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Kritiken von "emale" aus Schopfheim

181 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • The Shallows
    Gefahr aus der Tiefe. Kein normaler Tag am Strand.
    Thriller, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 10.06.2017
    Kammerspiel auf hoher See. Der Film spielt bis auf wenige Minuten am Anfang und am Ende im Wasser vor einer Bucht mit nur einer Darstellerin. Trotzdem ist "The Shallows" durchwegs spannend. Nur gegen Schluss beim großen Showdown dringt die Hollywood-Note durch und es wird etwas unrealistisch.
    Heimlicher Star des Filmes: Die Möwe ????
  • I, Frankenstein
    200 Jahre später und er lebt immer noch.
    Fantasy, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 10.06.2017
    Man nehme eine (alte) Fantasy-Geschichte, packt noch viel mehr Fantasy obendrauf, lässt sich ein paar leere Dialoge einfallen und untermale dies noch mit einem schlechten Soundtrack und mittelmäßigen Effekten (die fliegenden steinernen Gargoyles sind zum schmunzeln). Alles in allem nicht gerade sehr innovativ und noch weniger spannend, da man mit keinem der Charaktere wirklich mitfiebern will.
  • The Visit
    Keiner hat dich so lieb wie Oma und Opa.
    Thriller, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 09.06.2017
    Zugegeben eine ziemlich voreingenommene Wertung meinerseits. Vielleicht hätte ich die Bewertungen hier VORHER lesen sollen, bevor ich voller Vorfreude einen M. Night Shyamalan einlege, den ich bisher noch nicht gesehen hatte. Auf solche Handkamera-/Found-Footage-Filme reagiere ich nämlich allergisch - mögen sie noch so gelungen und wackelfrei sein.
    Neben der Info zu Genre, FSK und Regisseur sollte es vielleicht immer noch eine Warnung "Achtung: Handkameramist" geben, denn wer erwartet soetwas schon bei einem M. Night Shyamalan?
  • Coconut Hero
    Deutscher Film, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 06.06.2017
    Schräges Drama, dessen Art mich erst verwirrte: Fühlt sich an wie ein europäischer Film (keineswegs negativ gemeint), sieht aber amerikanisch aus. Aber ist ein in Kanada abgedrehter deutscher Film mit überwiegend kanadischen und zwei deutschen Schauspielern (unter anderem Kurzauftritt von Udo Kier). Dann wäre das geklärt.

    "Coconut Hero" ist sehenswert, wenn man mal zwischendurch einen ruhigeren Film sehen möchte. Die Mischung aus Drama, schrägen Einfällen und einigen lustigen Momenten sorgt dafür, dass der Film keinesfalls langweilig ist.

    Alles in allem "gelungen".
  • Sully
    Die wahre Geschichte hinter dem Wunder vom Hudson River.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 05.06.2017
    Einerseits kann man sich fragen, ob aus jeder Story gleich ein Kinofilm gemacht werden muss, aber andererseits nörgle ich oft, dass es für Kinofilme keine frischen Ideen mehr gibt und da das Leben die besten Geschichten schreibt... Definitiv ist es Clint Eastwood und Tom Hanks gelungen, einen Helden der Neuzeit und die problematischen Tage nach der Landung gekonnt in Szene zu setzen. Man rettet allen Passagieren das Leben und bekommt von der Untersuchungsbehörde gesagt, dass man alles falsch gemacht hätte - ein großer Dämpfer nach einem großen Schicksalsereignis.
    Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich unbedingt nötig gewesen wäre, die Ereignisse in anachronischer Reihenfolge durchlaufen zu lassen. So, wie es letztendlich geschnitten wurde, wirkt es teilweise verwirrend und so ein Drama hätte den "Kniff", den eigentlichen Absturz erst nach und nach einzustreuen, nicht wirklich bedurft.
    Fazit: Nette Abendunterhaltung über einen Helden, über den in Europa sicher nur die Wenigsten etwas gehört hatten...dabei allerdings auch nicht viel verpasst haben. Funktioniert dank Tom Hanks.
  • Bastille Day
    Mit dem Gesetz kommt das Chaos.
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 04.06.2017
    Rundum spannender Actionfilm, der zwar in Paris spielt, aber eigentlich auch irgendwo in den USA hätte spielen können, da natürlich die Einzigen, die den Terroristen (überwiegend böse Franzosen) Paroli bieten können, natürlich die Amis (in Form der CIA) sind. Fader Beigeschmack, dafür würde ich eigentlich gerne einen Stern abziehen. Nichtsdestotrotz waren das sehr kurzweilige 88 Minuten mit dem ungleichen Gespann Trickdieb/CIA-Agent, bei dem der Humor nicht zu kurz kommt.
  • Prometheus 2 - Alien: Covenant
    Lauf.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 24.05.2017
    Eines vorab: In diesem Film wird die überraschende Herkunft der Aliens aufgeklärt (über die man sich eigentlich nie Gedanken gemacht hat...sind halt Aliens...). Es handelt sich also um einen ein bisschen besonderen Film der Alien-Reihe. Von dem her ist "Covenant" kein reiner "Verstecken oder abgemetzelt werden"-Film, sondern kommt oftmals sehr ruhig daher. Dies ist einerseits nicht schlimm, da endlich mal was anderes passiert, andererseits gibt es einige Momente des Stirnrunzelns. Wahrscheinlich kann man der einen oder anderen "Auflösung" besser folgen, wenn man sich kurz zuvor nochmals "Prometheus" angesehen hat.
    Die altbekannten "Muss er da jetzt unbedingt alleine hingehen, wenn jeder weiß, dass Gefahr im Verzug ist?"-Momente gibt es auch hier wieder, so dass man sich ab und an an die Stirn fassen muss...aber naja...ohne solche Aktionen wäre es wahrscheinlich kein richtiger Alien-Film.
    Fazit: Rundet die Alien-Reihe gut ab, teilweise etwas philosophisch und ungewöhnlich ruhig.
  • The Gift
    Geschenke sind nicht immer willkommen.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 22.05.2017
    Ein Thriller der eher ruhigeren Sorte, was allerdings keinerlei negative Wertung sein soll, noch dazu könnte man beinahe sagen "ein Thriller, den das Leben schreibt": Hat nicht jede Schulklasse einen Kameraden, auf dem ständig rumgehackt wird? Was, wenn einen diese – im Nachhinein gesehen traurige und unfaire – Vergangenheit einholt? Wie stehen jahrzehnte später Täter zu Opfer und Opfer zu Täter?

    "The Gift" hat ein bis zwei kleine Wendungen, dank denen man am Ende nicht das Gefühl hat, einen überflüssigen und langweiligen Film gesehen zu haben. Allerdings fand' ich den "Knall am Ende" nicht unbedingt logisch. Ohne nun groß spoilern zu wollen, müsste Simon ja nur einen Blick in den Kalender werfen und rechnen, um sich dann nochmals zu überlegen, ob er wirklich Grund zur Beunruhigung hätte oder nicht. Wobei es schon ein sehr großer Zufall wäre, falls ja. War für mich jetzt nicht so der arge Wow!-Effekt am Ende, wie sich die Produzenten vielleicht gedacht hatten.

    Alles in allem "gelungen".
  • Doctor Strange
    Action, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 20.05.2017
    Benedict Cumberbatch hatte mich am Anfang des Filmes doch sehr an sein alter Ego Sherlock erinnert. Von dem her: Gut gewählte Besetzung.
    Mit den Spezialeffekten hätte man allerdings um einiges sparsamer umgehen können. Gerade das Intro des Filmes: Erst irgendwo in Tibet, dann ab durch die Tür und auf einmal mitten London, auf einmal verformen sich Häuserfassaden á la "Transformers meets Inception". Erst denkt man "Wow! Was für Effekte!" und ist begeistert, doch dann fragt man sich, was das ganze Spiel denn soll. Spiegelwelt hin oder her, aber diese Transformationen (die immer wieder auftauchen), machen außer dem Wow!-Effekt doch keinen Sinn. Irgendwie muss man wohl das 3D-Format rechtfertigen und hier effektemäßig auf die Kacke hauen. Schade - hätte man lieber etwas mehr an der Story gefeilt und noch eine weitere Prise Humor (der hier für einen Marvel Film für meinen Geschmack etwas zu kurz kommt) hinzugegeben.

    SEHR gut gemeinte vier Sterne für einen immerhin unterhaltsamen Abend.
  • Moon
    400.000 Kilometer von Zuhause, ist das Schlimmste, was einem begegnen kann... man selbst.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 20.05.2017
    Tolles Kammerspiel mit sensationeller Kulisse (dieser "Used-Look" auf der Raumstation, die auch etwas von einem Sci-Fi-Film aus den 80ern hatte). Leider hatte der Film so seine Längen, so dass ich mich erwischte, dass ich nebenbei mal den Laptop aufklappte...was normalerweise ein no-go ist, wenn ich einen Film schaue.
    Als Sci-Fan, der der Ansicht ist, dass ein guter Sci-Fi keine Aliens und Explosionen benötigt, bin ich trotzdem hin und her gerissen, hier eine passende Wertung zu finden. Für mehr als drei Sterne fehlen irgendwie Esprit und Tiefgründigkeit.
  • Passengers
    Es gibt einen Grund, warum sie aufgewacht sind.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 19.05.2017
    Ohne den Trailer gesehen zu haben (der wohl fälschlicherweise einen Action-Kracher suggeriert) aber stattdessen mit der Erwartungshaltung, einen Sci-Fi-Streifen vorgesetzt zu bekommen, der eher mit Starbesetzung und Effekten glänzt als mit einer intelligenten Handlung, bin ich von diesem Film begeistert!

    Setting grandios, Story nicht von der Stange und der Film kommt auch in 2D richtig gut, obwohl er in 3D im Kino war (3D-Filme glänzen ja gerne mit Wackelkamera und viel Nahaufnahmen und Kamerarumgefahre, damit man den 3D-Effekt überhaupt merkt; das stört mich, wenn ich den Film in 2D anschaue dann eher).

    Statt also all zu viel auf Action zu setzen, beschäftigt sich der Film eher mit dem Thema Einsamkeit und der Frage "wenn ich auf einer einsamen Insel festsitze und einen weiteren Menschen zu mir holen kann, damit ich nicht mehr so ganz einsam bin (der andere Mensch nun allerdings ebenfalls festsitzt)...ist das fair?" Wie lange kann man mit so einer Lebenslüge, dass die andere Person genau so zufällig hier gestrandet sein soll, wie man selbst, überhaupt durchhalten?
  • Eddie the Eagle
    Alles ist möglich.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" aus Schopfheim am 15.05.2017
    Ein Film, den das Leben schrieb - und wo man andernfalls gedacht hätte "Wie kann ein Drehbuchautor nur auf so eine schräge Idee kommen?".
    Dass der Film noch dazu so gut und unterhaltsam werden könnte, hätte ich anfangs nicht gedacht. Aber 'Eddie the Eagle' ist ein kurzweiliger Film über einen Tollpatsch, dem (verständlicherweise) niemand zugetraut hätte, dass er es tatsächlich schafft, seinen Kindheitstraum zu erfülle; der aber allen zeigt: ihr irrt euch!

    Sympathischer Film über einen sympathischen Underdog.