Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 15.11.2025
Brucies Filme sind nicht so gut gealtert. Der hier auch nicht.
Ich bin mir gar nicht so sicher, ob die plakative, naive Inszenierung und Brices Gegacker nicht auch schon damals lustig gemeint waren, oder ob das nur Rückblickend unfreiwillig geschieht. Ich habe die jedenfalls damals als Steppke schon nicht ernst genommen.
Und gerade das macht den Film dann auch immer noch guckbar. Lees Skills und die im Vergleich zu heute relativ unzerschnittenen Kampfszenen, sind auch noch Pluspunkte. Wenn Bruce nicht involviert ist, sind das allerdings eher süße Balgereien.
Und als Zeitdokument ist das natürlich auch eine kleine Perle.
Da wird noch in den 70er Jahren das Trauma und die Demütigung der Japanischen Besetzung abgearbeitet.
Zwischendrin wird’s auch mal langweilig, wenn zu viel gesabbelt wird. Dafür gibt es sogar ein ausgiebiges erotisches Tänzchen, an dem sich natürlich nur die dekadenten Ausländer ergötzen.
Und hier ist Jackie schon als Stuntman dabei. 2,8 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 15.11.2025
Knackiger Einstieg.
Es folgen gute 40min Leerlauf, durch die man one was zu verpassen in 10sec Skips durchhuschen kann. Da passiert nichts, was man sich nicht selber denken kann. Und interessant erzählt ist das auch nicht.
Dann muss der Stumme sich aber gleich erst mal richtig blöd verhalten, damit seine Rache ja nicht zu einfach wird. Von dieser Schlappe muss er sich dann gleich nochmal durch 6min Trauerarbeit erholen…
Als nächstes kommt die Bandenkriegszene. Da wirkt das Setting gestaged, wie bei den Karl May Festspielen.
Ich bin schon wieder viel zu sehr ins Detail gegangen. Das ist einfach total tumber Mumpitz, und an keiner Stelle auch nur ansatzweise neu. Gelegentlich übertriebene Action knackig zu inszenieren bringt gerade noch 1,8 Sterne, wenns es das Einzige ist, was man zu bieten hat.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 15.11.2025
Was für ein schreckliches Thema für einen „Unterhaltungsfilm“.
Reese macht ihre Sache wiedermal gut. Auch rein äußerlich wandelt sie sich hier passend zum dargestellten Milieu. Mir hätte besser gefallen, wenn sich der Film mehr darauf konzentriert hätte, wie sie das Ganze erlebt. Die Ermittlungen und die Prozesse gehen mir zu hoplahop voran. Da wäre eine Miniserie das bessere Vehikel für den Stoff gewesen. Die standardisierte, quälende Musik muss ich leider auch wieder erwähnen… Anders erzählt wäre hier mehr drin gewesen, habe ich das Gefühl. Man bekommt den Eindruck, die US Strafverfolgung ist in etwa so merkwürdig, wie ihre Demokratie;) So ein ungelöster Fall als Vorlage bedeutet natürlich auch ein unbefriedigendes Ende. Das in Verbindung mit der etwas ungelenken Erzählweise drückt auf die Bewertung. Knappe 3 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "dkoneX" am 15.11.2025
„Der Engländer, der in den Bus stieg und bis ans Ende der Welt fuhr“ erzählt eindrucksvoll von einem Mann, der ein längst gegebenes Versprechen einhält und damit eine stille, berührende Reise antritt. Der Film ist eine liebevolle Hommage an die Liebe und an die Idee ewiger Treue, getragen von warmem Humor und feinen Zwischentönen. Ein leises, tief empfundenes Werk, das weit über den Abspann hinaus nachhallt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 15.11.2025
Da fällt gleich wieder der generische Musikteppich unangenehm auf.
Na die Berliner Schupos schlagen sich mit ihren Erbsenpistolen ja ganz gut gegen die Schnellfeuergewehrler…
Das ist aber auch nicht die Elsenbrücke…;)
Gut, dass er in der Kanalisation den Erklärkasper trifft.
Sein kaputtes Knie wird immer nur dann hervorgeholt, wenn er gerade mal angeschlagen sein muss.
So einiges passiert hier doch sehr plot convenient, und einiges wird auch sehr vereinfacht.
Filmhelden in diesen Situationen hatten wir ja nun schon einige Male. Das nimmt natürlich viel von der Spannung. Zusätzlich gibt‘s einige Details, die störend aufstoßen. Da bleibt dann nur ein leicht überdurchschnittlicher Actionfilm, der kaum in Erinnerung bleibt. 2,7 Sterne.
Nach dem Comic 'Die Trabantenstadt' von René Goscinny und Albert Uderzo.
Animation, Abenteuer, Kids
Bewertung und Kritik von Filmfan "DaMaggo76" am 15.11.2025
Mitte der 80er lernte ich die streitlustigen Gallier bei einem noch heute gut in Erinnerung behaltenen Kinobesuch kennen: „Asterix erobert Rom“ lief damals auch in der DDR, zwar verspätet, aber zusammen mit „Asterix Sieg über Caesar“ und „Asterix bei den Briten“ waren es die Kinoereignisse schlechthin für uns Kinder.
Auch die Comics haben seit damals einen besonderen Stellenwert für mich und Band 17 „Die Trabantenstadt“ ist sogar einer meiner Favoriten. Die über Westpakete etc. verfügbaren wenigen Alben waren heissbegehrte Leihobjekte und ständig im Umlauf.
Insofern war ich gespannt auf den Reboot der Trickfilmereihe als Computeranimation mit der Verfilmung dieses Albums und muss sagen: es ist gelungen! Gerade in 3D kommt die räumliche Gestaltung der wohlbekannten Charaktere besonders gut zur Geltung, auch wenn die Details bzw. technische Finesse eines Pixar-Hits nicht ganz erreicht wird - z.B. bei den doch sehr steifen Frisuren von Miraculix, Automatix, Majestix & Co.
Die wesentlichen Elemente des Comics wurden mit vielen darin enthaltenen witzigen Pointen gut eingefangen, auch wenn der Plot natürlich abweicht und auch der Albumtitel vermutlich aus Marketinggründen nicht übernommen wurde. Die hinzugefügten Handlungselemente und witzigen Situationen passen sehr gut und unterstützen die spaßige Atmosphäre.
Auch der Raumklang braucht sich nicht zu verstecken, wobei die schon im Comic legendäre „Gesangsdarbietung“ von Troubadix besonders heraussticht und einfach genial vertont wurde - Stichwort: Gemüse in den Ohren!
Meinen Kindern gefällt diese zeitgemäße Animation sogar besser als die für mich immer noch „ungeschlagenen“ o.g. Zeichentrick-Highlights der Reihe, die vor allem bzgl. Mono-Ton auf den Blu-ray Discs doch etwas in die Jahre gekommen sind.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 15.11.2025
Die übliche Story in etwas blutiger mal als Tiberius-Dreck. Wobei der Dreck hier etwas sauberer ist, als sonst. Für das Ende haben sie mal die 2te, nicht so häufig verwendete Variante gewählt, was den Film noch etwas hervorhebt. 2,2 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 15.11.2025
Friedkin und Judd. Für mich ein Must See. Aber bisher hatten mich die schlechten Kritiken abgehalten.
Ashleys Synchronstimme ist blöd.
Der Einstieg ist recht slow. Würde fast sagen zu slow. Erzählt und gefilmt ist das gut, aber eben nur moderat interessant.
Die Motivation der Beiden sich zusammen zu tun, soll wohl Einsamkeit sein. Gut, sie braucht noch Schutz vor ihrem Ex…
Aber sich dafür mit dem Gestörten zusammen zu tun, ist doch ein gewagter Plan. Auch wie sie sich gemeinsam in diese Psychose steigern, war für mich nicht glaubwürdig. Dass da niemand nen Arzt ruft, oder den Kammerjäger;)
Für Friedkin scheinen die nervigen Interaktionen der Figuren irgendwie interessant zu sein. Da konnte ich leider nicht mit. Das überzogene Spiel geht dann irgendwann ins Lächerliche über.
Die wirren Verschwörungstheorien nehmen allerdings schön die Entwicklung Richtung Q-Anon, Trump oder die „Querdenker“ vorweg.
Der Film ist dann auch noch viel zu lang. Knappe 2 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 15.11.2025
Mörderhaie! Was für eine tolle Idee!
Ich warte ja immer noch auf den Crossover: Haie im Wasser, Killerclown an Land. Das wäre doch die ultimative, originellste Eskalation des Grauens;)
Der hier ist technisch ein bisschen besser, als der übliche Haischeiß. Deswegen ist da fairerweise ein 2ter Stern nötig.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 15.11.2025
Jetzt kriegt Mad Max sein Asylum-Fett weg. Wer hier was Vergleichbares erwartet, wird sicher enttäuscht. Selbst wer Nichts erwartet, wird enttäuscht. Asylumqualität eben… 0 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 15.11.2025
Und wieder werden die Segnungen der Religion demonstriert…
Auch wieder problematisch, so ein Thema zur Unterhaltung zu verwursten.
Die ersten 30 Minuten verrät schon die Beschreibung des Films. Da ist es schon besser, man schaut den ohne Vorwissen.
Dann wird erstmal eine weitere 1/4 Stunde auf der Stelle getreten, bis ein völlig bescheuerter Schlenker kommt. Ab da hat der Film verloren, weil alles Weitere auf diesen unnötigen Unsinn aufbaut.
Immerhin ist das ganz gut inszeniert. Ein bisschen mehr Obacht beim Drehbuchschreiben hätte einiges retten können. So sind das nur 2,5 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 15.11.2025
Tolle Aufnahmen. Was da für Mühe und Geduld drin steckt, sowas einzufangen, wissen wir Kissenpuper doch gar nicht zu schätzen.
Der Blauwal sieht aus wie aus einem Fantasy Film. Eine Zunge so schwer wie ein Elefant… Hatte man alles damals so noch nicht gesehen. Seit dem sind die Ansprüche an Tierdokus ordentlich gestiegen.
Der wiederholte Hinweis auf das zerstörerische Treiben der Menschen gehört leider immer dazu, ist aber inzwischen etwas dröge.
Für Naturfreunde auf jeden Fall sehenswert. 4,2 Sterne.