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Kritiken von "Firecorge" aus

10 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Marley & ich
    Sie hatten die perfekte Beziehung. Und den schrägsten Hund der Welt.
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Firecorge" am 30.10.2010
    Tja, Marley und ich ist schon ein komischer Film, allerdings mehr in dem Sinne dass man etwas anderes bekommt als man erwartet. Gerade wenn man die Trailer gesehen hat erwartet man eine typische leichte Hollywood-Komödie, die der Film aber nur im ersten Drittel ist. Wobei man auch hier nicht gerade in schallendes Gelächter ausbricht, sondern sich eher fragt warum die beiden Hauptdarsteller ihren Hund nicht in den Griff bekommen. So ist auch manchmal etwas Fremdschämen angesagt. So finde ich es sogar gut, dass der Film nicht so weitergeht, denn das wäre vermutlich ziemlich schlecht und langweilig geworden.
    Stattdessen driftet der Film immer mehr in Richtung Familiendrama ab, wo es nur noch nebensächlich um den Hund geht. Für einen Hollywood-Film muss man gerade diesen Teil sogar als erstaunlich tiefsinnig und ernsthaft bezeichnen, da es um generelle wenn nicht sogar existentielle Fragen des Lebens und der Gestaltung des Selbigen geht.
    Am Ende kehrt Hollywood aber dafür umso mehr zurück indem man ohne Ende auf die Tränendrüse drückt. Daher halte ich das Ende für etwas zu dick aufgetragen.

    Dennoch bleiben viele Aspekte, die in diesem Film thematisiert werden und einem durchaus im Kopf bleiben. Neben den bereits erwähnten Lebensfragen drehen sich diese natürlich vor allem um den Hund und welche Rolle er in der Familie trotz seiner fehlenden Erziehung gespielt hat. Ich vermute Hundebesitzer können sich an dieser Stelle sehr gut wiederfinden.
    Andere mögen es etwas seltsam finden, dass hier der Hund mehr oder weniger mit einem Menschen gleichgesetz wird.

    Was die Geschichte trübt ist jedoch der recht auffällige Austausch der "Hunde-Darsteller". Kann man die Veränderungen vom Welpen zum ausgewachsenen Hund noch halbwegs tolerieren, hat man später oft das Gefühl ein komplett anderes Tier vor sich zu haben. Und das habe selbst ich als Nicht-Hundekenner gedacht.

    Abgesehen davon ist Marley & Ich ein ungewöhnlicher und bemerkenswerter Film, den ich weiter empfehlen kann. Inwieweit der Film für Kinder geeignet ist, ist schwer zu sagen. Der Film ist traurig bzw. sogar tragisch und behandelt viele nicht ganz leichte Themen. Er ist also nichts für einen seichten Filmabend mit Kindern. Auf der anderen Seite kann der Film auch gerade Kindern zeigen was für eine Bedeuting ein Hund für eine Familie haben kann und wie auch sie mit schwierigen Situationen umgehen können.
  • X-Men Origins - Wolverine
    Wie alles begann.
    Action, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Firecorge" am 30.10.2010
    Obwohl ich mit der X-Men Filmreihe wenig vertraut bin muss ich sagen, dass Wolverine für mich einer der besten Actionfilme (wenn man ihn denn so nennen mag) der letzten Zeit ist.

    Ich kenne zwar die grobe Hintergrundgeschichte aus dem ersten X-Men Film, aber Wolverine ist auch für sich alleine genommen gut verständlich. Und das liegt mit Nichten daran, dass keine Story vorhanden wäre. Im Gegenteil: Für einen Actionfilm finde ich die Story geradezu fantastisch (auch gerade im Vergleich zu vielen anderen Comicverfilmungen). Im Prinzip ist es auch manchmal ein Drama und eine Liebesgeschichte fehlt auch nicht. Dennoch ist hier vieles angenehm anders als in den meisten anderen Filmen dieser Machart so dass sich dieser Mix für mich als perfekt herausgestellt hat.

    Da sind zum einen die tolle Actionszenen, die genau richtig dosiert sind, so dass auch Zeit für ruhige Momente bleibt. Zusammen mit dem perfekten Bild und Ton sind alleine die das Schauen schon wert. Hinzu kommt noch eine durchgängige Spannung und Identifikation mit dem Protagonisten, so dass die 107 Minuten (je nach Medium) wie im Flug vergehen. Und auch das finde ich sehr positiv: Der Film hat genau die richtige Länge und unterliegt nicht dem neuen Trend dass man unbedingt die Überlängengrenze knacken muss. Das Ende ist nebenbei bemerkt sowieso großartig und bildet den perfekten Abschluss für einen tollen Film.

    Den Rest dazu tun die durchweg überzeugenden Darsteller. Bei Hugh Jackmann muss man sich sowieso selten Sorgen machen.

    Also unbedingt anschauen und einen 5-Sterne Film genießen.
  • Bedtime Stories
    Pass bloß auf, was du am Abend erzählst. Sonst regnet es morgen Kaugummis.
    Komödie, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Firecorge" am 30.10.2010
    Bei Bedtime Stories handelt es sich natürlich schon um einen Film, der in erster Linie an Kinder und Familien gerichtet ist. Wenn man aber über ein paar kindliche Witze hinweg sehen kann, können auch ältere Semester sehr viel Spaß an diesem Film haben.

    Hier handelt es sich im Prinzip um ein modernes Märchen im typischen Disney-Stil für einen entspannten und lustigen Filmabend. Für laufende Lacher sorgt zudem das süß animierte Meerschweinchen mit dem vermutlich bereits gut bekannten Namen. Ich war zudem froh Adam Sandler mal wieder in einem Film ohne pubertäre Witze unter der Gürtellinie zu sehen.

    Insgesamt eine sehr positive Überraschung unter den sonst eher unlustigen und uninspirierten Komödien in der heutigen Zeit. Daher wohl verdiente 4 Sterne.
  • 8 Blickwinkel
    8 Fremde. 8 Sichtweisen. 1 Wahrheit.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Firecorge" am 03.09.2010
    8 Blickwinkel ist ein typischer Blockbuster und bietet Popcornkino der feinsten Art. Das erwähne ich deshalb, weil man es mit der Logik bei dem Film nicht all zu genau nehmen sollte.

    Dann aber wird man gut und meist auch spannenend von einem Film unterhalten, der vor allem zu Beginn durch seine Erzählweise beeindruckt indem er das gleiche Ereignis aus verschiedenen Perspektiven (Blickwinkeln eben) zeigt. Und in jeder Iteration werden mehr Details und Informationen über das Ereignis aufgedeckt. Man lernt die verschiedenen Charaktere kennen und erahnt immer mehr deren Rolle bei dem Ereignis, wobei es einige (mehr oder weniger) überraschende Wendungen gibt.

    Allerdings gibt es einen Punkt irgendwo in der Mitte des Films wo sich dieses Schema langsam abgenutzt hat und es sich doch einige Szenen zu oft wiederholen. Danach allerdings gibt es einen grandiosen Showdown mit tollen Actionszenen, bei dem zwar die Logik etwas dran glauben muss, den Film aber dennoch zu einem Muss für Action-Fans macht. Zudem muss man auch etwas mitdenken und gut aufpassen um nicht abgehängt zu werden.

    Fazit: Ein richtig guter Action-Film der nicht all zu stumpfen Sorte mit interessantem Konzept. Punktabzug gibts nur für einige arge Logiklöcher und den kleinen Hänger zur Mitte des Films.
  • Die Bucht
    Geliebt und gejagt - Das tragische Schicksal der Delfine.
    Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Firecorge" am 03.09.2010
    Ein sehr beeindruckender Film, den man auf jeden Fall gesehen haben sollte wenn man sich halbwegs für das Thema interessiert.

    Dahei ist besonders auffällig, dass es sich nicht um einen typischen Dokumentarfilm oder eine Reportage handelt sondern eher um einen Thriller aus realen und daher auch schockierenden Bildern. Ich fand diese Mischung sehr "gelungen" auch wenn das Wort bei diesem Thema unpassend erscheint.

    Man könnte dem Film vorwerfen das Thema etwas zu reißerisch zu präsentieren indem durch entsprechende Musikuntermalung zusätzlich Spannung erzeugt wird. Ich selbst hab das aber nicht als negativ wahrgenommen, da in meinen Augen eher die Spannung und Aufregung der Beteiligten selbst auch dem Zuschauer vermittelt werden sollte, was auch durchaus erfolgreich war.

    Weiterhin wurden im Laufe des Films viele verschiedene Randthemen beleuchtet, die allesamt sehr interessant waren und auch zum Gesamtverständnis beigetragen haben. Dabei sei erwähnt, dass auch das enthaltene Zusatzmaterial sehr ausführlich und sehenswert ist.

    Bisher einer der beeindruckensten Dokumentarfilme, die ich gesehen habe, der einen noch einige Zeit beschäftigt.
  • Broken Flowers
    Das Leben steckt voller seltsamer Überraschungen.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Firecorge" am 02.09.2010
    Leider nur ein durchschnittlicher Film auch wenn er eigentlich Potential zu mehr hatte. Geschichte und Darsteller sind eigentlich hervorragend und der Anfang und das Ende hat mir auch ganz gut gefallen.

    Dazwischen ist der Film zum Teil jedoch relativ langatmig und dabei leider auch nicht wirklich lustig. Es gibt zwar einige absurde und vielleicht auch komische Situationen und die meisten Charaktere sind recht skurril, aber dennoch sprang der Funke niemals so richtig über.

    Dazu ist der Protagonist vielleicht auch zu wenig sympathisch als dass man wirklich an einer Auflösung der Geschichte interessiert ist.

    So plätschert der Film so vor sich hin und wird damit zum klassichem Fall von: Kann man sehen, muss man aber nicht...
  • Wie das Leben so spielt
    Komödie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Firecorge" am 20.06.2010
    Eigentlich ist der Versuch Drama und Komödie zu kombinieren immer sehr löblich und vielversprechend. Allerdings ist es auch sehr gefährlich, denn man muss die Balance zwischen diesen Genres gut wählen, ansonsten kann das Ganze auch ganz schnell daneben gehen. So ist es leider hier passiert.

    Teilweise ist dieser Film eine Komödie der plattesten Art mit Witzen aus der untersten Schublade und unter fast ausschließlicher Behandlung von männlichen und weiblichen Geschlechtsteilen und was man damit alles machen kann. Leider bin ich keine 15 mehr, so dass ich mich nicht darüber amüsieren könnte. Und ich kann mir fast nicht vorstellen dass amerikanische Stand-Up Comedian solche Programme haben wie in dem Film dargestellt (ich dachte vorher deutsche Comedians wären niveaulos ;-) ). Diese Teile des Films erinnern an die schlechtesten Komödien der letzten Jahre a la "Nicht noch ein Teenie Film".

    Dann gibt es auf der anderen Seite die Drama-Anteile, die von der Grundidee her recht gut gedacht sind. Die Story ist für sich betrachtet wirklich nicht schlecht und die vielen selbstironischen Verweise sind auch gelungen.

    Jedoch ist der Wechsel zwischen pubertären Witzen und ernsthaften Themen viel zu abrupt, so dass man über kaum einen Witz lachen kann und die dramatischen Anteile einfach nicht ernst nehmen kann.

    So bleibt am Ende ein netter Versuch einer anpruchsvollen Komödie, der aus meiner Sicht jedoch ziemlich misslungen ist.
  • Nomaden der Lüfte
    Das Geheimnis der Zugvögel
    Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Firecorge" am 20.06.2010
    Eigentlich ein sehr interessanter Film mit tollen Bildern. Leider werden die Szenen so gut wie gar nicht kommentiert. Alle 10 Minuten sagt der Sprecher mal einen relativ belanglosen Satz. Ich hätte hier gerne noch viel mehr Informationen gehabt.

    Deswegen und weil sich viele Szenen doch schnell wiederholen ist der Film doch etwas langatmig. Das knapp einstündige Making-Of ist dagegen richtig interessant. Fast besser als der Film ;-)
  • Thank You for Smoking
    Was bist Du bereit für Geld zu tun?
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Firecorge" am 19.04.2010
    Vielleicht hab ich etwas viel erwartet aufgrund der recht guten Kritiken, aber ich fand den Film nur mittelmäßig bis gut. Die Grundidee ist toll und es waren ein paar echte Kracher dabei, aber zeitweise wurde es doch etwas langatmig und es war ein bischen zu wenig Story für einen guten Film.

    Der Film hätte einfach noch ein paar mehr "böse" Momente haben können. Vor allem das Ende enttäuschte mich ein wenig.

    Trotz allem ist der Film sehenswert und uneingeschränkt zu empfehlen.
  • Kurzer Prozess
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Firecorge" am 19.04.2010
    Leider haben die meisten anderen Kritiken recht: Der Film verspricht viel und hat eigentlich viele gute Ansätze und grandiose Schauspieler, nur leider kommt dafür viel zu wenig raus.

    Das Schlimmste ist eigentlich, dass der Überraschungseffekt am Ende einfach keiner ist. Es ist schon lange klar wer der Mörder ist. Ich hab bis zum Ende gehofft, dass es doch nicht so ist wie man es sich denkt, wurde aber leider enttäuscht. Und normalerweise lasse ich mich leicht hinters Licht führen.

    Auch ansonsten hat der Film seine Längen und es zerreisst einen nicht gerade vor Spannung, de Niro und Pacino-Fans wird aber das zusehen der beiden alleine schon Spaß machen.

    Interessant ist es auch das Verhalten des späteren Mörders zu beobachten, der sich in so einigen Szenen verrät.

    Fazit: Kann man sehen, muss man aber nicht.