Kritiken von "videogrande"

Star Wars - Episode III - Die Rache der Sith

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.01.2009
Na endlich! Nach zwei minder gelungenen Episoden kommt beinahe das alte Feeling zurück. Diesen Film hätte uns George Lucas als Episode II anbieten sollen, dann hätte er am Ende nicht so holprig schnell alle Fäden zu der alten Trilogie ziehen müssen. Und wäre dies Episode II gewesen, wie stark wäre dann der dritte Teil geworden? Nur leider ist dies schon die dritte Episode und somit das Ende der Vorgeschichte. Aber: Endlich erkennt man Bezüge zur Ur-Trilogie, erkennt Sturmtruppen und Fahrzeuge teilweise wieder. Und gerade in den letzten Minuten fühlt man sich an die alten Filme erinnert...da ist "Die Rache der Sith" dann dummerweise fast vorbei. Jetzt, wo es hätte richtig losgehen können. Trotz allem hat der Film aber auch noch Schwächen. Diese liegen hauptsächlich in den Dialogen. "Hast du den Knopf gedrückt?"-"Nein, du?" Ojeoje...und die albernen Texte der Kampfdroiden und deren vermenschlichte Sterbensschreie... Dies gibt sich zum Glück nach einiger Zeit und der Film wird dramatischer. Nicht so eine Ulknummer wie Episode I und II, die fast schon in den niveaulosen Comedybereich abglitten. Doch fehlt (zwangsläufig, denn das Ende ist bekannt) jegliche Überraschung, wie sie noch Episode V mit "Ich bin Dein Vater!" zu bieten hatte. Wäre es nicht spannender gewesen, wenn Darth Sidious gar nicht, wie erwartet, der Imperator gewesen wäre? Das nur zum Nachdenken. Fazit: Nach albernem und slapstickhaftem Beginn wird diese Episode zusehends interessanter und sehenswerter. Zum Ende hin merkt man allerdings, das Herr Lucas schnell noch dies und das einbauen musste, um Brücken zu bauen. Abschließend muß man trotzdem sagen: Wäre uns doch die neue Trilogie erspart geblieben oder George Lucas seinen alten Filmen, und auch den Fans, mehr zu Treue verpflichtet.

ungeprüfte Kritik

Der Nebel

Angst verändert alles.
Thriller, Horror

Der Nebel

Angst verändert alles.
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 02.01.2009
Seit langer Zeit endlich mal wieder ein guter und innovativer Horrorfilm aus den USA. Trotzdem zumindest der Genrefan die Grundidee der auf engem Raum in einer Zwangssituation eingesperrten Menschen und deren Entwicklung schon unzählige Male gesehene hat, hat "Der Nebel" einen ungeheuer spannenden Erzählfluss. Es ist seit Mary Shelleys "Frankenstein" nicht neu, den Menschen vor seiner Einmischung in den Lauf der Natur zu warnen. Es kann meist nichts Gutes dabei rauskommen. In den 50ern war es die Angst vor der Atombombe oder Ausserirdischen, heute ist es die Angst vor der Gentechnik oder eben, wie erst vor kurzem in der Realität (CERN) befürchtet, der Schaffung schwarzer Löcher oder weit anderer Phänomene. Der Film spielt gekonnt mit diesen Urängsten und ist wirklich ungeheuer fesselnd, dabei mit etwas Tiefgang und viel Gesellschaftskritik gewürzt, inszeniert. Hier wird wunderbar dargestellt, wie sich Menschen verändern, wie sie zu Taten fähig werden, die sie selbst nicht glauben würden.Schließlich stellt sich den Protagonisten die Frage, vor wem sie mehr Angst haben müssen. Vor Ihresgleichen oder vor den "Dingern" im Nebel. Eigentlich gäbe es überhaupt nichts an diesem Film zu bemängeln, wären da nicht ein paar Kreaturen, die eher etwas belustigend aussehen und die etwas überzogene, wenn auch glaubhafte, religiöse Komponente. Darum kein fünfter Stern. Aber alles in allem ein intelligenter Film, der sich Stephen Kings Vorlage stilsicher bedient und dann zu einem Ende kommt, das ebenso schockierend wie gut ist. Wer hier etwas wie eine stumpfsinnige Monsterhatz oder ähnliches erwartet liegt nur teilweise richtig. Dieser Film zeigt auch etwas zwischen den Zeilen und macht tatsächlich am Ende nachdenklich. Ein guter, sehenswerter Horrorfilm.

ungeprüfte Kritik

Die Geheimnisse der Spiderwicks

Ihre Welt ist näher als du glaubst.
Fantasy, Kids

Die Geheimnisse der Spiderwicks

Ihre Welt ist näher als du glaubst.
Fantasy, Kids
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.12.2008
Sehr gut getrickste Fantasy-Unterhaltung für Kinder. Für alle anderen ist das Ganze leider nach dem sehr altbewährtem Muster gestrickt und läuft völlig überraschungsarm vor einem ab. Wir hatten nun schon magische Brettspiele Wandschränke, Spiegel und auch jede Menge Bücher. So z.B. in der "Unendlichen Geschichte" oder gerade aktuell im "Tintenherz". Hier geht es also schon wieder um so ein Buch. Eines, das natürlich trotz Warnung geöffnet werden muß und das trotz besseren Wissens aus dem schützenden magischen Kreis herausgetragen wird. Dann tummeln sich jede Menge witzige und teils gruselige Gestalten um ein altes Haus herum, die auch aus einem Potter-Film hätten entsprungen sein können. Vor allem das "Haustier" kommt dem Fantasy-Fan sehr bekannt vor. Alles andere unterhält, ohne "Aha" und "Oho" auf altgediente, etwas einfallslose Art. Es wäre deutlich mehr aus der Geschichte und den Charakteren herauszuholen gewesen. Der Höhepunkt des Filmes kommt relativ schnell und ist ebenso vorhersehbar, wie der Trick des bösen Ogers, den dieser benutzt um an das Buch zu gelangen.(Auch den hat man schon zu oft gesehen) Zum Happy End wird es dann auch noch mal richtig "hollywoodtypisch" kitschig. Gut, nichts besonderes, aber für einen Familienabend mit Kindern bestimmt die richtige Wahl. Tolle Effekte, kindgerechte Abenteuerstimmung. Da es ab und zu etwas gruselig sein könnte, sollten die ganz Kleinen besser nicht allein vor dem Fernseher sitzen.

ungeprüfte Kritik

King of California

Komödie, Drama

King of California

Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 27.12.2008
Ein leiser, ruhiger, intelligent witziger Film. Kein Blockbuster, kein Film für jedermann. Fast ein Zwei-Personen-Stück. "King of California" ist sehr, sehr schwer zu bewerten. Er steckt voller mannigfaltig deutbarer Symbolik. Das Ende steht im Prinzip von vornherein fest, doch darauf kommt es gar nicht an. Der Film unterhält einfach auf intelektuelle Weise, völlig unamerikanisch, ohne jeden Effekt, ohne Spannungsaufbau. Ein Film, der in der Nachbarschaft gedreht worden sein könnte. Beinahe völlig alltäglich. Der Vater, der aus der Anstalt kommt, die Tochter, die ihren Weg ohne Eltern gehen musste. Rückblenden, Animationen und ähnliche Einfälle erzählen eine schöne, seichte Story mit Witz und Tiefgang. Sicher kein Hammer, kein typischer Douglas Film, doch trotzdem auf seine Weise bis zum augenzwinkernden Ende sehenswert. Langeweile kam jedenfalls nicht auf.

ungeprüfte Kritik

Bin-Jip

Leere Häuser
Lovestory, Drama

Bin-Jip

Leere Häuser
Lovestory, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 23.12.2008
Sehr schwer zu bewertender Film. Es ist schon sehr bewundernswert, wie er seine schöne Geschichte erzählt, ohne das die Hauptdarsteller auch nur ein Wort miteinander reden. Leider ist das aber auch sein Manko. Es ist einfach größtenteils langweilig, sich seinen Weg durch diesen "Stummfilm" zu bahnen. "Bin Jip" beginnt erst richtig interessant zu werden, als er beinahe auch schon vorbei ist. Ein durchaus künstlerischer Film mit einer tiefer gehenden Story. Ein Arthouse Film, oder wie soll man ihn nennen? Trotzdem sieht man ihn einmal an und hat dann auch genug. Nur für ganz hartnäckige Fans von asiatischen Filmen.

ungeprüfte Kritik

Hard Candy

Du stirbst, du stirbst nicht, du stirbst, du stirbst nicht...
18+ Spielfilm, Thriller

Hard Candy

Du stirbst, du stirbst nicht, du stirbst, du stirbst nicht...
18+ Spielfilm, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 21.12.2008
Oha! Ein schwieriger Film zu einem schwierigen Thema, nämlich Kindesmissbrauch. Möglicherweise ist das Ganze ein wenig zu konstruiert, aber das soll mal nicht Bestandteil der Kritik sein. Wie der Zuschauer hier an der Nase herumgeführt wird, wie sich die Rollen vertauschen und wie man schlußendlich an die Wahrheit herangeführt wird - das ist ungeheuer packend inszeniert. Ellen Page ist großartig in der Rolle des "Kindes" und gibt eine beängstigende Vorstellung. Alle Männer dürften bei der Betrachtung des Filmes ziemliche Schmerzen im Genitalbereich bekommen. Es wird praktisch nichts gezeigt, nur hämisch kommentiert, aber in der Vorstellung spielt sich alles ab. So wurde schon immer das größte Grauen erzeugt. Schnelle Action und Horror darf man hier nicht erwarten. Es ist ein Kammerspiel zwischen zwei Personen. Ein echter Psychothriller. Der Film fesselt einen, lässt einen leiden und schließlich bleibt man beinahe verstört zurück. Anspruchsvolles Kino, das manche als langweilig empfinden mögen. Einen großen Haken hat der Film allerdings: Die Grundidee ist schlichtweg geklaut. Und zwar aus dem nicht minder schockierendem japanischem Film "Audition". Das kostet einen Stern

ungeprüfte Kritik

Asterix & Obelix - Mission Kleopatra

Komödie, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 20.12.2008
Was macht diese Fortsetzung von "Asterix und Obelix" sehenswert? Natürlich für die männlichen Zuschauer Monica Bellucci! Die bestmögliche Besetzung der Kleopatra. Wie schon in Teil 1 sind die Darsteller perfekt auf ihre Comicfiguren übertragen worden. Abgesehen von Julius Cäsar, der nun ein unglaubwürdiger Schönling ist. Überhaupt finde ich es unschön, wenn man Rollen neu besetzt. Ansonsten bietet der Film wieder einige witzige Details. Wie die Sphinx ihre Nase verlor ist den Lesern des Comics schon bekannt und hier kam es noch einmal gut rüber. Doch leider enthält der Film zu viele alberne Szenen und Dialoge (zum Beispiel die Anspielungen auf einen Handy-Anbieter) die ich nicht einmal mehr kindlich nennen möchte. Darum ist diese Verfilmung leider nicht ganz so gelungen wie der Vorgänger...Schwankt zwischen 2 und 3 Sternen

ungeprüfte Kritik

Asterix & Obelix gegen Caesar

Komödie, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 20.12.2008
Es gibt ja Comics, die kann man eigentlich nicht als Realverfilmung anbieten. Man stelle sich zum Beispiel mal Micky Maus als Realfilm vor... Ähnliches könnte man auch von Asterix und Obelix behaupten. Wie soll das gehen? Auf keinen Fall als Umsetzung in einer realen Welt. Darum haben die Macher es genau richtig gemacht. Sie haben einfach den Comic-Charakter beibehalten, die Kostüme und die Übertreibung. Dabei sind sie bei der Besetzung der Figuren genial vorgegangen. Gibt es einen besseren Obelix als Gerard Depardieu? Und Christian Clavier als Asterix ist ebenso beste Wahl. Selbst die Darsteller von Nebenfiguren sind toll besetzt. Bei der Kulisse ist liebevoll vorgegangen worden und alles in allem ist ein recht guter Film entstanden. Tja, nur war er nötig? Darüber kann man streiten. Jedenfalls eine gelungene, wenn auch durchschnittliche Verfilmung mit leichten kindlichen Übertreibungen.

ungeprüfte Kritik

To Catch A Virgin Ghost

Horror, Thriller

To Catch A Virgin Ghost

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 20.12.2008
Klasse! Wieder einmal zeigt sich, das das asiatische Kino voller Überraschungen steckt. Anhand der Kritiken und der Inhaltsangabe kann man sich praktisch überhaupt nicht vorstellen, was einen erwartet. Zunächst einmal: Ja, es handelt sich eindeutig um eine Komödie, nicht um Horror. Ich würde den Film auch nicht als Genremix bezeichnen (From Dusk till Dawn ist ein solcher Mix), er funktioniert auf seine Weise. Da man in Asien allerhand Skuriles und Unverhofftes erwarten kann, wußte ich auch nicht, ob nun gleich ein Schockmoment kommt oder gar Splatter. Dieser Film ist einfach nicht voraus zu sehen. Er ist eine schwarzhumorige Komödie über einen Diamantenraub, Gangster und einen Geist (ohne Splatter). Tatsächlich, so ist es. Der Zuschauer fragt sich bis zu einem gewissen Punkt, wie all das überhaupt zusammenhängen soll. Doch letztlich ist der Film total geradlinig erzählt und nimmt solch überraschende Wendung, die am Ende alles erklärt. Der Film ist witzig, spannend und passt in gar keine Schublade. Den fünften Stern verhindert eine etwas überdrehte Szene gegen Ende...aber nur das Verraten einer Kleinigkeit würde den angehenden Zuschauern den Spaß rauben. Intelligente, teils skurile, typisch asiatische Unterhaltung. Dieser Film ist besser als sein Ruf. Man muß allerdings schon Asia-Fan sein...oder man wird es spätestens mit diesem Film. Ein guter Einstieg. Unbedingt ansehen!

ungeprüfte Kritik

Abgedreht

Ihr wollt es, wir drehen es.
Komödie

Abgedreht

Ihr wollt es, wir drehen es.
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 19.12.2008
Zur Klarstellung: Gut ist der Film nicht. Obwohl: "Abgedreht" ist eine Komödie mit sehr viel Tiefgang. Hier findet sich jede Menge Gesellschaftskritik, angefangen bei der Verdrängung alter Werte (der Videoladen), der heutigen Discounter-Mentalität (die riesigen DVD-Supermärkte)und der Seelenlosigkeit allzu mächtiger Firmen (die Filmindustrie)- Doch will dieser ganze ernste Hintergrund mit dem Komödienanteil überhaupt nicht harmonieren. Es gibt grandiose Slapstick-Momente wie die Tarnkleidung im Kraftwerk und der Anschlag auf dasselbe. Dann ist die Herstellung der selbstgemachten Filme ebenfalls brüllend komisch und gibt Aufschluß über so manchen altmodischen Filmtrick. Die Papp-Autos, das Klavier mit weißen und schwarzen Tasten (die Hände dunkel- und hellhäutiger Menschen)und einige andere Details lassen einen schmunzeln.Doch leider geht dem unentschlossenen Film nach sehr kurzer Zeit die Puste aus und er wird regelrecht langweilig. Wieder einmal wurden sehr, sehr gute Ideen nicht optimal umgesetzt. Der Film wirkt, als wäre er selbst "geschwedet" worden, was für Nicht-Eingeweihte soviel wie "nachgedreht" bedeutet. Nichts Halbes und nichts Ganzes kam dabei heraus. Schade

ungeprüfte Kritik

Dante 01

Science-Fiction

Dante 01

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 18.12.2008
Der Film hat jede Menge gute Ansätze und ist schon ziemlich beklemmend und atmosphärisch inszeniert. Zwar ist er nicht sonderlich spannend, doch irgendetwas hält den Zuschauer am Bildschirm. Bis kurz vor Schluss kann er sehr gut mit dem ähnlichen (auch ähnlich langweiligem) Film "Sunshine" mithalten. Und das war es dann. Letztlich ist das alles nicht neu. Alien 3 und 4, Event Horizon, 2001, Solaris, Cube, Sunshine usw. wurden in diesem Film verwurstet. Erschwerend kommt der (möchtegern) intelektuelle Anspruch hinzu, die fast schon blasphemische Religiosität (was sagt die Kirche dazu?) und die bereits von anderen beschriebene unlogische Konstruktion der Raumstation. Da es bedeutend schlechtere Filme gibt, gebe ich 2 Sterne, aber sehenswert ist das Ganze wirklich nicht. Vieles versteht man einfach nicht und das Ende ist ebenso unverständlich wie frech. Nebenbei hatte ich mal wieder eine DVD, von der meine Vormieter glaubten, sie könne mit Stahlwolle behandelt werden. Jedenfalls sah sie so aus und darum sprang die DVD in Kapiteln zurück, was das Verständnis noch erschwerte. Alles in Allem: Ich kann den echt nicht empfehlen.

ungeprüfte Kritik

Star Wars - Episode I - Die dunkle Bedrohung

Jede Saga hat einen Anfang.
Science-Fiction

Star Wars - Episode I - Die dunkle Bedrohung

Jede Saga hat einen Anfang.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 18.12.2008
Wage ich mal das Unmögliche als Fan der ersten Stunde: Eine Bewertung. Ich sah 1978 staunend den Sternenzerstörer über meinen Kopf hinwegziehen. Die alte Trilogie zeigte bisher nie dagewesenes. Nun konnte man es 1999 kaum fassen, dass es endlich wahr wurde und es einen neuen Film geben sollte. Im Kino war das alte Feeling sofort da. Die Musik, die Geräusche, die Duelle mit dem Lichtschwert. Toll, Klasse. Doch nach einigen Jahren merkt man, was für einen blöden Neustart George Lucas hingelegt hat. Die Dialoge sind dämlich, Jar Jar Binks ist unverzeihlich. Die finale Schlacht ist an Albernheit nicht zu überbieten. Kein Vergleich zur Schlacht um Hoth, bei der man mitgefiebert hat. Natürlich sind die Tricks toll, aber der Stadtplanet Coruscant kommt uns schon aus Stummfilmzeiten bekannt vor: Fritz Langs "Metropolis" lässt grüßen. (Ebenso Blade Runner, Das fünfte Element u.ä.) Ich will damit sagen: Das hat man nun schon zig mal gesehen. Dann darf Anakin Skywalker, dämlicherweise "Annie" genannt, zum Schluß auch noch unter blöden Dialogphrasen ein Raumschiff zerstören. Der "Krieg der Sterne" (auch der Titel musste weichen) ist zum Kinderfilm verkommen, der aber trotzdem noch sehenswert ist. Nur ist er eben voller Unlogik und zu den alten Teilen passt er irgendwie nicht mehr. Schade

Ein Nachtrag zur Bluray: Erzählt mir nicht, dass das scharf sein soll! Ich hatte des öfteren das Bedürfnis nachjustieren zu wollen. Traurig.

ungeprüfte Kritik