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Kritiken von "emale" aus

245 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • 303
    Deutscher Film, Drama, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 08.08.2018
    Entschleunigtes Roadmovie mit viel Rumgephilisophiere und absolutem Fokus auf dem absolut sympathischen Protagonisten-Duo, deren denkwürdige Dialoge es schaffen, den Film trotz seiner knapp zweieinhalb Stunden Spielzeit kurzweilig erscheinen zu lassen.

    Beim Ende mit diesem alles-wird-gut-in-allen-Belangen Happy End hat man es sich meiner Ansicht nach aber etwas zu einfach gemacht.
    Das passt irgendwie nicht so ganz zu den ganzen komplexen Philisophie-Fragen der vorherigen zwei Stunden.

    Aber endlich mal wieder anspruchsvolles Kino für Herz und Hirn aus Deutschland.
  • The Infiltrator
    Die wahre Geschichte eines Mannes im Kampf gegen das größte Drogenkartell aller Zeiten.
    Krimi, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 27.07.2018
    Ich habe ehrlich gesagt nicht länger als eine Dreiviertelstunde durchgehalten. Vielleicht wäre nachher noch das große "Wow!" gekommen, aber vielleicht wäre der Abend auch komplett verschwendet gewesen.

    Langatmige Handlung und wirre Schnitte und Dialoge. Nach 45 Minuten wussten wir nicht, was da eigentlich gerade passiert und um was es geht (außer dass da mal irgendwann Pablo Escobar hochgenommen werden soll).
    Beispiele: Mazur äußert bei einem Kollegen die Idee, dem Geld statt den Drogen zu folgen. Dann eine Besprechung, wo Partner festgelegt werden (also ist die Aktion schon am laufen?!), später sitzt er beim Elternabend in der Schule, hat auf seinem Pager einen Notfall, geht zu einem Haus, wo sein Kollege und Leute bei einer Besprechung überwacht werden und beobachtet das Geschehen auf den Monitoren (wo ist der Notfall?), beim Gehen stolpert er über einen Ganoven im Haus mit Kanone, dann geht er zu seinem Kollegen und beschwert sich, dass der eine Ganove eine Waffe hatte.

    Ich mag komplexe Filme und muss nicht vom Regisseur an die Hand genommen werden und jede Begebenheit erklärt bekommen, um einer Handlung folgen zu können. Aber bei diesem Film muss ich irgendwie passen...
  • Sunshine
    Was passiert, wenn die Sonne stirbt?
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 12.07.2018
    Sunshine ist kein Popcorn-Action-Spektakel, welchem man die eine oder andere Drehbuch-Schwäche zu Gunsten der Action verzeihen könnte und auch kein hochphilosophisches Sci-Fi-Werk, das einen nachdenklich stimmen würde. Einzig die bedrückende Stimmung auf dem engen Raumschiff, welches als letzte Hoffnung der Menschheit unterwegs ist und unbedingt Erfolg haben muss und die oftmals tollen Bilder sind erwähnenswert.

    Die schleppende Handlung nervt oft. Besonders, wenn man mal wieder einem Sonnenanbeter in Großaufnahme beim Blinzeln zusieht während er mit dem Computer diskutiert, wie viel Sonne man noch durch den Filter lassen kann.

    Die Überlegung, einen Abstecher zur 'Icarus I' zu machen - überwiegt der Vorteil, einen 2. Sprengkörper zu haben dem Risiko, es dann vielleicht überhaupt nicht mehr bis zum Abschusspunkt zu schaffen? - war noch ein interessanter Aspekt der Handlung; danach wird es allerdings ziemlich dämlich. (Spoiler:) Der Navigator, macht die komplizierte Kurskorrektur mal schnell alleine, während alle anderen Schlafen, der intelligente Bordcomputer denkt wie der Navigator auch nicht daran, den Sonnenschutz um nen Grad zu neigen und...bumm. Auf der 'Icarus I' dann der verrückte Captain, der anscheinend über Jahre hinweg alleine mit Verbrennungen ersten Grades gewartet hat, bis endlich die 'Icarus II' auftaucht, auf die man sich dann lautlos rüberschleichen kann, um sie zu sabotieren. Sehr ärgerliche Wendung eines ansonsten ganz passablen Sci-Fi-Streifens.
  • Ein ganzes halbes Jahr
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 21.06.2018
    Toller herzergreifender Film, den man sich auch anschauen kann, wenn man eigentlich nicht so auf Schnulzen steht. Denn "Ein ganzes halbes Jahr" ist viel Drama mit einer Prise Lovestory.
    Emilia Clarke ("Kahleesi" aus Game Of Thrones) überrascht mit ihrer Darbietung der quietschbunten Ms Clark, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob sie durch diese Rolle vielleicht etwas unterfordert war. Alle Kraft setzte sie jedenfalls in ihre überraschend flexiblen Augsbrauen.
  • Es - Kapitel 1
    Wovor hast du Angst?
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 14.06.2018
    Gut gemachter Horrorstreifen mit tollen Jung-Darstellern, bei dessen Sichtung mir trotzdem immer wieder ein Gedanke durch den Kopf ging: "Das hätte doch nicht sein müssen! Wiesooo nur?" (Klar, wegen dem Geld. Aber demnächst auch noch "Pulp Fiction" und andere Klassiker nochmals mit neuen Darstellern im Kino? Nein, Danke!).

    Ja, die 2017er Verfilmung von "Es" kann man als Gelungen bezeichnen, aber das "Original" von 1990 mit Tim Curry als (eigentlich bis vor kurzem) einzigartigem Pennywise ist unbestreitbar ein Kultfilm.

    In der aktuellen Verfilmung ist Pennywise auch nicht mehr ganz so subtil-schrecklich, wie damals...gerade der fröhlich tanzende bunte Clown war um einiges erschreckender als der neue Pennywise, der sich wie ein 0815-Horrorstreifen-Monster fortbewegt.
    Auf der anderen Seite auch ein interessanter Kniff, die Story der Kinder und der Erwachsenen in zwei separate Filme zu splitten.

    Gäbe es den Vorgänger von 1990 nicht, würde ich diesem Film volle 5 Sterne geben. Aber wenn man nicht nur das Gefühl hat, sondern auch WEISS, dass man es noch etwas besser machen kann... Ich plädiere für 4.5 Sterne!
  • What Happened to Monday?
    Sieben Schwestern. Eine Identität.
    Thriller, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 12.06.2018
    Spannender Thriller, der jedoch für mich persönlich an vielen Stellen vorhersehbar war. Der große Aha-Effekt am Ende blieb also aus. Das eine oder andere Logik-Loch kann man in der Tat nicht abstreiten, so dass ich auch selbst öfters mal die Stirn runzeln musste. Besonders die Haupthandlung des Filmes "Nein, bombt nicht alle restlichen 6 aus ihrer Wohnung; das erregt viel Aufsehen!"...stattdessen dann zwei andere Wohnungen mit einem Spezialkommando entern und den einen oder anderen Kollateral-Schaden hinnehmen, erzeugen natürlich viel weniger Aufsehen.

    Diesem Film fehlt durch seine actiongeladene Kawumm-Handlung auch etwas der Fingerzeig, über die Grundproblematik etwas weiter nachdenken zu wollen. Wie schützen wir uns selbst vor Überbevölkerung und Hungersnot und bewahren dabei den einen oder anderen Ethischen Grundsatz? Das Kinder-Zuteilungsbüro wirkt in diesem Film wie ein autoritäres Regime mit seinen ganzen durch Maschinengewehre geschützten Kontrollpunkten. Ist also gleich mal auf jeden Fall der Böse Bube ohne dass man da weiter drüber nachdenken möchte.

    Unter'm Strich ein unterhaltsames Popcorn-Action-Spektakel mit einer glänzenden Noomi Rapace. Für eine gute Sci-Fi-Dystopie fehlt aber noch einiges.
  • Vielleicht lieber morgen
    Wir sind unendlich.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 05.06.2018
    Toller und liebenswerter Film mit toller Musik, bei dem es einem warm ums Herz wird, über ein paar Highschool-Außenseiter.
    Obwohl es sich um ein Drama handelt, kommen Spaß und Spannung nicht zu kurz. Spannung dadurch, dass sich Charlies Hintergrund erst so nach und nach bis zum Schluss des Filmes erklärt.

    Einzig daneben: Wie falsch muss man seine Berufswahl getroffen haben, wenn man aus einem tollen Filmtitel wie "The Perks of Being a Wallflower" ein "Vielleicht lieber morgen" macht...?!
    Fünf Sterne für den Film, null Sterne für den Typen, der sich den deutschen Filmtitel ausgedacht hat.
  • Deadpool 2
    Er kommt nicht allein.
    Action, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 24.05.2018
    Unterhaltsamer Streifen mit viel Action, Kawumm und Humor. Vor allem wie schon bei Teil 1 viel Humor, wenn es darum geht, das Filmbusiness etwas auf die Schippe zu nehmen. Den Durchschnittskinobesucher werden wahrscheinlich nur die Hälfte aller Anspielungen zum Schmunzeln bringen, aber schon das sorgt für viel Arbeit für das Zwerchfell.

    Für meinen Geschmack etwas zu viel Marvel-Universum drumherum mit dem Auftauchen der X-Men, der einen oder anderen Anspielung auf Wolverine (die ich ehrlich gesagt teilweise nicht kapiert habe) und überhaupt vielem Mutanten-Brimborium.
    Die ganzen Comicverfilmungen verkommen immer mehr und mehr zum sich-selbst-auf-die-Schulter-Klopfen und netten Gags für die hartgesottenen Fans, die sich an jede Begebenheit eines jeden Filmes erinnern können, als den Film mal einfach Film sein zu lassen. Aber immerhin ist bei Deadpool fast jedes Crossover zu anderen Marvel-Filmen eine gute Pointe. Besonders in der einen oder anderen Post-Credit-Szene ;-)

    Alles in allem: Ich war gut unterhalten und hatte viel gelacht. Viereinhalb Sterne!
  • Jungle
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 17.05.2018
    Und wieder ein packender Film abseits des Mainstream-Kinos mit Daniel Radcliffe.

    Zwar erschließen sich mir drei wichtige Handlungspunkte des Filmes nicht so ganz (wieso reist man mit einem wildfremden Menschen in den Dschungel, dessen Intention für diese tolle Einladung absolut unklar ist? Wieso nehmen Yossi und Kevin das Floß, obwohl der Fußkranke Marcus, für den sie es gebaut hatten, nun wieder laufen kann und dann auch zu Fuß weiter läuft? Wieso wird Kevin, der vermeintlich noch viel tiefer im Dschungel steckt, vor Yossi gefunden, wo sich beide doch demselben Fluss entlang bewegen?), aber so ist es halt nun einmal gewesen, denn der Film beruht auf wahren Begebenheiten. Trotzdem hätte man diese aufkommenden Fragen mit dem einen oder anderen Fingerzeig irgendwie im Keim ersticken können.

    Ist die erste Hälfte des Filmes ein interessanter Abenteuer-Film im Dschungel, wendet sich die Geschichte in der zweiten Hälfte zum spannenden Überlebens-Drama für Yossi mit (teilweise) überraschendem Ende.

    Sehenswert!
  • Coco
    Lebendiger als das Leben!
    Kids, Animation, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 08.05.2018
    Netter Animationsfilm aus dem Hause Pixar mit dem einzigen Abstrich, dass es schon bessere Filme aus dem Hause Pixar gab (ja, die Messlatte liegt hoch!) und sich alles eher mehr nach Disney, als nach Pixar anfühlt.
    Die Story: Herzerwärmend. Außerdem ein kleines Lehrstück zum Thema "Día de Muertos".

    Aber wieso in dreiteufelsnamen trägt der Film den Namen eines Neben-Charakters, der am Anfang und Ende mal kurz auftaucht? Weil er sich dank der Namens-Ähnlichkeit zu "Coco, der Affe" besser verkauft?
  • Monsieur Pierre geht online
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 02.05.2018
    Nette Geschichte nach dem Gesetz der Verwechslungs-Komödien mit einigen Irrungen und Verwirrungen. Pierre Richard ist in seiner Renter-Rolle großartig!

    Die Auflösung erscheint etwas unglaubwürdig, doch das übertriebene Happy End nehme ich dieser kurzweiligen, geistreichen Abendunterhaltung nicht krumm. Jedes andere Ende hätte einem vermutlich den Spaß versaut.

    Komödie: ja. Aber ein Feuerwerk für's Zwerchfell darf man bei diesem Film nicht erwarten (dies sei nur zur Vorsicht erwähnt, da einige Leute immer nur an die Schti's denken, wenn sie "französische Komödie" hören).
  • The Book of Henry
    Eine kurze Anleitung fürs Leben.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 30.04.2018
    Bewegendes Drama, welches nach etwa zwei Dritteln einen Haken zu einem (leichten) Thriller schlägt.

    Die Story mit dem gewalttätigen Nachbarn ist etwas dürftig, da man höchstens erahnen könnte, dass da möglicherweise etwas nicht stimmt. Da wirkt der "ausgetüftelte Rettungsplan" doch arg überzogen.

    Nichtsdestotrotz hat mich dieser Film sehr beeindruckt und mitgerissen. Kurzweilige Unterhaltung, die auch hier und da die eine oder andere Träne loslösen kann.