Kritiken von "billy44"

Shuttle

Endstation Alptraum!
18+ Spielfilm, Thriller

Shuttle

Endstation Alptraum!
18+ Spielfilm, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 10.05.2009
"Shuttle" ist ein Psycho-Horror-Thriller der eindeutig in höhere Ränge einzuordnen ist. Die Geschichte wird konsequent erzählt und auch wenn das ein oder andere etwas vorhersehbar ist, wird die von Anfang an sehr gut aufgebaute Spannung bis zum Ende hin gehalten. Die Atmosphäre ist beklemmend und stets bedrohlich. Durch die eher blass gehaltenen Bilder wirkt das Gezeigte zudem noch rau und dreckig. Auf übertriebene Gewaltdarstellungen wird hier verzichtet, die blutigen Effekte sind auf wenige Szenen beschränkt und mehr hat der Film aber auch nicht unbedingt nötig. Die Darsteller liefern allesamt eine beachtliche Leistung ab.

"Shuttle" ist ein böser und spannender Film der durchaus zu fesseln weis.

ungeprüfte Kritik

Alphabet Killer

Thriller, Krimi

Alphabet Killer

Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 09.05.2009
"Alphabet Killer" ist ein Thriller, welcher sich mit der Serienkiller-Thematik befasst und zudem mit Mystery- und Gruselelementen angereichert wurde. Neben der eigentlichen Geschichte liegt das Hauptaugenmerk eindeutig auf der psychisch labilen und von dem Fall besessenen Megan. Eliza Doshku macht dabei als Hauptdarstellerin eine recht ordentliche Figur, wenngleich sie bei der ihr aufgetragenen, und hier auch recht anspruchsvollen, Rolle das ein oder andere Mal an ihre Grenzen stößt. Die Spannung hält sich bei "Alphabet Killer" etwas in Grenzen, dafür sorgen die stellenweise kühlen Bilder und der Score, welcher für einen Thriller dieser Art gut gewählt ist und das Gezeigte vorteilhaft unterstreicht, für eine teilweise düstere und ansprechende Atmosphäre.

"Alphabet Killer" ist mit Sicherheit nicht langweilig, sorgt aber auch nicht für ein sonderlich großes Thrillervergnügen.

ungeprüfte Kritik

Frayed

Horror, 18+ Spielfilm

Frayed

Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 06.05.2009
Die Story von "Frayed" ist alles andere als neu und dürfte in Horrorkreisen wohl allseits bekannt sein. Eindeutige Parallelen zu "Halloween" sind hier nicht von der Hand zu weisen. Nach einem heftigen Einstieg folgt man dann einigermaßen erwartungsvoll dem weiteren Verlauf der Geschichte. Dem aufmerksamen Zuschauer, und den Genrekennern erst recht, dürfte sich aber wohl nach kurzer Zeit schon erschließen wo der Hase lang läuft. Somit bleiben sämtliche Spannungsmomente aus und auch bei den Morden wird man nicht mehr durch großen Einfallsreichtum oder Härte erfreut. Das Finale fährt dann wie erwartet die bereits offensichtliche Überraschung auf und die Macher ließen es sich nicht nehmen auch zusätzlich noch einen etwas verwirrenden Schlusstwist dranzuhängen. Insgesamt erinnern die ganze Aufmachung, das Bild und die Umsetzung des Films auch ein wenig an eine TV-Produktion und genau auf diesem Niveau agieren auch sämtliche Darsteller.

ungeprüfte Kritik

The Tribe

Die vergessene Brut - Eine neue Dimension des Terrors.
Horror, Abenteuer, 18+ Spielfilm

The Tribe

Die vergessene Brut - Eine neue Dimension des Terrors.
Horror, Abenteuer, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 05.05.2009
"The Tribe" ist ein Survival-Horror, der in erster Linie durch seine Optik punkten kann. Dem Zuschauer werden einige ansprechende Aufnahmen geboten und handwerklich ist das Gezeigte für das vorhandene Budget auch einigermaßen solide umgesetzt. Leider schafft es der Film aber zu keinem Zeitpunkt die nötige Spannung aufzubauen und man kommt hier auch nie in die Verlegenheit mit den Charakteren mitzufiebern. Vieles läuft hier einfach zu oberflächlich und unspektakulär ab. Die blutigen Effekte halten sich sehr in Grenzen und fallen doch ziemlich mau aus.

"The Tribe" ist somit ein weiterer Survival-Horror von der Stange, den man sich zwischendurch zwar mal anschauen kann, der aber mit Sicherheit bei niemandem einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

ungeprüfte Kritik

Chaos

Thriller, Horror

Chaos

Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 04.05.2009
"Der brutalste Film der je gedreht wurde" prangt auf der Hülle der Uncut-Version, "Der verstörendste Film der je gedreht wurde" steht auf der Hülle der beiden in Deutschland erhältlichen Fassungen. Das diese Filme, die so beworben werden, meist nicht das halten was sie versprechen dürfte ja bekannt sein und genau so verhält es sich auch bei "Chaos". Die Story ist bis auf wenige Ausnahmen von "The Last House on the Left" kopiert, auch wenn dies keine Neuauflage sondern ein eigenständiger Film sein will. Die Spannung und die Atmosphäre bewegen sich aufgrund der absolut schlechten Inszenierung auf dem Nullpunkt. Die miese Inszenierung, die talentfreien Schauspieler und die unzählbaren Logiklöcher sorgen dann auch dafür, dass der Film seine erwünscht verstörende und schockierende Wirkung in jeglicher Hinsicht verfehlt. Daran ändern auch die Gewalt- und Goreszenen nichts.

"Einer der überflüssigsten Filme die je gedreht wurden" wäre hier wohl der richtige Aufdruck auf dem Cover gewesen.

Die Kauffassung (KJ) wurde um knapp 15 Minuten, die Verleihfassung (SPIO/JK) um gut 5 Minuten gekürzt.

ungeprüfte Kritik

Death Race

Action, 18+ Spielfilm, Science-Fiction

Death Race

Action, 18+ Spielfilm, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 02.05.2009
"Death Race" ist ein geradliniger und solider No-Brain-Actioner in einem coolen Look. Die Story ist in diesem Film völlig belanglos. "Death Race" setzt dagegen auf impulsive Action und spektakuläre Autostunts. Jason Statham als Hauptdarsteller ist in diesem Film bestens aufgehoben.

ungeprüfte Kritik

Dying Breed

Keep the Bloodline flowing.
18+ Spielfilm, Horror

Dying Breed

Keep the Bloodline flowing.
18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 23.04.2009
Dying Breed" bewegt sich in allen Belangen im Mittelmaß. Der Film benötigt eine ganze Weile um in die Gänge zu kommen und plätschert ohne große Höhepunkte knapp eine Stunde vor sich hin. Hier ist das Tempo einfach zu gering und größere Konfrontationen bleiben aus. Das Gezeigte ist zwar nie wirklich langweilig, vermag aber auch nicht zu fesseln. Spannung kommt dann erst, wenn auch nicht im Übermaß, im letzten Drittel des Films auf und hier darf man sich auch an der einen oder anderen Gore-Szene erfreuen. Die Effekte sind nicht schlecht, aber auch nicht berauschend.

"Dying Breed" ist ein Survival-Horror der sich ohne große Überraschungen in abgesteckten Grenzen bewegt und nicht unbedingt einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

ungeprüfte Kritik

Nothing to Lose - Die Seele eines Monsters

Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 20.04.2009
"Nothing to lose" ist ein Thriller bei dem das Hauptaugenmerk eindeutig auf dem Zusammenspiel der beiden Hauptfiguren liegt. Die Geschichte wird dabei nicht sonderlich temporeich oder spannend erzählt, bleibt jedoch immer interessant und psychologisch glaubwürdig. Die einzigen Ungereimtheiten, welche die Story zu bieten hat, beziehen sich dann hauptsächlich auf die Polizeiarbeit und der daraus resultierenden recht unbehelligten Flucht. Dies sorgt zwar dafür dass die Geschichte vorankommt, stört aber dann schon ein wenig. Die beiden Hauptdarsteller spielen ihre Rollen absolut authentisch und liefern eine starke Leistung ab.

"Nothing to lose" kann also nicht vollends überzeugen, besitzt aber starke und interessante Momente. Der Film kann darüber hinaus mit tollen Darstellern punkten und ist durchaus einen Blick wert.

ungeprüfte Kritik

Walled In - Eingemauert

Mauern der Angst
Thriller, Horror

Walled In - Eingemauert

Mauern der Angst
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 16.04.2009
"Walled In" ist irgendwie eine Mischung aus Geisterhaushorror und Psychothriller. Dabei ist das Set sehr gelungen. Der riesige Wohnkomplex im Nirgendwo, mit seinen Geheimgängen und den letzten verbleibenden Bewohnern, versprüht eine bedrohliche und unangenehme Atmosphäre. Dies und der gelungene Einstieg sorgen dann auch für eine bestimmte Erwartungshaltung und man verfolgt gespannt dem weiteren Verlauf. Das Spannungspotential kann dann aber leider nicht mehr weiter ausgebaut und die anfängliche Atmosphäre nicht mehr konsequent gehalten werden. "Walled In" bleibt dennoch auf eine gewisse Art stimmig, für den "Horror-Thriller des Jahres", wie der Film auf der Rückseite der DVD beworben wird, reicht das aber wirklich nicht.

ungeprüfte Kritik

Diary of the Dead

Horror, 18+ Spielfilm

Diary of the Dead

Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 08.04.2009
"Diary of the Dead" ist der fünfte Teil der legendären Zombiereihe von George A. Romero. Der Film lies hierzulande lange auf sich warten und die Vorfreude war dementsprechend groß. "Diary of the Dead" wurde mittels Handkamera-Stil als Pseudo-Doku inszeniert und man sieht das Geschehen ausschließlich aus der Perspektive des Kameramanns. Das Ganze wurde technisch auch sehr ordentlich umgesetzt und der Zuschauer bleibt hier von extremen Wackelbildern verschont. Leider wurde diese Perspektive aber nicht effektiv genug genutzt und das Gefühl, sich mitten im Geschehen zu befinden, wird einem hier nicht sehr wirkungsvoll vermittelt. Das man sich als Zuschauer nicht wie erwünscht integriert fühlt, liegt auch an den immer wieder auftretenden Off-Kommentaren und der Nachbearbeitung des Filmmaterials. Die, für einen Romero typische, bedrohliche Atmosphäre wird hier kaum erreicht und auch die ansatzweise auftretende Spannung und der Horror werden immer wieder von technischem Geplänkel und erneuten Dialogen die sich auf die Filmerei beziehen, unterbrochen. So schleichen sich zwischen die wirklich gelungenen Szenen stets einige Durchhänger ein, die den Filmgenuss ausbremsen. Die Schockmomente sind meist wirksam und auch die Splatterszenen, wenngleich sie nicht sonderlich hart ausfallen und sich die Anzahl auch etwas in Grenzen hält, sind ordentlich und können sich sehen lassen. Natürlich darf bei "Diary of the Dead" auch der sozialkritische Aspekt nicht fehlen, hierbei geht es primär um Gesellschafts- und Medienkritik.

Somit ist Romeros "Diary of the Dead" lediglich ein einigermaßen solider und unterhaltsamer Zombiefilm geworden der hinter den bisherigen Werken des Altmeisters zurückbleibt und sicherlich den schwächsten Beitrag der Reihe darstellt. Für ein Highlight des Genre reicht das Gezeigte leider nicht aus und der Film kann z.B. dem vergleichbaren Konkurrent "[Rec]" nicht das Wasser reichen. Da hatte man sich wohl doch etwas mehr erhofft.

ungeprüfte Kritik

Place of Darkness

18+ Spielfilm, Horror

Place of Darkness

18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 06.04.2009
„Place of Darkness“ ist ein unspektakulärer Horrorfilm, der rein gar keine unterhaltsamen Momente vorzuweisen hat. Der Film ist langweilig und absolut spannungsarm inszeniert.
Auch Gorehounds kommen hier definitiv nicht auf ihre Kosten.

„Place of Darkness“ besitzt wirklich nichts, was den Film sehenswert macht.

ungeprüfte Kritik

Im Glaskäfig

Drama, 18+ Spielfilm

Im Glaskäfig

Drama, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 06.04.2009
"Im Glaskäfig" ist ein verstörendes und kontroverses Psycho-Drama welches sich gleich mehreren unangenehmen Themen annimmt und mit teils drastischen Szenen aufwartet. Die Geschichte wird ruhig aber durchaus mitreißend erzählt. Die Atmosphäre des Films wirkt sehr kühl und wird von einem äußerst treffenden und unheimlichen Score untermalt. Dazu kommt noch das ständig zu hörende Geräusch der künstlichen Lunge, welches die düstere Stimmung noch verstärkt. Zum Gelingen des Films tragen natürlich auch die großartigen Darsteller mit ihren klasse Leistungen bei.

"Im Glaskäfig" ist ohne Zweifel ein unbequemer Film und für Freunde des kontroversen Kinos unbedingt empfehlenswert.

Der Film liegt ausschließlich im spanischen Originalton vor. Die deutschen Untertitel heben sich passend vom Bild ab und sind gut lesbar.

ungeprüfte Kritik