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Kritiken von "6697mn" aus

159 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Away
    Vom Finden des Glücks
    Animation, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 05.11.2020
    Höchstinteressanter Animationsfilm über das Erwachsenwerden und welche Herausforderungen dies mit sich bringt. Der Reiz des Films besteht nicht so sehr aus den animierten Bildern - die sind einfach, aber umso eindringlicher - , sondern daß die spannende Geschichte sowohl als Parabel über das, was einen Menschen/Erwachsenen ausmacht, auch als als Märchen funktioniert. Keine Sekunde langweilig und für Erwachsenen und Kinder gleichermaßen zu empfehlen.
  • Check. Check - Staffel 1
    Serie, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 23.10.2020
    Dümmliche Vorabendserie, die jeder Beschreibung spottet. Flache, klischeehafte Charaktere, keine nennenswerte Handlung, unglaubwürdige Ausgangssituationen. Extrem ärgerliche Ausländer- und Frauenstereotypen.
  • Ema
    Sie spielt mit dem Feuer.
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 14.10.2020
    Warum dieser Film so gefeiert wird, ist mir ein Rätsel. Die Protagonistin könnte herzloser, selbstsüchtiger und rücksichtsloser nicht sein und wirkt psychisch krank. Sicher ist sie kein Opfer, aber unter einer "starken Frau stelle ich mir etwas Anderes vor. Ihre konfusen, hanebüchenen Pläne, die zufälliger Weise entgegen jeder Wahrscheinlichkeit auch noch aufgehen, sind wohl nur in einem Film glaubwürdig, der sich von jeglicher Realität verabschiedet hat. Sprunghafte, implausible Dialoge und Erklärungen der Handlung strapazieren die Geduld des Zuschauers. Endlose, immer gleiche Tanz- und Sexszenen ziehen den Film unnötig in die Länge. Überflüssig.
  • A River Within
    Gemeinsam gegen den Strom.
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 19.08.2020
    Seichtes Feelgood-Movie, bei dem die psychischen Probleme der Protagonistinnen (PTSD, mangelndes Selbstbewußtsein, tragischer Verlust, Schuldkomplex) alle auf wunderbare Weise durch eine Wildwasser-Rafting- Erfahrung aufgelöst werden und verschwinden und halbtote, dehydrierte Schwerverletzte plötzlich genesen. Überzeugt weder von der Handlung her noch von der Schauspielerei, und ist starker Tobak für ein gesundes Realitätsempfinden. Einfach überflüssig.
  • Gut gegen Nordwind
    Nach dem gleichnamigen Bestseller von Daniel Glattauer.
    Deutscher Film, Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 21.04.2020
    Intelligenter und unterhaltsamer Film über eine (un)mögliche Liebe, die per E-mail beginnt. Entgegen dem Cover ist es weniger eine Komödie, sondern ein Film der zum Nachdenken anregt. Gezeigt werden zwei Hauptdarsteller, die sich beide in unbefriedigenden familiären Situationen befinden und sich erst durch den Mailkontakt bewußt werden, daß es eine Ausbruchsmöglichkeit gibt, und, was es für Auswirkungen auf sie selbst und andere hat oder hätte, falls sie diese benutzen. Dabei werden Klischees weitgehend vermieden, die Charaktere sind differenziert dargestellt, die Dialoge scharf und oft witzig. Empfehlenswert.
  • Zwischen uns die Mauer
    Nach einer wahren Geschichte.
    Drama, Lovestory, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 23.03.2020
    Gut geschauspielertes Drama um zwei junge Liebende, zwischen denen die Mauer steht. Die Charaktere sind fein gezeichnet, die Dialoge überzeugend. Trotzdem bleibt die Problematik (Kalter Krieg, Stasi, Repressalien) etwas blaß und eindimensional. Für ein junges Publikum, das die Mauer selbst nicht gekannt hat, als gute Unterhaltung und Geschichtseinstieg zu empfehlen.
  • After the Wedding
    Jede Familie hat ein Geheimnis.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 20.03.2020
    Auch die hervorragenden Schauspielerinnen Julianne Moore und Michelle Williams machen diesen Film nicht sehenswert. Billy Crudup wirkt unterfordert, die Schauspielerin, die die Tochter verkörpert, überzeugt nur minimal. Aufgrund des zusammengeschusterten, unglaubwürdigen und teilweise vorhersehbaren Plots und den unterentwickelten Charakteren verliert man schnell das Interesse an den Figuren und der Film zieht sich unangenehm in die Länge. Die "überraschende Entwicklung " (Spoilervermeidung) im letzten Drittel wirkt aufgesetzt und beliebig. und überrascht zudem nicht wirklich. Kann man sich sparen. Lieber die Originalverfilmung von Susanne Bier mit Mads Mikkelsen anschauen, die mehr aus der Vorlage herausholt.
  • Cleo
    Lovestory, Deutscher Film, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 11.02.2020
    Phantasievoller und unterhaltsamer Film, der gute Laune hinterläßt. Um auf seine Kosten zu kommen, muß man sich auf die bisweilen skurrilen Bilder und Charaktere und phantastischen Elemente der Geschichte einlassen können. Die Plausibilität innerhalb der Geschichte kommt zum Ende hin manchmal etwas zu kurz, daher nur drei Sterne. Berlin-Fans kommen allerdings voll auf ihrer Kosten, denn diverse Locations (Oberbaumbrücke, Teufelsberg, Skyline ...) kommen unter innovativen Blickwinkeln daher. Berliner Legenden (Marlene Diertrich, Albert Einstein, Gebrüder Sass...) geistern durch die Realität der Hauptdarstellerin als geschichtliche "Berater". Für einen vergnüglichen Filmabend zu empfehlen.
  • Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein
    Nach Motiven von André Hellers gleichnamiger Erzählung.
    Drama, Kids
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 09.01.2020
    Sehr vergnüglicher Film um eine Wiener Industriellenfamilie mit jüdischen Wurzeln im Österreich der fünfziger Jahre. Die Perspektive des zwölfjährigen Protagonisten und Erzählers bewegt sich zwischen Heiterkeit und Hoffnung in verkrusteten Familien- und Gesellschaftsstrukturen und entlarvt Heuchelei und bigottes Verhalten von Erwachsenen mit den phantasievollen alternativen Realitätsinterpretationen eines Vorpubertären. Der Zuschauer wird angeregt, zu fragen, wessen Verhalten hier eigentlich absurd oder realitätsfremd ist. Ausgezeichnete Schauspielkunst, allen voran Sabine Timotei und Valentin Hagg.
  • Der Klavierspieler vom Gare du Nord
    Musik, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 06.01.2020
    Die guten Kritiken hat der Film nicht verdient. Es handelt sich um ein (zumindest recht gut geschauspielertes) Feelgood-Movie, dessen Handlung arg konstruiert wirkt und zudem mit politisch korrekten Versatzstücken hausieren geht - schwarz-weiße Liebesgeschichte, nicht geschulte Pianisten aus der Unterschicht schaffen es mit links und in ein paar Wochen zum internationalen Solopianisten , wenn nur irgendwer an sie glaubt, Gang-Freunde aus der Banlieue sind immer noch die besten Freunde und interessieren sich plötzlich für klassische Musik, kriminelle Aktivitäten (wunderbarerweise ohne Drogen!) werden einfach aufgegeben und ziehen keine wirklich realen Konsequenzen nach sich usw. usw. Selbst die hartgesottene Klavierlehrerin bricht in Bewunderung aus. Wenigstens ist der Hauptdarsteller topgestylt, hat immer einen Superhaarschnitt und sieht gut aus. Realitätsferner geht es wohl nicht.
  • Welcome to Sodom
    Dein Smartphone ist schon hier.
    Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 20.11.2019
    Wichtige Interviews und Aussagen der Armen der Ärmsten, die versuchen, sich auf der Mülldeponie unter inhumanen Bedingungen eine Existenz zu sichern. Leider fehlt eine kritische Aufarbeitung der Gründe. die zu einer Verschiebung des Mülls nach Afrika führen, der Wege, die er nimmt , und die Benennung potentiell Verantwortlicher dafür gänzlich. Ein lapidarer Satz am Ende, daß der Müll "illegal" angeliefert wird, wirkt schon fast lächerlich. Um einen wirklich guten Film zu machen, der etwas bewirkt, hätte man zuallererst Ursachenforschung betreiben müssen. So läuft die Botschaft der Films völlig ins Leere und ist auf Dauer nichtssagend.
  • Deutschstunde
    Nach dem gleichnamigen Weltbestseller von Siegfried Lenz.
    Deutscher Film, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 17.10.2019
    Verdichtete und entschlackte Neuverfilmung des Romans, die trotz bekannter Geschichte einen eigenen Spannungsbogen aufbaut. Dem Film gelingt es, Vater-Sohn- und Generationskonflikte in den Mittelpunkt zu stellen und die Kernfragen von Pflicht und Menschlichkeit allgemein und nicht nur für die Situation in der Nazizeit zu stellen. Der Schauspieler für den jungen Siggi Jepsen ist ein Glücksgriff und alle anderen Schauspieler, allen voran Ulrich Noethen als Vater, leisten Grandioses. Respekt vor Regisseur und Schauspielern.