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Kritiken von "djimy" aus

65 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • 23
    Nichts ist so wie es scheint.
    Thriller, Deutscher Film, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 08.03.2005
    weit über durchschnitt
    subtil eingefädelter, schlüssiger plot / 1a-besetzung / düstere sets, kamera- und schnittführung erstklassig/ dieter landuris diesmal als weiße-stiefeletten tragender pot-dealer - herrlich. einer unserer wandelbarsten schauspieler / august diehl und fabian busch gaben ein dream-team ab / spannend, leider manchmal mit längen / plus nettes feat.: interviews mit den schauspielern. hat man auch ned alle tage / = insgesamt: nicht der ganz große knaller, aber weit über durchschnitt!
  • Das geheime Fenster
    Manche Fenster sollten nie geöffnet werden.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 20.02.2005
    sehr gute king-adaption!!!
    okay – über diesen film kann man geteilter meinung sein, so wie über stephen king's stories. ich hab früher gewiss 40/50 seiner bücher verschlungen, mittlerweile lese ich andere sachen. (irgendwann nutzt sich der dramatische effekt ab, wenn man den autor zu gut kennt.) auch dieser adaption merkt man die vorlage an. trotz skepsis war ich am ende SEHR angetan: johnny depp ist idealbesetzung, die szenerie beklemmend, die kameraführung klasse. der film steigert sich langsam aber stetig. der schluss war sogar hervorragend (überaus king-typisch!) und hat die fünf sterne herausgerissen. und noch was: dieses alte holzhaus am see mit der traumhaft verwinkelten architektur und der überdachten veranda … allein dieser set ist schon drei sterne wert. king-leser (auch ehemalige) fühlen sich dort sofort zuhause. ;-)))
  • 50 erste Dates
    Wenn deine Freundin an Gedächtnisverlust leidet, musst du sie immer wieder erobern... Jeden Tag.
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 07.02.2005
    so überflüssig wie wasser auf windmühlenflügeln
    auch, wenn ich hier angesichts der restlichen kritiken allein auf weiter flur stehe: dieser film ist so ziemlich das lächerlichste und überflüssigste, was ich in letzter zeit gesehen habe! wenn überhaupt, dann ist er nur in der originalversion erträglich, adam sandlers synchronstimme raubt einem den allerletzten nerv. hatte mir VIIIIEL mehr davon versprochen. ein streifen voller schwachsinniger insulaner und lahmer gags. das beste waren die walrösser – die allerdings waren zum knutschen.
  • U-571
    Eine streng geheime Mission. Neun Männer, für die es kein Zurück gibt.
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 30.01.2005
    logik-lücken, aber spannung pur
    hatte den film schon mal gesehen, ihn aber nicht mehr so ganz im kopf. das auffrischen hat leider einige schwächen zutage gefördert, die ich beim ersten mal übersehen haben muss. alles in allem sind die manöver, die matthew mc conaughey alias super-nachwuchs-captain andy tyler mit dem gekaperten deutschen u-boot anstellt, äußerst spannend und kurzweilig – wenn auch wenig reell. die pyrotechnik über und unter wasser ist ebenfalls klasse, doch es fehlt simple logik. und einem thriller verzeihe ich solch einen mangel nicht: punkt 1: ich glaube, mich daran zu erinnern, dass es sich bei einem u-boot um einen druckkörper handelt, dessen innere hülle querschläger von gewehrsalven vermutlich nur schwer wegsteckt. punkt 2: wenn mich nicht alles täuscht, muss ein dieselelektrisches boot, das keinen saft mehr in der batterie hat, erst einmal eine ganze weile an der oberfläche „schnorcheln”, bis es wieder tauchen kann. die havarierten deutschen haben mitten im hart umkämpften atlantik tagelang auf ein versorgungsschiff gewartet, um ihren kahn wieder flott zu kriegen, aber kaum ist die amerikanische truppe an bord, kann man mit diesem wunderwerk made in germany schon wieder tauchen, manövrieren und torpedos abfeuern … naja.
    aber ansonsten ein ordentlicher film, es gibt bessere, es gibt schlechtere. für u-boot-fans ein muss!
  • Der Bär
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 24.01.2005
    tierfreunde brauchen mit sicherheit ein taschentuch
    ich glaube mich daran zu erinnern, dass ausgewachsene bären-männchen die babies ihrer eigenen gattung töten, wenn deren mutter nicht höllisch acht gibt. deshalb zweifle ich doch erheblich an der realitätsnähe der geschichte. und die laut-untermalung des kleinen youk wirkt meist künstlich (stöhnt und schnauft wie ein kind, wenn er klettert oder hinfällt). klar, annaud muss den bären ein stück weit vermenschlichen, weil seine protagonisten ja nicht sprechen können. und schließlich kommt ja auch keine doku ohne kommentar aus. auf spekulatives terrain wagt sich der regisseur mit den traumsequenzen, die ich einen tick zu kitschig fand. nur die halluzinationen nach youk's fliegenpilz-mahl sind echt witzig. alles in allem ist der kleine bär jedoch soooooo zuckersüß, dass er allein vier sterne rettet. die kamera-einstellungen sind fantastisch, die landschaftsbilder aus british columbia großartig.
  • Die neun Pforten
    Eine faszinierende Reise durch das Reich der Hölle.
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 18.01.2005
    Suspense für einen verregneten Nachmittag
    Wer ein Faible für das geschriebene Wort hat, wird die Akribie der Protagonisten beim Vergleich der drei seltenen Bücher verstehen. Wem aber daneben eine gewisse Faszination für das Okkulte bzw. Lucifer völlig fehlt, kann mit diesem streckenweise langatmigen Werk wohl wenig anfangen. Als Thriller würde ich den Streifen nicht bezeichnen, eher als FilmNoir für Pyrotechnik-Fans, mit einem Hang zur Detailverliebtheit. Viel Wert wurde auf die richtigen Stimmungen gelegt: Ein Regenbogen über dem Tal, als Corso mit dem Schaflaster trampt, der schwefelgelb verfärbte Himmel hinter Balkans Schloss, die Reflexion im Fenster des Cafés … schön! Suspense vom Feinsten für einen grauen, regnerischen Nachmittag. Nur das Finale fand ich etwas schwach – leider.
  • Passwort: Swordfish
    Reinhacken. Einloggen. Rumschnüffeln. Abzocken.
    Action, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 10.01.2005
    furioser auftakt, am ende mit schwächen
    gut – ich gebe zu, dass man das motiv für den 9,5 milliarden dollar-coup noch etwas detaillierter hätte ausarbeiten sollen, denn so bleiben die hintergründe der figuren recht blass. aber in diesem kracher geht\'s sowieso mehr um vordergründiges, was man unschwer daran erkennen kann, dass stan so extrovertiert auf seinem computer-keyboard herumhackt, als wäre es tatsächlich ein musikinstrument und er stünde auf einer bühne vor 100.000 fans. tatsächlich modifiziert er seinen ach so genialen wurm in nur wenigen stunden. kommt mir irgendwie spanisch vor. außerdem sprechen die finnen in der amerik. originalfassung deutsch, was mich leicht irritiert hat. doch jetzt zu den vorzügen: jackman, berry, travolta und cheadle sind einfach nur fabelhaft, die dialoge ausgefeilt, der auftakt des films ist furios und die optik edel. klasse kamera!!! einige wirklich gute (stunt-)ideen, auch wenn das finale etwas aus dem ruder gleitet. vier sterne für popcorn-kino! wer anspruch sucht, ist allerdings fehl am platz.
  • I, Robot
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 26.12.2004
    PERFEKT!!! Ein Muss für SciFi-Freunde!
    Bestechende Umsetzung eines Science-Fiction-Meisterwerks, auch wenn der Film ziemlich weit von der Vorlage entfernt ist. Asimov, der einen guten Witz und verbale Sidekicks zu schätzen wusste, wäre wohl ganz zufrieden gewesen. Vor allem hätte ihm Will Smith’s Spiel gefallen. Trotz aller Action und Spannung kommen die teils vor Sarkasmus triefenden Dialoge nicht zu kurz. Sonny’s Selbstfindungs-Trip und die Wandlung des Del Spooner sorgen für emotionalen Tiefgang, obwohl der Film natürlich anders an das Thema herangeht als z.B. Spielbergs „A.I.“ ; auch dass die Protagonisten von verschiedener Hautfarbe sind, ist ein Schritt in die richtige Richtung! Keine Schwarz-Weiß-Malerei, visuell und logisch überzeugend. Die Roboter wirken lebendig, die nicht zu abgefahrene Umgebung im Jahr 2035 glaubhaft (keine fliegenden Autos, keine Teleportation …) – trotzdem schöne Spielereien wie die vertikale Aufhängung der Fahrzeuge in der Tiefgarage. Ein bis ins Detail durchdachter Film, glänzend besetzt bis in die kleinsten Nebenrollen (z.B. Spoon’s Granny oder der Doc). Und für uns Weibsvolk ;-))) ist Big Will natürlich eine Augenweide. Das offene Ende, wenn alle Robots zu Sonny aufblicken, lässt auf ihre Weiterentwicklung als künstliche Intelligenzen hoffen. Vielleicht gibt’s ja ne Fortsetzung? Jesus Christ – was für ein fabelhafter Film! Also, ich werd ihn mir sofort kaufen.
  • Sweet November
    Eine Liebe im Herbst - Sie brauchte nur einen Monat, um ihn für immer zu verändern.
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 15.12.2004
    paraderolle für charlize theron
    mein gott, je öfter ich diese schauspielerin sehe, desto begeisterter bin ich von ihr. sie hat keanu glatt an die wand gespielt – und das sagt ein eingefleischter reeves-fan! allerdings muss ich zugeben, dass die letzten filme von Mr „soft breeze over the mountains” auch nicht gerade schauspielerische glanzleistungen abforderten. der hat für matrix millionen kassiert, um ebenso verständnis- wie ausdruckslos ca. 30 minuten leinwandpräsenz zu bestreiten. aber egal: zurück zu sweet november. außergewöhnliche idee bezüglich der story – und mindestens so erfrischend wie roberto benignis „das leben ist schön”. auch, dass Er Ihr am schluss ihren willen lässt, obwohl es ihm schwerfällt, fand ich gut. echte zuneigung schenkt flügel. klammern funktioniert nicht. der film war über weite strecken heiter, gespickt mit netten kleinen wortgefechten und situationskomik. die transen beispielsweise waren echt spitze! gegen ende kippt die stimmung ins dramatische, aber der film hört genau zum richtigen zeitpunkt auf. vier sterne!
  • Tattoo
    Rette deine Haut.
    Thriller, Deutscher Film, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 05.12.2004
    nur der schluss war enttäuschend
    in stil und script gnadenlos geklaut bei „Sieben” – trotzdem klasse gemacht. das ermittlerteam ist glaubwürdig, die kamera-arbeit erstklassig. aber nadeshda brennike hat mich vom ersten moment an genervt. keine frau dieser erde läuft den ganzen tag mit schlafzimmerblick durch die gegend und schnurrt wie ein kätzchen. auch der schluss war leider enttäuschend.
  • Matrix 3 - Matrix Revolutions
    Alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende.
    Science-Fiction, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 28.11.2004
    action-overload, figuren immer blasser
    wie schon die beiden vorgänger braucht der streifen eine weile, um in schwung zu kommen. dann aber gehts gewaltig zur sache. die schlacht um zion ist gigantisch, das finale zwischen neo und smith fällt mir persönlich aber zu simpel aus. ich kam wie in allen matrix-filmen nicht damit zurecht, zwischendurch das hirn einfach abschalten, gleich darauf aber diffuse orakelsprüche entschlüsseln zu müssen. mir fehlt der rote faden - und die figuren wurden von teil 1 bis teil 3 immer blasser. neo ist eigentlich ein echter anti-held, dümpelt wie ein blatt im wind z.T. völlig unbeteiligt durch die geschichte, um dann plötzlich wie aus einem traum aufzuwachen und genau zu wissen, was zu tun ist. ist mir zu suspekt. oft oberflächlich gespielt. nur jada pinkett-smith als niobe wirkt real. trotzdem - die trilogie bleibt ein werk aus einer anderen welt!
  • Blow
    Der Stoff, aus dem die Träume sind...
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 28.11.2004
    Interessanter film/ Idealbesetzung
    ich weiß nicht, ob es wirklich notwendig ist, das leben eines dealers in den mittelpunkt eines films zu stellen, aber al capone wurden schließlich einige solcher cineastischen denkmäler gesetzt. also: moral beiseite! der protagonist ist im grunde genommen ein mann mit vielen angenehmen eigenschaften, was die aussage des films ambivalent macht. sowas mag ich grundsätzlich. das leben besteht nun mal auch aus grautönen. und johnny depp beherrscht es wie kein zweiter, außenseiterrollen bis zur halskrause mit sympathischen zügen zu füllen - das war so bei chocolat, dead man, sleepy hollow, pirates of the caribbean, from hell etc.. der mann besitzt das mimische talent eines charlie chaplin. das blitzt hier zwar nur gelegentlich auf, bereichert aber die figur ungemein. Idealbesetzung!