Was geschieht mit uns nach unserem Tod? Durch wessen Hände gehen unsere Körper, bis sie endgültig aus dieser Welt verschwunden sind? Der Dokumentarfilm 'Endlich' macht sich auf die Suche nach den geheimnisvollen Orten der Toten. In diesem Schattenreich regieren die Todesdienstleister, die Tröster und Entsorger. Der Zuschauer wird mit auf den Weg genommen: vom Krematorium Berlin bis zu einer Grabrednerin, die ein letztes lebendiges Bild von Verstorbenen ohne Hinterbliebene entstehen lässt, das zu ihnen passt. Eine Grabrede in leerer Kirche, die außer dem Zuschauer nur noch die Tote zu hören scheint und sich dem Vergessen widersetzt. Wie wir im Leben Kontakt mit den Toten aufnehmen können, zeigt 'Endlich' zum einen höchst emotional im Rahmen einer Familienaufstellung, zum anderen macht ein wiederholt auftretender Chor auf poetisch-verstörende Weise die Stimmen der Toten für uns hörbar. Dem Tod auf der Spur zeigt 'Endlich' dem Zuschauer ungesehene Orte und entführt in eine faszinierende und bislang verborgene Welt...
'Endlich' gibt einen Einblick in die Zeit direkt nach dem Ableben; dahin, wo viele nicht hinsehen wollen, obwohl es dort sehr friedlich und gar nicht unheimlich zugeht – ein sachlicher und zugleich beruhigender und liebevoller Blick auf den Anfang nach dem Ende. Die Dokumentation von den Regisseurinnen und Autorinnen Katja Dringenberg und Christiane Voss ist ein lebendiger Essayfilm über Geister oder die ganz normale Präsenz des Todes im Leben; über das unmittelbare Danach, über die Menschen, die sich des Leichnams annehmen - mit der gleichen Selbstverständlichkeit, wie der Tod zum Leben gehört.
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What happens to us after we die? Through whose hands do our bodies pass until they have finally disappeared from this world? The documentary 'Endlich' goes in search of the mysterious places of the dead. In this realm of shadows, the death service providers, the comforters and disposers rule. The viewer is taken along on the journey: from the crematorium in Berlin to a funeral orator who creates a last vivid picture of the deceased without bereaved relatives that suits them. A funeral oration in an empty church, which seems to hear only the dead woman apart from the viewer and resists forgetting. On the one hand, 'Endlich' shows how we can make contact with the dead in life in the context of a family constellation, and on the other hand, a repeatedly appearing choir makes the voices of the dead audible to us in a poetic and disturbing way. On the trail of death, 'Endlich' shows the viewer unseen places and takes them into a fascinating and previously hidden world...
'Finally' gives an insight into the time immediately after death; where many do not want to look, although it is very peaceful and not at all scary there - a factual and at the same time calming and loving look at the beginning after the end. The documentary by directors and authors Katja Dringenberg and Christiane Voss is a lively essay film about ghosts or the normal presence of death in life; about the immediate aftermath, about the people who take care of the corpse - with the same naturalness as death is part of life.
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