Die wahre Geschichte einer unwahrscheinlichen Freundschaft.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "HerrAnonym" am 10.11.2025
In meinem Briefkasten war seit Monaten mal wieder ein empfehlenswerter Streifen :-).
Ein schöner, herzlicher Film bei dem es viel zu lachen gibt allerdings ist auch etwas Drama dabei. Das es das "Haustier" und den Lehrer so (mehr oder minder) tatsächlich gab, sollte man auch wissen.
P.S. Gedreht wurde in Spanien, Argentinien war außen vor. Es wurde ein Set gezaubert, was die Zeit der Geschichte (1976) sehr gut zeigt, inklusive "sehr hübscher" Tapeten und Badfließen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 10.11.2025
Gelungener Ensemble-Film vom Feinsten. Besonders positiv sticht Laura Tonke heraus, sie hat allerdins auch die dankbarste Rolle. Zehn Freundinnen und Freunde treffen sich über Jahre hinweg immer wieder aus diversen Anlässen: Silvester-, Hochzeits- und Geburtstags-Feiern, auch eine Beerdigung darf nicht fehlen. Es gibt Lustiges, es gibt Trauriges und auch Tragisches, und ganz zum Ende hin was wirklich Nachdenkliches. Unbedingt weiterzuempfehlen.
Die Rechnung ist noch nicht beglichen. Es zahlt sich aus, die Seite zu wechseln.
Krimi, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 09.11.2025
Die Story schließt an Teil 1 an. Der Drahtzieher des Überfalls aus dem ersten Teil zieht mittlerweile in Europa seine Kreise und sein Widersacher in L.A. (gespielt von Gerald Butler) bekommt Wind davon und reißt über den großen Teich um die Verfolgung aufzunehmen. Die Geschichte entwickelt sich dann anders wie man vielleicht erstmal annehmen würde. Mir hat der Film besser gefallen als der erste Teil. Insbesondere das europäische Ambiente hat sehr gut zum Film gepasst. Nur das Ende war für mich ein wenig verwirrend bzw. über zu viele Ecken gedacht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 09.11.2025
„Wir müssen unsere regionale Identität verteidigen. Unsere bretonische Seele.“ - Du kommst aber aus dem Elsass -
Was für ein Pech, die bretonischen Kleinstadt 'Paimpont' freut sich gönnerhaft darauf ukrainische Kriegsflüchtlinge aufzunehmen. Da diese aber "vergriffen" sind schickt man ihnen zum Ausgleich stattdessen syrische Flüchtlinge.
Damit hängt der Ortsfrieden ganz schnell gehörig schief und die "bretonische Seele" reagiert äußerst allergisch....
Schon sehenswert was Julie Delphy da locker aus dem Ärmel geschüttelt hat. Schön bitter-böse wirft sie einen komödiantischen Blick auf die Gesellschaft und ihre Vorurteile und Macken. Das dabei nicht all zu sehr mit der moralischen Keule geschwungen wird und reichlich Platz für Kritik in alle Richtungen geboten wird ist typisch französisch unkorrekt und bespaßt speziell diejenigen von uns sie das Lachen noch lange nicht verlernt haben. Es mag ja sein das es schon jede Menge Komödien gibt die ähnlich gelagert sind wie diese hier, die meisten sind aber nicht annähernd so ungezwungen und gut gelungen.
Fazit: Eine witzige Culture-Clash-Komödie die ein ernsthaftes Thema locker aufgreift und intelligent an uns Zuschauer heranträgt ohne aufdringlich zu sein. Die dargestellten Charaktere sind glaubwürdig und gerade deshalb ungezwungen, witzig und authentisch. Meiner Meinung nach geht das ganze als Familien-Spielfilm durch der Vorurteile und fehlende Toleranz aushebelt und uns allen einen leichten, spielerischen Tritt in die richtige Richtung verpasst. Sehenswert und zwischen 3 und 4 Sterne wert.
" Hat der Typ drei Frauen ?! " - Nein, eine ist seine Tochter und die andere seine Schwester. -
Bewertung und Kritik von Filmfan "Carthauser" am 06.11.2025
Eine wundervolle und kurzweilige französische Komödie. Wir fühlten uns sehr gut unterhalten und mussten herzhaft lachen. Für uns gibt es hier eine klare Anschauempfehlung.
Basierend auf dem internationalen Bestseller von Raynor Winn.
Drama, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 06.11.2025
Der Salzpfad ist ein sehr bewegendes Drama... sehr emotional mit schönen Bildern erzählt.
Man muss dazu sagen, das ist absolut kein Main-Stream sondern eher Art House.
Ein Ehepaar muss quasi "fliehen" aus Geldsorgen und weil zusätzlich der Mann schwer erkrankt ist machen Sie eine Gewalt-Marsch Tour an der Küste entlang. Das führt beide natürlich an Ihre Grenzen, mit kaum Geld und den wechselnden Witterungsbedingungen ausgesetzt.
So ein typischer Selbst-Findungstrip, allerdings unter sehr schweren Bedingungen und man leidet mit den beiden stark mit.
Gillian Anderson und Jason Isaacs sind wirklich großartig.
Bewertung und Kritik von Filmfan "hsteinbo" am 04.11.2025
Die offiziellen Kritiken *IMDB, Rotten Tomatoes) sind recht verheerend, und das auch schon begründet.
Aber... Ich fand mich dennoch spannend unterhalten!
Man muss sich darauf einlassen, aber dann kann man ein durchaus spannendes SciFi-Horror-Stück genießen.
Die Spezialeffekte halten immer noch stand, finde ich. Der klaustrophobische Grusel funktioniert auch.
Die Story ist nicht Oscar-verdächtig, und die schauspielerische Leistung hält sich in Grenzen. Aber irgendwie ist das ganze trotzdem stimmig! B-Movie, aber sehr solide!
Bewertung und Kritik von Filmfan "hsteinbo" am 04.11.2025
Für mich eine große (positive) Überraschung! Ich bin durch eine Youtube-Rezension auf den Film aufmerksam geworden. Die Story ähnelt Genre-bedingt anderen Filmen, aber steht für sich prima da. Ich fand es gut gespielt und teilweise überraschend düster (wobei die Grundnote schon weitestgehend leichtfüßig und humorvoll ist).
Unterhaltungswert war klasse, klare Empfehlung!
Es gibt Filme, die man nur in seelisch guter Verfassung schauen sollte. Ein Sack voll Murmeln gehört definitiv dazu.
Dieses emotionale Meisterwerk hinterlässt einen aufgewühlt, nachdenklich, traurig und leer. Aber auch dankbar und hoffnungsvoll. Selten hat mich eine Geschichte so sehr berührt wie diese. Es lebe das Leben, und die Menschlichkeit!
Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt. Nach einer wahren Geschichte.
Drama, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Carthauser" am 02.11.2025
Wundervoll menschlich und unsagbar tragisch zu gleich. Meine klare Filmempfehlung, ohne großen Pathos. Einfach unvoreingenommen anschauen und auf sich wirken lassen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 01.11.2025
Eine wunderbare Werbung für die, nennen wir sie mal christliche Kirche, denn da gibts ja zig Ablegerarten. Sollte im Vatikan und Religionsunterricht gezeigt werden. Kann mir vorstellen, dass der katholische Filmdienst den früher verbieten hätte lassen wollen. Nun, man ahnt, ich habe meine eigene Meinung über den Verein. Und da ich die Geschehnisse in diesem Film für recht glaubwürdig halte, ist das ein echter Horrorfilm. Eigentlich ein Thriller, denn mit Geistern und Dämonen hat er nichts zu tun. Mich wundert ein wenig die gemeinsame Unterbringung von Männern und Frauen in diesem Kloster, aber ansonsten nehme ich ihm nahezu alles ab. Der Film ist bedrückend, erschreckend und schonungslos. Allerdings bis auf seine letzten Minuten sehr vorhersehbar. Wen, außer einem Gläubigen, überrascht denn wohl die Herkunft des Kindes, das man im Trailer besser nicht erwähnt hätte? Das die Grundstory so banal ist, machts mir schwer, Sterne zu verteilen. Dem gegenüber steht aber eine starke Atmosphäre und eindringliches Schauspiel. Und das ist dann doch deutlich über Durchschnitt. Fazit: Harter Nonnenhorrorthriller, der sein Ziel nicht verfehlt aber überraschungsarm ist.