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Kritiken von "emale" aus Schopfheim

153 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Eine dunkle Begierde
    Die wahre Geschichte einer Begegnung, die alles verändern sollte.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 22.02.2017
    Gute Schauspieler, schönes Set, aber am Ende blieb ein etwas banal/belangloser Geschmack übrig.
    Vielleicht ist die Beziehung Freud/Jung zu Gunsten der Beziehung Spielrein/Jung zu sehr in den Hintergrund geraten, vielleicht muss auch einfach nicht jede Story verfilmt werden.
  • Split
    Er hat 23 verschiedene Persönlichkeiten. Die 24. steht kurz vor dem Ausbruch.
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 22.02.2017
    Mal wieder ein sehr guter M. Night Shyamalan! Wer noch keinen Film des Regisseurs M. Night Shyamalan gesehen hat, sollte wegen des Endes nicht den ganzen Film verdammen: Dass seine Filme (spätestens) gegen Ende ins mysteriöse/unerklärliche abdriften, ist gewollt!

    "Split" ist äußerst spannend aufgebaut: Auf der einen Seite drei entführte Teenager mit recht unterschiedlichen Charakteren und Vorgeschichten, die zu entkommen versuchen, auf der anderen Seite die Psychiaterin des Entführers, der es nach und nach dämmert, dass sich bei ihrem Patienten eine Persönlichkeit in den Vordergrund kämpft, die lieber verborgen bleiben sollte und nebenbei interessante Thesen zum Thema "Multiple Persönlichkeiten" vertritt.

    Auch wenn der Film recht ruhig ist und an nicht sehr vielen Schauplätzen spielt, ist er sehr kurzweilig und durchwegs spannend.
    Interessantes Detail am Rande: Nach dem eigentlichen Ende springt der Film noch kurz in ein Diner, wo "der Glasknochenmann" beim Namen genannt wird...von niemand geringerem als Bruce Willis. Hiermit wird auf den Film "Unbreakable" von Anno 2000 Bezug genommen, in welchem Bruce Willis die Rolle des unzerbrechlichen David Dunn inne hatte. Netter Cameo!
  • Lights Out
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 18.02.2017
    Es gibt sie doch noch: Horror-Filme mit einer ganz neuen Idee. "Lights out" hat einige gute Szenen, die für Gänsehaut sorgen, auch wenn die Auflösung etwas seltsam geraten sein mag.
    Wichtig ist bei so einem Film, dass man danach auf dem Weg ins Bett ein ziemlich schlechtes Gefühl hat, wenn man nicht in jeder Ecke das Licht anknipst - das hat "Lights out" bei mir geschafft.
    Eigentlich eher vierEINHALB Sterne.
  • Der Fluch der 2 Schwestern
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 18.02.2017
    Leider (mal wieder) ein sehr unglücklicher deutscher Titel für einen doch sehr gelungenen Film. Der Originaltitel passt besser, der deutsche Titel macht eigentlich überhaupt keinen Sinn.
    Ich hatte einen mittelmäßigen Horrorfilm erwartet und einen sehr guten Thriller bekommen: "Der Fluch der 2 Schwestern" ist spannend bis zum Schluss und mit einem kleinen Twist am Ende. Zu empfehlen!
  • Die dunkle Seite des Mondes
    Deutscher Film, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 17.02.2017
    Ruhiger und düsterer Film irgendwo zwischen Thriller und Drama. Am Ende musste ich mich allerdings fragen: "Und die Moral von der Geschicht'?"
    Man sieht zwar den Fall des geschniegelten, erfolgreichen Anwalts und (ansatzweise) was aus Menschen wird, die keinerlei Moralvorstellungen mehr haben, aber dann ist der Film zu Ende und man hat das Gefühl, dass irgendetwas fehlt.

    Noch ein kleiner Abzug wegen dem mittelmäßig abgemischten Ton (bei deutschen Filmen leider keine Seltenheit): Gerade am Anfang versteht man einige Dialoge nichtso richtig, weil sie zu leise und/oder zu vernuschelt sind.

    Es kann sich übrigens lohnen, gleich im Anschluss die Märchenverfilmung "Das kalte Herz" anzuschauen: Die gefühlte Fortsetzung eines im Wald lebenden und leicht verrückten Moritz Bleibtreu.
  • Rings
    Das Böse ist zurück - Wenn du es dir anschaust, wirst du sterben.
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 15.02.2017
    Teil 3 bringt nach 15 Jahren nicht viel Einfallsreichtum mit sich. Dafür ein überflüssiges Intro ("Ich habe vor 7 Tagen ein Video gesehen, das einen nach 7 Tagen tötet, und hielt es für die allerbeste Idee, in ein Flugzeug zu steigen; da kann mir nichts passieren. Oh, ich hab' noch 5 Minuten, da geh ich mal schnell auf die Toilette, dass ich nicht von so vielen Menschen umgeben bin") und Johnny Galecki in der Rolle des Dr. Hofstadter...äh...Prof. Gabriel.

    Wieder einmal wird versucht, in das Video (das man in "Rings" übrigens in einer Art "Director's Cut" zu sehen bekommt) hineinzuinterpretieren, was Samara ihren Frieden geben könnte und es sei nicht zu viel verraten, dass man natürlich auch wieder einmal kolossal daneben liegt.
    Am Ende hat man über die Hintergründe von Samara etwas dazugelernt, die Grusel-Elemente und Überraschungen lagen allerdings unter 2002-Jahre-Niveau und einige Stellen im Film waren einfach ziemlich dämlich.
    Immerhin wurde das Video nun USB-Stick-tauglich gemacht - War ja schon wer genug, den Videorekorder am Anfang des Filmes zum Laufen zu bekommen!

    Fazit: Hätte nicht sein müssen, aber jetzt, wo der Film halt da ist, muss es sich ein Fan von "The Ring" irgendwie anschauen.
  • Der Staat gegen Fritz Bauer
    Drama, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 13.02.2017
    Deutsche Geschichte als unterhaltsamer Spielfilm aufgearbeitet mit einem grandiosen Burghart Klaußner. Es ist eigentlich unglaublich, wie die Welt tickt: Nur wenige Jahre nach dem zweiten Weltkrieg herrscht "Business as usual": Die Verbrecher von vor 12 Jahren werden sogar in hohen Kreisen geduldet, so lange die deutsche und amerikanische Wirtschaft profitieren und wer ihnen einen gerechten Prozess machen will, muss aufpassen, dass er nicht noch selbst hinter Gittern landet.

    Wie es Burghart Klaußner in einem Interview, welches im Bonusmaterial zu finden ist, selbst sagte: Fritz Bauer war ein Held seiner Zeit.

    Ein weiterer interessanter Film zu diesem Thema ist übrigens noch der 2014 erschienene "Im Labyrinth des Schweigens", der dasselbe Thema nochmals aus Sicht eines jungen Staatsanwaltes wiedergibt, wo Fritz Bauer allerdings mehr im Hintergrund agiert.
  • Now You See Me - Die Unfassbaren 2
    Krimi, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 09.02.2017
    Großes Kino in Sachen Darsteller, Regie und Kamera. Allerdings war's das dann schon mit dem Positiven.

    Teil 2 setzt an sehr vielen Stellen voraus, dass man noch genau weiß, was da vor 3-4 Jahren in Teil 1 passiert ist. Auf die eine oder andere kleine Einführung wird komplett verzichtet; hätte dem Film aber gut getan, da das fehlende (vergessene) Wissen um die Figuren an vielen Stellen verwirrt. Man sollte sich Teil 1 auf jeden Fall noch einmal anschauen, bevor man zu Teil 2 greift.

    Die Synchronisierung des neuen Zauberzirkel-Mitgliedes "Lula" ist qualitativ irgendwo zwischen einer mies synchronisierten Serie und einem Zeichentrickfilm angesiedelt und nervt. Zumindest für die deutsche Tonspur ein extra Stern Abzug dafür.

    Auch wenn ich Daniel Radcliffe in vielen Independent-Filmen inzwischen zu schätzen gelernt habe: Sowohl seine Rolle wie auch die von Michael Caine sind in diesem Film ziemlich lächerlich geraten. Der reiche Bubi, der etwas haben will und der noch reichere Vater, der Rache will und am Deck eines öligen Frachters Tee trinkt...irgendwie hat man das Gefühl, dass hier etwas überhaupt nicht passt.

    Dann wäre da noch die Story, die teilweise ziemlich zusammengeflickt wirkt. "Hmm...wir wollen noch in China und London drehen...wie bekommen wir das da rein? Und macht irgendwas mit Computern und Technik; das ist grad voll im Trend".
    Wer hier am Ende wen austrickst, ist einem beim Anschauen irgendwann egal...
  • Conjuring 2
    Ein weiterer wahrer Fall aus den Akten von Ed und Lorraine Warren.
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 07.02.2017
    Viele möge anmerken, dass der zweite Teil bei weitem nicht so gut wäre, wie der erste...zum richtig gruseln reicht es allemal! "The Conjuring" hatte die Messlatte ziemlich hoch gehängt, deshalb kann man dem zweiten Teil keinen Stern abziehen, denn in den mehr als zwei Stunden kommt keine Langeweile auf und "The Conjuring 2" bietet alles, was ich von einem guten Horrorfilm erwarte.
    Okay, das Ende enttäuscht: Die plötzliche Lösung des Falles ist dann doch etwas zu einfach geraten: "Ich habe die Macht über Dich, weil ich Deinen Namen kenne...Du hattest ihn mir ja selbst gesagt!" Aber vielleicht macht halt auch mal der schlimmste Dämon einen klitzekleinen Fehler.
  • Ein Sommer in der Provence
    Drama, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 03.02.2017
    Jean Reno in einer Rolle, wie man ihn liebt.
    Ja, das Happy End ist absehbar und viele Überraschungen gibt es nicht. Auf der anderen Seite bietet er genau das, was man sehen will: Wie sich die Familie zusammenrauft und aus dem alten Brummbären ein liebenswerter Großvater wird.

    Dieser Film ist ein äußerst unterhaltsamer Streifen mit sympathischen Darstellern vor herrlicher Kulisse.
    Am Ende ist man mindestens genau so traurig, dass die Sommerferien schon zu Ende sind.
  • Der Schamane und die Schlange
    Eine Reise auf dem Amazonas.
    Drama, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 03.02.2017
    Der Film wechselt immer wieder zwischen dem jüngeren Karamakate, der mit dem deutschen Forscher unterwegs ist und dem 30-40 Jahre älteren Karamakate, der mit dem amerikanischen Forscher auf der Suche nach derselben Pflanze ist.

    Interessant ist die Lebensweise der damaligen Ur-Bevölkerung zu den beiden Zeiten: Was der weiße Mann Anfang des 20. Jahrhunderts anrichtete und was 30-40 Jahre später überhaupt noch übrig blieb.

    Ansonsten erzählt der Film zwei Stunden lang in (so scheint es) technisch kastrierten Schwarz-Weiß-Bildern zwei langsame Geschichten in einem einzigartigen Naturbiotop, welches man lieber nicht nur in HD, sondern auch in Farbe erlebt hätte. Es war im Vorneherein immer von "grandiosen Bildern" die Rede, allerdings wirken diese "grandiose Bilder" in diesem technischen Schwarz-Weiß nur wenig grandios.

    Die Story, basierend auf wahren Ereignissen, ist solálá: In Zeitlinie A paddelt kranker Deutscher mit Schamane durch den Amazonas, in Zeitlinie B paddelt floraphiler Ami mit Schamane durch den Amazonas und jeweils suchen sie auf's Neue, denn der Schamane erinnert sich nach 30-40 Jahren an nichts mehr. Wobei diese Suche eigentlich keine Suche im bekannten Sinne ist, denn man paddelt halt einfach mal in eine Richtung und ist dann irgendwann am Ziel.

    Fazit: Ein bisschen dunkle Zeitgeschichte, viel Spiritualität und nicht ganz so viele grandiose Bilder, wie erwartet.
  • Nerve
    Traust du dich?
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 30.01.2017
    Actionreicher Film, der sich kritisch mit den Möglichkeiten der modernen Medien auseinandersetzt und sehr an den Roman "Erebos" von "Ursula Poznanski" erinnert.
    "Nerve" fesselt von Anfang an, enttäuscht aber leider durch sein Ende. Ich sage nur "junger Hacker klickt sich rein, ändert innerhalb von 5 Minuten hier und da ne Zeile im Quellcode und alles ist wieder gut". Aua.