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Kritiken von "emale" aus

252 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Suicide Squad
    Action, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 09.10.2018
    Ich hatte von diesem Film zum Kinostart dermaßen viel Schlechtes gelesen, dass ich auf einen Kino-Gang verzichtet hatte und auch bei der DVD-Erscheinung einige Weile überlegt hatte, ob ich ihn mir denn antun sollte . Das Gute: "Suicide Squad" ist unterhaltsam und die 2 Stunden warenkeine vergeudete Lebenszeit. Ein großer Wurf ist der Film allerdings dank einiger Schwächen auch nicht wirklich.

    Mit "Suicide Squad" versucht DC das, was Marvel ja bereits bis zum Erbrechen macht: Mehrere (Anti-)Helden in einen Film stecken. Dass gut das erste Viertel des Films für die Einführung der Figuren drauf geht, ist für mich als Nicht-jede-Comicfigur-aus-dem-ff-Kenenner eher positiv als negativ. Es fällt auf, dass eigentlich nur 2 Antihelden im Vordergrund stehen: Deadshot und Harley. Der Rest bleibt blass im Hintergrund. Vorteil: Dadurch ist der Film nicht so überladen wie sonst jeder Avangers-Film, wo jeder Superheld möglichst viel im Vordergrund sein soll. Allerdings kommt Deadshot hierbei mehr wie ein Superheld, statt wie ein Superschurke rüber und der Joker kommt etwas zu oft vor. Interessante Figur, ist aber weder Team-Mitglied noch wirklicher Gegenspieler. Nur eine Randfigur voll im Rampenlicht.

    Mit dem Soundtrack wurde wohl versucht, die Coolness eines Ironman zu kopieren. Musikmäßig ist der Film aber mindestens in der ersten Hälfte zu überladen. AC/DC kommt halt wirklich nur bei Ironman cool rüber.

    Ach...die Story. Irgendwie einfallslos, aber immerhin kurzweilig.
    3,5 Sterne
  • Unterwegs mit Jacqueline
    Komödie, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 05.10.2018
    Nettes Feel-Good-Roadmovie (wenn man französische Filme mag) mit sympathischen Charakteren. Das unweigerliche Happy End wirkt leider etwas aufgezwungen. Nichtsdestotrotz sehenswert.

    Dreieinhalb Sterne!
  • A Quiet Place
    Regel #1: Mach kein Geräusch. Regel #2: Verlasse niemals den Weg. Regel #3: Rot bedeutet rennen.
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 25.09.2018
    Erwartungsgemäß ein ruhiger Film mit dem einen oder anderen spannenden Moment. Dabei stört es mich nicht einmal, dass nicht erklärt wird, woher die Aliens kamen und wie sie die Menschheit im großen und ganzen ausgelöscht hatten (für die Handlung irrelevant), aber die Handlung beruht auf einigen Standpfeilern, die irgendwie nervig dämlich sind: Woher beziehen die Abbotts ihren Strom, wenn die ganze restliche Menschheit ausgelöscht zu sein scheint? Kein Kraftwerk funktioniert lange ohne menschliche Steuerung und einen dröhnenden Diesel-Generator werden sie wohl nicht im Keller haben. Und wieso setzt man ein weiteres Kind in eine Welt, in der man sich am besten weit weit weg von jedem schreienden Kind aufhält und der Tod immer nur einen Nieser entfernt ist? Noch dazu scheinen die Aliens einen im Keller zerscheppernden Bilderrahmen besser hören zu können, als einen menschlichen Herzschlag aus einem Meter Entfernung...
    Okay, ein Horrorfilm muss nicht wasserdicht bezüglich jeglichen Logiklöchern sein, aber weniger Logiklöcher hätten der Filmfreude keinen Abbruch getan.

    Tipp: Untertitel aktivieren!
  • Girl on the Train
    Was hat sie gesehen? Nach dem Bestseller, der die Welt schockierte.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 25.09.2018
    Eines vorneweg: Ich hatte das Buch gelesen, bevor ich den Film sah. Somit entfielen bei mir die zahlreichen Stirnrunzel-Momente, die der eine oder andere Filmeschauer wahrscheinlich hatte. An einigen Stellen musste ich allerdings selbst für mich denken "wenn ich das Buch nicht gelesen hätte, wüsste ich mit dieser Szene nichts anzufangen". Dafür mindestens ein Stern abzug.

    Auf der anderen Seite wurde die Romanvorlage recht gut umgesetzt (wenn man mal davon absieht, dass sie vom schönen Großbritannien ins schnöde Amerika verlagert wurde). Einen dicken Wälzer in unter 2 Stunden reinzuquetschen, so dass die Handlung nicht all zu sehr leidet, ist im großen und ganzen gelungen. Dass der Film ruhig ist und auf Grund der verschiedenen Erzählperspektiven verwirrend sein kann, ist eher der Romanvorlage geschuldet (wo das Ganze auch etwas besser funktioniert), wobei ich nicht abstreiten möchte, dass ein anderer Regisseur da vielleicht noch etwas mehr draus gemacht hätte.

    Prädikat: Kann man gut anschauen, hat immerhin eine überraschende Auflösung parat.
  • Nocturnal Animals
    Wenn du jemanden liebst, wirf es nicht einfach weg.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 30.08.2018
    Drei Geschichten in einem Film: Susan in der Gegenwart, die das Manuskript zugeschickt bekommt, die Handlung des Manuskriptes und Rückblicke in Susans Vergangenheit. Während ich ersteres und letzteres als Drama bezeichnen würde, handelt es sich bei der Manuskript-Handlung um einen Thriller. Das kann für einige eine interessante Mischung sein, für andere ein spannender Thriller mit zu vielen langweiligen Szenen.

    Sieht man das gesamte Werk, handelt es sich bei "Nocturnal Animals" allerdings um einen sehr interessant gemachten Film. Die Thriller-Handlung ist schon spannend genug, dazu entschlüsselt sich nach und nach, wie Susans Ex-Mann bedingt durch ihre gemeinsame Vergangenheit zu diesem Roman kam, den man als (sehr krasse) Parabel zu ihrem damaligen Beziehungsende auffassen könnte.

    Das Intro des Filmes würde ich allerdings als zutiefst verstörend bezeichnen ;-)
  • Annabelle
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 29.08.2018
    Braucht ziemlich lange, bis er in Fahrt kommt und man die schnulzigen "wir bekommen ein Baby!"-Szenen hinter sich hat, kann dann aber für einige Gänsehaut-Momente sorgen.

    Ich muss feststellen: Ich hatte damals nichts verpasst, als ich diesen Film nicht im Kino angesehen hatte. Kann man aber mal am heimischen Bildschirm anschauen, wenn man alle neuen Horrorfilme durch hat.
  • Der wunderbare Garten der Bella Brown
    Lass Dich entführen...
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 29.08.2018
    Irgendwie weiß dieser Film nicht so richtig zu überzeugen. Es fehlen der zündende Funke und etwas mehr Esprit. Einerseits nicht richtig skurril wie "Die fabelhafte Welt der Amelie", andererseits eine seltsame skurille Figur, wie der Erfinderfreund mit seinem Flugroboter, die nicht so ganz in diesen Film passen wollen.

    Den ganzen Film über kann man Bella zuschauen, wie sie ihren Garten in Schuss bringen will, bis es ein Tag vor Deadline nicht wirklich besser aussieht, als noch vor einem Monat. Natürlich schaffen es dann kauziger Nachbar und heuschnupfengeplagte Haushaltshilfe innerhalb von einem Tag, den titelgebenden "wunderbaren Garten" herzurichten.

    Nur Tom Wilkinson als kauziger Nachbar mit Herz macht die Sache noch sehenswert.
  • 303
    Deutscher Film, Drama, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 08.08.2018
    Entschleunigtes Roadmovie mit viel Rumgephilisophiere und absolutem Fokus auf dem absolut sympathischen Protagonisten-Duo, deren denkwürdige Dialoge es schaffen, den Film trotz seiner knapp zweieinhalb Stunden Spielzeit kurzweilig erscheinen zu lassen.

    Beim Ende mit diesem alles-wird-gut-in-allen-Belangen Happy End hat man es sich meiner Ansicht nach aber etwas zu einfach gemacht.
    Das passt irgendwie nicht so ganz zu den ganzen komplexen Philisophie-Fragen der vorherigen zwei Stunden.

    Aber endlich mal wieder anspruchsvolles Kino für Herz und Hirn aus Deutschland.
  • The Infiltrator
    Die wahre Geschichte eines Mannes im Kampf gegen das größte Drogenkartell aller Zeiten.
    Krimi, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 27.07.2018
    Ich habe ehrlich gesagt nicht länger als eine Dreiviertelstunde durchgehalten. Vielleicht wäre nachher noch das große "Wow!" gekommen, aber vielleicht wäre der Abend auch komplett verschwendet gewesen.

    Langatmige Handlung und wirre Schnitte und Dialoge. Nach 45 Minuten wussten wir nicht, was da eigentlich gerade passiert und um was es geht (außer dass da mal irgendwann Pablo Escobar hochgenommen werden soll).
    Beispiele: Mazur äußert bei einem Kollegen die Idee, dem Geld statt den Drogen zu folgen. Dann eine Besprechung, wo Partner festgelegt werden (also ist die Aktion schon am laufen?!), später sitzt er beim Elternabend in der Schule, hat auf seinem Pager einen Notfall, geht zu einem Haus, wo sein Kollege und Leute bei einer Besprechung überwacht werden und beobachtet das Geschehen auf den Monitoren (wo ist der Notfall?), beim Gehen stolpert er über einen Ganoven im Haus mit Kanone, dann geht er zu seinem Kollegen und beschwert sich, dass der eine Ganove eine Waffe hatte.

    Ich mag komplexe Filme und muss nicht vom Regisseur an die Hand genommen werden und jede Begebenheit erklärt bekommen, um einer Handlung folgen zu können. Aber bei diesem Film muss ich irgendwie passen...
  • Sunshine
    Was passiert, wenn die Sonne stirbt?
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 12.07.2018
    Sunshine ist kein Popcorn-Action-Spektakel, welchem man die eine oder andere Drehbuch-Schwäche zu Gunsten der Action verzeihen könnte und auch kein hochphilosophisches Sci-Fi-Werk, das einen nachdenklich stimmen würde. Einzig die bedrückende Stimmung auf dem engen Raumschiff, welches als letzte Hoffnung der Menschheit unterwegs ist und unbedingt Erfolg haben muss und die oftmals tollen Bilder sind erwähnenswert.

    Die schleppende Handlung nervt oft. Besonders, wenn man mal wieder einem Sonnenanbeter in Großaufnahme beim Blinzeln zusieht während er mit dem Computer diskutiert, wie viel Sonne man noch durch den Filter lassen kann.

    Die Überlegung, einen Abstecher zur 'Icarus I' zu machen - überwiegt der Vorteil, einen 2. Sprengkörper zu haben dem Risiko, es dann vielleicht überhaupt nicht mehr bis zum Abschusspunkt zu schaffen? - war noch ein interessanter Aspekt der Handlung; danach wird es allerdings ziemlich dämlich. (Spoiler:) Der Navigator, macht die komplizierte Kurskorrektur mal schnell alleine, während alle anderen Schlafen, der intelligente Bordcomputer denkt wie der Navigator auch nicht daran, den Sonnenschutz um nen Grad zu neigen und...bumm. Auf der 'Icarus I' dann der verrückte Captain, der anscheinend über Jahre hinweg alleine mit Verbrennungen ersten Grades gewartet hat, bis endlich die 'Icarus II' auftaucht, auf die man sich dann lautlos rüberschleichen kann, um sie zu sabotieren. Sehr ärgerliche Wendung eines ansonsten ganz passablen Sci-Fi-Streifens.
  • Ein ganzes halbes Jahr
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 21.06.2018
    Toller herzergreifender Film, den man sich auch anschauen kann, wenn man eigentlich nicht so auf Schnulzen steht. Denn "Ein ganzes halbes Jahr" ist viel Drama mit einer Prise Lovestory.
    Emilia Clarke ("Kahleesi" aus Game Of Thrones) überrascht mit ihrer Darbietung der quietschbunten Ms Clark, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob sie durch diese Rolle vielleicht etwas unterfordert war. Alle Kraft setzte sie jedenfalls in ihre überraschend flexiblen Augsbrauen.
  • Es - Kapitel 1
    Wovor hast du Angst?
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "emale" am 14.06.2018
    Gut gemachter Horrorstreifen mit tollen Jung-Darstellern, bei dessen Sichtung mir trotzdem immer wieder ein Gedanke durch den Kopf ging: "Das hätte doch nicht sein müssen! Wiesooo nur?" (Klar, wegen dem Geld. Aber demnächst auch noch "Pulp Fiction" und andere Klassiker nochmals mit neuen Darstellern im Kino? Nein, Danke!).

    Ja, die 2017er Verfilmung von "Es" kann man als Gelungen bezeichnen, aber das "Original" von 1990 mit Tim Curry als (eigentlich bis vor kurzem) einzigartigem Pennywise ist unbestreitbar ein Kultfilm.

    In der aktuellen Verfilmung ist Pennywise auch nicht mehr ganz so subtil-schrecklich, wie damals...gerade der fröhlich tanzende bunte Clown war um einiges erschreckender als der neue Pennywise, der sich wie ein 0815-Horrorstreifen-Monster fortbewegt.
    Auf der anderen Seite auch ein interessanter Kniff, die Story der Kinder und der Erwachsenen in zwei separate Filme zu splitten.

    Gäbe es den Vorgänger von 1990 nicht, würde ich diesem Film volle 5 Sterne geben. Aber wenn man nicht nur das Gefühl hat, sondern auch WEISS, dass man es noch etwas besser machen kann... Ich plädiere für 4.5 Sterne!