Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 12.01.2026
"Out of control" macht gewiss sehr viel richtig, punktet nicht zuletzt mit einer gelungenen Besetzung, die für eine glaubwürdige Darstellung sämtlicher Emotionen sorgt. Der Beginn der Affäre zwischen Marie und Thomas entsteht hier einmal nicht aus purer Lust an der Leidenschaft, sondern vielmehr aus einem Punkt der Verletzlichkeit, Entfremdung und Befürchtung, dem eigenen Ehemann niemals gut genug gewesen zu sein. Zwar mag der geübte Filmgucker früh eine Schlüsselszene erahnen, die erst rückblickend entlarvt werden soll, tut dies dem gesamten Spannungsaufbau jedoch keinerlei Abbruch. Hier und dort wirkt "Out of control" zu sehr auf die FSK12 Freigabe bedacht, mangelt es am letzten Schliff Raffinesse, Bösartigkeit und gefühlter Bedrohung, insgesamt konnte mich der Thriller jedoch durchaus überzeugen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 12.01.2026
"Growl" muss sich den Vergleich zu "Cujo" gewiss gefallen lassen, gestaltet sich jedoch kaum so klaustrophobisch - der Versuch, mit der Querschnittslähmung der Protagonistin Spannung aufzubauen, schlägt an vielen Szenen, die leider unlogisch bishin unmöglich erscheinen, leider markant fehl. So oft man Elena dabei beobachten darf, dass sie lediglich eine Hand ein Stück weit bewegen kann, so wiederholt kommt es vor, dass sie eben doch bspw. eine Grillzange vom Küchenboden aufheben und in ihrem Schoß platzieren können soll. Dass die Tollwut viel zu schnell ausbricht, mag man zu Gunsten der Spielfilmlänge wohlwollend hinnehmen - leider helfen auch die Rückblenden zu Elenas Schwester nicht, irgendwie Sympathien aufzubauen oder gar ernsthaft mitzufiebern. "Crowl" trägt gewiss ähnlich viel Potential inne wie eben der Chucky-Film, in der die Protagonistin im Rollstuhl saß oder gar "The Night Before Halloween", indem das Opfer / Heldin blind ist - leider hat die Umsetzung seine Möglichkeiten und damit einhergehende spannungsgeladen-bedrückende Atmosphäre nicht erreichen können. Für mich insgesamt leider eher enttäuschend, wirkt selbst der durch die Erscheinung der verstorbenen Schwester vorgelesene Brief des gemeinsamen Vaters eher deplatziert denn dramaturgisch ausgereift.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 12.01.2026
Im Grunde genommen kein wirklich schlechter Film für mich, wenn man auch hier und dort etwas Ernsthaftigkeit und Tiefgang vermissen durfte. Auch wenn es den Machern eher an einem Blutbad als an einer christlichen Auseinandersetzung gelegen ist, hat eben diese Note gewiss hier etwas konfrontierendes für sich - schade somit, dass die Figurenzeichnung zum Großteil kaum ernsthaft greifbar bleibt. Viel zu schnell lässt sich Remy auf ihre neuen Kolleginnen ein, während diese ebenso wenige Fragen stellen. Dass dann auch niemand etwas davon mitbekommen soll, wenn 3m weiter jemand ermordet wird (oder gar nur die Leiche irgendwann nochmal ins Bild rückt), zieht "Candy Land" somit dann leider runter Richtung "gutes Mittelmaß, jedoch keine Guckempfehlung". Das tragische Ende indes punktet für sich, kann das Gesamtwerk jedoch vor etwas zu vielen Fremdschammomenten auch nicht wirklich retten.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 12.01.2026
Ermüdendes Exorzismusgeschwurbel, voller Klischees und weitgehend bei seinen Subgenrekollegen zusammengeklaut. Aber auch woanders wird sich noch dreist bedient… Der Hauptdarsteller hat schauspielerisch nen Stock im Arsch. Hin und wieder funktioniert die Stimmung mal ganz gut. 1,8 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 11.01.2026
Zwei drogenabhängige Kleinkriminielle überfallen eine Pokerrunde der Mafia in New Orleans. Die wollen das nicht auf sich sitzen lassen und engagieren einen berüchtigten Profikiller (Brad Pitt). Der Streifen ist u. a. mit Brad Pitt, Ray Liotta und James Gandolfini wirklich stark besetzt. Viel geholfen hat das meiner Ansicht nach aber nicht. Am Besten waren noch die Sequenzen mit dem Überfall und die raren Actionszenen rund um die Attentate durch den Charakter von Brad Pitt. Über den ganzen Film hinweg kommt kaum Spannung auf und er verliert sich in eher trägen, monotonen Dialogen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 11.01.2026
Mutter und Tochter (Jennifer Lawrence) ziehen in ein Haus in einem kleinen verschlafenen Nest. Wie sich herausstellt hat sich im Nachbarhaus vor einiger Zeit eine Familientragödie zugetragen und seitdem wohnt dort das einzig verbliebene Familienmitglied (ein junger Mann) allein im großen Haus. Die Tochter freundet sich mit der Zeit mit dem Nachbar an und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Solider Mix aus Krimi und Horror-Thriller, obgleich einem (ging zumindest mir so) schon relativ früh klar wird in welche Richtung sich die Geschichte wohl entwickeln wird.
Bewertung und Kritik von Filmfan "elGigante" am 11.01.2026
Naja zugegeben die Story ist völliger Quatsch und die Logik und Realität ist auch nicht vorhanden. ABER …. Trotzdem unterhält der Film ganz gut und bietet reichlich Blut, Action, Kampfszenen und auch Witz. Die Geschichte wir auch zügig erzählt. Kurzum der Streifen macht Spaß und sollte nicht all zu ernst genommen werden.
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 11.01.2026
Handwerklich solider Film, bei dem mir vor allem die Kameraarbeit gut gefallen hat.
Erst ganz zum Schluss erklärt sich, warum ihr Ehemann so handelt, wie er handelt.
Der eigentliche Horror liegt aber meiner Ansicht nach in der Tatsache, dass die Fox ihr Gesicht nicht mehr bewegen kann. Und deshalb ist es auch ziemlich überraschend, dass aus der Wachsfigur plötzlich eine echte Überlebenskünstlerin wird, die auch noch ordentlich flucht. Und wie um alles in der Welt hat sie das Hemd anbekommen?
Durchschnittliche Thrillerkost im gehobenen Segment.
Venus, Serena und ein großes Ziel - Nach einer wahren Geschichte, die die Welt begeistern wird.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 11.01.2026
Starkes Tennis-Bio-Pic. Natürlich weiß das Publikum von KING RICHARD wie der Streifen letztendlich ausgehen wird, gleichwohl gelang es den Machern eine gewisse Spannung aufrecht zu erhalten. Auch ist die Besetzung dieses Sportler-Familien-Drama beeindruckend. Kann man sich schon mal anschauen, insbesondere weil dieses spezielle Sport hier niemals ins Banale gezogen wird. 3,30 Umzug-Sterne nach Florida.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 11.01.2026
Gelungenes Science Fiction Drama mit sehr viel Style. THE ASSESSMENT hat lediglich ein Problem mit seiner Dramaturgie. Die Dynamik des Spielfilms ist sehr schleppend und teilweise ein klein wenig vorhersehbar, insbesondere was das Finale betrifft. Ansonsten ein wirklich tolles Werk, mit starken Schauspielern und einer vorzüglichen Kulisse. 3,40 kindische Sterne auf Teneriffa.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tillkill" am 10.01.2026
Ordentlicher Krimi mit interessanter Ausgangslage. Die Figuren sind gut gezeichnet, der Plot rutscht manchmal zu sehr in Schwarz/Weiß-Denken ab. Kann man sich anschauen, 3,0 Milchtüten auf Polizeiautos.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 09.01.2026
In den 70ern oder vielleicht auch noch in den 80ern hätten sie aus dem Stoff eventuell noch einen unterhaltsamen Trashfilm hinbekommen. Das gilt eigentlich für alle diese Drecksfilme des CGI-Zeitalters. Man darf sich dann eben auch bloß nicht zu ernst nehmen…
Die Drogen, die man hier nehmen müsste, um Spaß zu haben, sind mir zu hart. 1,1 Stern.