran.
    Thriller, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "gg" am 23.11.2006
    Grossartige Arbeit
    Psychopatischer Serienkiller wird gefasst und soll Licht in unaufgeklärten bestialischen Mordfall bringen. Er erklärt sich zur Kooperation bereit aber nur mit einem Provinzpolizisten.
    Ein aussergewöhnlich gut durchdachter Thriller mit vielen Überraschungselementen. Man kann kaum glauben, dass es sich um eine deutsche Produktion handelt, da die professionelle Gestaltung von Bild, Ton und Handlung bester Hollywood Manier um nichts nachsteht. Das einzige, was man dem Film vielleicht nachsagen kann ist, dass der psychopatische Bösewicht sehr stark an Hannibal Lector angelehnt ist. Wobei das zweifelsohne sehr gut gemacht ist und die schauspielerische Leistung des Bösewichtes einen Vergleich mit Hannibal durchaus Stand hält, was alles andere als einfach sein dürfte.
    Alles in Allem ein gelungener Thriller, bei dem wirklich alles stimmt. Zartbeseiteten Zusehern sie allerdings abzuraten, sich den Film anzusehen, da es sich definitiv nicht um leichte Kost handelt und Brutalität nicht nur in psychologischer Hinsicht reichlich geboten wird!
  • Ab durch die Hecke
    Kids, Animation, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "gg" am 23.11.2006
    Gute Animation
    Dreamworks wird seiner Rolle als Garant für gute Animation wieder in vollem Masse gerecht. Aufwendige Produktion mit sehr gut animierten Bildern. Viele nette Ideen, die liebevoll ausgearbeitet wurden. Altersempfehlung erübrigt sich, da weder nach unten noch nach oben eine Grenze existieren dürfte. Wer Zeichentrick mag, aber nicht gerade ein Disney-Fan ist, der ist hier genau richtig beraten!
  • Shadow of the Sword
    Der Henker
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "gg" am 23.11.2006
    Passabler Historienfilm
    Söldner verliebt sich in die Tochter eines Henkers und heiratet sie, womit er die Verpflichtung eingeht selbst Henker zu werden. Trotz moralischer Bedenken ergibt er sich mehr oder weniger in sein Schicksal um willen seiner Familie. Erst als er stärker in das Treiben der Inquisition verwickelt wird, muss er seine Grenzen ziehen.
    Ein historisch sehr gut recherchierter Film, der aber keine besonderen Höhen oder überraschende Elemente aufweist. Durchaus sehenswerte Abendunterhaltung, aber kein Highlight.
  • Die weiße Massai
    Eine wahre Geschichte nach dem Bestseller von Corinne Hofmann.
    Drama, Deutscher Film, Abenteuer, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "gg" am 19.07.2006
    Konflikt von Kulturen
    Dass der Film als »typischer Frauenfilm« verschrien ist hat er kaum verdient. Genaugenommen überrascht mich das Ende des Filmes ein wenig, da aus meiner Sicht die Hauptdarstellerin alles andere als gut davonkommt um nicht zu sagen; sich absolut schäbig verhält. Andererseits dürfte es sehr schwer sein, sich in die Lage der Protagonistin zu versetzen, da es im Verlauf eines Filmes nicht wirklich möglich ist zu verstehen, was es bedeutet, sich über Jahre in einem gänzlich anderem Land mit gänzlich andern Riten zu befinden. Das soll nicht bedeuten, dass der Film diese Konflikte aufzeigt, aber die endgültige Reaktion der Hauptdarstellerin scheint doch irgendwie unmenschlich. Aber das mag vielleicht jeder anders empfinden. Auf jeden Fall ist die schauspielerische Leistung der beiden Hauptdarsteller aussergewöhlich sehenswert. Meiner Meinung nach KEIN Frauenfilm, sondern ein Film für jederman und jederfrau ;)
  • Ghost in the Shell 2
    Innocence
    Anime, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "gg" am 19.07.2006
    Guter Manga - schlechter zweiter Teil
    Im Pool der vielen Mangas dürfte man den Film als durchaus sehenswert ansehen. Im Vergleich zum ersten Teil müsste man den Film aber leider vernichtend beurteilen, da die Dialoge dünn sind und die Handlung keinerlei Überraschung bietet. Man hat versucht Elemente aus dem ersten Teil zu übernehmen, um dem zweiten Teil etwas von dem Flair des Ersten zu verleihen. Die Ähnlichkeit der Filmmusik, die den ersten einfach die besondere Charakteristik verliehen hat, ist unverkennbar und muss als Plagiat gerügt werden. Man könnte dem nachsehen, wenn neue Ideen in den zweiten Teil eingeflossen wären, was aber leider nicht der Fall ist. Alleine die guten Animationen machen den Film sehenswert. Schade, dass die Dialoge derart platt ausgefallen sind und die Story nicht wirklich Überraschungen bieten kann wie es im ersten Teil überragend gelungen ist. Gerade die Athmosphäre des ersten Teils kann im zweiten Teil leider nicht annähernd erreicht werden. Man kann nur hoffen, dass es einen dritten Teil geben wird, bei dem man sich etwas mehr Mühe bei den Dialogen gibt und eine Story mit Überraschungen anbieten kann. Die technischen Möglichkeiten sind jedenfalls da - wie dieser zweite Teil aufzeigt - und warten nur darauf optimal genutzt zu werden...
  • Population 436
    Willkommen in der perfekten Stadt - die niemand lebend verlässt.
    Horror, Thriller, TV-Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "gg" am 19.07.2006
    Lapidar
    Mann kommt in Stadt um statistische Erhebung zu machen. Dabei fällt auf, dass die Einwohnerzahl seit vielen Jahen exakt gleich bleibt. Da mit seiner Ankunft die Zahl bereits um eins steigt - was man anfechten könnte, dass es sich bei einem Besucher nicht unbedingt um einen Einwohner handelt - muss natürlich jemand sterben, damit die Zahl konstant bleibt.
    Die Story wirkt stark an den Haaren herbeigezogen und gibt auch so schon nicht besonders viel her. Daher ergibt sich auch die schlechte Bewertung. Es ist vielleicht etwas hart bewertet, da zumindest handwerklich der Film ordentlich gemacht ist. Die Schauspieler spielen gut, aber insgesamt ist die Story einfach zu dünn und es gibt ausser der Offenbahrung, dass die Zahl der Einwohner konstant bleibt, keine Überraschungen.
  • Der Volltreffer
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "gg" am 19.07.2006
    Anspruchvolle Teeniekomödie
    Eigentlich sind »anspruchvoll« und »Teeniekomödie« definitiv ein Widerspruch. Aber dank John Cusacks schauspielerischer Leistung und der Dialoge setzt sich diese Teeniekomödie deutlich von dem was man so als »Teeniekomödie« verabscheut ab. Obwohl der Film schon einige Jahre auf dem Buckel hat, kann man ihn problemlos auch heute noch geniessen.
    Wenn anspruchsvoll auch nicht gleich immer tiefsinnig bedeutet ist diese Komödie jedenfalls bei Weitem nicht von flachem Humor gekennzeichnet wie man ihn von vielen anderen Filmen des Genres kennt.