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Kritiken von "6697mn" aus

155 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Jack in Love
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 05.09.2011
    Ganz netter, aber etwas langatmiger und letztendlich vorhersehbarer Film über zwei nicht gerade vom Schicksal verwöhnte Menschen, die sich auf Betreiben ihrer anscheinend erfolgreicheren Freunde verlieben. Für die beiden problembeladenen und in sozialen Dingen nicht sehr bewanderten Einzelgänger beginnt eine zaghafte Liebesgeschichte, die dann aber auch einige Alltagskatastrophen bewältigt, während als Kontrastprogramm im Leben der Freunde plötzlich tiefe Risse sichtbar werden. Für Fans von Philipp Seymour Hoffmann und Leute, die gern Alltagsgeschichten ohne Helden oder größere tiefere Bedeutung anschauen. Einige Situationskomik, aber die Ereignisse im Film wirken beliebig und der Dialog ist des öfteren recht kopflastig.
  • Black Swan
    Drama, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 11.07.2011
    Ich stimme der Kritik von BLASPHEMIE voll und ganz zu. Dies ist ein Film, der nur durch den damit verbundenen Hype interessant wurde. Weder sind die Ballettszenen besonders herausragend noch die Charaktere glaubwürdig entwickelt. Die filmischen Effekte, die die gespaltene Persönlichkeit ausdrücken sollen, hat man vor Jahrzehnten in Polanskis "Repulsion" (Das Ekel) besser gesehen und vielleicht auch dort abgeguckt. Die wohl angestrebte Verbindung zwischen Thriller und ernsthaftem Drama gelingt nicht, da keine Empathie mit der Hauptperson aufkommt. Deren Mutterbindung erscheint beispielsweise eher absurd als glaubwürdig, das Ende ist - für einen Thriller tödlich - völlig voraussehbar. So kommt Langeweile auf.
    Warum ist der Titel nicht im Verleih verfügbar, wenn ihn sogar die Stadtbibliothek führt???
  • Bedways
    Drama, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 18.05.2011
    Langweiliger, artifizieller Debütfilm, dessen Plot, sofern es existiert, an den Haaren herbeigezogen ist. Die Idee einer Vermischung zwischen beabsichtigter Intention des zu drehenden Films und den Wünschen, Begierden und Neurosen des Regisseurs hat man vielerorts besser gesehen. Die Schauspieler agieren lustlos und nicht sehr professionell, es findet keine Charakter- oder Handlungsentwicklung statt. Entgegen der Aussage des Covers, das den Film fast als Softpornoware deklariert, nicht mal besonders sexy, da die Sexszenen völlig unglaubhaft wirken. Mag allenfalls als Abschlußarbeit an einer zweitklassigen Filmhochschule durchgehen. Zum Vergessen.
  • Cindy liebt mich nicht
    Deutscher Film, Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 11.02.2011
    Ausgezeichneter Film, der das Thema Liebe aus einer innovativen Perspektive behandelt. Zwei äußerst gegensätzliche und Männer lernen sich kennen, da die Frau, die sie glaubten zu lieben, plötzlich verschwunden ist. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche und lernen mehr über sich selbst und einander als letztendlich darüber, wer die Frau war und ist. Die Wendungen des Films sind immer wieder überraschend und die beiden Protagonisten verkörpern ihre Männertypen so glaubhaft in Wort und Bild, dass man keinen Augenblick daran zweifelt, dass die Geschichte wahr sein könnte. Dank der nicht linearen Filmstruktur bleibt es bis zum Schluß spannend. Lediglich die Szenen in der Klinik wirken etwas zu dick aufgetragen. Der Zuschauer kommt ins Grübeln darüber, was Liebe für den einzelnen bedeuten kann, muß, soll.
  • Der Junge und der Wolf
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 28.01.2011
    Wunderschöne Bilder, gewiß, aber ungereimte, langatmige Story ohne schlüssigen Spannungsbogen. Den meisten Kindern um die zehn gefällt´s dennoch.
  • Parkour
    Drama, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 25.01.2011
    Ausgezeichneter, überaus spannender Film über einen Mittzwanziger, in dessen Leben plötzlich alles schiefgeht. Krankhafte Eifersucht verschlimmert eine Lage, die sonst vielleicht noch in den Griff zu kriegen wäre. Ausgezeichnete Darstellerriege, allen voran Christoph Letkowski, spielt fein gezeichnete Charaktere, die in jedem Moment überzeugend agieren. Selten habe ich so eine spannende Abwärtsspirale in Beziehungsgeschichten gesehen. Die Auflösung birgt eine Überraschung, die einem die Handlung noch einmal neu bedenken läßt und Lust macht, den Film nochmals anzuschauen. Der Filmtitel ist aber vielleicht unglücklich gewählt und weckt falsche Erwartungen (Daher die niedrige Gesamtbewertung?). Man sieht zwar ein bißchen Parkourlauf, dies ist aber nicht Filmthema und eher als Metapher auf Richies Existenz zu verstehen. Dostojewskis Schuld und Sühne läßt grüßen. Absolut sehenswert.
  • Winter in Wartime
    Mein Kriegswinter
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 13.01.2011
    Interessanter Film für Familie mit Teenagern. Es geht darum, dass in Ausnahmesituationen (Krieg) jeder seine eigenen Entscheidungen über Gut und Böse treffen und danach handeln muß, selbst wenn es gegen die "herrschende" Ideologie sein sollte. Der Junge, der unter Einsatz seines Lebens einen britischen abgestürzten Flieger zu retten versucht, handelt nach dem Gebot der Menschlichkeit - dabei muß er lernen, dass nicht alle Menschen das sind, was sie vorgeben und dass sein Handeln irreversible Konsequenzen hat, auch für seine Familie. Das ist eine ganz angemessene Lektion für einen Vierzehnjährigen und sorgt für viel Gesprächsstoff, da es auf modernere Szenarien übertragbar ist... Nur drei Sterne, da die Charakterentwicklung der Nebenpersonen oft plakativ und voraussehbar ist und z. B. auch schauspielerisch nicht sehr gelungen (der Onkel, die Schwester). Die Hauptrolle ist gut besetzt und ich würde ihn unter der Rubrik "Verantwortung tragen lernen für Jugendliche" weiterempfehlen.
  • Ken Folletts Die Säulen der Erde
    Abenteuer, TV-Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 07.01.2011
    Langatmiger Kostümschinken mit noch langweiligeren Schlachtszenen, die so schnell geschnitten sind, dass sie fast wie ein Persiflage wirken. Das ginge ja einmal, aber nicht alle 15 Minuten... Auch andere Themen (Selbstgeißelung des Bischofs, inzestuöse Verstrickung des "bösen" Hamlee, das Hexenthema) wiederholen sich in nur leicht abgewandelter Form ständig, so als wäre der Zuschauer zu doof, um seine Bedeutung für das Plot gleich beim ersten Mal mitzubekommen. Aber man mußte ja auch 4 DVDs vollkriegen! Dazu kommt, dass die Filme jedes gängige populäre Mittelalterklischee bedienen, ob es nun in der Geschichte eine Bedeutung hat oder nicht (z. B. Kreuzzug)... Die Charaktere (vielleicht mit Ausnahme des Priors) machen keine Entwicklung durch, sondern sind von Anfang an gut oder böse, und böser geht´s dann auch nicht mehr... Lange habe ich keine solche Schwarzweißmalerei gesehen! Die "Auflösung" des Geheimnisses des Bischofs und des Rings von Jack, auf der die ganze Geschichte fußt, ist so banal, dass man sie spätestens im zweiten Film errät und das Ende keine wirkliche Überraschung bietet, zumal durch mehrmals wiederholte (sic!) Weissagungsszenen der "Hexe" auch schon klar ist, was passieren wird. Gähn! Wer Mittelalterepen mag, schaue sich lieber "Der Name der Rose" oder Bergmanns "Das siebte Siegel" an.
  • Easy Virtue - Eine unmoralische Ehefrau
    In einer Familie, deren ganzer Stolz ihr Ansehen ist, wird Laster zu einer Tugend.
    Lovestory, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 22.11.2010
    Kostüm- und Make-upklamotte. An den Haaren herbeigezogenes Plot, im zweiten Teil dazu weitgehend voraussehbar, schlechte schauspielerische Leistungen (allen voran Colin Firth, der es doch eigentlich besser kann!) und unterentwickelte Charaktere lassen Langeweile aufkommen. Klischees und Versatzstücke der wilden Zwanziger (Rennwagen, Can-can, französischer Puff) werden vorgeführt und dann schnell wieder ad acta gelegt, ohne groß Bedeutung für die Geschichte zu entwickeln. Perfekt geschminkte Gesichter und ein paar bissige Seitenhiebe auf die britische Gesellschaft zwischen den Kriegen machen eben noch lang keine gute Unterhaltung. Zeitverschwendung.
  • Prince of Persia
    Der Sand der Zeit - Bestimme die Zukunft.
    Abenteuer, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 08.11.2010
    Nette Action-Szenen und aufwendige Special Effects aber leider schwächelt die Storyline grausamst vor sich hin und zwischen zwei Granitklötzen könnte es mehr funken als zwischen den beiden Hauptdarstellern, die ein Liebespaar werden sollen (müssen?). Wer Jake Gyllenhal in Brokeback Mountain spielen sah, dem kommt der Verdacht, dass er bei den Liebesszenen wohl eher an seine Gage dachte als an sein Gegenüber. Der (wie hiess sie noch?) mag man übrigens die Tempelpriesterin mangels mimischer Ausdrucksmöglichkeiten gar nicht abnehmen. Sehr enttäuschend.
  • Offside
    Frauen im Abseits
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 05.11.2010
    Eigentlich interessantes Thema über die Diskriminierung von Frauen und Mädchen im öffentlichen Leben des heutigen Iran. Das Ganze ist jedoch etwas spannungslos umgesetzt, die Dialoge zuweilen hölzern und die Handlungen bez. Charaktere der einzelnen Personen nicht überzeugend. Einzig und allein der wachhabende Soldat macht eine Entwicklung durch, die Charaktere der Frauen, die eigentlich im Fokus des Films stehen sollten, bleiben unterentwickelt und blass. Als Anklage der Ungerechtigkeit vielleicht geeignet, aber für einen Spielfilm für westliche Geschmäcker zu wenig.
  • Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen
    Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 26.10.2010
    Interessanter Film über einen Ort, über den der Durchschnittsdeutsche wahrscheinlich wenig weiß. Überaus gelungene Bilder des Inneren, Äußeren und der Befindlichkeiten der dort "amtierenden" Christengemeinden. Die Interviews bringen manche Absurdität zur Sprache und regen zum Nachdenken über Glauben, Toleranz und Menschlichkeit in der heutigen Welt an. Einzig und allein der Audiokommentar des Regisseurs ist überflüssig, da er kaum etwas zum Verständnis hinzufügt, sondern nur selbstgefällig Offensichtliches von sich gibt. Ich empfehle, ihn von vorneherein auszuschalten. Der Film macht Lust darauf, Jerusalem und die Grabeskirche zu besuchen.