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Kritiken von "emale" aus Schopfheim

201 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Tannöd
    Deutscher Film, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 20.10.2017
    Wer einen spannenden, unterhaltsamen Krimi sucht, ist hier an der falschen Stelle - "Tannöd" wirkt mehr wie ein verfilmtes Theaterstück. Dazu wirre Kamera, dauernde verwirrende Perspektivensprünge, Zeitsprünge hin und her...man weiß oft nicht so richtig, wo man sich befindet.

    Kathrin kommt eigentlich nur zur Beisetzung ihrer Mutter in das Dorf, aber ein jeder schüttet ihr sogleich sein Herz aus, wie er den damaligen Mordtag erlebt hat. Das ist seltsam. Anfangs denkt man noch, dass sich so immerhin bis zum Ende ein Puzzle zusammensetzt, aber als der Abspann lief, fragte ich mich, ob die Lösung nun ausblieb oder ich in den letzten Minuten irgend etwas Wichtiges übersehen hatte (bei den dunklen Bildern nicht unwahrscheinlich).
  • The Shrine
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 20.10.2017
    Darsteller, Regie und Kamera knapp unter mittlerem Niveau und die Frage, wieso dieser Film überhaupt eine FSK18-Auszeichnung hat auf der negativen Seite. Gelungene 10-15 Minuten am Schluss inklusive (wie es sich gehört) einem interessantenTwist auf der positiven Seite.
    Die polnischen Dialoge klingen alles andere als polnisch und die Ausgangslage war eigentlich ziemlich dämlich: In dem Dorf verschwinden Leute, das Gepäck (inklusive Tagebuch!) taucht allerdings immer wieder irgendwo auf. Wollen die Dorfbewohner nun mehr neugierige Besucher oder nicht?
    Unter'm Strich nicht mehr als 2 Sterne wert; außer, man hat so wirklich jeden Horrorfilm gesehen und muss nun unbedingt zur B-Ware greifen.
  • A Cure for Wellness
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 20.10.2017
    Optisch toll gemachter Film - beinahe ein Kunstwerk in Sachen Set, Regie und Kamera. Die Geschichte an sich ist durchwegs spannend, so dass auch die mehr als zwei Stunden Lauftzeit kurzweilig erscheinen.

    Einzig die Szene im Dorf wirkt irgendwie verkehrt, auch wenn der Film an sich viele skurrile Momente und Personen hat. Aber die Bar in einem kleinen verschlafenen Schweizer Dorf wirkt wie der Treff rechts-gerichteter Gangs und der eingebrachte Schweizer Dialekt klingt nach irgendwas zwischen österreichisch und "so könnte man sich Schweizerdeutsch vorstellen, wenn man noch nie in der Schweiz war". Ist wohl dem geschuldet, dass der Film nicht in der Schweiz, sondern in Deutschland produziert wurde...aber dann verlagere man halt die Geschichte bitteschön auch gleich auf die Schwäbische Alb, statt in die Schweiz.

    Auch wenn am Ende alles aufgelöst wird, war ich persönlich doch leicht verwirrt. Woher kommen auf einmal die ganzen jungen tanzenden Leute? War die Gräfin nun unfruchtbar oder hatte sie nen Kind? Oder gleich zwei? Was für eine Schwester wurde da angesprochen?
    Fazit: Visuelles Meisterwerk mit kleinen Schwächen. Vielleicht sogar viereinhalb Sterne wert.
  • Der Krieg des Charlie Wilson
    Basierend auf einer unglaublichen, aber wahren Geschichte.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 17.10.2017
    Tolles Ensemble und interessante Story, welche von wahren Begebenheiten inspiriert ist und an den meisten Stellen sicher arg überzogen ist. Letzteres sorgt dafür dass dieser Film mitnichten langweilig ist und viel Witz verspritzt.

    Die Moral von der Geschicht' am Ende des Filmes ist allerdings auf jeden Fall die letztendlich wahre Begebenheit: 1 Milliarde für Krieg ausgeben, gerne; aber 1 Million in Wiederaufbau und Schulen stecken...dafür lässt sich leider kein amerikanisches Parlament begeistern.
  • Life
    Sei vorsichtig, wonach du suchst. Allein sind wir besser dran.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 13.10.2017
    Bei manchen Filmen tu' ich mich echt schwer, das Genre "Sci-Fi" zu akzeptieren. Irgendetwas, was in der Zukunft oder im Weltall spielt, ist immer automatisch "Sci-Fi", also auf gut Deutsch "wissenschaftliche Fiktion". Das interessante an diesem Film ist, dass er auf der real existierenden ISS spielt (welche aktuell allerdings um einiges kleiner und noch beengter ist, als im Film dargestellt, welcher wohl so etwa 10 Jahre in der Zukunft angesiedelt ist) und der Plot gar nicht so arg Fiktion ist: In einer Probe vom Mars findet sich ein Einzeller, welcher auf der Raumstation unter die Lupe genommen wird. Lieber auf der Raumstation, denn wenn etwas schief geht, hat man das Problem nicht auf der Erde. Und natürlich geht auch etwas schief.

    Der Film ist durchwegs spannend und sehr gut gemacht (die Schauspieler schweben die ganze Zeit durch die Station - wirkt einigermaßen realistisch), nur das Ende enttäuscht leicht (ohne groß spoilern zu wollen: wenn man dermaßen viele Maßnahmen ergreift, dass das Alien im All bleibt, dann ist die zuletzt ergriffene Maßnahme wirklich sehr dämlich).
    Und wenn man schon einen realistischen "Weltall-Thriller" hat, tun manche Stellen dann auch etwas weh; wenn zum Beispiel der Kommandant draußen vor der Schleuse das Alien im Nacken hat, der Kollege innen die Schleuse allerdings nicht öffnen kann, weil das nur von außen geht, wo man ein Rädchen GEGEN den Uhrzeigersinn drehen muss...Dramaturgie vor Realität...aua!
  • Manchester by the Sea
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 04.10.2017
    Wahrscheinlich wurden hier die Erwartungen etwas zu hoch gesteckt. Überall war zu lesen, wie herausragend dieser Film ist, doch ich kann ihm nur vier Sterne für ein "gelungen" verleihen.
    Die Rückblenden, die den Film einerseits interessant machen, weil sie nach und nach die unschöne Vorgeschichte Lees aufdecken, über die niemand sprechen will, verwirren den Zuschauer manchmal auch etwas.
    Der Rest ist tragisch, gut gemacht und gut gespielt, trotz der Filmlänge von 132 Minuten keinesfalls langweilig.
  • Mängelexemplar
    Drama, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 03.10.2017
    Tragisch und gut gespielt, allerdings fehlt das gewisse Etwas, so dass der Film einen nicht wirklich mitreißen kann.
    Wie für deutsche Filme leider oft üblich, gehen einige Dialoge in einem unverständlichen Genuschel unter.
  • Adèle und das Geheimnis des Pharaos
    Abenteuer, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 29.09.2017
    Hört sich nach einer frischen Mischung aus Indiana Jane und "Die Mumie" an - noch dazu Luc Besson auf dem Regiestuhl! Unter'm Strich aber eher ein Märchenfilm für Kinder. Schon der (lange) Anfang mit dem freundlichem Erzähler im Hintergrund hat mehr von einem Märchen, als von einem Abenteuerfilm. Alle folgenden Figuren mit angeklebten Augsbrauen und schrägen Zähnen lassen den Film nicht seriöser wirken. Ein jauchzender Professor im Ohrensessel, der Gegenstände in der Luft schweben lässt, schon gar nicht.

    Nun ja, nach kleiner Recherche findet man heraus: Er handelt sich hier um eine Comicverfilmung eines wohl überdrehten Comics. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich diesen Film nicht ausgeliehen.

    Erwartet man einen spannenden Abenteuerfilm á la Indiana Jones ohne skurrile Märchenbuchfiguren, bleiben eigentlich nur gut gemeinte zwei Sterne. Unter anderem auch wegen der schlechten Synchronisation der Protagonistin.
  • The Lady in the Car with Glasses and a Gun
    Die Dame im Auto mit Brille und Gewehr
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 26.09.2017
    Die Neuverfilmung eines Filmes aus den 70ern, welche auch wieder in den 70ern spielt. So seltsam die Handlung ist und die Figuren sich verhalten, könnte man sogar meinen, dass dieser Film ebenfalls in den 70ern gedreht wurde.

    Eben jene seltsamen Verhaltensweisen nerven teilweise und auch wenn das Ende eine Überraschung bereithält, bleibt der Wow-Effekt aus.
    Man sollte gar nicht erst versuchen, sich diesen schwer einprägsamen Filmtitel zu merken, denn das einzig Positive, was ich diesem Film abgewinnen konnte, war der Soundtrack.
  • Tschick
    Der beste Sommer von allen.
    Drama, Deutscher Film, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 26.09.2017
    Erfrischender Film voller jugendlicher Lebensfreude, Tiefsinn, sympathischen Figuren und genialer Dialoge ("Wir fahren in die Walachei" - "Das gibt's doch gar nicht, das sagt man doch nur so für 'weit weg'.")
    Ich finde Fortsetzungs-Filme eigentlich blöd, aber auf einen "tschick 2" würde ich mich fast noch freuen.
  • Guardians of the Galaxy 2
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 15.09.2017
    Fortsetzungen sind scheiße! Aber es gibt Ausnahmen, wie "Guardians of the Galaxy" in Volume 2 beweist. Schon das Intro haut vom Hocker: Während die Guardians im Hintergrund ein riesiges tentakeliges Alien bekämpfen, tanzt Baby-Groot auf flotter 80er-Musik und nebenbei laufen die Credits durch's Bild.
    Das legt die Messlatte in Sachen Action und Spaß für die restlichen zwei Stunden schonmal recht hoch, was dann aber kommt, enttäuscht keineswegs.
    Dies ist ein würdiger Nachfolger des ersten Teiles und wenn man unbedingt etwas zum Nörgeln suchen muss, dann kann man nur auf sehr hohem Niveau bejammern, dass die Musik im ersten Teil ein bisschen flotter war.

    Ich hoffe, das Mixtape Volume 3 ist auf dem Zune gespeichert!
  • Bullyparade - Der Film
    Deutscher Film, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 04.09.2017
    Schon lange nicht mehr so einen Schwachsinn gesehen und schon lange nicht mehr so viel gelacht! Der Anfang mit den Kasorske-Brothers, die zusammen mit Pavel & Bronko in altes 1989er-Videomaterial reingeschnitten wurden, war genial, Winnetou & Old Shatterhand waren vielleicht nicht so ganz der Schenkelklopfer, wie der damalige eigenständige Film, aber auch noch sehr gut (und ein Gastauftritt von Sky du Mont darf hier natürlich nicht fehlen). Sissi & Franz...naja, aber Löffler und Lutz hätte man sich sparen können. Am Schluss dann nochmals großes Kino mit Spucki, Schrottie & Kork. Die drei Spanische-Kastagnetten-Typen, die zwischendurch immer wieder kurz auftauchen hätten doch arg gefehlt, wären sie nicht da gewesen.

    Kurzum: Die episodenhafte Aneinanderreihung lässt in einigen der 5 Teile etwas Langeweile aufkommen. Das ganze (wie man es aus dem Trailer erwarten würde) zu einem Potpourri zusammengemixt hätte die Sache vielleicht etwas kurzweiliger gemacht. Die Episode mit Löffler & Lutz war nun so garnicht der Knaller, aber unter'm Strich waren die anderthalb Stunden eine Belastungsprobe für das Zwerchfell alter Bullyparade-Fans (und wer die Bullyparade nicht kannte, sollte es lieber sein lassen).