Kritiken von "emale"

Betty Anne Waters

Eine wahre Geschichte
Drama, Krimi

Betty Anne Waters

Eine wahre Geschichte
Drama, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 18.02.2016
Diese Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten, weswegen man ihm die einen oder anderen Umstände eigentlich nicht ankreiden sollte...irgendwie nervig ist es dann aber trotzdem, dass Betty erst jahrelang Jura studieren muss, um (Spoileralarm) etwas von DNA-Tests zu hören und nach abgeschlossenem Jura-Studium dann alles weitere mehr oder weniger in die Hände der besten Freundin und eines anderen Anwaltes zu legen. Wofür nochmals das Jura-Studium?

Und zum Glück konnte die (weiterer Spoileralarm) alte Beweismittelkiste doch noch gefunden werden, obwohl sie schon vor Jahren hätte vernichtet werden müssen. Man muss nur oft genug nerven und nachfragen, ob nicht nochmals im Archiv nachgeschaut werden kann. Aber war irgendwie vorhersehbar, dass alles mit einem Happy End ausgehen muss.

Alles in allem ein einfacher unterhaltsamer Film für einen regnerischen Sonntag Abend. Leider etwas vorhersehbar und kann mich nicht wirklich mitreißen.

ungeprüfte Kritik

The Hateful 8

Niemand kommt hierher ohne einen verdammt guten Grund.
Western

The Hateful 8

Niemand kommt hierher ohne einen verdammt guten Grund.
Western
Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 10.02.2016
Tarantinos Filme werden immer länger. 169 Minuten nun aktuell, davor 165 Minuten bei Django Unchained, 154 Minuten bei den Inglourious Basterds, 109 Minuten bei Death Proof...Bei Film Nummer 9 kann man sich dann wahrscheinlich eine Pause in der Kinovorstellung einkalkulieren.

Im Endeffekt hat der Film hier und da seine Längen und langgezogenen Dialoge, was man Herrn Tarantino natürlich nur zu gerne verzeiht, denn was wäre ein Tarantino ohne lange Dialoge?

Fans werden auf jeden Fall 5 Sterne geben, mir selbst war die ganze Sache einfach ZU langgezogen und ich fragte mich immer "Wieso ballern die sich nicht gleich am Anfang die Köpfe weg? Dass hier etwas nicht stimmt, sieht doch ein Blinder mit Krückstock!"...aber okay: Mit den daraus resultierenden 60 Minuten Spieldauer wäre der Film dann wohl etwas zu kurz geraten.
Außerdem leicht nervig, wenn auch ein wichtiges Stilmittel des Filmes: Dieser ganze Howdy-Cowboy-Slang der Darsteller.

ungeprüfte Kritik

Wild Tales

Jeder dreht mal durch!
Komödie, Drama

Wild Tales

Jeder dreht mal durch!
Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 08.02.2016
Ich hatte mir den Film geliehen, nachdem ich den Trailer gesehen hatte...und einen Episodenfilm hätte ich hier nicht erwartet! Aber nach Teaser, Vorspann und einem ersten Akt, der mit dem Teaser nichts zu tun hat, fiel bei mir der Groschen, worauf der Filmtitel "Wild TALES" (Plural!) hinaus will.
An sich ist der Film aber nicht schlecht (auch wenn ich eine einzige Handlung pro abendfüllendem Film bevorzuge), denn er zeigt uns in rabenschwarzer Extreme den tagtäglichen Wahnsinn zu Hause und auf der Straße und hinterfragt absolut gesellschaftskritisch einige Gepflogenheiten der heutigen Gesellschaft.

ungeprüfte Kritik

Broadway Therapy

Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 07.02.2016
In dem Film geht es nicht nur ums Theater, der Film IST an sich ein Theaterstück. Irrungen und Verwirrungen, wie man es sonst aus einem Theaterstück kennt - inklusive dem Klassiker der nebeneinanderliegenden Hotelzimmer.
Für die Komödie, die ich laut Trailer erwartet hatte, etwas zu überdreht, Jennifer Aniston erweist sich als extrem nervige Psychologin und - Theater hin oder her - die Story erweist sich doch als ziemlich an den Haaren herbei gezogen.
Im Theater hätte es mir wahrscheinlich noch gefallen...

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It Follows

Horror, Thriller

It Follows

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 07.02.2016
"It Follows" ist an sich ein guter Horror-Film mit mehr oder weniger neuer Grundidee, die zum Glück auch zu keiner ansonsten typischen "Wir müssen zusammen bleiben! Bob, geh mal schnell in den Keller, die Sicherung reinschrauben"-Situation führt (wie ich das immer hasse).
Dieser Film ist wahrscheinlich der langsamste und ruhigste Horror-Film, den ich je gesehen hatte, aber das ist nicht negativ gemeint: Trotzdem hat er einige sehr gruselige Momente - meiner Ansicht nach ein Geniestreich.
Wermutstropfen: Die Filmmusik! Klingt nach Alienfilm oder Horror-B-Film aus den 70ern/80ern. Ist natürlich ein gewolltes Stilmittel - im Hintergrund laufen auf dem Fernseher auch nur alte Sci-Fi/Horror-Filme - aber nervt trotzdem schon recht bald.

ungeprüfte Kritik

Feast

18+ Spielfilm, Horror

Feast

18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 03.02.2016
Wieder mal ein Horrorfilm mit zusammengewürfeltem Haufen vs. Monster/Alien. Dafür aber doch recht einfallsreich und erfrischend anders. Natürlich nimmt sich der Film - wie es sich für dieses Genre gehört - nicht all zu ernst und zu meiner positiven Überraschung handelt es sich ausnahmsweise um einen Horrorfilm ohne die nervigen "oh, wieso muss der da jetzt alleine hin...?"-Szenen oder "Wir dürfen uns auf keinen Fall trennen! ... Bob, geh' Du mal schnell in den Keller nachschauen, was das für ein Geräusch war!"-Dialoge.
Ich war so positiv überrascht, dass ich spontan 5 Sterne geben muss.

ungeprüfte Kritik

Becks letzter Sommer

Komödie, Deutscher Film, Musik

Becks letzter Sommer

Komödie, Deutscher Film, Musik
Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 30.01.2016
Ich muss sagen: Ich habe das Buch vorher nicht gelesen. Der Film an sich ist für mich beinahe ein "zweiter Lehmann": Ein Film über Freundschaft, Christian Ulmen in Höchstform, dramatische Story mit einigen Lachern. Wer Herr Lehmann liebte, wird auch Herrn Beck lieben.

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Slow West

Western

Slow West

Western
Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 25.01.2016
Eines vorneweg: Ich bin kein Freund von Westernfilmen. Ausnahmen bestätigen die Regel und so kann ich diesem teilweise skurrilen Film doch einiges abgewinnen. Im Gegenzug werden Western-Fans den Film wahrscheinlich weniger lieben.
Der Name des Filmes ist Programm: Keine dauernden Indianer-Angriffe und Revolver-Duelle, dafür viel Humor, teilweise dunkel, teilweise skurril und immerhin am Ende werden die Schießeisen dann doch noch ausgepackt.
Prima, dass ein Film doch mal wieder beweist: Man kann eine interessante Story in 80 Minuten Filmlänge packen und bekommt trotzdem einen guten Film, dem es an nichts mangelt. Eine angenehme Alternative zu den ganzen Zwei-bis-Zweieinhalb-Stunden-Filmen, die immer häufiger im Kino laufen. Und was ebenfalls kein Schaden war: Für die Kulisse wurde nicht der "echte" Wilde Westen im Herzen der USA genommen, sondern die herrliche Kulisse Neuseelands. Schon Winnetou brauchte für einen guten Western kein Amerika!

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Kleine wahre Lügen

Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 19.01.2016
Der deutsche Filmtitel ist mal wieder ziemlich daneben. Ich weiß nicht, was die Zuständigen da immer rauchen. "Kleine wahre Lügen". Wann ist eine Lüge - mag sie auch noch so klein sein - wahr? Auch wenn ich für die französische Redewendung "Les petits mouchoirs" keine richtige Übersetzung finde: Der englische Titel "Little white lies" ("Kleine Notlügen") ist definitiv der passende Titel für diesen Film.
So weit mal wieder zum deutschen Pfusch.

Der Film wird als Komödie gelistet. Wer hier eine Komödie erwartet, wird enttäuscht. In Wirklichkeit handelt es sich um ein hervorragend gespieltes Drama, das das Leben schreibt. Eine Gruppe von Freunden, die jeden Sommer zusammen verbringen. Vordergründig geht es jedem gut (außer dem Gruppen-Jammerlappen, der jedem sein Leid klagt), doch nach und nach kommt ans Tageslicht, welchen Koffer jeder zu tragen hat. Man verkracht sich, aber richtige Freunde halten zusammen. Oder?

Anspruchsvoller Film vor ferienhafter Kulisse zum nachdenken, schmunzeln und genießen...vielleicht sollte man sich auch das eine oder andere Taschentuch bereit halten.

ungeprüfte Kritik

Men & Chicken

Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 14.01.2016
Skurril. Das beschreibt den ganzen Film mit einem Wort.
Jahrelang hatte ich darauf gewartet, bis endlich wieder eine neue dänische Komödie (die nicht von Lars von Trier gemacht ist) in die Kinos kommt. Dabei musste sie nicht mal so lustig wie "Adams Äpfel" oder "In China essen sie Hunde" sein; so hohe Erwartungen hätte ich nicht gehabt. "Men & Chicken" hat mich aber trotzdem sehr enttäuscht. Bis auf ein paar wenige gute Dialoge fragt man sich eher, ob es sich hier um einen dänischen Horrorfilm statt um eine dänische Komödie handelt (auch wenn der Film nichts gruseliges hat - aber hätte man das Set und die Charaktere gelassen und die Handlung leicht geändert...man hätte einen prima Horrorfilm gehabt). Eine Persiflage ist es irgendwie aber auch wieder nicht.
Nein, ich muss wohl noch weiter auf die nächste gute dänische Komödie warten.

ungeprüfte Kritik

The Revenant - Der Rückkehrer

Überleben ist der härtere Tod. Nach wahren Begebenheiten.
Abenteuer

The Revenant - Der Rückkehrer

Überleben ist der härtere Tod. Nach wahren Begebenheiten.
Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 13.01.2016
Trotz übertriebener Film-Dauer (Zweieinhalb Stunden! Immerhin noch 2 Stunden 25 Minuten, wenn man zu den Leuten gehört, die beim Abspann das Kino verlassen oder umschalten) ist der Film, dessen Namen sich kein nicht-Angelsachse merken kann, sehr kurzweilig. Anfangs sehr lebhafte Kamerafahrten, die einen schon das schlimmste befürchten lassen, später herrliche Landschaften und der ständige Kampf ums Überleben lassen die 150 Minuten recht schnell vorbeifliegen. Was war das Beginn des 19. Jahrhunderts noch für eine harte Zeit...

Am Ende frage ich mich, ob die ständigen Ausflüge ins kalte Wasser bei winterlicher Umgebung wirklich zu überleben wären - angeblich wurde der Film von wahren Begebenheiten inspiriert, aber die Inspiration eines Regisseurs kennt natürlich keine Grenzen.

Ein Stern Abzug für die wirklich unverschämte Film-Länge (die Story hätte auch in unter zwei Stunden erzählt werden können, ohne dass es den Film all zu kaputt gemacht hätte), ein paar offene Fragen (wieso wird Glass von seinen Kollegen immer wieder für seine Flucht-Route gelobt? Wusste ja keiner, dass die, die die andere Route nahmen, längst tot sind) und die verkünstelten Rückblick/Indianergeflüster-Szenen.

Tut eigentlich weh, dem Film einen ganzen Stern abzuziehen, aber da muss für den Directors Cut noch etwas Luft nach oben bleiben! ;-)

ungeprüfte Kritik

Sideways

Eine Geschichte über das Leben, die Liebe und Wein.
Komödie, Drama

Sideways

Eine Geschichte über das Leben, die Liebe und Wein.
Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 11.01.2016
Spaß und Tragik liegen bei diesem etwas ruhigeren Film nahe beieinander.
Einzig die Filmmusik ist anfangs etwas nervig. Das ständige Geklimper steht für einen relativ ruhigen Film etwas zu sehr im Vordergrund.

Als netten Sonntag-Abend-Film wärmstens zu empfehlen.

ungeprüfte Kritik