Bewertung und Kritik von Filmfan "Patient1" am 12.02.2026
Beim ersten Mal war ich beeindruckt, wie gut der Film durchgehend gruselig und unheimlich war und einen ständig in Atem hielt. Die Kreatureneffekte sind wirklich extrem furchteinflößend, und die Bilder werden, wenn man Glück hat, so manchen noch lange verfolgen. Ich habe das Spiel in völliger Dunkelheit und mit dem satten Bass meiner Stereoanlage, bei dem man die Schritte der Kreaturen förmlich spüren konnte, sehr genossen.
Ich bin jederzeit bereit für die hundertste Sichtung.
Bewertung und Kritik von Filmfan "DavieLone" am 11.02.2026
Ich kann sagen, dass dies eine wirklich tolle DVD-Box ist. Ich würde sie für jedes Alter empfehlen. Und ehrlich gesagt, sie kam in einwandfreiem Zustand an. 10/10.
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 11.02.2026
Wunderbares und einfühlsames Porträt einer prekär in einem Trientiner Bergdorf lebenden vielköpfigen Lehrers-Familie gegen Ende des 2. Weltkrieges. Der Vater ist der Chef - und da gibt es nur selten eine offene Auflehnung, weder von seiner Frau noch von den Kindern. Allenfalls denkbar sind kleine Fluchten: heimliches Zigarettenrauchen, zärtliches Streicheln zwischen zwei Schwestern, verstohlene liebevolle Blicke zu einem Hausgast oder als Höhepunkt ein "Studium" der vom Vater versteckten erotischen Fotos, an denen er sich selbst - begleitet von Grammophon-Musik (u.a. Vivaldis "Vier Jahreszeiten") - hin und wieder heimlich verlustiert.
Wenn ein Kleinkind aufgrund unzureichender ärztlicher Versorgung stirbt, dann ist das zwar traurig, aber auch nicht ganz so tragisch. Die Mutter ist ohnehin schon wieder "guter Hoffnung".
Und die Hoffnung prägt den ganzen Film: Die Hoffnung darauf, dass die Lebensumstände irgendwann und irgendwie einmal besser werden.
Bewertung und Kritik von Filmfan "dakiha" am 10.02.2026
Ein kleiner, preisgünstiger Film, der es nicht ins Kino geschafft hat. Das sieht man ihm auch an. Das Ende überrascht etwas. Ansonsten ein Film für zwischendurch, der nicht lange im Gedächtnis hängen bleibt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 09.02.2026
Ein durchschnittlicher Typ nimmt eher unfreiwillig an einem Experiment des Militärs teil und lässt sich in eine Art Kälteschlaf versetzen. Eigentlich sollte er nach einem Jahr geweckt werden aber er wird vergessen und wacht erst 500 Jahre später wieder auf. Die Welt ist eine komplett andere und plötzlich ist er der schlauste Mensch des Planeten. Aberwitzige, lustige Komödie die aktuell nicht mehr ganz so absurd erscheint.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 08.02.2026
Pat Calhoun (Leonardo DiCaprio) gehört einer linksextremen Gruppe an die allerlei illegale Aktivitäten verüben. Eines Tages geht etwas schief und er muss zusammen mit seiner kleinen Tochter untertauchen. Mehr als 15 Jahre später holt ihn seine Vergangenheit wieder ein. Der Film vereint diverse Genres (Drama, Thriller, Komödie, Action), die Handlung ist kreativ und kurzweilig inszeniert. Die schauspielerische Leistung ist durchwegs Spitze. Insbesondere DiCaprio als abgehalfteter Ex-Rebell und Penn als durchgeknallter Fascho-Militär haben mir sehr gut gefallen und hätten dafür durchaus einen Oscar verdient.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 08.02.2026
David Dunn (Bruce Willis) überlebt als einziger ein verheerendes Zugunglück und das ohne einen einzigen Kratzer. Kurz darauf steckt ihm ein Fremder eine Notiz unter den Scheibenwiesen seines Fahrzeugs und fragt ihn ob er jemals in seinem Leben krank war. Daraufhin zerbricht sich David zunehmend den Kopf darüber wie es sein kann, dass er als einziger so einen Unfall unbeschadet überleben konnte. Spannungsvoller Mystery-Thriller mit packendem Ende.
Bewertung und Kritik von Filmfan "mapo1848" am 08.02.2026
Für mich eine gelungene Mischung aus Actionfilm und Drama mit einer Prise Humor.
Wer einen reinen Actionfilm erwartet wird genauso enttäuscht sein, wie diejenigen, die eine Liebesgeschichte sehen wollen, aber hier machts die Mischung mit überzeugenden Schauspielern und gutem Tempo.
Das die chinesich gesprochenen Teile nicht synchronisiert sondern mit Untertiteln belegt sind, tut dem Film sogar gut. Das wirkt für mich authentisch.
Von mit gibt es eine klare Empfehlung.
Die Aufgabe ist einfach: Lauf oder stirb. Vom legendären Autor Stephen King.
Horror, Thriller
KRITIK DER WOCHE
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 08.02.2026
Eine Gruppe junger Männer nimmt an einem Marsch auf Leben und Tod teil. Wer stehen bleibt, flieht oder zu langsam vorwärts kommt wird gnadenlos von den Soldaten des Majors (Mark Hamil) erschossen. Dem Gewinner winkt unermesslicher Reichtum. Habe mir vor einiger Zeit den Roman von Stephen King alias Richard Bachman als Hörbuch zu Gemüte geführt und hatte mir demnach schon gedacht, dass dieser Film sehr dialoglastig werden muss. Ich finde der Film hat die Romanvorlage solide bis gut abgebildet aber man muss eben damit klarkommen, dass mehr oder weniger ununterbrochen Dialoge auf einen zukommen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.02.2026
Die interessante Grundidee der Story führt dazu, dass man den ganzen Film über wissen will, was denn nun wohl Sache ist. Ganz gekonnt spielt der Film mit den Erwartungen der Zuschauer und immer, wenn man gerade überzeugt ist, dass alles einen realen Hintergrund hat, könnte dieses oder jenes doch auf etwas Übernatürliches hinweisen. Halle Berry beweist Mut zur Hässlichkeit und spielt die bigotte, strenge Mutter mit Hang zur Schizophrenie fast schon hassenswert. Ihre beiden Jungs geben auch eine grandiose Vorstellung in dieser Horrortour, die ständig unheimliche Atmosphäre austrahlt und ein stetiges, subtiles Spannungslevel hochhält. Die Absurdität und Skurilität der ständig angebundenen Familie ist ungeheuer packend, verstörend und unheimlich. Der reale Horror, die Gehirnwäsche der beiden Kinder und deren Folgen, der fanatische, religiöse Wahn, wurden fesselnd inszeniert und bis zum Ende wird nie ganz geklärt, was sich im Kopf abspielte und was nicht. Fazit: Ein sehr atmosphärischer Gruselschocker, der zum Nachdenken anregt und eine Dauergänsehaut produziert. Über das inkonsequente Ende kann man aber streiten.