Kritiken von "tidepa81"

Gottes Werk und Teufels Beitrag

Von einem der auszog, um der Held seines eigenen Lebens zu werden.
Drama

Gottes Werk und Teufels Beitrag

Von einem der auszog, um der Held seines eigenen Lebens zu werden.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "tidepa81" am 08.06.2005
Bester Hollywood Film in den 90-zigern!
Manche Filme genießt man einmal im Kino, auf DVD oder Video, um sie dann schnell wieder zu vergessen. Doch dieser Film gehört zu denen, die man noch lange in seiner Erinnerung behält! Tobey Maguire ist meiner Meinung nach einer der talentiertesten unter den Schauspielern seiner Generation, er muss sich hinter so einem »Schwergewicht« wie Michael Caine nicht verstecken!
Der Film berührt einen von Anfang an, und wenn die letzte Szene vorbei ist, möchte man die Figuren nicht einfach so gehen lassen. Mir selber war es so, als hätte ich ein paar gute Freunde gewonnen, auf jeden Fall könnte ich mir gut vorstellen, mit Homer Wells, Wilbur Larch, Mr. Rose und den anderen befreundet zu sein, denn sie haben etwas an sich, was mich sehr berührt und anzieht. GWuTB ist einer der seltenen Filme, der einen 100%ig in seinen Bann schlägt. Ein großartiges Drehbuch, das zu recht mit einem Oscar ausgezeichnet wurde!
Die Extras können sich auch sehen lassen. Ein informatives Making of (Interviews u.a. mit der Crew und Stephen King!), ein amüsanter Blick hinter die Kulissen und vor allen Dingen ein sehr guter Audiokommentar mit dem »Meister«, John Updike, persönlich machen die DVD empfehlenswert

ungeprüfte Kritik

Zwei glorreiche Halunken

Western
Bewertung und Kritik von Filmfan "tidepa81" am 08.06.2005
Klassiker!
Zu diesem Film gibt es eigentlich gar nichts Großartiges zu sagen, ausser dass es der Zuschauer mit einem Meisterwerk des Italo - Westerns zu tun hat, der trotz seiner stattlichen 171 Minuten Spieldauer niemals langweilig wird. Brillante Schauspieler, eine geniale Story und ein Soundtrack, der unter die Haut geht, machen »Zwei Glorreiche Halunken« zu einem der besten Western aller Zeiten, nicht zuletzt durch »Altmeister« Sergio Leone, der hier die Regie führte. Hier stimmt einfach alles: die im gewohnten Leone Stil geführten Kamera - Cuts - also das Wechselspiel zwischen Nahaufnahmen und weiten Einstellungen-, grandioser Morricone Soundtrack, der dem Film eine unvergessliche Atmosphäre verleiht, man denke nur an die Szene, in der Tuco vor Freude über den gefundenen Friedhof fast verrückt wird oder der großartige Showdown in der Mitte des Friedhofs. Ohne Morricones Soundtrack fast unvorstellbar und grade deswegen zeitlos und immer wieder fesselnd! Die DVD an sich glänzt durch ein liebevoll gestaltetes, animiertes Menü, viele Special Features und Hintergrundinformationen etc. Hinzu kommen noch die berühmten 16 Minuten der Ur-Fassung, die leider nicht mit den original Synchronstimmen ausgestattet sind (war vielleicht nicht mehr möglich). Bildqualität und Sound sind meiner Meinung nach gut, aber nicht unschlagbar (leichte Fehler bei der Synchronisation). Aber alles in allem ein unvergesslicher Genuss, der auch nach 100 Mal anschauen nichts von seiner Attraktivität und Spannung einbüßt. Ein absolutes Highlight des Genres und für Fans wärmstens zu empfehlen, daher 5 plus 5 Sterne! =)

ungeprüfte Kritik

Boyz N the Hood - Jungs im Viertel

Jeder 21. schwarze Amerikaner wird ermordet - fast immer von anderen schwarzen Amerikanern.
Drama

Boyz N the Hood - Jungs im Viertel

Jeder 21. schwarze Amerikaner wird ermordet - fast immer von anderen schwarzen Amerikanern.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "tidepa81" am 08.06.2005
Nicht nur Mord und Totschlag!
Ich bin normalerweise kein Freund von Ghettofilmen. Aber Boyz N The Hood finde ich wirklich nicht schlecht. Es geht nicht nur um das Alltagsleben im Ghetto. Es geht um das Erwachsenwerden und vor allem darum, seinen eigenen Weg zu finden (ohne Kriminalität).
Tray wächst bei seinem Vater auf, da seine Mutter meinte, dass nur der Vater aus ihm einen Mann mit Perspektive machen könne.
Obwohl der Vater im tiefsten Ghetto wohnt, weiss er was Recht und Unrecht ist und ist ein wirklich weiser und guter Vater.
Und das zeigt sich dann auch an Tray.
Er geht durch viele Tiefs....aber er packt es!!!
Es werden drei Wege gezeigt sein Leben zu leben. Der eine schafft es einfach nicht von der schiefen Bahn wegzukommen. Er hat nicht die Kraft sein Leben zu ändern. Dann gibt es einen, der versucht, einfach ein normales Leben führen zu können und eine Familie aufzubauen, was ihm aber verwehrt wird. Und dann gibt es Tray, der es als Einziger schafft, wenn auch mit ein paar Hindernissen.
Der Film ist aber auch Gesellschaftskritisch. Man sollte nie vergessen, wo man herkommt. So kommt es vor, dass ein farbiger Polizist andere Farbige wahnsinnig mies demütigt und diskriminiert.
Es ist wirklich ein guter Film!!! Schaut ihn euch an!!!

ungeprüfte Kritik

Oldboy

15 Jahre eingesperrt. 5 Tage Zeit für Rache. Einer von uns muss sterben.
Drama, Thriller

Oldboy

15 Jahre eingesperrt. 5 Tage Zeit für Rache. Einer von uns muss sterben.
Drama, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "tidepa81" am 08.06.2005
Fesselnd!
Ich war von diesem Film über die volle Länge gefesselt.
Der Film ist schwer fassbar, weil gerade die Dinge, die man vom blossen Plot für wichtig halten würde, nur vordergründiges Mittel zum Zweck sind. In den amerikanischen Formen kritisieren viele Rezensenten die Absurdität des mietbaren Privatgefängnisses, die enttäuschend oberflächlich dargestellte Leidenszeit oder den offensichtlichen Altersunterschied der Gegenspieler, ziehen daraus aber nicht den Schluss, dass das alles im Grunde unwichtig ist und nur dazu dient, eine im Grunde nicht konstruierbare Situation aufzubauen, die den Kern der Geschichte in sich trägt. In jeder Szene ist man versucht, eine Bedeutung zu suchen, nicht krampfhaft, sondern weil man dem Film einfach zutraut, so durchdacht zu sein. Der Film ist auch nicht sonderlich brutal - er trifft den Zuschauer nur da, wo er eine vergleichsweise harmlose Brutalität nachvollziehen kann: den Schmerz des gezogenen Zahnes kennt jeder, das vergleichsweise weit brutalere Durchsieben mit Maschinengewehren, das man sonst reihenweise geboten bekommt, lässt einen dagegen völlig kalt. Als wenn der Tod durch Kugeln angenehmer wäre, als ein Hammer am Schneidezahn. Der Film ist nicht brutal, nur pointiert, ebenso in der Herausarbeitung der sexuellen Problematik. Aber selbst da fragt man sich, ob es auch wieder nur ein Symbol ist. Der Film ist schlichtweg genial darin, einen sehr konkreten Plot mit allgegenwärtigem Surrealismus zu kombinieren, der den Zuschauer dazu anregt, das gewissene »Mehr« in dem Film zu suchen - allerdings wird nicht der Film die Antwort geben, die wird jeder selber finden müssen. Wer mit der Erwartung in den Film geht, eine »Tarantino«-mässig aufgemachte Monte-Christo-Rachegeschichte mit Martial Arts Elementen zu sehen, kann kaum mehr daneben liegen. Musik und Kamera steuern ihr übriges bei!

ungeprüfte Kritik

Die durch die Hölle gehen

Drama, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "tidepa81" am 08.06.2005
Einer der besten Kriegsfilme aller Zeiten!
Jeder leidenschaftliche Kinogänger wird das nervenzerreißende Russisch-Roulette-Spiel kennen, bei dem Michael (Robert De Niro) und seine Freunde in Vietnam um ihr leben kämpfen.
Ein unglaublich beeindruckender Film, in dem sich jeder in die Gefühle der Hauptfiguren während und nach dem Krieg hineinversetzen kann. Die trostlose Heimatstadt mit ihren grauen Schornsteinen tut ihr übriges, um den Seelenzustand der Heimkehrer zu beschreiben.
Ein Film, der lange nicht nach dem Abspann vorbei ist, sondern der mich noch einige Zeit beschäftigt hat, gerade weil er auch mal die Zerstörungskraft des Krieges in seelischer Hinsicht zeigt.
Das einzige Manko des Films besteht für mich lediglich darin, daß die Einleitung eindeutig zu lang geraten ist. Die erste Stunde zeigt die Hochzeit eines der Freunde vor dem Weg nach Vietnam. Da hätte es eine Viertelstunde sicherlich auch getan.
Der restliche Teil des Films macht das aber mehr als wett. Robert De Niro ist die Rolle wirklich auf den Leib geschrieben.

ungeprüfte Kritik

Hellboy

Hier, uns zu beschützen. Von der Seite des Bösen... auf unsere Seite gewechselt.
Action, Fantasy

Hellboy

Hier, uns zu beschützen. Von der Seite des Bösen... auf unsere Seite gewechselt.
Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "tidepa81" am 08.06.2005
Hellboy ist cool!
Der Film »Hellboy« hat mich gut unterhalten. Da ich nicht im Kino war, kenne ich nur den »Director's Cut«. Die Figur des »Hellboy« ist so ziemlich das geilste, was ich in den letzten 5 Jahren im Kino gesehen habe. Diesen Freak muss man unbedingt noch einen 2. Film widmen.
Leider ist die Story etwas wirr und der Dämon »Samael« eher peinlich und irgendwie kennt man ihn schon ganz ähnlich aus Ghostbusters. Hier hätte man sich unbedingt etwas besseres einfallen lassen müssen! Rasputin ist dann auch nicht wirklich so böse, dass man ihm Hellboy an den Hals wünscht... alles in allem lebt der Film vom unglaublichen Charisma des Hauptdarstellers. Wenn man damit klarkommt, dann sollte man sich den Film unbedingt anschauen. Ansonsten gibt's eigentlich nix zu meckern.
Die DVD ist auch schick gemacht, leider ist der Comic etwas kurz und hat mit Hellboy fast nix zu tun. Aber das ist mir egal.

ungeprüfte Kritik

Collateral

Es begann wie eine normale Nacht.
Thriller, Krimi

Collateral

Es begann wie eine normale Nacht.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "tidepa81" am 08.06.2005
Erstens...vergessen sie alles!
......was bisher über diesen Film geschrieben oder gesagt wurde! Zweitens: Werfen Sie alle Vorurteile über Bord, die Sie durch Ihr bisheriges Leben begleitet haben! Drittens: Entspannen Sie sich, und lassen Sie diesen Film auf sich einwirken!

Wenn Sie diese drei Ratschläge befolgen, dann sind Sie bestens gewappnet für das Kinoereignis des Jahres 2004. Aber Vorsicht: »Collateral« ist ein Film für Erwachsene. Und das nicht etwa wegen heftigen Sexszenen oder harten Gewaltszenen, sondern wegen der Philosophie des Filmes, die Kinder wegen der - wenn auch nur gering vorhandenen - Gewalt mißverstehen könnten. Der Verdienst dieses Filmes ist es nicht etwa, innovative und sinnentleerte Actionszenen zu zeigen, sondern anhand einer spannenden Story moderne Soziologie zu betreiben und den Zuschauer zum Nachdenken anzuregen.

Die Handlung des Filmes ist dementsprechend schnell erzählt und für den eigentlichen Sinn des Filmes unwichtig. Ein eiskalter Auftragskiller (Tom Cruise) steigt eines Abends bei einem gutmütigen Taxifahrer (Jamie Foxx) ins Taxi, mit dem Auftrag, fünf Kronzeugen, die am nächsten Tag in einem äußerst wichtigen Drogenprozess aussagen sollen, zu liquidieren. Was nun folgt ist eine nervenaufreibende Odyssee durch das nächtliche Los Angeles. Doch die Rechnung wurde ohne den Wirt (in diesem Fall der Taxifahrer) gemacht, der so überhaupt nicht mit den Methoden des Killers einverstanden ist.

Mich persönlich hat vor allem folgende existenzphilosophische Aussage zum Nachdenken angeregt: »Ist in diesem riesigen Universum das Schicksal eines Einzigen nicht egal?« Schon bei dem Gedanken an diese Frage bekomme ich eine Gänsehaut. Eine Antwort auf diese Frage zu finden dürfte jedenfalls ziemlich schwer sein.

Der Regisseur Michael Mann hat es außerdem geschafft, seine Lieblingsstadt L.A. perfekt in Szene zu setzen. Tom Cruise zeigt als grauhaariger Killer einmal mehr, dass er das Zeug zum Charakterdarsteller hat. Wenn er seine Aufträge erledigt, wirkt er wie ein Wesen aus einer anderen Welt, das letztendlich nur durch eine einzige Sache aufgehalten werden kann, und das ist - so banal es auch klingen mag - Liebe.

Und wenn das Taxi dann samt den beiden in Anbetracht des Universums klein erscheinenden Insassen vor einer roten Ampel leise rauschend zum stehen kommt, weil ein Wolf in tiefster Nacht über einen Zebrastreifen huscht, hat »Collateral« etwas an sich, was man ohne weiteres Filmkunst nennen kann. Am Ende bleibt lediglich die Frage, wer sich - wenn es nun wirklich sein müsste - nicht gerne von Tom Cruise erschiessen lassen würde?

ungeprüfte Kritik

Der Manchurian Kandidat

Alles ist unter Kontrolle.
Thriller, Krimi

Der Manchurian Kandidat

Alles ist unter Kontrolle.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "tidepa81" am 08.06.2005
Überraschungskanidat
Also, ich kann die teils harsche Kritik, die an diesem Film verübt wurde, nicht gänzlich teilen. Die Story an sich genommen hat viel Potential, das der Film nur zum Teil verschwendet. Verschwörungen auf höchster politischer und wirtschaftlicher Ebene in die ehemalige Golfkriegs-Vetereanen involviert sind. Ein Hauch Cyber-Tech-Wissenschaft darf auch nicht fehlen. Wenn von Technologien die Rede ist, die es noch gar nicht gibt (und wenn einem der gesunde Menschenverstand sagt, das dies in kürze auch nicht möglich sein wird, dann dreht sich bei mir immer der Magen um; Drehbuchautoren verwenden das scheinbar gern, um Storyschwächen zu kaschieren, frei nach dem Motto: die Wissenschaft macht alles möglich - ein paar unverständlichen Fachausdrücken sei dank. Doch hier hält sich die Technik-Magie gottseidank in akzeptablen Grenzen). Mir persönlich hat gut gefallen, das nicht die üblichen Actionfilm-Klischees bedient werden. Der Film hat eine subtile Erzählweise, die Geschichte erschliesst sich dem Zuschauer in langsamen Schritten, für John-Woo-FilmFreunde vermutlich einschläfernd, für Leute, die tiefgründigeres mögen sicherlich interessanter. Kann sein, das die Schauspieler nicht ihr gesamtes Können an den Tag legen, doch ich habe weitaus schlechteres gesehe.
Den Schluss fand ich etwas kurz und hätte mehr Spannung vertragen können, aber letztendlich ging der Film knapp 2 Stunden und angesichts der Thematik hätte er auch drei oder mehr Stunden gehen können. Fazit: Nicht das Beste, aber auch nicht das übliche. Gehört in die Kathegorie: kann man auch ein zweites Mal sehen.

ungeprüfte Kritik

Es war einmal in Amerika

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "tidepa81" am 08.06.2005
Ein Meisterwerk!
220 min.! 3 Stunden 45 Minuten!
Viele werden sich bereits jetzt schon nach einem anderen Film umsehen wollen, doch dieser sollte in keiner Sammlung fehlen. Die Zeit vergeht bei diesem Meisterwerk wie im Flug und ehe man am Ende angelangt ist, wünscht man sich, der Film würde noch nicht enden, man könnte Robert de Niro mindestens noch einmal so lange zusehen. Dieser Film schafft es, wie kein anderer, zu fesseln. Die Geschichte, die in drei verschiedenen Zeitstufen spielt, ist so ergreifend und verwirrrend zugleich, das man den Streifen mindestens zweimal ansehen muss: Das erste Mal, um im Film mitzufühlen und das zweite Mal, um den Film zu verstehen. Ich möchte auf die Geschichte nicht näher eingehen, da sie der Film am besten selbst erzählen kann. Die Schauspieler, allen voran Robert de Niro, schaffen Unglaubliches unter der Regie von Sergio Leone. Übrigens war dies Leone's letztes Projekt vor seinem Tod. Alleine die Vorbereitungszeit für den Film betrug 14 Jahre (!), die Zeit, in der das Drehbuch geschrieben 12 Jahre (das ist der Rekord aller Filme). Wie bereits gesagt, man muss sich überwinden, sich's an einem Freitagabend gemütlich machen, und den Film auf sich einwirken lassen.
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
*Fazit* Ein großes Meisterwek und für mich persönlich der beste Film aller Zeiten. »Es war einmal in Amerika« sollte in keiner Sammlung fehlen, außerdem ist er für Mafia-Fan Pflicht. Nur noch ein Hinweis: Für zart beseitete Gemüter nur bedingt geignet!

ungeprüfte Kritik

Never Die Alone

Kein König regiert für immer.
Thriller

Never Die Alone

Kein König regiert für immer.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "tidepa81" am 08.06.2005
Verstörend
Was Regisseur Ernest Dickerson hier abliefert ist wirklich brilliant.
Am Anfang scheinen Handlungen zunächst getrennt voneinander abzulaufen, doch nach und nach strikt sich ein Netz und alles passt am Ende zusammen.
Der Erzählstil ist wirklich gelungen und die Geschichte scheint fast einen autentischen Fall zu erzählen.
Nicht nur für HipHop Fans ein Top Film!

ungeprüfte Kritik

Ghost Ship

Das Geisterschiff - Meer des Grauens
Horror, Fantasy

Ghost Ship

Das Geisterschiff - Meer des Grauens
Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "tidepa81" am 08.06.2005
Sehr guter Film!
Ich hab von diesem Film im Vorfeld eigentlich nichts besonderes erwartet. Gerechnet hatte ich mit einem mittelmäßigen Horror-Film, der mich eher weniger vom Hocker reißen würde. Aber ich wurde zu meiner Überraschung eines Besseren belehrt...

Der Film fängt eher unspektakulär an und die Charaktere (schräge Bergungscrew) werden kaum richtig vorgestellt. Gabriel Byrne, der den Kapitän und »Anführer« der Bergungscrew spielt, hat ebenfalls keine besonders große Rolle. Diese hat dafür aber die bisher unbekannte Julianna Margulies ergattert, die im Grunde den ganzen Film über dominiert.

Der Film selber ist meiner Meinung nach recht gut gelungen. Man wird nicht in einer Tour mit irgendwelchen Schreckmomenten überhäuft, sondern vertrickt sich im Laufe des Films immer weiter in eine riesige Verschwörung bis man herausfindet, dass komplett alles geplant und inszeniert ist. Besonders die Aufklärung der Vorfälle früher auf dem Schiff und das Entdecken, wer hinter dem ganzen Spuk steckt, ist super gemacht. Das darauffolgende Ende ist meiner Meinung nach ebenfalls echt genial. Die visuellen Effekte und ein sehr rockiger Soundtrack sind ebenso sehr gut gelungen.

Ich war also eher positiv überrascht von dem Film. Wer ihn sich mit hohen Erwartungen anschaut, wird vielleicht eher enttäuscht werden. Mir hat er gut gefallen.

Fazit:
Spannender Film mit einigen Schreckensszenen und guter Story. Empfehlenswert!

ungeprüfte Kritik

Blood Work

Blutschuld - Die einzige Verbindung zu dem Killer schlägt in seiner Brust.
Thriller, Krimi

Blood Work

Blutschuld - Die einzige Verbindung zu dem Killer schlägt in seiner Brust.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "tidepa81" am 08.06.2005
Beklemmende Atmosphäre
Ich hoffe, dass ich mit 72 auch noch solche Leistungen verbringen kann, wie Mr. Eastwood in/mit diesem Film.

Der Zuschauer wird förmlich von der Geschichte in den Bann gezogen. Diese erzählt C. Eastwood mit der ihm üblichen Leichtigkeit, die wohl das fortgeschrittene Alter möglich macht.Die Story des mit einem neuen Herzen versehenen Ex-FBI Profilers kommt glaubwürdig rüber und gerade dieses Handycap bringt die Figur des Hauptdarstellers dem Zuschauer so nahe. Das es sich dabei noch um einen spannenden Krimi handelt ist das Gute dabei.

Ein tolles Drehbuch von B. Helgeland und gut aufgelegte Schauspieler machen den Film zu einem Vergnügen. An die neue deutsche Stimme muss man sich erst gewöhnen, nach dem Tod von Klaus Kindler 2001 übernahm Joachim Höppner die Aufgabe und kommt der Originalstimme näher als das vorher der Fall war.

Die Extras sind interessant, nicht überragend, runden diese gute DVD aber ab. Sehr gelungener Film....Kaufempfehlung.

ungeprüfte Kritik