Kritiken von "ChristianSchmitt"

Krieg der Eispiraten

Erleben Sie ein highfideles, Raum-haftes Abenteuer.
Science-Fiction, Komödie

Krieg der Eispiraten

Erleben Sie ein highfideles, Raum-haftes Abenteuer.
Science-Fiction, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 07.07.2024
B-Movie mit Niveau und Herz. Eine schöne Erinnerung aus meiner Kindheit und auch heute kann ich mir den Film anschauen ohne Fremdscham.

Ich nutze die Kritik hier, um Tschüss zu sagen. Ich habe hier gern geschrieben, aber es passiert leider sehr oft, dass ich eine Kritik veröffentliche und sofort mehrere Daumen unten sind, was nicht unbedingt für eine geistige Reife steht. Zum anderen ist hier auf der Plattform nur noch sehr wenig Bewegung und ich muss mich fragen, warum ich das hier überhaupt noch mache. Also...meine Zeit ist mir zu wertvoll, als mich hier passiv anfeinden zu lassen und Kritiken schreibe, damit Hater sich hier ihre Befriedigung holen können.

Ich beschränke mich in Zukunft darauf zu leihen, solange es noch was zu leihen gibt.

Danke & Tschüss

ungeprüfte Kritik

Mayhem

Hostile. Work. Environment.
Horror, Action

Mayhem

Hostile. Work. Environment.
Horror, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 30.06.2024
Wenn man nach einer Übersetzung zu "Mayhem" sucht, findet man mehrere Umschreibungen: von Chaos bis hin zu Verstümmelung...und das alles ist auch hier in diesem Film.

Ganz vorne dabei ist Steven Yeun. Hier mimt er den jungen Derek, einen aufstrebenden Anwalt, der seine Seele an einen Großkonzern verkauft hat. Der Tag an dem er das erkennt, ist auch der Tag, an dem er sich mit dem "rote Augen"-Virus ansteckt. Ein ziemlich kurzlebiger Infekt dank eines Gegenmittels, aber für 8 Stunden fallen bei den Betroffenen alle Schranken. Hemmungsloser Sex, Gewaltorgien, Hass....halt eben Verstümmelungen und Chaos...sind die Folge. Der isolierte Komplex wird zu einem Schauplatz für alles das, was Menschen sich gerne antun würden, wenn sie dürften. Und Derek? Derek hat ein Ziel...und zwar die Chefetage, um dort mal aufzuräumen.

Der Film ist ein echtes Horror-Häppchen: es wird gelyncht, verbrannt, zerhackt und geschnetzelt, was das Zeug hält...und es ist eine Geschichte über unser Innerstes und was uns ausmacht. Hinzu kommt die Message, dass man nie weiß, wie lange man noch hat und wie man die Zeit, die uns bleibt, verbringen möchte...und mit wem. Poesie in Blut geschrieben.

Wie auch immer...Wir haben alle zu wenig Zeit und es kann schneller vorbei sein, als man hofft. Daher möchte ich hier etwas Ungewöhnliches tun:

Gewidmet ist diese Kritik meinem Schwiegervater Josef, der vor zwei Tagen verstorben ist. Ich hoffe, du hast deine Zeit genutzt, wie du es wolltest. Du wirst uns fehlen.

ungeprüfte Kritik

Beast - Jäger ohne Gnade

Schütze deine Familie.
Abenteuer, Thriller

Beast - Jäger ohne Gnade

Schütze deine Familie.
Abenteuer, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 28.06.2024
Idris Elba und Sharlto Copley in Afrika zwischen wilden Wilderern und noch wildererenen (..eneren *grübel*...ach...egal) Löwen....was kann denn da schon schief gehen. Nun...eine ganze Menge.

Eins vorne weg: Die Löwen sind super animiert. Oft musste ich zweimal hinschauen, um den Unterschied zu einem echten zu erkennen. Und die Naturaufnahmen...suuuper. Was nicht so gut ist, ist der Storyverlauf, der sich irgendwie manchmal verläuft...dann feststeckt und dann plötzlich wieder läuft, weil....das ist halt so....schaut nicht so genau hin! Da gibt es halt einen Arzt und seine zwei Töchter, die das Dorf der Mutter besuchen wollen, um ihren Tot besser zu verarbeiten und eigentlich mögen sie sich nicht und machen dann halt eine Safari mit einem Freund und dann der Löwe, dessen Familie von Wilderere....ach...ihr wisst schon....getötet wurde und die Natur nimmt dann halt Rache und so...halt wie "Orca-Der Killerwal"...bloss mit weniger Wasser und mehr Wüste. Dann gibt es da noch die Dialoge, die gelegentlich öfter manchmal zum Haareraufen sind. Ganz im ernst...wenn meine Familie so reden würde, dann wäre ich schon längst fort gerannt.

Am Ende...aussen Hui...innen pfui. Kann man gucken und dann wieder vergessen. Schade...hätte ein Knaller werden können. Wer eine gesunde, hochklassige Alternative möchte, der sollte dann lieber mal in "Der Geist und die Dunkelheit" hinein schauen.

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Die Farbe Lila

Über das Leben. Über die Liebe. Über uns. Nach dem Roman von Pulitzer-Preisträgerin Alice Walker.
Drama

Die Farbe Lila

Über das Leben. Über die Liebe. Über uns. Nach dem Roman von Pulitzer-Preisträgerin Alice Walker.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 27.06.2024
Diese Filme, die man an macht...und dann nicht mehr ausmachen kann, bis sie fertig sind. Zu denen gehört "Die Farbe Lila". Das Buch von Alice Walker, welches durch Steven Spielberg realisiert wurde, besticht durch viele Stars wie Whoppi Goldberg, Danny Glover, Lawrence Fishburn & Oprah Winfrey und mit einer fesselnden Geschichte.

Es ist 1909 & die Sklaverei ist ein Relikt des letzten Jahrhunderts. Nun gibt es die Apartheid & das, was die Menschen die sowieso schon am Boden der Gesellschaft leben, sich gegenseitig antun. Inmitten dieser Ungerechtigkeit gibt es die minderjährige, Farbige Celie, welche in ihren jungen Jahren alles an Abscheulichkeiten erlebt hat, was es gibt. Von den meisten wie Dreck behandelt und als hässlich beschimpft, vom Vater missbraucht, zweimal geschwängert, die Kinder nach der Geburt weg gegeben, an einen gewalttätigen Farmer weg verheiratet und von der geliebten Schwester getrennt. Doch in den Flammen, in denen die meisten verbrennen, formt sich Celie zu einem Diamanten, in dessen Kern immer noch Hoffnung, Güte & Liebe durchscheinen.

Der Film erhielt 11 Oscar-Nominierungen, bekam aber keinen einzigen. Aber die Summe der Nominierungen zeigt schon, auf was für einem Level dieser Film spielt. Die Musik (Quincy Jones - Miss Celie's Blues), die Darsteller, allen voran Goldberg & Glover, die Ausstattung, die Kamera, die Dialoge. Wahnsinn. 15 Mio hat er gekostet und 100 Mio eingespielt. Ein großer Erfolg & für mich der Innbegriff von herzerwärmendem Kino.

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Thanksgiving

Es ist angerichtet.
Horror, 18+ Spielfilm

Thanksgiving

Es ist angerichtet.
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 24.06.2024
Joa....ja....ist ganz ok. Was dem Film an Story, Substanz & Hirn fehlt, wird durch Ekel & Würgereflexen ergänzt. Heraus kommt ein durchwachsener, amerikanischer Feiertagsslasher mit einer kleinen Prise Cluedo, der das Zeug zu mehr gehabt hätte, aber so auch ganz in Ordnung ist. Wer aber Ekel und Niveau auf einer Ebene sehen möchte, dem empfehle ich da doch eher "The Boys" :-)

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Eine schrecklich nette Familie - Staffel 1

Komödie, Serie
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 16.06.2024
Vorstadtidylle, weiße Gartenzäune, herzerwärmender Familienzusammenhalt, christliche Werte, politisch immer korrekt, weder homo- noch transphob, blauer Himmel...findet man hier....NICHT.

Die Bundys waren ein Schock...ein Schlag ins Gesicht und so anders, als alles, was es bisher zu sehen gab. Eine Familie, die der Bezeichnung "White Trash" erst überhaupt eine Bedeutung gab. Hier wird gehasst, geklaut, verabscheut, sich gegenseitig in die Pfanne gehauen, gelästert und wenn du am Boden liegst, dann sei dir sicher: Die Bundys treten zu und klauen dir noch die Geldbörse.

Die Figuren sind da der legendäre Al Bundy...in der Schule der Held & jetzt verkauft er Schuhe. Er mag Bowling, Bier, Football & schöne Frauen (aber nicht seine) & hasst dicke Frauen, denen er zu kleine Schuhe anpassen soll. Gequält von seiner Familie lebt Al für den Augenblick und für ein frühzeitiges Ableben. Peggy ist die Ehefrau und Mutter. Sie sieht aus wie eine Karikatur einer Hausfrau, sitzt gerne auf der Couch um Oprah zu schauen und nicht zu arbeiten. Kelly ist die ältere Tochter, liebt Jungs und ist nicht die hellste Kerze auf der Torte. Bud ist der jüngere Sohn...clever, aber notgeil. Und dann ist da noch Marcy...die Nachbarin, erfolgreiche Bankerin, selbstbewusste Frau, welche aber im Inneren genauso kaputt ist, wie ihre Nachbarn.

Das alles ergibt einen höllisch guten & lustigen Mix, welcher 11 Staffeln lang die Leute zum Lachen brachte, aber auch zum Nachdenken. Danke hierfür...ein Fan :-)

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Minority Report

Science-Fiction

Minority Report

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 15.06.2024
Es ist 2054 und in Washington D.C. gibt es keine Morde mehr. Zu verdanken hat man das 3 Menschen, welche durch ihre besondere Begabung das ungewollte Ableben durch Fremdeinwirken anderer Personen zuvor sichtbar machen. Da herum hat sich eine Polizeibehörde aufgebaut, welche sich zur Aufgabe gemacht hat diese Visionen zu verhindern und die Beinahemörder zu fassen & der Justiz zu übergeben. Im Zentrum dieses Exekutiv-Experiments stehen John Anderton, gemimt von Tom Cruise, welcher die Ermittlungen und Einsätze leitet und Lamar Burgess (Max von Sydow), der als Mitschöpfer das System leitet. Durch die Erfolge steht das alles vor einem USA-weiten Ausbau und soll zuvor geprüft werden durch den beauftragten Ermittler Danny Witwer (Colin Farrell). Und Dany beginnt Fehler in der scheinbar makellosen Kontur zu finden.

Spielberg ist ein Zauberer, wenn es darum geht den Zuschauer in das Kaninchenloch "Was wäre wenn?" zu führen. Er schildert uns hier eine nicht mehr allzu ferne Zukunft mit all ihren Glanz- und Schattenseiten bis in das letzte Detail. Beeindruckend. Und die Geschichte, die er dort hinein gewoben hat, ist perfide, sensibel, beängstigend und verstörend. Die Darsteller sind alle und ausnahmslos perfekt und lassen einen tief in die Abgründe eintauchen. Es war interessant den Film jetzt mit meiner Tochter zu sehen und ihre Reaktion war wie erhofft. Von uns beiden gibt es 5 Sterne.

Warnung: Menschen, die ein Kind verloren haben, oder dahin gehend sensibel sind: Finger weg!

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Citizen Kane

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 04.06.2024
"Citizen Kane" ist einer der ungewöhnlichsten Filme, die ich je gesehen habe.

Orson Welles war ein Visionär. Sein Schaffen war nie Durchschnitt und beeinflusst bis heute und wahrscheinlich auch morgen.
Die Geschichte um den "Bürger Kane" war ein spöttischer Angriff und zwar auf den Medienmogul William Randolph Hearst. Die darauf folgenden Attacken von Hearst gegen den Film gingen bis in die Oscar-Verleihung. Diese Geschichte und die Entstehung des Films, sind mindestens genauso spannend, wie der Film an sich.

Kane ist tot. Eine der schillernsten & kontroversesten Personen ist Geschichte und die Welt redet und will wissen, was sein letztes Wort bedeutete..."Rosebud". So macht sich ein junger Journalist auf die Suche nach der Wahrheit, über einen Mann, der manipulierte, hasste, kämpfte, litt und wie kein anderer....sich selbst liebte.

"Citizen Kane" ist vollgepackt mit Kunst. Die Kamera, die Locations, die Ausstattung, die Musik, die Dialoge...und das Licht. Licht wird hier zu einem Gegenstand...plastisch steht es in einem Raum, verzerrt, zeichnet Silhouetten....gebiert Dunkelheit, welche verhüllt...dem Zuschauer entzieht und gibt. Verstehen kann man das nur, wenn man den Film gesehen hat.

Die Frage ist am Ende: Kann man sich "Citizen Kane" heute noch ansehen, oder ist es ein Relikt? Ich habe den Film heute das erste mal gesehen und bin auf mehreren Ebenen beeindruckt. Ja...ein Zeitdokument, welches zeigt, dass es dank Narzissten wie Donald Trump immer noch aktuell ist.

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The Beekeeper

Wenn das Gesetz versagt, sorgt er für Gerechtigkeit.
Action, Thriller, 18+ Spielfilm

The Beekeeper

Wenn das Gesetz versagt, sorgt er für Gerechtigkeit.
Action, Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 01.06.2024
John Wick im Honigrausch.

Statham liefert hier geradlinige Action, welche stylisch, brutal und offensiv ist. Die Geschichte ist dabei nicht weiter von belang. Unrecht wird so lange mit Blei voll gepumpt bis es Recht ist. Ja...FSK18. Ja...man kann sich das ansehen...lachen...ein paar nette Gespräche mit Kumpels führen und gut ist. Ungereimtheiten gibt es zuhauf, aber egal.

Hirn aus. Film an. Viel Spaß.

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Planet der Affen - New Kingdom

Niemand kann die Herrschaft aufhalten.
Science-Fiction, Abenteuer

Planet der Affen - New Kingdom

Niemand kann die Herrschaft aufhalten.
Science-Fiction, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 01.06.2024
Zurück aus dem Kino und ich muss sagen: Durchaus sehenswert und ich freue mich auf die Teile, die da noch kommen werden.

Meine Wenigkeit ist aus einer Zeit, da war der "Planet der Affen" mit Charlton Heston und fertig aus. Die Filme danach gehörten einfach dazu und fertig aus. "Fertig aus" waren Worte, welche ich in meiner Kindheit öfter gehört habe. Egal...danach kam dann der Tim Burton "Planet der Affen", welchen ich bis heute betrauere, denn zu gern hätte ich gewusst, wie die Story weiter gegangen wäre...aber das wird er wohl mit ins Grab nehmen. Dann im letzten Jahrzehnt erschien die sehr bodenständige Neuverfilmung um den Affen Ceasar und seinem Aufstieg...und dem dazugehörigen Abstieg der Menschheit. In sich geschlossen und sehr sehenswert und nun wird die Reihe fortgesetzt.

Mehrere Generationen später leben die Affen im Einklang mit der Natur und die Überreste der Menschheit sind zum Kletterbaum für den neuen Primus unter den Primaten geworden. Aber nicht allen Affen gefällt dieses Leben und so wollen sich einige an den alten Schätzen der gescheiterten Zivilisation bereichern. Neid, Wut und Gier sind kein Markenrecht der Menschen. Krieg droht.

Ein toller Film, der sich Zeit nimmt für die Geschichte. Manchmal etwas zu viel Zeit, aber das passt schon. Die Affen sind auf einem sehr hohen Niveau animiert und liefern die nötige Emotion. Alles in Allem ein rundes Paket, welches Appetit macht auf die kommenden Filme. Dank des Einspielergebnisses sollten die sicher sein.

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Furiosa - A Mad Max Saga

Fury Is Born
Science-Fiction, Action

Furiosa - A Mad Max Saga

Fury Is Born
Science-Fiction, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 26.05.2024
Erster...hehe :-)

Gerade im Kino gewesen mit ein paar Kumpels & wir waren einhellig der Meinung: Geil...aber Fury Road war nen Ticken besser.

George Miller is back & lässt mal wieder die Motoren aufheulen in einer trostlosen & furztrockenen Apocalypse, während er sich einen Dreck darum schert, wie andere es gerne hätten, dass er seine Geschichten erzählt. Und so macht er nach "Mad Max: Fury Road" einen Salto rückwärts und berichtet uns von Furiosa. Der einarmigen Kriegerin, welche zuvor von der genialen Charlize Theron verkörpert wurde und der nun ein jüngerer Geist von Anya Taylor-Joy eingehaucht werden soll. Jajajaaa...Theron ist natürlich nicht zu ersetzen, aber Taylor-Joy macht ihren Job erstklassig und von der werden wir sicherlich noch einiges hören. Der böse Gegenpart wird gemimt von Chris Hemsworth, welcher hier alles gibt als vom Menschenfleischverzehr degenerierter, bösartiger Dr. Dementus, der sich keiner Peinlichkeit zu schade ist. Interessant finde ich, dass bei Hemsworth letztes Jahre ein erhöhtes Demenzrisiko festgestellt wurde. Ob er so dem Schicksal den Mittelfinger zeigen will? Egal...hier wird gehasst, gefahren, gekämpft, gejagt, getötet, zerfetzt, zerquetscht und Gnade findet man hier nur im Tod. Miller bleibt sich treu & liefert Fans eine tolle Story, allerdings bietet diese gelegentliche Längen, aber das fand ich nicht störend. Am Ende muss Furiosa sich nur der Fury Road geschlagen geben & das ist keine Schande.

Klasse Film...ich hatte meinen Spaß :-)

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The Abyss

Abgrund des Todes - Wenn das Licht schwindet, beginnt das Abenteuer.
Science-Fiction, Abenteuer

The Abyss

Abgrund des Todes - Wenn das Licht schwindet, beginnt das Abenteuer.
Science-Fiction, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 27.04.2024
Wenn ich einen Film wählen müsste, der mich als Kind schwer beeindruckt hat (und es immer noch tut), dann wäre „The Abyss“ wohl ganz vorne mit dabei. Ein Film, den ich schon die ganze Zeit meinen Kindern zeigen wollte, aber leider gab es ihn nur auf DVD & die 30 Minuten gekürzte Variante als Stream konnte man getrost abhaken. Also wartete man als Fan geduldig, bis James Cameron nun endlich die BluRay/4K Variante remasterd heraus gebracht hat mit einer neuen Lauflänge von 171 Min. Und das Warten hat sich gelohnt.

Ein US Atom-Uboot erleidet Schiffsbruch und sinkt in einen tiefen Graben. Die Einzigen in der Nähe mit einer Chance die havarierte Crew zu retten, ist ein Team von Ölbohrern mit einer Unterwasser-Rig namens Deepcore. Um das Team zu verstärken wird die Chefin und biestige Ex-Frau des Capitäns der Rig und eine Gruppe Navy Seals runter geschickt. Schon bald beginnt unter dem Zeitdruck, einem Unwetter und der Tatsache, dass in den Untiefen etwas Schreckliches lauert, die Situation zu eskalieren.

Das remasterte Bild ist fantastisch. So voller Leben und kräftig, dass es einen aus den Socken hebt. Camerons Werk wird dadurch optisch brillant und behält seine wahnsinnige, bedrückende Spannung, welche einen im Abgrund zu zerquetschen droht…besonders durch die Darsteller. Biehn & Mary Mastrantonio sind Klasse, aber Ed Harris spielt hier, meiner Meinung nach, die Rolle seines Lebens.

Ein SciFi-Meisterwerk in neuem Glanz und ein „Muss“ für jeden Filmfan. Thx James...5 Sterne.

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Ghostbusters - Frozen Empire

Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 31.03.2024
So, gerade mal wieder mit der ganzen Familie im Kino gewesen und wie gerne hätte ich jetzt eine überbordende Kritik geschrieben. So mit viel "Daumen hoch".

Leider...nein.

Eigentlich sind alle Elemente für ein spannendes Abenteuer da gewesen. Tolle Schauspieler, eine gute Story, nette Gags, etwas altersgerechte Spannung...aber irgendwie...sprang der Funken nicht über und war leider ein gutes Stück von dem Niveau des voran gegangenen Teils entfernt. Es war als hätte man es nicht geschafft, den Film so stark zu verdichten, dass er greifbar wird. So wabert der vierte Ghostbusters (ja...der VIERTE...dieses Hasswerk mit den Frauen klammere ich gewollt aus) wie einer dieser Geister, ohne eine wirkliche Gestalt anzunehmen, vor einem her bis zum Ende. Und das ist dann wohl auch das Ende. Der Film hatte ein Budget von 100 Mio und müsste das Doppelte einspielen um als passabler Erfolg gewertet zu werden. Aktuell steht er bei 79 Mio und er geht in die zweite Woche. Im Kino saßen aktuell vielleicht 15 Leute. Ich würde sagen: Das war es mit den "Ghostbusters"...auch wenn es mir als riesen Fan weh tut, das sagen zu müssen. Der Film ist jetzt nicht schlecht, aber wenn man den Trailer gesehen hat, waren das in der Summe schon fast alle guten Szenen. Schade...McKenna Grace und Paul Rudd waren echte Hingucker, aber konnten das Gezeigte auch nicht mehr wirklich retten. Mittelmaß bedeutet für mich 3 Sterne. Nicht gut....nicht schlecht.

Goodbye

Update: 198 Mio Einspielergenis. Wow, not bad.

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Deep Blue Sea

Größer. Klüger. Schneller. Böser.
Horror, Abenteuer

Deep Blue Sea

Größer. Klüger. Schneller. Böser.
Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 24.03.2024
Ein Jahr vor der Jahrtausendwende machte sich "Deep Blue Sea" dran, den verwaisten Thron für Meeresschocker dem weißen Hai zu entreißen. Heraus gekommen ist dabei ein beeindruckendes Werk, welches auch heute noch zu überzeugen weiß.

Eine alte Navy-Anlage im Pazifik bekommt ein Upcycling, um als Forschungsanlage zu dienen. Hier soll nichts anderes geschafft werden, als den Alzheimer zu besiegen, denn Haie gehören zu den wenigen Tieren, die daran nicht erkranken. Nach einem Vorfall mit einem der Test-Haie, welcher in den Medien breit getreten wird, steht das Forschungsteam unter Druck in binnen von 48 Stunden Ergebnisse zu präsentieren und wie es immer so ist, wenn es schnell gehen muss: Es geht was schief. Ein Kampf auf Leben und Tot entbrennt zwischen Hai und Mensch.

Die Story ist für einen Hai-Schocker ungewöhnlich komplex gewoben, die Charaktere sind wirklich gut ausgearbeitet und die etablierte Darstellerriege kann sich sehen lassen. Zudem wird die Spannung wirklich gut rüber gebracht und es gibt auch immer wieder was zwischendrin zu lachen. Allerdings gibt es ein kleines Problem und das kostet den Film leider einen Stern. Er ist nicht gut gealtert. Was ich damit meine sind die Effekte, denn hier wurde recht stark auf Computereffekte gesetzt und die waren zu dem Zeitpunkt einfach noch nicht ausgereift. So wirken manche Szenen aus dem heutigen Blickwinkel komisch oder billig und passen in das sonst so hervorragende Bild nicht hinein. Nichtsdestotrotz ein genialer Film.

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Die Hexen von Eastwick

In der Erfüllung weiblicher Begierden ist er der Beste. Er macht es seit Jahrhunderten...
Fantasy

Die Hexen von Eastwick

In der Erfüllung weiblicher Begierden ist er der Beste. Er macht es seit Jahrhunderten...
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 21.03.2024
Könnt ihr euch noch daran erinnern, welches die erste DVD war, die ihr euch gekauft hattet? Bei mir war es "Die Hexen von Eastwick". Natürlich kannte ich ihn schon von vorher, aber das war für mich ein Film, den ich haben musste und bis heute verehre.

Zur Story: Im kleinen Kaff Eastwick liegt der Hund begraben. Es wird getratscht, gelästert und gehetzt. Mittendrin sind die drei Freundinnen Alex, Jane und Sukie, welche alle schon von der Liebe getäuscht wurden und auf ihren persönlichen "Mr. Big" warten. Bei einem Mädelsabend mit Cocktails bauen sich die Damen in ihren Vorstellungen ihren Traummann zusammen und...der taucht dann auch wirklich auf in Form von Daryl von Horne. Dieser Teufel, gemimt von Jack Nicholson, macht sich gleich an die drei Damen heran, um seine Pläne umzusetzen. Allerdings merkt er recht schnell, dass mit den drei Hexen nicht "gut Kirschen essen" ist.

Nicholson ist der Hammer. Klar...Cher, Sarandon, Pfeiffer und der restliche Cast sind natürlich auch genial, aber er hebt den Film auf ein ganz anderes Niveau. Arrogant, anmaßend, charmant, widerlich, lustig...Gott...wie oft habe ich die Szene in der Kirche gesehen, wie er über die Schöpfung und der Rolle der Frauen darin sinniert. Diese Rolle hätte kein anderer Darsteller so spielen können. Somit wird der Film zu einer Gradwanderung zwischen Humor und Schock...Angst und Faszination. Ein Film, den jeder mal gesehen haben sollte.

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Dune 2

Lang leben die Kämpfer.
Science-Fiction

Dune 2

Lang leben die Kämpfer.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 03.03.2024
Gerade aus dem Kino gekommen und mir fällt nur ein Wort ein: Episch!

Während der erste Teil sich noch im Schatten und Fahrwasser von David Lynchs "Dune" von 1984 bewegt, löst sich der zweite Teil sehr deutlich und sehr schnell von diesen Ketten. Nach nur 5 Minuten macht der Film klar, wer hier der neue König der Geschichte um Arrakis ist.

Dabei geht Villeneuve neue Wege, aber ohne die Richtung zu ändern. Er bringt einem die Geschichte näher mit einem "Wooow" für die neuen Zuschauer und mit einem "Ahaaa" für diejenigen, die mit dem alten Film groß geworden sind. Das Aha-Erlebnis daher, weil einige Dinge im alten Film schlecht oder nicht erklärt wurden. Beeindruckend ist auch, wie alle Darsteller in ihrer Rolle gewachsen sind. Besonders hervor zu heben sind da Dave Bautista, der als Rabban richtig hervorsticht und insbesondere Timothée Chalamet, der seine Schwächlichkeit aus dem ersten Teil abwirft und im Laufe der Geschichte wie der Phönix aus der Asche hervor steigt mit Mut, Fanatismus und Ambitionen. Meine Mutter meinte danach nur so: "Diese Rolle hätte ich ihm so nie zugetraut."

Und dann ist da noch die Umsetzung. So viele frische und unverbrauchte Ideen...Kleinigkeiten, die einen ins Staunen versetzen und einem in ihrer geballten Dynamik den Atem rauben. Ich möchte jetzt hier nicht zu viel verraten, aber ein besonderes Highlight war für mich der Ritt auf dem Sandwurm. Ich dachte nur noch: "DAS IST KINO!"

Das hier könnte der Film des Jahres werden. Ein echtes Erlebnis.

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Die letzte Fahrt der Demeter

Die Legende von Dracula beginnt.
Horror, Abenteuer

Die letzte Fahrt der Demeter

Die Legende von Dracula beginnt.
Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 02.03.2024
Dass der Film so hart an den Kinokassen gefloppt ist, hat er wirklich nicht verdient. Wir fanden ihn ganz unterhaltsam und gelegentlich war auch mal ein Schock dabei. Leider bekommt man den unliebsamen Passagier nur recht selten zu sehen und ist darauf angewiesen von den emotionalen Reaktionen der Besatzung zu leben. Das funktioniert dank der tollen Darsteller ziemlich gut, kann aber leider nicht über die 2 Stunden Laufzeit hinweg vollends überzeugen. Ich pendel da so zwischen 3-4 Sternen und kann mich nicht recht entscheiden. Mein reines Bauchgefühl sagt aber eher 3 Sterne. Gut für alle, die sich für Bram Stokers Werk erwärmen können und sich eine Geschichte erzählen lassen wollen, sofern man damit Leben kann, dass dieser Film keine Fortsetzung erhalten wird.

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Serenity

Flucht in neue Welten - Die einen haben die Waffen. Sie ist gefährlich.
Science-Fiction

Serenity

Flucht in neue Welten - Die einen haben die Waffen. Sie ist gefährlich.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 02.03.2024
Als aller Erstes: Der böse Joss Whedon hat den Film gemacht und es war sein erster Ausflug ins Kino als Regisseur. Hiermit war er noch nicht so erfolgreich, sollte es dann aber später mit diversen Marvel-Filmen ändern, bevor er über einen Mobbing-Skandal bei der "Justice League" stolperte. Seit dem ist es sehr ruhig um ihn geworden. Schade, denn auch wenn ihm hier jetzt kein finanzieller Erfolg vergönnt war (50 Mio raus...50 Mio rein), ist der Film ein echtes Trash-Sternchen. Die Darsteller waren damals alles unbekannte Nummern, aber sind später ihren Weg gegangen. Alan Tudyk ist aktuell in der 3ten Staffel von "Resident Alien" zu sehen, Chiwetel Ejiofor ist im MCU unterwegs und Nathan Fillion ist sowieso "Everybodys Darling" & fast alles, was der anfässt wird zu Gold (abgesehen von "Feds").

Also...zum Film: Die Menschheit ist ausgewandert in ein anderes Sonnensystem mit mehreren bewohnbaren Planeten und verstrickt sich dort in Kriege und Aufstände. Mittendrin die "Serenity", die sich mit ihrer Besatzung aus Gaunern zwischen Gut und Böse bewegt. Als sie allerdings die junge River wegschmuggeln sollen, sind plötzlich alle Augen auf sie gerichtet...und alle Gewehrläufe. Der Film liefert eine klasse Story, Wendungen, offene Brutalität, viele Lacher und gelegentlich auch ne Gänsehaut. Die Effekte sind zwar nicht immer oben auf, aber dieses sympathische Werk lässt einen das schnell verzeihen. Am Ende steht ein Low-Budget-Werk mit High-Emotions. Volle 5 Sterne. Dankeschön Joss!

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The Marvels

Höher. Schneller. Weiter. Gemeinsam.
Fantasy, Action

The Marvels

Höher. Schneller. Weiter. Gemeinsam.
Fantasy, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 20.02.2024
Was, verdammt nochmal, war das bitte? Ich habe 3...DREI ganze Pausen gebraucht, um mir diesen Müll fertig anzusehen? Hier mal eine Frage an Disney direkt: Schaut ihr euch eigentlich den Rotz an, den ihr produziert? Oder seid ihr damit überfordert, euch gegenseitig auf die Schultern zu klopfen?

Zum Film: Nachdem Captain Marvel die KI auf der Kree-Heimatwelt zerstört hat, versinkt der Planet in einem Bürgerkrieg, der alle Ressourcen verbraucht hat. Zwar ist der Planet hochtechnisiert & überall gibt es bewohnbare Planeten & sie haben Raumschiffe, aber aus irgendeinem Grund ist die Umsiedlung komplizierter, als dass man Löcher in die Realität reisst & überall sich die Elemente zusammen klaut. Der Anführer ist übrigens eine Frau und sie ist böse. Dagegen steht ein weibliches Trio aus Captain Marvel, Captain Rambeau (die Tochter) und Ms. Marvel aka Kamala Khan, welche übrigens der absolut einzige...nein "einzigste" (meine Frau verhaut mich für diese Steigerung) Lichtblick ist in diesem Zelluloid-Bullshit und der Grund, warum ich noch einen zweiten Stern gegeben habe.

Frauenprobleme im Weltraum, pseudoteambildende Maßnahmen, schlechte Dialoge, schwache Story, unpassende Musik, verwirrte Darsteller, Zeitlupendamenballett in der Schwerelosigkeit. Ich flipp aus. Ja...der Flop (206 Mio rein...über 280 raus) war mehr als verdient. Ich frage mich nur, wie lange es braucht, bis Disney eine Lernkurve bekommt? Achja...übrigens, dank der PostCreditScene sind die X-Men jetzt auch mit dabei.

ungeprüfte Kritik

Barbie

Sie ist alles. Er ist nur Ken.
Komödie, Fantasy

Barbie

Sie ist alles. Er ist nur Ken.
Komödie, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 20.02.2024
Barbie ist ein Kulturgut ! Glaubt ihr nicht? Nun...Generationen an Mädchen sind damit aufgewachsen. Das Wort Barbie hat in der Umgangssprache gleich mehrere Bedeutungen und: Es gibt niemanden, der nicht weiß was gemeint ist, wenn man "Barbie" sagt. Es gab schon eine Menge Filme um Barbie....aber noch nicht darüber und ihre Auswirkungen auf uns. Und an all die Meckerhansel da draussen: Wie hättet ihr denn so einen Film gemacht?

Zur Story...mit Barbie stimmt etwas nicht im Barbie-Land. Ihr perfektes Leben wird plötzlich zerrissen von unglücklichen Ereignissen, welche sie nach Antworten suchen lässt in der Realität. Mit dabei der anhängliche und identitätsbefreite Ken, der mit der wirklichen Welt deutlich besser klar kommt, als Barbie. Die Machtverhältnisse zwischen den zwei Figuren beginnen sich zu verschieben.

"Barbie" ist abstrakt und vielschichtig. Komisch und traurig. Sensibel und plump. Barbie ist die Fantasie eines Mädchentraums gepaart mit der Nüchternheit eines Börsenmaklers. Der Regisseurin Greta Gerwig ist hierbei nicht nur mit 1,4 Mrd Dollar der erfolgreichste Film in 2023 gelungen und einer Frau im Regiestuhl, sondern ein liebevolles Monument für DAS Spielzeug schlechthin. Ich habe den Film mit meiner Frau und meinen zwei Töchtern (18 & 11) angesehen und wir haben uns alle amüsiert. Mir persönlich war die Revueeinlage mit dem Gesinge etwas zu viel....aber ich bin männlich genug, um mit so viel Weiblichkeit umzugehen :-)

ungeprüfte Kritik

Deep Fear

Tauch um dein Leben!
Abenteuer, Thriller

Deep Fear

Tauch um dein Leben!
Abenteuer, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 05.02.2024
Dieser Film definiert das Genre jetzt nicht wirklich neu, aber man kann ihn sich ansehen und der Film weiß an der einen oder anderen Stelle sogar ein wenig zu überraschen. Die Effekte sind in Ordnung und die Darsteller auch. Ja...es ist kein "Deep Blue Sea", kein "The Shallows" und ganz bestimmt kein "Der weiße Hai", aber ist um Läääängen besser als "The Requin" oder "Black Demon". Irgendwo in der Mitte ist für mich ne 3 Sterne Wertung.

Fazit meiner Frau: "Also mir hat er gefallen. Eine Überraschung."

ungeprüfte Kritik

Morbius

Eine neue Marvel-Legende wird geboren.
Fantasy

Morbius

Eine neue Marvel-Legende wird geboren.
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 03.02.2024
Der Film startet gar nicht mal so schlecht, driftet dann aber sehr schnell ab in selbstgefällige Belanglosigkeit und mündet dann in ein, von Logikfehlern zerfetztes, Finale, welches einen irgendwie ratlos zurück lässt. Die Effekte sehen übrigens aus wie aus nem Kaugummiautomaten. Am Ende ist der Film "Morbius" wie sein namensgebender Antiheld: Am Anfang auf Krücken und am Ende blutleer. Das Beste am Film ist die Post-Credit-Scene in der Morbius nochmal auftaucht und auf Adrian Toomes trifft (Lustig...in DC hat Keaton Batman verkörpert und Leto den Joker...bloss in unterschiedlichen Filmen) und glaubt, dass er eine Zukunft im Spidey-Verse hat.

Bitte...nicht.

ungeprüfte Kritik

Talk to Me

Thriller, Horror

Talk to Me

Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 02.02.2024
Die Schmitts auf der Suche nach dem Nervenkitzel und da ist er endlich. Kein billiger "Jump Scare", keine endlos langweilige und unlogische Story und keine mindermotivierten und stets bemühten Darsteller. Der Film geht unter die Haut...bzw...Achtung...billiger Wortwitz: "Down Under". Ja...kaum zu glauben, aber dieser sensible Schocker kommt aus Australien und hat hier einige unbekannte (bis auf Miranda Otto, welche wir aus "Herr der Ringe" kennen als beherzte Schildmaid Eowyn), aber geniale Darsteller an Bord. Besonders Sophie Wilde glänzt förmlich in der Hauptrolle.

Grob zur Story. Die gelangweilten Szenekids haben ein neues Spielzeug, welches ihnen ein Tor ins Jenseits öffnet. Der anfängliche Schock weicht schnell einer wachsenden Begeisterung, bis die Jenseitigen die Kontrolle übernehmen. Eine Geschichte, die wir schon in X-anderen Horror- und Gruselfilmen gehört haben, aber wie so oft kommt es darauf an, wie die Geschichte erzählt wird. Hier gibt es keine Effektorgie, keine billigen Klischees und keine umgedichteten Mythen. Alles wirkt irgendwie frisch und aus einem Guss. Wenn man sich als Zuschauer darauf einläßt....es reinlässt...dann reißt es einen mit nach unten und lässt einen nicht mehr los.

Eine kleine Warnung: Wenn man unlängst einen wichtigen Menschen verloren hat, dann sollte man hiervon vielleicht erstmal etwas Abstand nehmen. Das selbe gilt für sensible Menschen. Die FSK 16 ist eigentlich eher ne 18. Ansonsten: Genial. 4 Sterne.

Fazit meiner Frau: Krass!

ungeprüfte Kritik

Kill Bill - Volume 1

Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird!
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Bewertung und Kritik von Filmfan "ChristianSchmitt" am 25.01.2024
Der Film ist absoluter Kult und eines der Meisterwerke von Tarantino. Der erste wie auch der zweite Teile bestechen durch eine fantastische Story, geniale Darsteller, coole Musik, krasse und ungeschnittene Action und natürlich läuft der Film förmlich über vor Selbstbewusstsein. Herrlich.

ungeprüfte Kritik