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Kritiken von "dreizwoeinsheinz" aus

144 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Cold Prey
    Eiskalter Tod
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 10.05.2009
    Tiefster Winter - fünf junge Freunde machen einen Snowboard-Trip in die Berge. Sie heizen die Hänge runter, bis einer stürzt und sich das Bein bricht. Kein Handyempfang, kein Mensch weit und breit und die Dunkelheit bricht langsam herein. Sie suchen Zuflucht in einem verlassenen Berghotel, doch sie wissen noch nicht, dass sie dort ein brutaler Psychopath erwartet.
    Wieder einmal wären eigentlich alle guten Zutaten für einen gepflegten Horrorabend da: spannende Ausgangssituation, schöne verschneite norwegische Landschaft, düsteres stimmungsvolles Hotel.
    Leider aber wartet man sehr lange auf subtile Andeutungen des Unheimlichen, hin und wieder mal ein Vorbeihuschen des Psychopathen im Hintergrund, letztendlich enttäuscht der Bösewicht komplett.
    Auch die stimmungsvolle Location wurde nicht voll ausgenutzt: viel mehr hätte man sich auf düstere Ecken des Hotels konzentrieren können, um hier vielleicht wirklich an den Urängsten des Zuschauers zu kratzen.
    Stattdessen: Eiskalte Langeweile :o(
    Das Ende schließlich überzeugt auch nicht in Gänze, zu platt und vorhersehbar.
    Fazit:
    1 * für die Landschaft, 1 * für passable Ausgangssituation.
    Aber viele verpasste Chancen, einen überzeugenden Horrorthriller abzuliefern. Schade eigentlich!
  • Vielleicht, vielleicht auch nicht
    Über Beziehungen und andere Katastrophen.
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 09.05.2009
    Will Hayes (Ryan Reynolds) ist schon über dreißig, lebt getrennt von seiner Frau und wohnt mit seiner zehnjährigen Tochter Maya (Abigail Breslin) mitten in Manhattan. Da die Beziehung ihrer Eltern vor dem Ende steht, will Maya unbedingt wissen, wie sie denn überhaupt begann. So erzählt Will ihr von den romantischen Verwicklungen mit drei Frauen, die sein Herz erobert haben: Zuerst war da seine große College-Liebe Emily (Elizabeth Banks), das nette Mädchen von nebenan, danach kam seine beste Freundin und Vertraute April (Isla Fisher), und dann gab es da noch die aufregend unbefangene Summer (Rachel Weisz). Während Maya sich fragt, welche der Frauen in diesem Liebesrätsel ihre Mutter ist, erkennt Will, dass er vielleicht noch eine Chance auf ein Happy End hat. Er weiß nur noch nicht, mit wem ...
    Auf dem Feld der romantischen Komödie sind Drehbuchautor Adam Brooks ("French Kiss", "Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns") und die Produktionsschmiede Working Title absolute Profis. Im vierten, bislang besten gemeinsamen Film gelingt unter Brooks' Regie eine charmante, angenehm zurückhaltende Lovestory, in der die amerikanischen Stars Abigail Breslin ("Little Miss Sunshine"), Isla Fisher ("Die Wedding Crashers") und Ryan Reynolds ("Amityville Horror") mit hohen Sympathiewerten punkten können.
    Auch wenn das Drehbuch zeitweise ein bisschen vorhersehbar und klischeehaft wirkt, so gibt es doch immer wieder überraschende Wendungen und unterhaltsame Apercus. Das Ende kommt zwar direkt aus der Zuckerwattenfabrik, ist aber dennoch sehr rührend gespielt und passt durchaus zur Stimmung des Films.
    Dasselbe gilt eigentlich auch für die Schauspieler: hohe Schauspielkunst ist nicht zu erwarten, aber das ist auch nicht die Intention des Films. Mit angenehmer Leichtigkeit füllen die Darsteller ihre (Neben-)Rollen aus, ohne dass irgendjemand den anderen an die Wand spielen müsste. Wenige kleine Szenen erinnern in ihrer gewollten Leichtigkeit durchaus an Werke von Woody Allen.
    Fazit:
    Steigert sich zu einem überraschend guten leichtfüßigen und launigen Liebeskomödie. Dranbleiben!!
  • Death Hospital - Sovia
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 03.05.2009
    Sovia arbeitet als Pflegerin in einem Krankenhaus. Am Ende eines anstrengenden Tages wird sie zu einem jungen Patienten gerufen. Ihr unterläuft ein schrecklicher Fehler, der Patient stirbt! Noch am gleichen Tag hat Sovia einen Autounfall. Während sie ins Krankenhaus gefahren wird, hat sie eine Nahtod-Erfahrung: Sie trifft den Patienten, der am Morgen verstarb und er legt seine Hand auf ihre Schulter. Als Sovia wieder erwacht, hat sie an genau jener Stelle einen Bluterguss. Jeden, den sie fortan berührt, bekommt ebenfalls Blutergüsse. Unaufhaltsam sterben Menschen, der Horror beginnt, die Polizei ist ratlos... und eine Liebe wird zur Tragödie.
    Vielleicht ist es (für einen Horrorthriller) die gemeinste Rezension: aber diesen Film kann man beruhigt nebenbei laufen lassen, da er zu keiner Minute den Zuschauer in seinen Urängsten berührt. Eher erinnert er an einen sehr sterilen, kalten und wirren Viva-Clip. Das Drehbuch hat somit auch keine erkennbaren Höhepunkte, die Schockmomente sind eher belanglos, die Schauspieler gehen mal in Ordnung. Eine Identifikation mit einer Person oder Situation ist eher nicht gegeben. Irgendwann bleibt somit auch die Lust aus, der Handlung zu folgen ... und man lässt sie (siehe oben) halt so nebenher laufen.
    Fazit:
    Ordentliche Krankenhausatmosphäre (= 1 Sternchen) und passable Schauspieler (= noch 1 Sternchen). Rest = wirre Dokusoap, distanziert, spannungsfrei.
  • Catacombs
    Unter der Erde lauert der Tod.
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 26.04.2009
    Vor 200 Jahren war auf den Pariser Friedhöfen der Platz ausgegangen. Die Toten lagen in den Strassen und verwesten bis ein labyrinthisches Tunnelsystem Abhilfe schaffte. Die Stadt der Liebe beherbergt tief unter der Erde einen grauenvollen Friedhof und noch immer ranken sich Geschichten, um halbmenschliche Kreaturen, die zwischen Skeletten im Untergrund leben. Mittlerweile sind die Katacomben Anlaufstelle für unzählige Partygänger. So auch für Carolyn (Alecia Moore) und ihre Freunde, die in Paris studieren und in den Katacomben schon unzählige wilde Partys gefeiert haben. Als Carolyns jüngere Schwester Victoria (Shannyn Sossamon), eine schüchterne, junge Amerikanerin, die zu Angstzuständen neigt ihre Schwester besucht hoffen beide auf eine gemeinsame schöne Zeit bei der alte Mißverständnisse bereinigt werden können. Doch dann wird Victoria auf einer Party in dem verzweigten Tunnelsystem von der tanzenden Meute und der Clique getrennt. Suchend irrt sie durch das Labyrinth...
    Eigentlich könnt` man`s ja langsam wissen, welche Horrorthriller was taugen und welche nicht - nachdem man den Anfang gesehen hat.
    Trotzdem ließ der Rezensent diesen Film laufen in der irrsinnigen Hoffnung, dass er doch noch den einen oder anderen unheimlichen Moment aufbauen könnte.
    Jedoch verlässt man sich statt dessen zu eindimensional auf die (vermeintlich unheimliche) Location, die Schauspieler sind wenig überzeugend (zudem nervt der typische französische Dialekt in der deutschen Synchronisation sehr schnell!), das Drehbuch ist absolut öde, die Effekte (einige wenige!) billig und plump und (falls es eine "Regie" gegeben hat) wahrscheinlich stand man unter Zeitdruck und hat gleich den ersten Dreh verwertet.
    Verglichen etwa mit genialen französischen Horrorthrillern ("Haute Tension") kann dieses Werk in keiner Kategorie punkten. Weil Amazon nicht weniger als ein Sternchen zulässt, sei dieses zähneknirschend für die eigentlich nicht schlechte Grundidee vergeben.
    Es bleibt ein Feuerwerk der verpassten Chancen, Finger weg hiervon!
  • Trade
    Willkommen in Amerika.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 20.04.2009
    Als die 13-jährige Adriana (Paulina Gaitan) in Mexico City von einem Menschenhändlerring entführt wird, begibt sich ihr 17-jähriger Bruder Jorge auf die Suche nach ihr. Adriana trifft währenddessen auf die junge Polin Veronica (Alicja Bachleda), die derselben Vereinigung in die Hände gefallen ist. Die junge Frau wird zu Adrianas einziger Freundin und Beschützerin während der Gefangenschaft. AIs Jorge Einwanderungsbeamten und anderen Hindernissen entkommt, um auf die Spur der Mädchenentführer zu gelangen, trifft er auf Ray (Kevin Kline), einen texanischen Versicherungspolizisten, der für ihn zu einem Verbündeten bei der Suche nach Adriana wird. Während Jorge und Ray darum kämpfen, die Mechanismen der Sexhandelskanäle zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten aufzudecken, entwickelt sich zwischen den beiden allmählich eine Freundschaft. Verzweifelt jagen sie Adrianas Entführer, bevor diese ihr Opfer verkaufen können...
    Meisterstück vom deutschen Regisseur Marco Kreuzpaintner: Großartigst gefilmt (vor allem die Bilder aus Mexico-City), absolut glaubwürdige und authentische Schauspieler, ein hochernstes Thema sensibel umgesetzt (und doch in all seiner Brutalität), Bilder und Szenen, die sich einem unweigerlich einbrennen (z.B. das hoch bewachsene Feld, in dem sich Freier und Sklavinnen "treffen" oder die Rückblende auf den typisch amerikanischen Vorort, die Mülltonnen auf den sauberen Bürgersteigen, so dass nach außen die Fassade gewahrt wird).
    Kevin Kline als Versicherungspolizist ist die bestmögliche Wahl (auch wenn mich die deutsche Synchronisationsstimme Arne Elsholtz gewaltig nervt!).
    In seiner Intensität erinnert mich der Film an "Maria voll der Gnade" (zwar mit anderem Grundthema, nämlich Drogenschmuggel, aber dennoch ebenso authentisch und spannend und tragisch und traurig!)
    Fast noch schlimmer als alle Menschenhändler: Anwohner, Polizisten und Biedermänner, die sich schmieren lassen oder gar wegschauen.
    Das hier diskutierte Happy-end geht meines Erachtens in Ordnung. Der mündige Zuseher ist von der dargestellten Realität zuvor ausreichend beeindruckt, um zu erkennen: So muss und kann es nur in den seltensten Fällen ausgehen.
    Warum nun 1 "*" Abzug? Hier kommen einfach ein paar kleine Drehbuchschwächen zusammen (etwa bei der Verfolgung des Lieferwagens durch Jorge oder beim "Kulturentreffen" zwischen den beiden Mädchen - USA und Mexiko - am Gefängniszaun) und auch, wie gesagt, die deutsche Stimme von Kline.
    Insgesamt aber UNBEDINGTE EMPFEHLUNG, ein cineastische Schlag in die Magengrube, der zum Nachdenken anregt!
  • Als das Meer verschwand
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 13.04.2009
    Der erfahrene und in der Welt herumgekommene Kriegsfotograf Paul kehrt nach dem Tod seines Vaters in sein Heimatdorf in Neuseeland zurück. Dort wird er mit gemischten Gefühlen von seiner Familie und den ehemaligen Freunden empfangen und mit einer Vergangenheit konfrontiert, die er 17 Jahre lang verdrängt hat. Celia, die 16jährige Tochter seiner Ex-Freundin, sucht die Nähe zu Paul, der für sie Freiheit, Wagemut und Individualität verkörpert. Wie Paul seinerzeit, zieht auch Celia sich gerne in die Hütte von Pauls Vater zurück, um sich dort in ein Leben außerhalb der provinziellen Enge hineinzuträumen. Zwischen Celia und Paul entwickelt sich eine außergewöhnliche Beziehung, die von deren Umfeld mit Argwohn und Misstrauen beäugt wird. Als Celia plötzlich verschwindet, wird Paul zum Hauptverdächtigen ...
    Ein (trotz Überlänge) sehr packendes Drama aus Neuseeland, das eher leisere Töne anschlägt. Was aber durchweg durch brillante Darsteller (allen voran die beiden Hauptfiguren) ungemein glaubhaft verkörpert wird. Brillant gefilmt und klug-vielschichtig erzählt, wird dieses Meisterwerk zu einem großen Filmerlebnis, das von einer verbotenen Liaison und von einem spießigen und trostlosen Umfeld handelt, welches die Menschen erdrücken kann. Und das sind sie irgendwie alle in dem Film!
    Zwischendrin immer mal wieder kurze Momente des "Glücks".
    Kluges & intensives Drama ==> Empfehlung !
  • The Eye
    Kannst du deinen Augen trauen?
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 08.04.2009
    Im Alter von fünf Jahren verliert Sydney Wells (JESSICA ALBA) bei einem Unfall ihr Augenlicht. Zwar ist es der selbstbewussten und charmanten jungen Frau gelungen, ein erfolgreiches Leben als umjubelte Violinistin in Los Angeles zu führen, aber dennoch ist sie erfüllt von der Sehnsucht, wieder sehen zu können. So entschließt sie sich zu einer Operation, die ihr Leben verändern soll, eine Netzhaut-Transplantation. Nach der OP wird Sydneys Sehvermögen auch tatsächlich besser besser, wären da nicht die schrecklichen Visionen, die sie heimsuchen. Sydney macht sich auf die Suche nach einer Erklärung, sie muss wissen, von wem sie ihre Augen hat.
    Viele altbekannte Zutaten, das Drehbuch arg vorhersehbar, die Schauspieler eher mäßig inspiriert (bei Jessica Alba wartet man immer darauf, dass sie zwischendurch eine Tube Perlweiss ins Bild hält und dafür wirbt;-)....
    ....UNTERHÄLT DIESER FILM DOCH (irgendwie)!?
    Es ist natürlich eine gute Ausgangssituation: Die Protagonistin sieht die Dinge und Menschen "nur so halb" --> was hätte man daraus machen können!!! Aber es wird immer wieder nach demselben Schema ein Spannungsmoment aufgebaut. Weniger wäre mehr.
    Zudem (und dafür der zweite "*") ist "The Eye" schön fotografiert und unterhält durch stimmungsvolle Bilder (Fahrt nach Mexiko).
    ABSTRICHE...:
    gab`s für die klare Fehlbesetzung Jessica Alba. Ich nehme ihr diese Rolle nicht wirklich ab!
    gab`s für die etwas lustlos-routinierte Regieführung mit allen altbekannten abgedroschenen Zutaten.
    FAZIT:
    "The Eye" reicht (an der unteren Grenze) für einen (wohlig temperierten) DVD-Grusel.
  • Unsere Erde
    So haben Sie die Welt noch nie gesehen!
    Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 03.04.2009
    Auf jeden Fall beeindruckende Bilder, dafür 3 " *** ".
    ABER:
    Musik und teilweise Kameraeinstellung für m.G. zu bombastisch und unpassend; rückt das Geschehen weit ins Abseits. Warum soviel Effekthascherei, wenn Natur und Lebewesen doch allein schon genug beeindrucken?
    Film = insgesamt nur ein Zusammenschnitt der absolut genialen Serie "Unser Blauer Planet", hinterlässt einen leicht recycleten Nebengeschmack!
    Kommentar = teilweise dümmlich, wenig informativ.
  • Rogue
    Im falschen Revier - Wie schnell schwimmst du?
    Horror, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 03.04.2009
    Pete McKell glaubt, dass ihn nichts mehr überraschen kann. Der abgebrühte US-Journalist hat auf der ständigen Suche nach dem ultimativen Thrill schon fast alles gesehen. Als er sich in Australien einer Touristengruppe anschließt, die eine Bootstour durch den Kakadu National Park unternimmt, wird ihm schnell langweilig. Er überredet die attraktive Bootsführerin, unerforschte Gewässer anzusteuern. Ein ganz schwerer Fehler, wie er feststellen muss, als ein gigantisches Krokodil aus dem Wasser schnellt und das Boot zerlegt. Die geschockten Insassen können sich auf eine schlammige Flussinsel retten. Doch die liegt mitten im Jagdrevier des gefräßigen Reptils. Ein gnadenloser Kampf ums Überleben beginnt ...
    Was humorig-passabel anfängt (u.a. die anfängliche Szene in der Bar dieses scheintoten Ortes) und auch exzellent fotografiert ist, schließlich eine ähnlich vielversprechende Ausgangslage wie in "Black Water" einmündet (und über weite Strecken auch ziemlich zufällige Parallelen aufweist), entpuppt sich mehr und mehr als recht eindimensionaler, mit eher drittklassigen Schauspielern und Schaukrokos ausgestatteter Tierhorror. Während besagter (wesentlich besserer) Film "Black Water" geschickt mit Soundtrack und finsteren Andeutungen geschickt mit den Urängsten eines jeden gestrandeten Touris spielt, ist das zweite Drittel dieses Films drehbuch- und regiemäßig zu grob gestrickt, die Figuren (und das Viech) etwas zu klischeehaft und stereotyp. Auch werden eigentlich gute Ausgangssituationen (z.B. das Klettern rüber zum rettenden Festland) spannungsmäßig nicht vertieft, sondern durch eher dümmliche Kommentare/Aktionen der anderen kaputtgemacht.
    Das letzte Drittel des Films ist dann auch wahrlich Geschmackssache. Hier wird die Situation meines Erachtens (leider) ins Lächerliche gezogen und nun wahrliche gar kein spannender Moment mehr erzeugt. Hier fehlt entschieden der nötige Biss...
    Fazit:
    Geht insgesamt noch gerade in Ordnung. (Wäre dennoch kein Verlust gewesen, hätte sich Schnappi auch noch den "Regisseur" einverleibt ;o)
  • The Messengers
    Ich sehe was, was du nicht siehst...
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 29.03.2009
    Auf der Suche nach neuem Glück zieht Roy (Dylan McDermott) mit seiner Familie nach ein paar harten Jahren in Chicago auf eine heruntergekommene Sonnenblumen-Farm in North Dakota. Doch die angenehme Landstille hat bald ein Ende, als die 16-jährige Tochter Jess (Kirsten Stewart) und ihr dreijähriger Bruder mit gespenstischen Erscheinungen konfrontiert werden - bedrohende Visionen, die kein anderer sieht! Schrecklich knirscht es im Gebälk, finstere Erscheinungen drängen immer vehementer ans Licht. Jess Warnungen werden von den Eltern als Ausdruck der Unzufriedenheit mit dem Umzug abgetan und auch die stillen Hilferufe des Jüngsten übersehen. Jess ist auf sich allein gestellt. Kann sie ihre Familie vor dem Grauen beschützen?
    Was verheißungsvoll (obgleich wahrlich nicht wirklich neu!) beginnt, rutscht im letzten Drittel ein bisschen arg ins Lächerliche ab.
    Die Filmfamilie spielt soweit recht gut, die Nebenfiguren sind etwas stereotyp, einige Effekte bzw. Wendungen sind arg vorhersehbar.
    Hervorzuheben sind die schönen Bilder und die Kamera. Dafür gibt`s auch den 2. * !
    75% Unsere Kleine Farm + 20 % Signs + 5 % Die Vögel = fertig ist The Messengers!
    Insgesamt etwas lauwarm, kann man aber laufen lassen!
  • Kontroll
    Jeder muss bezahlen.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 15.03.2009
    Witzig & Bildgewaltig & Hypnotisch & Surreal = FILMJUWEL !!!
    Sie haben den undankbarsten Job der Welt - das bekommt eine chaotische Truppe von Kontrolleuren der Budapester U-Bahn täglich zu spüren. Von ihren Chefs beschimpft, von den Schwarzfahrern verhöhnt und von rabiaten Fahrgästen angepöbelt, versehen sie mehr schlecht als recht ihren Dienst im Labyrinth der unterirdischen Schächte. Als ein unheimlicher Maskierter anfängt, Fahrgäste scheinbar wahllos vor die einfahrenden Züge zu stoßen, wird klar, dass ihr Arbeitsplatz zudem verdammt nahe an der Hölle liegt...
    Ungarn, nicht gerade übermäßig berühmt für seine Filmindustrie, setzt hier gleich mal Maßstäbe! Regisseur Nimród Antal gelingt es, in der genialen U-Bahn-Tunnelwelt, einen alptraumhaft schön-spannenden Thriller zu drehen, der in seinen Wendungen immer wieder überrascht, mitreißt und den Zuseher zu jeder Minute in seinen Bann zieht. Irgendwann wähnt man sich selber in dieser unwirklichen Neonlichtwelt der unterirdischen Schächte und glaubt, gar nicht mehr die Rolltreppe nach oben nehmen zu dürfen!
    Alle Schauspieler/innen überzeugen, das Drehbuch ist sehr unterhaltsam und der Kamera gelingen exzellente Bilder.
    Uneingeschränkt empfehlenswert!!!
  • Dieser Titel wurde aus Jugendschutzgründen ausgeblendet.

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