Bewertung und Kritik von Filmfan "Gnislew" am 02.04.2026
(Pri)Sons ist inhaltlich vielleicht nicht der anspruchsvollste Film ist, geht aber visuell in die Vollen geht. Runter gebrochen zeigt der Film den Kampf zwischen den Betreibern eines Kaufhauses für allerlei illegale Güter gegen blutrünstige Auftragskiller. Und ja, es ist wirklich so einfach den Film auf diesen einen Satz zu reduzieren. Aus dieser dünnen Story macht Esa Jussila allerdings ein Actionspektakel, welchem nicht umsonst von der FSK die FSK 18 Freigabe verweigert wurde und der Film so durch eine Juristenkommision geprüft wurde, die dem Film attestierte, das keine schwere Jugendgefährdung vorliegt. So konnte die Busch Media Group den Film Uncut auf den Markt bringen, wenn natürlich so immer die Gefahr einer möglichen Indizierung oder Beschlagnahmung besteht. Aber okay, wenn der Vertrieb schon vom brutalsten finnischen Film aller Zeiten und einem blutigen Schlachtfest spricht, dann ist dieses Risiko sicher wohl kalkuliert und es ist nunmal so, dass diese Behauptungen sich auch nicht als leere Werbeversprechen herausstellen. Der Film fängt zwar langsam an und für mein empfinden lässt er sich auch ein wenig zu lange Zeit um die Protagonisten einzuführen, aber sobald der Überlebenskampf beginnt, sieht man sich einem Non-Stop-Actionfeuerwerk gegenüber. Hier wird keine Rücksicht auf Verluste genommen. Da wird mit Stacheldraht besetzten Handschuhen auf wehrlose Gegner eingeprügelt oder in Nahaufnahme Augen ausgequetscht. Nichts für zartbesaitete und sicher selbst für den ein oder anderen Actionfilm zu viel. Auch ich brauche nicht unbedingt diesen hohen Gewaltgrad für einen guten Film, aber ein Film der sich zum Ziel gesetzt hat einen kompromisslosen Überlebenskampf zu zweigen, wird durch diese harte Gewaltdarstellung dann eben doch etwas besser. [Sneakfilm.de]
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gnislew" am 02.04.2026
Ein Blick auf das DVD-Cover offenbart bereits, dass dieser Film irgendwie anders ist. Das Cover spricht davon, dass dieser Film von Bucky Le Boef ist, der keine keine reale Figur, sondern die Rollenname der Hauptfigur dieser Zombiekomödie ist. Der Film erzählt dabei die Geschichte zweier Freunde, die gerne einen erfolgreichen Film drehen wollen. Gut, dass gerade ein Filmwettbewerb läuft, bei dem sie einen Film eingereichdn könnten. Blöd, dass die Beiden im Genre Horror so gar nicht zu Hause sind. Doch das Schicksal meint es auf ironische Art und Weise gut mit Bucky und seinem Freund, denn ein Stück Meteorit landet im heimischen Garten und verwandelt Buckys Vater in einen Zombie! Dem Film steht damit nichts mehr im Wege, außer vielleicht, dass Zombies von Natur aus nicht die besten Schauspieler sind.
Man merkt, die Story ist in Teilen nicht ganz neu. Zombies haben wir schon gesehen und Filme in denen Filme gedreht werden auch. Und doch ist All You Need is Blood eine erfrischende Abwechslung im Genre der Horrorkomödie. Dies liegt zu großen Teilen daran, dass Regisseur Roberts es schafft vieles humoristisch wirken zu lassen, dabei aber nicht den gewissen Ekelfaktor vergisst, den es braucht um einen Zombiefilm zu machen. Es gibt also reichlich Kunstblut zu erleben. Auch dreht der Film im Finale den Abstrusitätenfaktor im positiven Sinne auf Elf! Da passieren Dinge, die man so sicher vorher nicht erwartet, die allerdings perfekt in das Setting passen, für Schmunzler sorgen und gut unterhalten. All You Need is Blood ist aber mehr. Der Film erzählt darüber hinaus eine Liebesgeschichte und beleuchtet den verzweifelten Comebackversuch einer alternden Schauspielerin, toll besetzt mit Mena Suvari. Eine Genreperle, die hoffentlich auch außerhalb der Horrorblase ihr Publikum finden wird. [Sneakfilm.de]
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gnislew" am 02.04.2026
Wie intensiv können 138 Minuten Kino sein? Mommy lotet diese Definition neu aus und dreht den Regler für dieses Gefühl auf Elf! Die nahezu bedingungslose Liebe von Die zu ihrem schwierigen Sohn Steve wird in jeder Einstellung, in jeder Sequenz, in jedem einzelnen Frame deutlich. Nicht zuletzt weil Regisseur Dolan die Sehgewohnheiten der Zuschauer ignoriert und nicht in 1.85:1 oder 2.35:1, sondern im 1:1 Format gedreht hat. Schwarze Balken prangen somit rechts und links des Geschehens auf dem Fernseher. Man hat das Gefühl, dass den Protagonisten der Raum zum atmen genommen wird. Die beklemmenden Verhältnisse der Hauptfiguren transportieren sich so ganz automatisch auf die Zuschauer. Zugleich haben diese verkleinerten Bildverhältnisse auch einen positiven Effekt. Mommy fühlt sich mehr wie ein High-End produziertes Heimvideo an, als wie ein Arthouse-Film, wodurch man sich den Figuren emotional näher fühlt. Ein genialer Griff in die filmische Trickkiste, der Mommy aus der großen Masse der Filme herausstechen lässt und funktioniert. Tatsächlich habe ich selten mit Figuren so mitgefühlt wie hier, selten hat mich die Darstellung des alltäglichen Lebens mehr gepackt als hier und tatsächlich hat es Mommy geschafft mich emotionslosen Klotz dazu zu bringen kurz davor zu stehen Wasserfälle zu weinen. Ja, ich mag es, wenn Kino ganz groß ist, es krachen lässt. Ich mag es, wenn Kino mich zum lachen bringt. Manchmal ist ganz großes Kino aber eben nicht die Multimillionen Hollywoodproduktion, sondern ein im 1:1 gedrehten Familiendrama mit starken Darstellern und einem Regisseur der versteht wie er seine Vision wirkungsvoll einfängt! Danke Xavier Dolan für diesen Film! [Sneakfilm.de]
Endlich traf er seine Traumfrau. Zu dumm, dass ihr Vater ein Albtraum ist.
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gnislew" am 01.04.2026
Meine Braut, ihr Vater und ich trifft auch 25 Jahre nach seinem Erscheinen mit seinem Gags bis auf ganz wenige Ausnahmen ins Schwarze. Wie Gaylord M. Focker einfach von einem Fettnäpfchen ins nächste Tritt und es doch eigentlich gut dabei meint ist natürlich überzogen, aber im Grunde eine Geschichte, die für viele Männer (und vielleicht auf Frauen) doch aus dem Leben gegriffen ist, denn für ganze Generationen gehörte es einfach dazu sich den Segen des Vaters der zukünftigen Braut zu holen. Es hilft natürlich, dass in so einer überdrehten Konstellation mit Ben Stiller und Robert De Niro zwei Schauspieler aufeinander treffen, die ganz wunderbar miteinander harmonieren und denen man ihre jeweilige Rolle komplett abkauft. Wer mal wieder herzhaft lachen will, der macht auch so viele Jahre nach Veröffentlichung mit diesem Film nichts verkehrt. Definitiv eine meiner liebsten Komödien. [Sneakfilm.de]
Werde Zeuge von Jigsaws Rückkehr - Vor Jigsaws Ende begann sein persönlichstes Spiel.
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gnislew" am 01.04.2026
Wer hätte gedacht, dass der zehnte Teil der Saw-Franchise der Filmreihe so gut tun würde. Angesiedelt zwischen Teil Eins und Zwei stellt Saw X John Kramer in den Mittelpunkt. Fast scheint es so als ob die Kreativabteilung erkannt hat, dass es unklug war Kramer im dritten Teil sterben zu lassen und ihn nur noch in Flashbacks auftreten zu lassen. Doch allein damit ein Kernfigur der ersten beiden Teile in den Mittelpunkt zu stellen ist es natürlich nicht getan, wenn es darum geht einer Franchise neues Leben einzuhauchen. Waren viele der Filme ab Teil Drei reine Präsentationswerkzeuge für immer fiesere und blutigere Fallen gelingt es Saw X nicht nur das Serienmerkmal dieser Fallen wieder gut umzusetzen, sondern dabei auch eine Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte, die Kramer von einer anderen Seite zeigt, ihn sogar zu einer Art Held aufsteigen lässt. Dabei gelingt das Kunststück, dass der Film selbst dann nicht ins widerwärtige abdriftet, als Minderjährige mit in das perfide Spiel hineingezogen werden. Saw X gelingt das Spagat den hohen Gewaltfaktor der letzen mit Saw betitelten Serienteile zu halten, aber ohne eben den kleinen Schritt zu weit zu gehen, indem die Gewalt zu reinen Selbstdarstellungszwecken genutzt wird und imaginäre filmische Grenzen überschritten werden. So ist Saw X ein Serienteil der Lust darauf macht wieder neue Teile zu sehen, in der Hoffnung, dass der Fokus weiterhin mit auf der Story liegt und man nicht mit Saw XI wieder in den reinen Todesabzählreimmodus verfällt. Chapeau, dass diese Serienwiederbelung so erfolgreich war. [Sneakfilm.de]
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gnislew" am 01.04.2026
Griechische Mythologie einmal anders präsentiert! Die Geschichte von Jason und den Argonauten wurde ja schon vielfach erzählt, doch was wenn Jason nun ein alter Mann ist und dennoch nochmal auf ein Abenteuer muss um seine Heimat zu retten? Und was, wenn er dabei Hilfe von einer kleinen Maus, deren Adoptivvater in Form einer Katze und einer alten Möwe bekommt? Dann kommt ein zauberhafter Animationsfilm wie Die wilden Mäuse dabei heraus, der durch seine charmante Erzählweise die ganze Familie abholt! Zum Ende wirkt der Film zwar etwas gehetzt, doch niemals hektisch. Er führt das, für einen Familien- und Kinderfilm unvermeintliche, Happy End nur etwas zu schnell herbei. Und trotzdem steht man nach dem Abspann mit einem guten Gefühl auf. Mit dem Gefühl einen richtig schönen Film gesehen zu haben, der humorvoll mit der griechischen Mythologie umgeht, der zeigt, dass man nicht groß sein muss um ein Held zu sein und der Kindern (und vielleicht auch manchem Elternteil) mit auf den Weg gibt, dass es sich lohnt an die eigenen Träume zu glauben und diese nicht aus den Augen zu verlieren, auch wenn es manchmal Rückschläge auf dem Weg gibt, diese zu erreichen. [Sneakfilm.de]
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gnislew" am 01.04.2026
Sieht man einmal davon ab, dass Elle Woods ihr Jurastudium nur beginnt um ihrer großen Liebe zu gefallen und Natürlich blond so das veraltete Filmklischee bedient, dass eine Frau sich verbiegen muss um den Kerl ihrer Träume zu bekommen, ist es schwer zu glauben, dass Natürlich blond von einem Mann inszeniert wurde. Über weite Strecken wird die Hauptfigur nämlich als starke Frau gezeichnet und dann hat der Film auch noch den Mut im finale nicht das stereotype Happy End zu zeigen. Ja, Natürlich blond spielt durch und durch mit den Bild des dummen, aber attraktiven Blondchens, aber irgendwie auf eine charmante Art und Weise und so ist Natürlich blond am Ende eine Komödie die das Rad zwar nicht neu erfindet, mit ihren vielen kleinen frischen Ansätzen aber für beste Unterhaltung sorgen kann! So dürfen (romantische) Komödien gerne öfter aussehen. [Sneakfilm.de]
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 01.04.2026
Ein Film voller warmer Spätherbst-Farben. Diese Wärme empfindet auch Laura, die nach einem schweren Auto-Unfall zunächst Schutz bei einer mütterlichen Zufalls-Bekanntschaft findet. Nach und nach dringt sie in deren Familien-Interna ein und fungiert gleichzeitig - und zwar ungewollt - als Katalysator im Heilungs-Prozess dieser Famile nach einem Schicksalsschlag.
Der Film konzentriert sich nahezu ausschließlich auf die vier Haupt-Protagonisten, wunderbar gespielt von Paula Beer, Barbara Auer, Matthias Brandt und Enno Trebs.
Erste Jagd. Letzte Chance. Willkommen in einer Welt des Schmerzes.
Action, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 31.03.2026
Der Film hat mir sehr gut gefallen.
Man bekommt hier einen Sci-Fi Monster Action Film mit wirklich reichlich Action und Fights.
Ein verstoßener Predator und ein Zerstörter Cyborg müssen auf einem sehr tödlichen Planeten zusammenarbeiten.
Bewertung und Kritik von Filmfan "patmon76" am 31.03.2026
Wow. Bin echt begeistert von diesem Film. Hatte ihn gar nicht auf dem Schirm und auch keine so richtige Lust ihn zu schauen. War halt auf der Liste die man ja immer wieder befüllen muss. Aber jetzt, nach dem ansehen, muss ich sagen er lohnt sich. Tolle Schauspielleistung von allen und tolle Szenerie. In wie weit das jetzt alles wirklich der Wahrheit entspricht, mag dahin gestellt sein, aber trotz allem sehr sehenswert !
Bedrohung aus dem All - Sie kontrollieren Deinen Verstand, Deine Erinnerung, Deinen Körper.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 30.03.2026
" Dieser "Gast" ist kein gewöhnlicher Besucher,....-"
Ich habe den Film vor zick Jahren auf VHS-Kassette ausgeliehen und habe ihn in guter Erinnerung. Wie ich sehe habe ich ihn hier 2010 nochmals ausgeliehen, ich hätte schon wieder Lust ihn erneut anzusehen. Keine Ahnung warum solche Filme selten im Fernsehen laufen, seltsam.
-...er sucht ein Zuhause..-
Der Film ist gut gealtert und Donald Sutherland ist sowieso eine Schauspielerische Ikone wie es sie nur selten gibt/gab. Keith David (“Das Ding aus ein anderen Welt”), Yaphet Kotto (Alien) und Will Patton (“Copykill”) dürften nur richten Filmfreaks/Fans bekannt sein, sie sind aber auch sehr gute Darsteller die es eben nie nach ganz oben geschafft haben. Die Effekte hier sind ebenfalls Zeitlos und eher etwas sparsam eingesetzt worden, dafür aber trefflich gesetzt und sehr wirkungsvoll. Spannungs und Gruselfaktoren werden viel mehr Geboten als das in den meisten heutigen Produktionen der Fall ist, damals hatte man noch ein besseres Gefühl für Timing und gut gesetzt Spitzen und Stilmittel.
Fazit: Erinnert wirklich sehr an "Body Snatchers", ist aber doch sehr eigenständig inszeniert. Für junge Leute wahrscheinlich eher zu gemächlich gemacht, für meine Generation die stark in den End 80iger Anfang der 90iger filmisch "sozialisiert" wurden ein kleines Highlight mit Klasse.
Die 4 Sterne gebe ich nur zu gerne, sehenswert+ (...wenn auch mit einen kleinen Bart dran.)
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 30.03.2026
Arnie is back, diesmal als Beschützer von jungen John Connor und seiner Mutter Sarah. Gibt wenige Filmreihen wo die Fortsetzung qualitativ auf einem ähnlichen oder gar höheren Niveau als der Originalteil liegt. Das ist hier definitiv der Fall. Die Handlung ist ähnlich sehenswert wie im ersten Teil, bei den Actionsequenzen wird nochmal eine Schippe draufgelegt. Und der Einsatz von CGI ist wirklich sehr gut gealtert. Alles in allem steht die Fortsetzung dem Original in absolut gar nichts nach.