Kritiken von "dreizwoeinsheinz"

Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford

Western
Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 09.09.2008
Zum Inhalt:
Jesse James (Brad Pitt) ist mit seiner Bande der meistgesuchte Mann im Wilden Westen. Ungerührt von der Jagd auf ihn, plant er einen weiteren großen Zugüberfall und geht zum Gegenangriff auf seine Feinde über, die das auf James ausgesetzte Kopfgeld und den damit verbundenen Ruhm einstreichen wollen. Das kann James sich nur leisten, weil er sich inmitten seiner Gang absolut sicher fühlt. Er ahnt nicht, dass ausgerechnet sein Vertrauter Robert Ford brennenden Neid auf die Western-Legende verspürt und den Mord an ihm plant.
Nun zum Film:
Andrew Dominik (Drehbuch & Regie) hätte großes Kino schaffen können: ein solides Thema, glaubhafte Darsteller (wenn auch Herr Pitt manchmal etwas arg gebeutelt erscheint;-) und brillante Kamera und Soundtrack.
Woran liegt es nun, dass dieser Film scheitert und der Zuschauer ständig die Zeitangabe des DVD-Players im Blick behält (und zwar 2 Stunden und 39 Minuten lang!!!)?
Antwort: Der Film ist lang. Und weilig. Die Erzählweise ist so launisch wie angeblich Jesse James. Nach dessem Tod hätte der Film gerne zuende sein können (aber dann wird noch episch breit das Motiv des Robert Ford dargelegt).
Fazit:
1 * für wunderschöne Landschaft und Kamera und 1 * meinetwegen für Brad Pitt. Aber insgesamt enttäuschen überlanges Drehbuch und monotone Regie.

ungeprüfte Kritik

Bukarest Fleisch

Friss oder stirb.
Thriller, Horror, 18+ Spielfilm, Deutscher Film

Bukarest Fleisch

Friss oder stirb.
Thriller, Horror, 18+ Spielfilm, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 04.09.2008
Zum Inhalt:
Als die sorglose und ziemlich selbstgefällige Studentin Lara erfährt, dass ihr Vater, ihre Mutter und ihre kleine Schwester bei einem Autounfall in Rumänien gestorben sind, bricht sie mit drei Freunden auf, um vor Ort mehr zu erfahren. Ihre Suche bringt jedoch nicht nur die Wahrheit über ihren Vater ans Licht, der als Wissenschaftler für eine humanitäre Hilfsorganisation tätig war, sondern die Aufdeckung des tödlichen Geheimnisses könnte Lara auch das Leben kosten.
Wie sich herausstellt, wird dort deutsches Gammelfleisch an rumänische Straßenkinder verfüttert - mit unerwarteten Folgen.
Zum Film:
Originelle Idee, beruhend auf wahren Tatsachen (glaubt man dem Hinweis; ist aber durchaus vorstellbar!). Der Film unterhält von der ersten bis zur letzen Minute und baut eine phänomenale Spannung und Atmosphäre auf, die mich etwas an "Them" erinnert.
Durchaus gute Schauspieler ergänzen das intelligente Drehbuch.
Insgesamt eine klare Empfehlung für Freunde des Genres !

ungeprüfte Kritik

Madonnen

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 31.08.2008
Zum Inhalt:
Das Porträt der eigenwilligen Rita, die behauptet, dass ihre Mutter nie eine Mutter für sie war. Rita hat selbst fünf Kinder und kümmert sich nicht sonderlich um sie. Zwischen Disko, Liebhabern, Flucht vor der Polizei und Fertigpizza scheint sie noch ihren eigenen Platz im Leben zu suchen.
Zum Film:
Auch in ihrem zweiten Film spielt Sandra Hüller (nach dem bewegenden Exorzismus-Drama "Requiem") selbst eine Susanne Lothar (Filmmutter) mühelos an die Wand. Die Rolle der flüchtenden, überforderten fünffach-Mutter Rita nimmt man ihr im Laufe des Films mehr und mehr ab.
Auch die süßen Kinder können spielerisch überzeugen und verleihen dem Werk eine authentische Atmosphäre.
Regisseurin und Drehbuchautorin Speth hingegen schafft es nicht durchgehend eine (für den Zuschauer) nachvollziehbare und fesselnde Erzählweise zu finden. Somit weist der Film Längen auf, die aber (aufgrund der genannten Vorzüge) kaum langweilig wirken.
Der Film steigert sich langsam, die Verzweiflung der jungen Mutter wirkt in jedem Moment glaubhaft, das Ende ist gelungen und lässt Raum für zahlreiche Interpretationen.
Fazit:
Ansehen, wegen Sandra Hüller!

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Timber Falls

Betet für die Vermissten - Aus diesen Wäldern gibt es keine Wiederkehr.
18+ Spielfilm, Horror

Timber Falls

Betet für die Vermissten - Aus diesen Wäldern gibt es keine Wiederkehr.
18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 28.08.2008
Zum Inhalt:
Mike und Sheryl, Eheleute aus der großen Stadt, wollen das Wochenende in der unberührten Natur verbringen und steuern zu diesem Zweck die idyllischen Wasserfälle von Timber Falls in West Virginia an. Dort machen sie ungebetene Bekanntschaft mit streitlustigen einheimischen Schießprügeln, doch lauert die wahre Gefahr in der zunächst hilfsbereiten Gestalt von Ida und ihrem Mann Clyde, dem Parkwächter. Diese sind wahnsinnige religiöse Fanatiker, ihre Gefangenen aber sollen ihren Kinderwunsch erfüllen.
Zum Film:
Eine im Prinzip gute Grundidee für einen Horrorfilm reicht leider kaum aus. Über lange Strecken dieses - leider vermurksten - Werkes hat die Regie wohl kreative Pausen eingelegt. Die Schauspieler, sowohl die Touristen als auch die Hinterwäldler, spielen allesamt nicht überzeugend. Lachhaft: die Gummi-Gesichtsmaske des hausinternen Zombies! Vorhersehbar und recht plump kommen einige Spannungsmomente daher, viel besser hätte man (in der originellen Drehlandschaft) subtile Spannung aufbauen können. Jedoch nervt der Film meistens nur. Zu der wenig inspirierten Regie gesellt sich schließlich ein ideenloses Drehbuch, dass weder seine Charaktere, noch den Zuschauer, in seinen Bann zu ziehen vermag.
Fazit:
1 Stern für die gute Idee, 1 Stern für die Landschaft --> auf niedrigem Niveau gerade noch passabel!

ungeprüfte Kritik

Egoshooter

Drama, Deutscher Film

Egoshooter

Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 22.08.2008
Zum Inhalt:
Der 19-jährige Jakob wohnt bei seinem älteren Bruder Kris und dessen schwangerer Freundin Karo die er heimlich anhimmelt. Den Kontakt zu den Eltern hat er abgebrochen, das nötige Kleingeld für den Alltag und die abendlichen Parties besorgt er sich, indem er Passanten auf der Straße anbettelt oder auch mal nachts in eine Villa einsteigt. Sein tägliches Leben dokumentiert er mit seiner Videokamera. Als er seinen Bruder und Karo beim Geschlechtsverkehr archiviert, geht der Tunichtgut einen Schritt zu weit.
Zum Film:
Der Film hat einige wenige gute Augenblicke, auch die Darsteller können insgesamt überzeugen. Leider Drehbuch und Regie vermögen dies nicht! So ganz ohne Handlungsbogen oder halbwegs nachvollziehbare Motivationen möchte der Zuschauer eigentlich nicht dem Selbstfindungstrip dieses Teenagers folgen. Die ansatzweise Entwicklung der Charaktere (etwa die Fast-Beziehung zur Freundin seines Bruders) werden nur angedeutet und gehen zwischen stereotypen Music-Clip-Bildern eher unter.
Fazit:
Muss man wirklich nicht gesehen haben (lieber Filme von Henner Winckler schauen, siehe meine Rezensionen ;-P

ungeprüfte Kritik

Lucy

Drama, Deutscher Film

Lucy

Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 17.08.2008
Zum Inhalt:
Die 18jährige Maggy ist gerade Mutter geworden. Mit ihrer Tochter Lucy lebt sie bei ihrer Mutter Eva. Maggys Leben verläuft in seltsam unbestimmten Bahnen zwischen Teenager-Ritualen und Kinderbetreuung, vagen Träumen und der Unfähigkeit, sich die eigene Zukunft auszumalen. Als sie den 25-jährigen Gordon kennen lernt, stürzt sie sich in ein neues Leben, das die alten Widersprüche lösen soll. In der Hoffnung, es besser zu machen als ihre Mutter, sucht Maggy nach einem Familienglück, von dem sie selbst nur eine ungefähre Vorstellung hat.
Zum Film:
Überragend inszenierte feinfühlige Charakterstudie des Ausnahmeregisseurs Henner Winckler (und noch ein Tick besser als sein "Klassenfahrt"!), der seinen Darsteller(inne)n viel Freiheiten lässt und somit Authenzität schafft. Kim Schnitzer (Maggy) gelingt es beeindruckend durch ihr Spiel, die Zerrissenheit zwischen Teenager und überforderter Mutter darzustellen (wobei man bei Filmen von Winckler eigentlich weder von darstellen, noch von spielen, sprechen kann; man hat das Gefühl, die Akteure s i n d so!). Auch die anderen "Schauspieler" überzeugen und das Ergebnis wird keine Minute langweilig (auch wenn für manche Endkonsumenten vielleicht nicht wirklich viel passieren mag). Man konzentriere sich allein auf die Mimik und Gesten der jungen Filmmutter! Typisch (und genial): das vermeintlich "offene" Ende, das dem Zuschauer noch Raum für eigene Interpretationen lässt.
Fazit:
Absolut empfehlenswert, nicht zuletzt wegen der Hauptdarstellerin. (Nicht zu empfehlen für Rambo- und sonstige Hau-drauf-Fans ;-)

ungeprüfte Kritik

King of the Hill

Shoot. Frag. Game Over.
Thriller, 18+ Spielfilm

King of the Hill

Shoot. Frag. Game Over.
Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 01.08.2008
Zum Inhalt:
Zentralspanien, eine einsame Straße inmitten endloser Wälder. Quim ist auf dem Weg zu seiner Ex-Freundin, als er ein seltsames Geräusch aus dem Motorraum hört. Er hält an, um nachzuschauen, ob alles in Ordnung ist. Doch leider ist gar nichts in Ordnung: das Fahrzeug wurde soeben von einer Gewehrkugel getroffen. Augenblicke später taucht der Schütze auf und eröffnet wortlos das Feuer. In kopfloser Panik rennt er um sein Leben, ohne auch nur das Motiv des Killers zu kennen. Eine gnadenlose Hetzjagd durch die unberührte Wildnis Spaniens beginnt ...
Zum Film:
Irre-spannender Horrortrip durch die Wälder Spaniens. Meisterhaft gefilmt, gelingt es diesem Werk ab der ersten Minute, eine unglaubliche Spannung aufzubauen. Nach kurzer Vorstellung der beiden Hauptdarsteller an der Tankstelle, kommt es schon bald zur ersten Begegnung mit den mysteriösen Todesschützen.
GUT an dem Film ist, dass der Zuschauer in Bezug auf den/die Schützen relativ lange im Unklaren gelassen wird, aber dennoch mit den beiden "Zielscheiben" mitfierbert. Es reicht daher schon ein Hundegebell (der Schützen) oder ein unbekanntes Geräusch, damit sich dem Zuschauer die Nackenhaare aufstellen... Umso bemerkenswerter ist auch das glaubhafte Spiel der Verfolgten während ihrer Flucht durch eine scheinbar friedliche, unberührte Naturlandschaft.
SCHLIEßLICH wird die "Sache" aufgeklärt und hier offenbart sich dem Zuschauer die ganze Wucht dieses Albtraums, der so unrealistisch nicht sein muss. Beängstigend gut: die Szene in der Grube, mit Handy gefilmt... (Mehr sei hier nicht verraten!!!)
INSGESAMT: Geniales Werk aus Spanien (das von der Machart und Direktheit durchaus an Werke wie "High Tension" aus Frankreich herankommt). Jede Minute ist spannend. Regt am Ende zum Nachdenken an (und zum nächsten Spanien-Urlaub;-)

ungeprüfte Kritik

Shrooms

Im Rausch des Todes
Horror

Shrooms

Im Rausch des Todes
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 27.07.2008
Zum Inhalt:
Alle werden sterben. Tara hat es gesehen - in einer Vision, die sie nach Einnahme eines Drogen-Pilzes hatte. Oder war es nur eine Halluzination? Wirklichkeit und Wahn verschwimmen, während sie und ihre Collegefreunde berauscht von „Magic Mushrooms“ durch den Wald irren. Tara ist sich sicher: Etwas Böses verfolgt sie, lauert im Unterholz und beobachtet sie. Vision oder Wirklichkeit, Alptraum oder Realität? Ist es denn auch nur ein grausiger Drogentraum, dass einer nach dem anderen auf blutige Weise abgeschlachtet wird ...
Zum Film:
Leider größtenteils vergebene "Liebes"müh...!
Denn: die Grundidee ist ja nicht schlecht, ansehnlich gefilmt ist das Ganze auch noch und der Anfang lässt auf einen wenigstens durchschnittlichen Horrorfilm hoffen (einige gute, leider nicht ausgebaute, Momente hat der Film ja und auch einige abgedrehte, man denke nur an die sprechende Kuh;-P
Aber leider halten weder Drehbuch noch Regie die paarundachtzig Minuten durch und das Werk wird etwas zäh. Unentschlossene Erzählweise und keine wirklich überraschenden Momente tun ihr Übriges.
Insgesamt daher nur mäßig unterhaltsamer Pilz-Ausflug ;-)

ungeprüfte Kritik

Whisper

Die Stimme des Bösen - Des Teufels Werk ist ein Kinderspiel.
Thriller

Whisper

Die Stimme des Bösen - Des Teufels Werk ist ein Kinderspiel.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 19.07.2008
Hmmm, nicht wirklich neu das Ganze aber stilsichere Genre-Verfilmung.
Insgesamt durchgehend spannend, wenn auch etwas vorhersehbar.
Schauspieler und Drehbuch im Vergleich überdurchschnittlich, keine übermäßig dümmlichen Dialoge (wie in dem ein oder anderen - von mir rezensierten - Film).
Einige überraschende Schreckszenen (z.B. gleich zu Anfang das überraschende Ende des früheren Kindermädchens ;-P
Fazit:
Geht als unterhaltsamer DVD-Abend mehr als in Ordnung!

ungeprüfte Kritik

Yella

Drama, Deutscher Film

Yella

Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 19.07.2008
Zum Inhalt:
Yella ist erfolgreich in ihrem Job und liiert mit ihrem nicht minder erfolgreichen Chef Phillip. Sie führt ein schönes Leben. Doch das war nicht immer so. Vor langer Zeit, bevor sie in den Westen aufbrach, lebte Yella im Osten, in einer zerrütteten Ehe und musste mit ansehen, wie die Firma ihres Mannes in Konkurs ging. Zum Glück ist jetzt alles anders. Doch Stimmen der Vergangenheit holen Yella immer wieder ein.
Zum Film:
Meisterregisseur Petzold hat intensiver denn je seine Handschrift hinterlassen: fast schwerelos scheint der Film dahinzufließen. Dabei wird man immer wieder sanft auf falsche Gleise geschickt. Wo ist die Realität, wo beginnt der Traum, wo wird beides vermischt? Vgl. hierzu das absolut fantastische Ende (und den genialen Kniff: was sich wie ein Flüstern der Bäume anhört, entpuppt sich als.... => wird nicht verraten!)
Großartigst bis in alle Nebenrollen besetzt (Berkel, Klaußner, Auer und Petzold jr.in) meistert vor allem Nina Hoss ihre schwierige Rolle mit Bravour. Auch Devid Stresow kann seinen Rollenkonflikt meisterlich darstellen. Und wo Klaußner (in einer seiner Nebenrollen) draufsteht, ist garantiert bester deutscher Film drin.
Fazit:
Anschauen lohnt sich, regt sehr zum Nachdenken an!

ungeprüfte Kritik

30 Days of Night

Horror, 18+ Spielfilm

30 Days of Night

Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 13.07.2008
Zum Inhalt:
Der Film spielt in der verschneiten Kleinstadt Barrow in Alaska, einer Siedlung jenseits des Polarkreises, in der während des Winters alljährlich 30 Tage lang ununterbrochen Dunkelheit herrscht. In dieser Zeit verliert Barrow eine beträchtliche Anzahl an Einwohnern, die der Polarnacht in südlichere Landesteile entfliehen, während die übriggebliebenen Bewohner die Dunkelheit in dem abgeschiedenen Örtchen ausharren.
Der Sheriff der Stadt, Eben Oleson, geht am letzten Tag der bevorstehenden dunklen Jahreszeit einigen mysteriösen Sabotageaktionen nach, der neben Satellitentelefonen, auch der einzige Hubschrauber der Stadt zum Opfer fällt. Des Weiteren werden alle Schlittenhunde der Ortschaft brutal getötet. Ebens Frau Stella, die sich mehr und mehr von Eben entfremdet hat, will ebenfalls aus Barrow mit dem letzten Flugzeug ausreisen, was aufgrund eines Verkehrsunfalls jedoch verhindert wird. Sie ist daher gezwungen, die 30 Tage in Barrow zu verbringen.
Am Abend wird ein verwahrloster Fremder in einem Restaurant auffällig, als er mit Nachdruck „frisches Fleisch“ bestellt. Der zufällig anwesende Sheriff nimmt den Sonderling in polizeilichen Gewahrsam, als sich dieser aufrührerisch gegen ihn wendet. Aus der Gefängniszelle heraus prophezeit der Fremde – der sich im weiteren Verlauf der Handlung als Kollaborateur einer von Marlow angeführten Vampirgruppe herausstellt – dem Polizistenehepaar sowie Ebens jüngeren Bruder Jake und dessen Großmutter Helen den baldigen Tod. Derweil wird die Stadt während der Dunkelheit von den Vampiren angegriffen, und es kommt zu ersten Todesfällen. Das Ziel der Wesen ist jedoch vordergründig, die Telekommunikation und die Stromversorgung lahmzulegen, um die Siedlung endgültig von der Außenwelt abzuschneiden, was auch gelingt. In der nächsten Phase überrennen die krächzenden Kreaturen - lediglich deren Anführer Marlow vermag sich verständlich zu artikulieren - blutgierig die Stadt und töten äußerst brutal und rücksichtslos den Großteil der Einwohner, darunter auch Ebens Großmutter. Die Vampire verfügen über nahezu übermenschliche Kräfte, und auch durch Feuerwaffen sind sie nicht zu stoppen.
Zum Film:
Location & Akteure sind vielversprechend, die Kameraführung ist perfekt. Der Film legt schon früh ein schnelles Tempo vor, dass zwischendurch dadurch etwas auf der Stelle tritt. Gute und schnelle Schocker-Szenen variieren mit unnötigen Drehbuch-Schwächen, z.B. ist die Verständigung der Vampire für meine Begriffe absolut unnötig und lächerlich.
Insgesamt kann er nicht mit Werken wie z.B. "Dawn of the dead" oder "The hills have eyes" mithalten, da der Film sich nicht so recht auf eine konsequente Erzählweise versteht und in das ein oder andere Klischee tappt.
Aber:
für einen schaurig-unterhaltsamen DVD-Abend reicht es allemal.
Daher Empfehlung!

ungeprüfte Kritik

Dead Silence

Ein Wort. Und du bist tot.
Horror, Thriller

Dead Silence

Ein Wort. Und du bist tot.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "dreizwoeinsheinz" am 18.06.2008
Schleeeecht!!!!
Da hat James Wan wohl noch das Püppchen aus "Saw" übrig gehabt und mal schnell einen Film drumherum gebastelt.
Weder Horrorfilm noch Horrorparodie, da weder gruselig noch witzig!!!!
Deshalb: FINGER WEG von diesem Schund!

ungeprüfte Kritik