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Kritiken von "emale" aus Schopfheim

188 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Der dunkle Turm
    Es gibt andere als diese Welten.
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 23.08.2017
    Der Film scheint sowohl für die, die die Bücher gelesen haben, wie auch für die, die die Bücher nicht kennen, nicht so ganz das gelbe vom Ei zu sein. Ich zähle mich zu letzterer Gruppe und hatte zuerst den "Mann in Schwarz" mit dem "Revolverhelden" komplett verwechselt...obwohl ich Idris Elba an sich in seiner Rolle super fand.
    Die Sache mit dem Turm schreit natürlich nach einer Fortsetzung, da der Titelgeber nur zweimal kurz von außen zu sehen war, hätte aber in diesem Film vielleicht doch eine etwas größere Rolle bekommen sollen, um die Nichtwissenden nicht noch mehr zu verwirren. Ich selbst finde jedenfalls einen "dunklen Turm" (ziemlich negativ belastetes Adjektiv, wobei er angeblich eine positive Funktion hat), der irgendwo aus den Wolken ragt, aber das Zentrum aller Universen darstellt, sehr verwirrend.
    Immerhin ist der Film angenehm kurz gehalten. Bei 95 Minuten Spielzeit war es nicht notwendig, öfters einen gelangweilten Blick auf die Uhr zu werfen.
  • Self/less
    Der Fremde in mir. Gott schuf den Menschen. Der Mensch schuf Unsterblichkeit.
    Thriller, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 11.08.2017
    In face/off wurden die Gesichter getauscht, in self/less gleich das ganze Bewusstsein. Das sind allerdings die einzigen Parallelen zwischen den beiden Filmen mit Schrägstrich im Titel.
    Durchaus spannender Thriller mit einem Hauch Sci-Fi. 1.5 bis 2 Sterne Abzug, da das Ende wirklich sowas von abzusehen war und der 30jährige Reynolds-Damian einfach nicht genug wie ein 60jähriger Kingsley-Damian wirkte. Man hat den ganzen Film durch das Gefühl, dass der andere Schauspieler auch einen ganz anderen Charakter darstellt.
  • Spuren
    Lass alles hinter dir. Basierend auf einer wahren Geschichte.
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 10.08.2017
    Guter Film vor schöner Kulisse über eine Abenteuerin, die sich ihren Lebenstraum verwirklicht.
    Robyn scheut den Lärm der Zivilisation und eben jene Zivilisation wird in diesem Film perfekt leicht überzeichnet mit Leuten, die ohne Punkt und Komma reden, mit lauter Musik im Auto herumdüsen und wie eine Meute mit ihren Fotoapparaten auf einen einfallen, dargestellt. Wie schön ist im Gegensatz dazu die Ruhe der Wüste mit den ehrwürdigen Wüstenschiffen an der Seite.

    Man kann allerdings kaum glauben, dass dieses Abenteuer tatsächlich so reibungslos von statten ging. Keine täglichen Konfrontationen mit giftigen Tieren in der australischen Wüste, sondern nur eine "Alibi-Schlange", die einmal des nachts friedlich über die schlafende Robyn kriecht? Der verlorene Kompass und die verlorenen Kamele werden in den Weiten der Wüste auch auf Anhieb wieder gefunden. Falls es sich damals wirklich so abgespielt hatte, will ich hier mal ein Auge zudrücken.
  • Steve Jobs
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 27.07.2017
    Wer Steve nur als Erfinder des iPhones kennt, könnte den Film interessant finden. Wer schon seit den 80ern das Auf und Ab von Apple mitbekommen hatte, dem könnte bei dem Film einiges fehlen. Immerhin fängt er erst 1984 bei der Produktpräsentation des Mac an, wo Apple schon längst ein börsennotiertes Unternehmen war. Zwei vorherige Meilensteine werden durch kurze Rückblenden angedeutet. Dann ein Sprung zu 1988, dann ein viel weiterer Sprung zu 1998 und das war es. Der darauflegende Höhenflug Apples und Steve Jobs' Krankheit sind Dinge, von denen jeder weiß, was im Film aber keine Erwähnung findet.

    Den Egozentriker Steve lernt man in diesem Film allerdings kennen (und schließt ihn dank eines hervorragenden Fassbenders ins Herz), aber viele amüsante Details wie das dauerhafte Fahren ohne Nummernschild weil er das einfach doof fand, blieben unerwähnt und hätten vielleicht ein etwas anderes Bild gezeichnet.

    Was mich etwas überraschte war die Tatsache, dass dieser Filmnur drei Schauplätze hat: Hinter und vor den Bühnen seiner Präsentationen 1984, 1988 und 1998. Im 1. Gedankengang fade, im 2. grandios umgesetzt, da man sagen kann, dass diese Präsentationen Meilensteine der Computergeschichte waren und durch die Gespräche hinter der Bühne man Steve Jobs, so wie er (laut Biographie) war, kennen lernt.
    Es ist mehr ein Film über die Beziehungen zwischen Steve, seiner Tochter Lisa, seiner Assistentin Joanna und John Sculley, dem ehem Apple-CEO. Wozniak taucht eher als Sidekick auf.
  • Florence Foster Jenkins
    Komödie, Drama, Musik
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 03.07.2017
    Nettes, oft auch amüsantes, Drama mit einem grandiosen 3er-Team Grant/Streep/Helberg vor der tollen Kulisse New Yorks der 40er Jahre.
  • Predestination
    Um die Zukunft zu retten, muss er die Vergangenheit ändern.
    Science-Fiction, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 29.06.2017
    Was war das denn? Ein Sci-Fi-Film, der (in allen Zeitlinien) in der Vergangenheit spielt und in dem die gefühlte Film-Hälfte ein Barbesucher dem Barkeeper seine Lebensgeschichte erzählt, die so schräg ist, dass sie eigentlich aus einem schrägen Comic stammen könnte (hatte sich bei einer Space-Agentur beworben, um Konkubine für Astronauten zu werden...war ja in den 70ern ein fast alltäglicher Job). Asso ja, der Barbesucher war eigentlich eine "sie", was aber niemandem bis auf den Filmschauenden auffällt, der sich nur fragt: Wieso denken die immer, das wäre ein Mann?

    Nach und nach löst sich die Geschichte aber auf und Zusammenhänge tun sich auf, die man vorher so nicht kommen sah. Und wenn sämtliche Zusammenhänge dann da sind, fragt man sich nur noch: Wieso?

    Dieser Film will uns wohl sagen: Man macht die größten Dummheiten auch, wenn man weiß, was für eine Auswirkung sie haben.
    Oder: Es ist alles halt einfach nur Vorbestimmung; wie der Filmtitel schon sagt. Auch wenn man es sich damit ziemlich einfach macht.

    Fazit: Je länger man darüber nachdenkt, je mehr ergibt einiges einen Sinn und denkt man noch länger darüber nach, denn doch eher wieder nicht.
    Vielleicht hätte ich den Abend doch besser verbringen können. Hätte ich das so kommen sehen, hätte ich es sicherlich gemacht - Vorsehung hin oder her!
  • Don't Knock Twice
    Pray She Doesn't Answer
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 28.06.2017
    Seltsame Kamerafahrten, seltsame Schnitte und ein unklare Vorgeschichte der drei Hauptdarsteller, die sich erst so in der zweiten Hälfte auflöst, allerdings keinen besonderen Twist in den Film bringt. Der Film ist eher erschreckend wirr und zusammengeschustert und für eine Gänsehaut sorgt höchstens noch die Synchronisation der männlichen Darsteller.

    Einer der Filme, bei denen man sich ab und zu erwischt, wie man nebenbei das Handy oder den Laptop in der Hand hat.
    Ob die Auflösung am Ende noch einen Sinn ergibt, ist beinahe nebensächlich.
  • The Shallows
    Gefahr aus der Tiefe. Kein normaler Tag am Strand.
    Thriller, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 10.06.2017
    Kammerspiel auf hoher See. Der Film spielt bis auf wenige Minuten am Anfang und am Ende im Wasser vor einer Bucht mit nur einer Darstellerin. Trotzdem ist "The Shallows" durchwegs spannend. Nur gegen Schluss beim großen Showdown dringt die Hollywood-Note durch und es wird etwas unrealistisch.
    Heimlicher Star des Filmes: Die Möwe ????
  • I, Frankenstein
    200 Jahre später und er lebt immer noch.
    Fantasy, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 10.06.2017
    Man nehme eine (alte) Fantasy-Geschichte, packt noch viel mehr Fantasy obendrauf, lässt sich ein paar leere Dialoge einfallen und untermale dies noch mit einem schlechten Soundtrack und mittelmäßigen Effekten (die fliegenden steinernen Gargoyles sind zum schmunzeln). Alles in allem nicht gerade sehr innovativ und noch weniger spannend, da man mit keinem der Charaktere wirklich mitfiebern will.
  • The Visit
    Keiner hat dich so lieb wie Oma und Opa.
    Thriller, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 09.06.2017
    Zugegeben eine ziemlich voreingenommene Wertung meinerseits. Vielleicht hätte ich die Bewertungen hier VORHER lesen sollen, bevor ich voller Vorfreude einen M. Night Shyamalan einlege, den ich bisher noch nicht gesehen hatte. Auf solche Handkamera-/Found-Footage-Filme reagiere ich nämlich allergisch - mögen sie noch so gelungen und wackelfrei sein.
    Neben der Info zu Genre, FSK und Regisseur sollte es vielleicht immer noch eine Warnung "Achtung: Handkameramist" geben, denn wer erwartet soetwas schon bei einem M. Night Shyamalan?
  • Coconut Hero
    Deutscher Film, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 06.06.2017
    Schräges Drama, dessen Art mich erst verwirrte: Fühlt sich an wie ein europäischer Film (keineswegs negativ gemeint), sieht aber amerikanisch aus. Aber ist ein in Kanada abgedrehter deutscher Film mit überwiegend kanadischen und zwei deutschen Schauspielern (unter anderem Kurzauftritt von Udo Kier). Dann wäre das geklärt.

    "Coconut Hero" ist sehenswert, wenn man mal zwischendurch einen ruhigeren Film sehen möchte. Die Mischung aus Drama, schrägen Einfällen und einigen lustigen Momenten sorgt dafür, dass der Film keinesfalls langweilig ist.

    Alles in allem "gelungen".
  • Sully
    Die wahre Geschichte hinter dem Wunder vom Hudson River.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 05.06.2017
    Einerseits kann man sich fragen, ob aus jeder Story gleich ein Kinofilm gemacht werden muss, aber andererseits nörgle ich oft, dass es für Kinofilme keine frischen Ideen mehr gibt und da das Leben die besten Geschichten schreibt... Definitiv ist es Clint Eastwood und Tom Hanks gelungen, einen Helden der Neuzeit und die problematischen Tage nach der Landung gekonnt in Szene zu setzen. Man rettet allen Passagieren das Leben und bekommt von der Untersuchungsbehörde gesagt, dass man alles falsch gemacht hätte - ein großer Dämpfer nach einem großen Schicksalsereignis.
    Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich unbedingt nötig gewesen wäre, die Ereignisse in anachronischer Reihenfolge durchlaufen zu lassen. So, wie es letztendlich geschnitten wurde, wirkt es teilweise verwirrend und so ein Drama hätte den "Kniff", den eigentlichen Absturz erst nach und nach einzustreuen, nicht wirklich bedurft.
    Fazit: Nette Abendunterhaltung über einen Helden, über den in Europa sicher nur die Wenigsten etwas gehört hatten...dabei allerdings auch nicht viel verpasst haben. Funktioniert dank Tom Hanks.